Herzlich willkommen in Leiberg
im Herzen von Westfalen

Leiberg AKTUELL - News aus Leiberg

Präsentiert vom Heimat- und Verkehrsverein Leiberg





Sternsinger gesucht: Listen in der Sakristei

Vorbereitungstreffen ist am 20. Dezember im Pfarrheim

   Leiberg. Die Pfarrgemeinde Sankt Agatha Leiberg sucht wieder Sternsinger. Sie besuchen am Samstag und Sonntag, 4. und 5. Januar, Familien in Leiberg.

    Der Pfarrgemeinderat lädt alle Kinder, besonders die Erstkommunikanten ein, die sich an der Aktion „Sternsinger“ beteiligen möchten. In der Sakristei hängt eine Liste aus, in die man sich nach den Gottesdiensten eintragen kann.

    Ein Vorbereitungstreffen beginnt am Freitag, 20. Dezember, um 16.30 Uhr im Pfarrheim.





Weihnachtsfeier mit Tombola der Leiberger Sportfischer

     Leiberg. Am Samstag, 21. Dezember, beginnt um 19.30U Uhr die Weihnachtsfeier vom Sportfischereiverein Leiberg im Vereinslokal Stratmann. Vorsitzender Stefan Sprenger und 2. Vorsitzende Helmut Neumann laden alle Mitglieder mit ihren Angehörigen und Freunden  dazu ein.

    Außer Essen und Trinken steht wie immer die Tombola im Mittelpunkt, deren Erlös der Jugendarbeit zugute kommt. Der Sportfischereiverein Leiberg bedankt sich für die Preise der Tombola, die von Privat und Geschäftsleuten gespendet werden. Sprenger: "Auch ein besonderes Dankeschön an die Mitglieder die seit Jahrzehnten unermüdlich die Spenden und Preise für die alljährliche Tombola einbringen."




Jugendliche empfangen Friedenslicht am Ehrenmal in Leiberg

Am dritten Advent kommt das Licht aus Bethlehem


Leiberg/Betlehem. Das Friedenslicht aus Betlehem wird am Sonntag, 15. Dezember, um 20 Uhr am Ehrenmal in Leiberg empfangen. Jugendliche des Jugendtreffs Leiberg haben sich den Abend auf den Weg gemacht, das Friedenslicht aus Brilon zu holen.

In einer kurzen Andacht wird wir das Friedenslicht am Ehrenmal, dem Ort, der
die Menschen mahnt, die Opfer von Krieg und Gewalt, damals wie heute, nicht zu vergessen. Hier das Licht des Friedens zu begrüßen und es weiterzugeben an alle Menschen, für die es eine Bedeutung hat oder bekommen kann, ist in0dieser Zeit notwendiger denn je, sagt Gemeindereferent Norbert Wiedenstritt.

 Die Flamme wurde in der Geburtsgrotte Jesu Christi in Betlehem Ende November entzündet und nach Österreich gebracht. 150 Vertreterinnen und Vertreter der anerkannten Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbände holen das Licht am dritten Advent in Linz ab. Per Zug wird das Licht am Sonntag, 15. Dezember, in über 30 zentrale Städte in Deutschland getragen: von München bis Kiel und von Aachen bis Berlin – sowie in 25 andere Länder Europas.

Seit 25 Jahren beteiligen sich deutsche Pfadfinderinnen und Pfadfinder an der Aktion Friedenslicht, die auf eine Initiative des Österreichischen Rundfunks (ORF) zurückgeht, der bis heute das Licht in Betlehem entzündet. Als Symbol für Frieden und Völkerverständigung wird das Friedenslicht zum Heiligen Abend an alle „Menschen guten Willens“ an rund 500 Orten in Deutschland weitergegeben. Wer das Licht empfängt, kann damit selbst die Kerzen von Freunden und Bekannten entzünden, damit ein Stück Friedens erfahrbar wird, der nicht käuflich und daher umso wertvoller ist.

Weitere Informationen auf: www.friedenslicht.de.





Per Kran wird die Bartholomäus-Tanne im Bruch geschmückt und mit einer Lichterkette aufgerüstet. Das geht nur, weil Tassilo Kersting (im Hintergrund mit gelber Jacke) seinen funkelnagelneuen Kran einsetzt.
Der Leiberger Weihnachtsbaum im Bruch braucht Kran

Tassilo Kersting bringt Licht in die 11,50-Meter-Tanne


      Leiberg. Der Leiberger Weihnachtsbaum im Bruch, die Bartholomäus-Tanne, hat wieder seine Lichterkette zur Advents- und Weihnachtszeit. Wieder haben fleißige Helfer der Schnellen Eingreiftruppe des örtlichen Heimat- und Verkehrsverein die Edeltanne geschmückt.

   Diesmal reichten aber nicht die Leitern aus den Vorjahren aus, um die Lichterkette am Baum aufzustellen. Er hat nämlich inzwischen eine stattliche Höhe von 11,50 Metern erreicht, teilt Georg Hegers von der Schnellen Eingreiftruppe mit.

   Deshalb ist Tassilo Kersting von der gleichnamigen Leiberger Firma mit seinem funkelnagelneuen Kran eingesprungen. Er opferte seine Zeit und hievte die Helfer im Krankorb nach oben, Das alles ehrenamtlich. Tassilo Kersting will auch beim Abbau des prächtigen Baums seine Kran-Hilfe leisten.

    Traditionell zum ersten Adventswochenende leuchten Baum und Schlitten. Denn auch der wunderschöne Nikolaus- oder Weihnachtsschlitten bereichert wieder den Bruchplatz.

Die Bartholomäus-Tanne war vor etlichen Jahren von der damaligen Basargemeinschaft gestiftet worden. Vorher musste Jahr für Jahr ein Baum gesucht und gefällt werden
.




„Wir warten aufs Christkind“ am Heiligabend mit dem HTSV in der Sporthalle
Anmeldelisten liegen im Kindergarten und in der Volksbank aus
Auf jedes Kind wartet eine kleine Überraschung


     Leiberg. Der HTSV Leiberg verkürzt auch in diesem Jahr das Warten auf das Christkind. Nun ist es nicht mehr lang bis Weihnachten: Am  24. Dezember ist es soweit. Um den neugierigen Kindern das Warten auf das Christkind zu verkürzen, lädt der HTSV Leiberg wieder zum Spielen in die Turnhalle ein.

    Willkommen sind, von 14 bis 15.30 Uhr an
alle Kinder im Alter von drei bis zehn Jahren (bzw. bis einschließlich 4. Grundschuljahr). Der HTSV Leiberg verspricht spannende 90 Minuten, in denen neben einem Bewegungsparcours auch zahlreiche Spiele, das Singen von Weihnachtsliedern und ein weihnachtliches Bilderbuchkino zur Einstimmung auf den Heiligabend angeboten werden. Zusätzlich erhält jedes Kind neben Getränken auch eine kleine Überraschung.

    Anmeldelisten liegen sowohl im Kindergarten in Leiberg als auch während der Öffnungszeiten in der Volksbank Leiberg aus. Bis zum 16. Dezember können Eltern ihre Kinder noch anmelden. Der HTSV bittet die Kinder, Hallenturnschuhe mitzubringen.

     Die Teilnahme ist kostenlos - das Sparschwein vor Ort darf aber gerne mit Spenden gefüttert werden, teilt das WWAC-Team um Madlen Dören mit.





Leiberger Kindergartenkonder haben rund um Sankt Martin Lebensmittel gesammmelt, um sie dann der Spiesekammer in Bad Wünnenberg zu bringen.

Leiberger Kinder nach dem Vorbild von Sankt Martin:

Sie sammeln Lebvensmittel und teilen sie in der Speisekammer

"Teilen, Helfen, Freude schenken“ im Kindergarten Regenbogenland


    Leiberg.„Teilen, Helfen, Freude schenken“: Mit diesem Thema haben sich Kinder des Leiberger Kindergartens in den vergangenen  Wochen beschäftigt. Sie konnten erfahren, dass der hl. Martin uns auch in der heutigen Zeit noch Vorbild sein kann. Mit den Erzieherinnen wurde seine Geschichte auf verschiedenste Weise erarbeitet. In Geschichten, Liedern, Rollenspielen und anderen Angeboten hatten die Kinder die Möglichkeit sich in das Leben und Handeln des Heiligen einzufühlen.                                                                                    

   Teilen ist so eine Sache: Damit Kinder gerne etwas von sich hergeben oder mit anderen teilen, müssen sie erst Erfahrungen mit dem Teilen sammeln. Und dabei erleben dürfen, dass Teilen ihnen ein gutes Gefühl gibt. Daraus entstand die Idee, die Speisekammer zu unterstützen. Hierzu wurde zunächst die ehrenamtliche Mitarbeiterin Jolanthe Bernard in den Kindergarten eingeladen. Sie berichtete den Kindern von der Arbeit und dem Ablauf in der Speisekammer.

    Die Kinder zeigten großes Interesse. Einige hatten auch schon Lebensmittel mitgebracht. In den darauf folgenden Tagen sammelten sie noch fleißig weiter, verpackte und haltbare Lebensmittel, die sie auf einen großen Spendentisch legten. Der füllte sich von Tag zu Tag mehr. Schließlich packten die ältesten Kinder alle Spenden in ihre Rucksäcke und fuhren mit dem Bus nach Bad Wünnenberg, um sie dann der Speisekammer zu bringen.

   Schon die Busfahrt war für sie ein tolles Erlebnis. In der Speisekammer angekommen packten die Kinder stolz ihre Rucksäcke aus. Neugierig entdeckten sie die Räume und sie erfuhren, was mit den gespendeten Lebensmitteln passiert. Mit strahlenden Augen fuhren die Kinder wieder zurück in den Kindergarten, denn heute hatte sich ihr Wunsch erfüllt – zu teilen wie St. Martin.

   Kindergartenleiterin Viola Link: "Ein herzliches Dankeschön sagen wir an Jolanthe Bernhard, die sich die Zeit für die Kinder genommen hat.
Ganz besonders danken wir auch den Eltern der Kindergartenkinder. Ohne ihre Unterstützung wäre diese Aktion nicht ein so großer Erfolg geworden."




60 und 60plus freuen sich auf Kolping-Seniorenadventsfeier

    Leiberg. Die Seniorenadventsfeier der Kolpingsfamilie Leiberg findet am Sonntag, 15. Dezember, von 14.30 Uhr an im Pfarrheim statt. Eingeladen sind alle Gemeindemitglieder ab 60 Jahren sowie ihre Partner. 

   Kolping-Sprecher Jöerg Schäfer: "Wir wollen ein paar gemütliche Stunden in adventszeitlicher Atmosphäre miteinander verbringen. Es werden Weihnachtslieder gesungen und eine Weihnachtsgeschichte vorgelesen. Die Kindergruppe hat sich für den adventlichen Nachmittag wieder etwas Schönes einfallen lassen."

    Für das leibliche Wohl mit Hausgemachten Kuchen wird gesorgt. 

    Wer abgeholt und später wieder heimgebracht werden möchte, der melde sich bei Jörg Schaefer unter Telefon 0160 97755619





Beim Weihnachtsmarkt in Leiberg gibt es immer ein volles Haus.
Großer Weihnachtsmarkt mit Marktwette am
8. Dezember in Leiberg

20 Aussteller in der Halle

Mit Candybar und Backschinken

    Leiberg. Am 2. Adventssonntag (8. Dezember) findet in Leiberg wieder ein großer Adventsmarkt in und um der Schützenhalle statt. Unter Organisation des Dorfgemeinschaftsvereins werden mit Beteiligung der Jungschützen, des Leiberger Frauen- und GenerationsTreff, der Maibaumgruppe, des Tennisvereins, der Tanzgruppe, der Caritas und der Frauengemeinschaft wieder zahlreiche Stände aufgebaut.

      Neben dem kulinarischen Angebot mit Kaffee und Kuchen, Waffeln, Candy-Bar, Kartoffelwaffeln, Backschinken, Grill und Getränkestand mit Glühweinverkauf wird das Angebot von rund 20 Ausstellern mit Krippen, Weihnachtsdekorationen und Geschenkideen ergänzt. Für das Weihnachtsfest können auch frisch geschlagene Weihnachtsbäume erworben werden.

    Für Kinder wird eine Mal- und Bastelecke eingerichtet. Musikalisch ist mit Weihnachtsliedern für die vorweihnachtliche Atmosphäre gesorgt.

    Ein Höhepunkt ist wieder eine spektakuläre Marktwette unter Mitwirkung der Jugendfeuerwehr. Vorsitzender Hubert Dören vom Dorfgemeinschftsverein: "Lassen Sie sich überraschen. Es warten tolle Gewinne."

    Der Weihnachtsmarkt beginnt um 10.45 Uhr unter Mitwirkung des Gesangvereins Vocale mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der Schützenhalle. Um 14.30 Uhr beginnen die Aufführungen der Tanzgruppen des HTSV. Für 16 Uhr ist ein offenes Singen unter dem Motto „Leiberg singt“ für
alle geplant. Die Marktwette, moderiert von Madlen Dören,  mit anschließender Preisvergabe beginnt um 17 Uhr direkt am Schützenplatz.

    Die teilnehmenden Vereine freuen sich auf viele Besucher mit ihrem reichhaltigen Angebot. Der Erlös des Marktes wird für die Projekte der teilnehmenden Vereine verwendet.


20 Aussteller sind beim Weihnachtsmarkt am 8. Dezember in Leiberg dabei.




Gegen Bezahlung: Verein sucht Unterstützung bei der Betreuung der mobilen  Toilettenanlagen

    Leiberg
. Der Heimat- und Verkehrsverein Leiberg sucht gegen Bezahlung Unterstützung bei der Betreuung und Vergabe seiner vier mobilen Toilleten-Wagen. Bisher hat Herbert Michalczak diese Aufgabe seit vielen Jahren wahrgenommen. Herbert Michalczak möchte nun diese Aufgabe in andere Hände legen. Der Heimat- und Verkehrsverein ist Herbert Michalczak sehr dankbar für seine tolle Arbeit.

   Die Betreuung der beiden mobilen WC-Anlagen sowie der beiden barrierefreien Anlagen umfasst zunächst einmal die Terminverwaltung. Schon jetzt liegt eine Liste der anstehenden Termine für das Jahr 2020 vor. Zum Aufgabenfeld gehört auch die Vergabe sowie die Rücknahme der Anlagen, bei denen dann eine Reinigung ansteht. Bei der Vergabe der beiden barrierefreien WC-Anlagen ist eine Betreuung vor Ort beim Kunden erforderlich, um den richtigen Auf- und Abbau für Hin- und Rücktransport sicherzustelen. Dazu wird auch Kilometergeld bezahlt. Selbstverständlich wird Herbert Michalczak dazu einführen.

   Wer an der Betreuung, die vom Verein bezahlt wird, Interesse hat, wendet sich an den Vorsitzenden Hubert Dören (hubert.doeren@t-online.de). Dort sind auch weitere Einzelheiten zu erfahren. Die mobilen WC-Anlagen, die einst von der Energiestift Sintfeld gefördert wurden, sind in der vereinseigenen Hödde-Halle stationiert.





5-jähriges Jubiläum des Leiberger Jugendtreffs und Ausflug zum Lasertag


     Leiberg. „Wir haben den coolsten Jugendtreff im ganzen Kreis Paderborn!“, so sagte ein Jugendlicher. Jetzt hat der Jugendtreff seinen 5. Geburtstag gefeiert. Schon so alt und doch so jung!

     Zum Geburtstag führte der Hip-Hop Workshop sein Tanztheater zum Thema „Mobbing“ den Jugendlichen, Eltern und Nachbarn in der Aula der Grundschule vor. Bekanntester Gast war Bürgermeister Christoph Rüther, der den Jugendlichen und allen Betreuern, die diese Aufgabe ehrenamtlich übernehmen herzlich zu diesem Ehrentag gratulierte. Anschließend trafen sich alle im Jugendtreff und stärkten sich bei Waffeln, Popcorn und Getränken, die die Jugendlichen bereithielten.

     Eine Woche später gönnten sich die Jugendlichen und Betreuer ein besonderes Geschenk. Gemeinsam fuhren sie zum Lasertag nach Lippstadt. Die Frage „können Jugendliche stundenlang an der frischen Luft und ohne W-LAN Spaß haben?“, wurde von den jungen Leuten eindrucksvoll beantwortet. Über vier Stunden verbrachten die 40 Jugendlichen und Betreuer im Wald. Zwischendurch stärkten sie sich bei selbstgebackenem Kuchen und mitgebrachten Getränken. Am Ende des Tages fragten viele Jugendliche: „Macht der Jugendtreff noch auf?“.




Über die Anschaffung einer Schmelzkombination freuen sich (von links):
Hartmut Schmidt, Georg Gottschalk (Vorsitzender) und Ulrike Braeckevelt-Trexler (Schriftführerin) 

Naturschutz live: Energiestiftung Sintfeld unterstützt lokale Imker


    Bad Wünnenberg/Büren/Leiberg. Mit einem Betrag von 500 Euro bezuschusst die Energiestiftung Sintfeld die Anschaffung einer Mittelwand-Gießanlage im „Imkerverein Büren und Wünnenberg“.

   Bei der Haltung von Honigbienen werden u.a. sogenannte "Wachs-Mittelwände" benötigt. Der Kauf dieser dünnen Wachsplatten ist sehr kostspielig und birgt außerdem Gefahren der Übertragung und Verteilung von Krankheiten bzw. Einbringung unerwünschter Verunreinigungen durch Wachsimporte.

   Deshlalb ist ein eigener "Wachskreislauf" erstrebenswert, für einen Imker allein aber sehr kostspielig. Hierbei wird überschüssiges Wachs aus den Bienenstöcken gesammelt, gereinigt und gefiltert. Nach dem Schmelzvorgang wird dieses Wachs in einer Presse zu neuen Mittelwänden geformt und wieder in die Bienenstöcke gegeben.

    Die Energiestiftung Sintfeld hat bereits diverse Projekte in Bezug auf Flora und Fauna unterstützt. Die lebenswichtige und unersetzliche Rolle der Insekten im Ökosystem ist aktuell in aller Munde. Zuschüsse durch die Stiftung helfen nicht nurbei Projekten zu Wildbienen, sondern wie in diesem Beispiel auch der Honigbiene.




Mit Wünschen wie "Frieden auf Erden" stiegen nach eienm Familiengottesdienst Flugdrachen zum Himmel über Leiberg.
Was machen denn die Drachen in der Kirche?

Gutbesuchter Familiengottesdienst in Leiberg versprüht Glaubens- und Lebensfreude


     Leiberg. Das Kreuz als Symbol, als Halt und als stabilisierender Faktor im Leben aller Christinnen und Christen war ein Kernthema beim Familiengottesdienst in Leiberg am letzten Oktoberwochenende. Zeitumstellung und kühlem Herbstwetter zum Trotz füllte die katholische Gemeinde die Kirche bis zur letzten Bank – und allein mehr als 50 Kinder lauschten gespannt, als Pastor Markus Wippermann und Gemeindereferent Norbert Wiedenstritt das Gleichnis von Pharisäer und Zöllner auf die heutige Zeit übertrugen.

    Doch was hat das bekannte Gleichnis aus der Bibel mit einem Flugdrachen zu tun? „Schaut mal genau hin!“, wandte Wiedenstritt sich an die staunenden Kinder und hielt einen durchscheinenden Drachen gegen das Licht der bunten Kirchenfenster von St. Agatha. „Auch der Lenkdrache hat ein Kreuz in der Mitte! Es gibt ihm Halt und lässt ihn, nur vom Wind getragen, dem Himmel nahekommen!“.

    Um diese Leichtigkeit und Stabilität direkt spürbar zu machen, erhielten alle Kinder nach dem Gottesdienst einen Flugdrachen, verbunden mit der Einladung, ihn direkt im Anschluss auf dem Schulhof der OGS steigen zu lassen. „Alle Kinder, die mögen, können ihre Wünsche, Hoffnungen und Gedanken auf die weißen Drachen schreiben und direkt mit zum Himmel senden“, lud Wiedenstritt zum Mitmachen ein. Viele Familien nahmen das Angebot gern an, bauten und beschrifteten gemeinsam mit den Kindern die Drachen und starteten ihre ersten Flugversuche im frischen Herbstwind.

     Über volle Kirchenbänke, vielstimmigen Gesang und ein gutes Gemeinschaftsgefühl bei der Feier der heiligen Messe und der anschließenden Drachenflug-Aktion freute sich neben Pastor Markus Wippermann und Gemeindereferent Norbert Wiedenstritt auch das Vorbereitungsteam für die Familiengottesdienste. „Es ist wirklich toll, wenn ein Angebot so gut angenommen wird und ein lebendiges Gemeinschaftsgefühl spürbar wird!“, so die einhellige Meinung.

     Die nächsten Kinder- und Familiengottesdienste in Leiberg finden am 24. November (10:45 Uhr, Pfarrheim), am 24. Dezember (15:30 Uhr, Krippenfeier, St.-Agatha-Kirche) und am 19. Januar 2020 (10:45 Uhr, St.-Agatha-Kirche) statt. Alle Gemeindemitglieder, Familien und Interessierten sind herzlich eingeladen, mitzufeiern und mitzugestalten.




Kinderzeltlager 2020 findet erst am zweiten Ferienwochenende statt

    Leiberg. Das Kinderzeltlager für Kinder im Grundschulalter findet im nächsten Jahr in Leiberg nicht wie gewohnt am ersten Ferienwochenende, sondern eine Woche später vom 3. bis 6. Juli statt. Grund dafür ist das Schützenfest im Nachbarort Bad Wünnenberg.

    Nicht nur für viele Familien, sondern auch für die Helfer und Übungsleiter wäre das reguläre Zeltlagerwochenende sehr unpassend, teilt das Organisationsteam mit. Auch im kommenden Jahr wird es von Freitag auf Samstag eine Schnuppernacht für die Klassen eins und zwei geben. Die Dritt- und Viertklässler sind dann von Samstag bis Montag herzlich willkommen.




Warmer Geldregen für Leiberg:
Energiestiftung fördert mit insgesamt 5.000 Euro


    Leiberg.
Die Energiestuftung Sintfeld unterstützt mal wieder Leibergr Vereine. So fließen 5000 Euro in den Afteort, teilt Vorsitzender Hubert Dören vom Dorfgemeinschaftsverein mit.

    Der Heimatschutzverein erhält  2.200 Euro zu einer Musikerbühne in der Schützenhalle. Der Musikverein kann sich über einen Zuschuss von 1.500 Euro für eine neue Bestuhlung im Proberaum freuen. Und  der Sportfischereiverein bekommt einen Zuschuss zu einem festen Stromanschluss in der Fischereihütte.




Leibergerin ist neue Bürgermeisterin in Scharbeutz
Bettina Schäfer (47) gewinnt Stichwahl an der Ostsee
Sie hat sich ein Haus in Timmendorf gekauft

   Leiberg/Scharbeutz. Mit Bettina Schäfe
r (Foto) ist eine Leibergerin zur neuen Bürgermeisterin in der Ostsee-Gemeinde Scharbeutz in Ostholstein zur neuen Bürgermeisterin gewählt worden. Das berichten auch die Zeitung "Lübecker Nachrichten" sowie der Norddeutsche Rundfunk (NDR). Die 47-Jährige setzte sich in einer Stichwahl am Sonntag, 20. Oktober 2019,  mit klarer Mehrheit (62,3 Prozent) gegen Andreas Zimmermann (54) durch. Scharbeutz ist eine Gemeinde mit etwa 11.800 Einwohnern. Die einstige Schülerin des Mauritius-Gymnasiums in Büren tritt zum 1. Februar 2020 ihr Amt an.

    Bettina Schäfer, die als Parteilose antrat, ist in Scharbeutz bereits kaufmännische Bauhofleiterin.  Mit ihr freut sich Mutter Margarte Schäfer und ihr Bruder Zahnarzt Hans-Josef Schäfer. Einer der ersten Gratulanten war ihr Sohn Leon (17).

    Journalisten in Norddeutschland hat sie berichtet, dass sie im Jahr 2009 eine Freundin in Timmendorfer Strand besucht habe. In diesen drei Tagen  habe sie sich komplett in die Ostseer verliebt und noch im selben Jahr ein Haus in Timmendorf gekauft.  „Ich wollte einfach hier bleiben“, wird sie in den Lübecker Nachrichten zitiert: "Ich gehe jeden Morgen joggen, kann dabei auf die Ostsee gucken, das Meer riechen.“

     Mit einem Umzug in die Gemeinde Scharbeutz will sie warten, bis ihr Sohn in eineinhalb Jahren die Schule abgeschlossen hat.

     Eine Bürgermeisterwahl war in Scharbeutz nötig geworden, weil  sich Volker Owerien nach drei Amtszeiten  (18 Jahre) nicht wieder zur Wahl stellte.




Nachtbus zwischen Paderborn und Leiberg geplant

    Leiberg.
An Wochenenden soll künftig auch Leiberg per Nachtbus mit Paderborn verbunden werden. Das berichtet das Westfälische Volksblatt in seiner Ausgabe vom 2. Oktober 2019.

    Dem Bericht zufolge plant der Nahverkehrsverbund Paderborn/Höxter für den Bad Wünnenberger und Bürener Raum eine Taktverdichtung, von der auch Orte wie Leiberg und Hegensdorf profitieren. Demnach sollen künftig an Wochenenden nachts  zwei Busse von Paderborn nach Leiberg fahren. Details müssten aber noch ausgearbeitet werden.

    Über Uhrzeiten und Ticketpreise macht der Bericht keine Angaben. In Leiberg wird seit etlichen Jahren eine nächtliche Busverbindung mit Paderborn gefordert, um am kulturellen, sportlichen oder geselligen Angebot des Oberzentrums Paderborn auch ohne Auto teilnehmen zu können.  Bislang enden die Nachtbusse für Leiberger immer in Bad Wünnenberg.




Kartoffelprojekt endet mit einer Familienwanderung

Rund um die Kartoffel im Kindergarten Regenbogenland

    Leiberg. Mit großem Eifer ernteten Leiberger Kindergartenkinder  die Kartoffeln im Feld und trugen prall gefüllte Körbe zum Kindergarten. Beim Verarbeiten der Kartoffeln zu Pürree oder Chips erfuhren die Kinder gleichzeitig etwas über deren Bedeutung für Gesundheit und Ernährung. Durch Sachbücher, Geschichten, Bastelangebote, Lieder und Fingerspielen bekamen die Kinder viele Informationen   über das Wachstum der Kartoffel.

   Zum Abschluss des Projektes fand eine Familienwanderung statt, zu der jede Familie eine dicke Kartoffel mitgebracht hatte. Die dickste Kartoffel wurde natürlich „Der Kartoffelkönig“ und die Besitzer wurden mit einen „Kartoffelkönigbutton“ und einem Korb mit verschieden Variationen aus der Kartoffel belohnt.

    An der vorgegebenen Strecke wurden an 5 Stationen verschiedene Aktionen rund um das Thema Kartoffel angeboten, z.B. ein Fragequiz, ein Kartoffellauf, eine Rätselrunde, das Spiel „Die heiße Kartoffel“ und eine Märchenvorführung vom „Kartoffelkönig“.

   Zum Abschluss stärkten sich die Familien mit heißen Hot Dogs und von Eltern gestifteten Kartoffelsalat im Empertal. Ein Dank gilt dem Leiberger Getränkemarkt für die kostenlose Bereitstellung der Stehtische und dem Heimat- und Verkehrsverein Leiberg e.V. für die kostenlose Bereitstellung der Festzeltgarnituren.





Zwei Tage Travestie-Show im Landgasthof Kaiser
"Antonella Rossi" ist wieder da






"Mergens Scheune" wurde zum Motorrad-Hotel.
Motorradfreunde treffen sich in Leiberg

Mit gut restaurierten Motorrädern aus den 50er Jahren auf Ausfahrten von Leiberg aus

    Leiberg. Aus ganz Deutschland und Holland waren Freunde der JLO IG (www.ig-jlo-twin.eu) nach Ostwestfalen gereist. Viele Mitglieder waren mit den Motorrädern angereist. Über 400 Kilometer legte dabei der Weiteste zurück. Stützpunkt der mehr als 40 Teilnehmer mit fast 30 Motorrädern war der Landgasthof Kaiser in Leiberg.  Von dort aus starteten Touren ins nahe Sauerland und an den Möhnesee.

    Viele Mitglieder waren schon am Donnerstag angereist. Da wurden am Abend schon die ersten Benzingespräche geführt. Am Freitag startete dann die erste Ausfahrt ins Sauerland. Die ehemalige Bergrennstrecke in Nuttlar, die Bruchhauser Steine, der Mühlenkopfschanze und der Diemelsee wurden angefahren. An der Schanze versammelten sich die Teilnehmer zu einem Gruppenfoto.  
Am Nachmittag ging es dann noch zum Kloster Dalheim.

     Im Verlauf des Freitags 
gesellten sich weitere Teilnehmer mit ihren Motorrädern und dem JLO M 2x125 Motor zur Gemeinschaft. Gemeinsam ging es am Samstag Richtung Möhnesee und dem Arnsberger Wald. Hier lobten die Teilnehmer die großartige Aussicht vom Haarstrang in die Soester Börde und ins Sauerland. Auf der Rückfahrt wurde dann noch eine Rast an der Wewelsburg eingelegt.  Fast 300 Kilometer legten die Teilnehmer mit ihren „Schätzchen“ in den zwei Tagen zurück. 

     Das nächste Treffen ist für Anfang Mai 2020 schon geplant, es geht dann in die Lüneburger Heide.

Gruppenfoto an der Mühlenkopfschanze in Willingen.




Großer Andrang beim Second-Hand-Basar in Leiberg.

Erfolgreicher Second Hand Basar in Leiberg:
Kuchen, Waffeln und Würstchen ausverkauft


    Leiberg. Das war er - der diesjährige Second-Hand-Basar in der Leiberger Schützenhalle. In zwei Stunden wurde geshoppt und geschlemmt, was das Zeug hielt.

    Die Organisatoren haben wieder einmal einen tollen Basar auf die Beine gestellt. Pünktlich zu Beginn
um 14 Uhr  war die Schützenhalle voll. Denn hier ist ganz klar: der frühe Vogel fängt den Wurm. Die Auswahl an Jacken, Schnee- und Skianzügen war enorm. Da kann der Winter ruhig kommen.

   Aber auch die übrigen Tische mit Kleidung, Spielzeug und Babyausstattung waren prall gefüllt und boten manche Schätze.

   Das Team an der Kuchentheke hatte gut zu tun. Ausverkauft heißt es nach 2 Stunden. Kein    Wunder - die Leiberger können einfach wunderbar backen. Die Auswahl an Torten machte Lust auf ein zweites Stück.

   Der Erlös der Veranstaltung kommt dem Kindergarten zugute. Daher bedanken sich die Veranstalter bei allen Verkäufern, Besuchern und Tortenspendern sowie den tatkräftigen freiwilligen Helfern.




Sechs Leiberger stehen auf der Bühne der Stadthalle Bielefeld
Galakonzert mit bekannten Melodien aus der Filmgeschichte
Am 23. und 24. November vor großem Publikum


   Bielefeld/Bad Wünnenberg/Leiberg.
 Sechs Leiberger Sängerinnen und Sänger stehen im November bei einem großen Galakonzert auf der Bühne der Bielefelder Stadthalle. 
Am 23. und 24. November. Das Konzert, dass der Pop-Chor "Groophonik", das Musical-Ensemble "Die Phoniker" und Radio Bielefeld präsentieren, widmet sich der Filmmusik und heißt  "Hollywood in Bielefeld". Die sechs Leiberger gehören dem Chor "Sintfeld Querbeat" (https://www.facebook.com/Chorgemeinschaft-Bad-W%C3%BCnnenberg-und-F%C3%BCrstenberg-eV-1259462927430518/
http://www.sintfeld-chorgemeinschaft.de/
) aus
dem Stadtgebiet Bad Wünnenberg an. Dieser Chor wird mit weiteren fünf Chören aus der Region zusammen die Gala bieten. Die Kartennachfrage ist so groß, dass bereits ein Zusatzkonzert für den 24. November beschlossen wurde. Die Leiberger Sänger sind Sandra Langer, Jutta Schäfer, Barbara Penger, Ralf Pickhardt, Jenny Pickhardt und Bianca Kleinschnittger.

    Am Samstag und Sonntag, 23. und 24. November, wird auf der Bühne der Bielefelder Stadthalle ein beeindruckendes Aufgebot an Künstlerinnen und Künstlern musikalische Highlights der Filmgeschichte in neuem Gewand lebendig werden lassen. Ein 60-köpfiges Sinfonieorchester, großartige Gesangssolisten, einer der bekanntesten Show-Chöre der Region, sowie mehr als 200 weitere Sängerinnen und Sänger und ein großartiges Tanz-Ensemble unter Gesamtleitung von Tobias Richter bieten dem Publikum eine Show voller Leidenschaft und Begeisterung.

    Ob „Star Wars“ oder „James Bond“, „König der Löwen“ oder „Titanic“ – viele musikalische Wünsche gehen in Erfüllung.
Ein facettenreiches und aufwendiges Licht- und Tondesign rundet das Konzert ab und garantiert Gänsehautatmosphäre, wenn die schönsten und bekanntesten Melodien der Filmgeschichte auf der Bühne erklingen. Mehr als 260 Menschen werden an diesen Abenden ehrenamtlich auf der Bühne stehen und mit ihrer Leidenschaft und ihrer Liebe zur Musik dem Publikum eine Show der Superlative präsentieren.

  






Friedbert Agethen hat das marode Aatal-Hotel in Bad Wünnenberg gekauft. Es werden Investoren und Betreiber für ein Vier-Sterne-Hotel mit mindestens 90 Zimmern auf drei Geschossen gesucht, das bis zu 20 Millionen Euro kostet. Das marode Aatal-Hotel soll abgerissen werden.

Windkraft-Spezialist Agethen kauft Hotelgelände im Aatal

Gastronomie an der Aabach-Talsperre geplant 

Vier-Sterne-Hotel kostet bis zu 20 Millionen Euro

Bad  Wünnenberg. Windkraft-Spezialist Dipl.-Ing. Friedbert Agethen (Foto)  aus Helmern hat das  Gelände mit dem leerstehenden Hotel Aatal-Hotel  im Bad Wünnenberger Aatal gekaft:  Das hat der 60-Jährige Familienvater während einer Veranstaltung der CDU-Mittelstandsvereinigung Bad Wünnenberg um ihre  Vorsitzende Maria Junge bestätigt. Es gibt  Pläne, auf dem 10.000 Qadratmeter großen Grundstück ein Vier-Sterne-Hotel auf drei Etagen mit mindestens 90 Zimmern zu bauen. Die Investitionskosten liegen geschätzt bei 15 bis 20 Millionen Euro.

      Gleichzeitig wurden Pläne bei der Veranstaltung der CDU-Mittelstandsvereinigung Bad Wünnenberg am Paddelteich bekannt, an der Aabach-Talsperre einen Gastronomiebetrieb auf einem bewaldeten Grundstück des Grafen von Westphalen anzubieten. Hoch über dem See soll eine "bewirtschaftete Hütte" mit Seeblick gebaut werden, in der sich Wanderer oder Radler erlaben können. Dazu gibt es aber auch Kritik.

 Auf Bitten des Bürgermeisters marodes Aatal-Hotel gekauft

Vor den Mittelständlern, darunter etliche Gäste aus Leiberg, skizzierte Friedbert Agethen Visionen einer Hotelbelebung auf dem Gelände des Aatal-Hotels, das jetzt in seinem Besitz ist. Agethen hat nach eigenem Bekunden auf Bitten von Bürgermeister Christoph Rüther das Areal erworben. Der Bürgermeister wollte verhindern, dass das Aatal-Hotel wie schon beim einstigen Hotel Jagdhaus als Arbeiter-Mietwohnungen zweckentfremdet werde.

    Eine Machbarkeitsstudie, so Agethen, halte den Betrieb eines Hotels im Aatal für sinnvoll, wenn es eine entsprechende Größenordnung aufweise. Dazu gehörten in einem dreistöckigen Gebäude mindestens 90 Zimmer, die bei einer theoretischen Vollbelegung Bad Wünnenberg 32.000 Übernachtungen jährlich bescheren könnten. Heute zählt Bad Wünneneberg jährlich etwa 160.000 Übernachtungen, sagte der Bürgermeister. Das Hotel müsse Passagieren von zwei Omnibussen Platz bieten.

  Agethen stellte bereits Visionen „seines“ Vier-Sterne-Hotels vor, für das er aber noch Investoren und Betreiber sucht.  Das Hotel soll einen Erlebnisbereich, einen Spa-Bereich, einen Event- und Tagungsbereich, Restaurant und Außengastronomie mit Badeteich vorhalten. Erst bei einer Auslastung von wenigstens 60 Prozent sei das Hotel wirtschaftlich zu führen. Das heutige Gebäude sei komplett marode und müsse abgerissen werden.

Es gehe nun darum, Investoren und Betreiber zu finden. Friedbert Agethen erinnerte daran, dass es ihm gelungen sei, für die Windkraftgenossenschaft „Westfalenwind“ zur Finanzierung von Windkraftanlagen 21 Millionen Euro von 1130 Genossenschaftlern aus dem Raum Bad Wünnenberg (auch aus Leiberg)  einzusammeln. So leicht werde dies bei einem Hotel sicherlich nicht, weil bei einer Rendite von höchstens drei Prozent „der Bart ab ist“.

 Scholand träumt von bewirtschafteter Hütte am See

   
   In derselben Veranstaltung vor 60 Besuchern im Aatalhaus am Paddelteich durfte auch  der ehemalige IT-Angestellte Gerhard Scholand seine Träume von einer weiteren Gastronomie im Aatal und insbesondere an der Aabach-Talsperre vorstellen. Dabei nannte Scholand eine „bewirtschaftete Hütte“ nördlich des Sees oberhalb des Staudamms auf einer heute bewaldeten Fläche, die dem Grafen von Westphalen gehört. Der Graf und auch der Wasserverband Aabach-Talsperre sowie weitere Fachbehörden hätten zumindest kein „Nein“ gesagt. Nach Scholands-Visionen soll eine Hütte an der Klippe nach Willinger Muster (Graf Stollberg Hütte) gebaut werden. Gäste erreichen die Hütte nach diesen Vorstellungen über einen etwa einen Kilometer langen Fußweg. Die Hütte müsse jeden Tag geöffnet sein, habe ihm der Wirt von „Siggis Hütte“  (Willingen) ans Herz gelegt. Die rustikale Hütte soll innerhalb 70 und außen nochmals 150 Plätze bieten. Sie könne im Bedarfsfall erweitert werden.

    Für diese Visionen erntete Scholand allerdings auch skeptische Nachfragen, ob er allen Ernstes glaube, dass eine solche Hütte von Wanderern und Radfahrern der Aabach-Talsperre wirtschaftlich getragen werden könne. Einen Investor und Betreiber konnte Scholand nicht präsentieren. Auch seine Vorstellungen, eine weitere Gastronomie an der Aa (er sprach von Aatal-Walk) in Höhe des Wohnmobilhafens anzubieten, stieß auf Stirnrunzeln. Scholand glaubt, dass Wohnmobil-Gäste und weitere Besucher sowie Bad Wünnenberger dieses kleine Lokal im rustikalen Stil tragen könnten. Auch in diesem Fall hatte Scholand weder Investor noch Betreiber parat. Visionen halt.

"Bewirtschaftete Hütte ist ein verschossener Elfmeter"

   Eine Gastronomie an der Aabach-Talsperre, die See-Besucher tatsächlich immer wieder vermissen (es gibt dort lediglich  einen Eiswagen am Parkplatz) hält Bürgermeister Christoph Rüther in welcher Form auch immer für möglich. „Wir waren noch nie so weit wie jetzt“, sagte der Bürgermeister. Andere Besucher der Mittelstandsvereinigung bezweifelten, dass eine Hütte im Scholandschen Sinne Investoren und Betreiber anziehe. Wenn schon, müsse eine Location geschaffen werden, die nicht nur auf Wanderer und Radler setze, sondern ganz andere und weitere Gäste anziehe. Dort müsse eine Hochzeit gefeiert werden, der runde Geburtstag begangen werden, Firmen-Events stattfinden können und ein Restaurantbetrieb geführt werden, der nicht nur auf Bratkartoffeln und Sülze setze. Auch müsse eine solche Location mit dem Auto für einen schönen Abend am See erreichbar sein. Eine zweite „Siggis Hütte“ wie in Willingen sei völlig fehl am Platz der Aabach-Talsperre. Gefragt sei eine Location mit Alleinstellungsmerkmal für eine gesamte Region, in die zum Beispiel Unternehmer aus Paderborn gern ihre Gäste führten. Eine bewirtschaftete Hütte im Scholandschen Sinn sei ein verschossener Elfmeter, sagte eine Besucherin.

   Friedbert Agethen und Gerhard Scholand wollen ihre Visionen zunächst einmal getrennt weiterverfolgen. Jeder solle für sein Projekt stehen.  




Fischereiverein bietet Vorbereitungslehrgang an

Leiberg. Beim Sportfischereiverein Leiberg haben Interessierte die Möglichkeit, den Vorbereitungslehrgang zur Sportfischerprüfung mit anschließender amtlicher Sportfischerprüfung zu absolvieren. Die Lehrgänge werden in separaten Räumen des Vereinslokals Stratmann in Leiberg (Aftetal 12) durchgeführt.
 
Ein Verzehrzwang im Gasthaus ist für die Lehrgangsteilnehmer während der Schulung nicht gegeben.

Voranmeldungen sind nicht erforderlich.

Der Lehrgang findet immer am Sonntag von 10.30 bis bis 12 Uhr statt,
Neuzugänge sollten sich zwischen 10 und 10.30  Uhr infinden.
 
Fragen werden beantwortet unter :
Tel.  49 (0) 163 617 92 17,
SMS 49 (0) 163 617 92 17
E-Mail: sfvleiberg@aol.com
 



Nach dem Ritterschlag: Zusammen mit Ritter Karl-Heinz Bursmeier aus Verlar schreitet der Leiberger Ehrenschützenoberst Heinz-Friedel Schmidt voran..  Es fehlt der neue Ritter Norbert Sandmeier aus Mantinghausen.

Heinz-Friedel Schmidt ist nun ein Ritter

Ritterschlag und Investitur erfolgten in der Eifel

Feierliche Aufnahme in die Ritterschaft vom Heiligen Sebastianus 

   Leiberg/Monschau. Ehrenschützenoberst Heinz-Friedel Schmidt (Foto) aus Leiberg ist am Freitag, 16. August, in der Eifelstadt Monschau zum Ritter geschlagen worden. Drei Tage vor seinem 66. Geburtstag ist Heinz-Friedel Schmidt in die Ritterschaft vom Heiligen Sebastianus aufgenommen worden.

  Etliche Leiberger, darunter auch Schützenoberst Werner Müller, begleiteten Heinz-Friedel Schmidt nach Monschau. Dort fand die Herbstversammlung Europäischen Gemeinschaft Historischer Schützens (EGS) statt. Großmeister der Ritterschaft ist Karl Habsburg-Lothringen.

 Ritterschlag und  Investitur von Heinz-Friedel Schmidt erfolgten während eines Gottesdienstes in der Pfarrkirche St. Michael Höfe in Monschau. Der Leiberger Familienvater und Großvater wurde mit 24 weiteren Schützen aus mehreren europäischen Ländern in die Ritterschaft aufgenommen. Der Aufnahme in die Ritterschaft folgte der Große Zapfenstreich.

   Die 1985 gegründete Ritterschaft vom Heiligen Sebastianus setzt sich europaweit für den Erhalt christlicher Werte ein und gehört zum Hause der Habsburger Monarchie. Die Ritterschaft versteht sich als christliche Verbindung unter dem Dach der EGS, die Stifter und Träger der Ritterschaft ist. Grundlegend für das Selbstverständnis der Ritterschaft sind ihre christlichen Wurzeln, ihre besondere Bindung an die katholische Kirche, ihre Verbundenheit mit dem Hause Habsburg und die Ausrichtung auf den das ritterliche Leben.

   Die EGS ist das Stiftungsgremium des Ritterordens vom Heiligen Sebastianus in Europa, sie will das christliche Engagement der Schützen in Europa fördern und fordern. Seine Mitglieder verpflichten sich durch ihre Lebensführung Beispiel gebend zu sein. Sie setzen sich persönlich für Kirche und Gesellschaft ein. Die EGS will in einem vereinten Europa Traditionen, Sitten und Brauchtum.

Der frisch geschlagene Ritter im Kreis seiner Familie und der mitgereisten Schützen aus Leiberg in Monschau. 




Eröffneten jetzt die neue Kunstrasen-Platzanlage »Sportpark Aftetal« in Leiberg (von links): Die Platzwarte Jürgen Schmidt und Ferdi Schlucker, Karl-Heinz Blome (2. Kassierer), Jens Weber (Schiedsrichter-Obmann), Frank Carl (Kassierer), Björn Hesse (2. Vorsitzender), Bürgermeister Christoph Rüther, Burkhard Fingerhut (Vorsitzender ), Pierre Scholand (2. Geschäftsführer), Christian Carl (Ortsvorsteher), Gisbert Bürger (Platzwart) und Heinz Schlucker (Bauberater).

Im neuen Sportpark Aftetal stecken 4.700 ehrenamtliche Stunden

Nach Kraftakt  und Teamwork neues Sportzentrum in Leiberg eröffnet

Familien hoffen jetzt auch noch auf Spielplatz für Kinder


      Bad Wünnenberg-Leiberg. „Heute ist ein besonderer Tag für die Fußball-Mannschaften in allen Bereichen im Stadtgebiet Bad Wünnenberg „und er wird allen Insidern lange in Erinnerung bleiben. „Der Kunstrasenplatz in Leiberg ist fertig und kann bespielt werden“, freute sich Bürgermeister Christoph Rüther. Zur Eröffnung des Kunstrasenplatzes erfreuten  die Kicker der Fußballspielvreinigung (FSV) Bad Wünnenberg/Leiberg etwa 350 Zuschauer mit einem 7:1-Sieg über TuS Neuenrade zum Saisonauftakt im ersten Meisterschaftsspiel der Bezirksliga. 

       Bürgermeister Rüther betonte, dass in der Schlussrechnung der Gesamtbetrag bei 645.000 Euro liegen werde, wobei 300.000 Euro aus der Sportpauschale kämen. Laut FSV-Vorstand Burkhard Fingerhut wurden 4.700 ehrenamtliche Stunden erbracht. Wenn man die Anzahl mit zwölf Euro pro Stunde hochrechnet, sei hier eine Summe von 56.000 Euro erbracht worden. Er lobte die hiesige Zusammenarbeit, das sei nicht bei allen Vereinen bei solchen Vorhaben üblich. „Von uns wurde darauf geachtet, dass für die Platzanlage Material verwendet wird, was recycelbar ist und auch bei dem Einstreu-Granulat haben wir von Anfang an auf Kork gesetzt“, betonte Fingerhut. Man sei sich bewusst gewesen, dass die Anlage im FFH-Gebiet liegt, man wollte schließlich etwas Nachhaltiges schaffen. Den kirchlichen Segen für die Sportanlage im Aftetal erteilten Pastor Claus-Jürgen Reihs (Evangelische Kirche) und Pastor Raphael Schliebs (Katholische Kirche) (Foto rechts: FSV-Vorsitzender Burkhard Fingerhut - links- und Vizevorsitzender Björn Hesse).

    Es waren immer wieder die kleinen Entwicklungsschritte, die nach und nach mit Björn Hesse, Thomas Hegers, Matthias Bürger, Gisbert Bürger, Burkhard Fingerhut, Jörg Rörig und Stefan Discher zu der Thematik nötig wurden. Sehr früh ist auch Sabine Willeke mit ihrem Team vom Familien-, Jugend-, Sport- und Kultur-Ausschuss mit eingestiegen, haben immer ihre Unterstützung signalisiert und sich dafür eingesetzt, dass Einigkeit innerhalb der Fraktionen besteht.

     »Sicherlich«, so Rüther, »war der Beginn nicht einfach!« Es galt erst, den richtigen Standort zu finden. Viele Plätze wurden geprüft, immer weniger Standorte blieben übrig, bis endlich für die Sportanlage der Platz in Leiberg gefunden war. Dazu gehörte auch, im Rathaus den richtigen Weg zu finden. Weitere spätere Beteiligte wie Heinz Schlucker (Tiefbau), Karl-Heinz Schmidt von »Unser Haus« (Finanzen und Berechnungen), Daniel Fingerhut vom Steuerbüro Müller (Steuerrecht, Verträge) galt es, mit ihrem Fachwissen mit ins Boot zu holen.

    Und jetzt endlich konnte man in Team-Arbeit die abschließenden Pflasterarbeiten erledigen. Großes Lob von allen Beteiligten galt dem Rathaus-Team, insbesondere aber Christoph Wittler als Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters und Dirk Gerlach als Mitarbeiter im Hauptamt und Sportbereich, die stets ein offenes Ohr für alle Probleme gezeigt hätten.

   Jetzt hoffen insbesondere Familien, dass auch noch für Kinder Spielgeräte zur Verfügung gestellt werden. Dann wäre der neue Sportpark Aftetal auch für Familien mit Kindern noch attraktiver.




 

Geballte Vereinskraft ziert Trafohaus

   

     Leiberg. Die geballte Kraft der Leiberger Vereinswelt hat jetzt der Heimat- und Verkehrsverein Leiberg an einem außergewöhnlichen Ort dokumentiert. Die Schnelle Eingreiftruppe des Vereins hat sämtliche Schilder Leiberger Vereine an der Westseite des ehemaligen Trafohauses an der Afte im Bruch montiert. Die Schilder nennen den Vereinsnamen und das Gründungsjahr.

    Diese Schilder wurden einst bei der 525-Jahr-Feier der Leiberger Ortsgründung (1490) im Jahr 2015 in einem Festzug durch den Ort geführt. „Es wäre zu schade gewesen, wenn diese Schilder dann nur für einen Tag gezeigt worden wären“, meint Hubert Dören, Vorsitzender des Leiberger Dorfgemeinschaftsvereins und zugleich Chef im Heimat- und Verkehrsverein. So finden die Holzschilder nun an einem Leiberger Industriedenkmal ihren Platz.

    Der Heimat- und Verkehrsverein hat das ehemalige Trafohäuschen vor dem Abriss bewahrt und vom, Stromversorger Westnetz übernommen. Inzwischen ist auch eine Ladestation für Elektrofahrräder oder andere elektrobetriebene Fahrzeuge installiert. Sie können dort zum Nulltarif aufgeladen werden. Eine Sitzgruppe bereichert das Gelände.





FSV- Torjäger Hendrik Mühlenbein (2. von rechts) gewinnt gegen Martin Liebold (rechts) aus Magdeburg das Saisonfinale beim ZDF-Torwandschießen und holt sich damit einen 25.000 Euro-Fonds-Scheck. Zweiter von links  ZFD-Moderator Jochen Breyer.

Hendrik Mühlenbein gewinnt Finale und 25.000 Euro
FSV-Torjäger versenkt drei Treffer an ZDF-Torwand


    Mainz/Bad Wünnenberg/Leiberg.
 FSV-Torjäger Hendrik Mühlenbein hat es tatsächlich geschafft und ist jetzt Torwandkönig im Aktuellen Sportstudio des ZDF. Der  Fußballspieler der Fußballspielvereinigung (FSV) Bad Wünnenberg-Leiberg hat am frühen Sonntagmorgen (7. Juli) vor einem Millionenpublikum in der Live-Fernsehsendung "Aktuelles Sportstudio" beim ZDF in Mainz das Saisonfinale beim Torwandschießen gewonnen und damit 25.000 Euro Siegesprämie abgeräumt.

Mühlenbein trat im Fianle gegen Martin
Liebold aus Magdeburg an und machte schon in der ersten Runde beim Torwandschießen alles klar. Während Liebold drei Schüsse nur an die Kante setzte, versenkte Hendrik Mühlenbein alle drei Treffer unten rechts in der Torwand. Offenbar hatte sich sein Training an der Torwand, die der Leiberger Unternehmer Elmar Schmidt originalgroß nachgebaut und Mühlenbein zur Verfügung hatte, gelohnt. "Der große Sieger ist Hendrik Mühlenbein" kommentierte ZDF-Moderator Jochen Breyer das spannende Finale, während der Konfettiregen fällt.

Hendrik Mühlenbein und Martin Liebold hatten sich als beste Tagessieger der vergangenen Bundesliga-Saison für dieses besondere ZDF-Finale qualifiziert. Zu gewinnen gab es einen Aktienfonds im Wert von 25.000 Euro, den jetzt Hendrik Mühlenbein besitzt.

Und hier ist das Saisonfinale zu sehen:
https://www.zdf.de/sport/das-aktuelle-sportstudio/torwandschiessen-176.html


Nach dem Mühlenbein-Erfolg feiern Freunde den Sieg. Etliche haben Hendrik Mühlenbein nach Mainz begleitet. Vierter von rechts Elmar Schmidt, der für Hendrik Mühlenbein zum Training eine Torwand baute. Es hat sich wohl gelohnt.




Auch die aufwändige Erneuerung der Mariegrotte am Hohlen Weg in Leiberg wurde von der Energiestiftung Sintfeld finanziell gefördert. Mehr als 100.000 Euro flossen aus dieser Stiftung in den vergangenen Jahren nach Leiberg.

"Energiestiftung fördert das Ehrenamt und ist keine Nebelkerze"

Ohne Gelder aus der Stiftung wären viele Projekte nicht möglich

Mehr als 100.000 Euro sind nach Leiberg geflossen

Dorfgemeinschaftsverein weist Kritik aus "Bündnis Windvernunft" zurück

     Leiberg. Der Leiberger Dorfgemeinschaftsverein mit seinem Vorsitzenden Hubert Dören (Foto rechts) weist Punkt für Punkt Vorwürfe des "Regionalbündnisses Windvernunft" gegen die Energiestiftung Sintfeld zurück. Vorsitzender Hubertus Nolte hatte in einer Sitzung des NRW-Landtags-Ausschusses für Wirtschaft, Energie und Landesplanung die Vergabe von Fördergeldern durch die Energiestuftung Sintfeld an Vereine im Bad Wünnenberger Stadtgebiet als "Nebelkerzen" bezeichnet. Die Fördergelder hemmten auch das ehrenamtliche Engagement, weil Vereine jetzt lieber Dienstleister engagierten statt selbst die Initiative zu ergreifen, sagte Nolte, der einst auch CDU-Fraktionschef im Bad Wünnenberger Stadtrat war. Dem hält Dorfgemeinschaftsvereinsvorsitzender Hubert Dören entgegen, dass ohne die finanzielle Förderung durch die Energiestiftung Sintfeld viele Projekte nicht hätten durchgeführt werden können. Allein Leiberger Vereine hätten für etliche Projekte  inzwischen mehr als 100.000 Euro Fördergelder aus der Stiftung erhalten.

Die Erklärung des Dorfgemeinschaftsvereinsvorsitzenden Hubert Dören im Wortlaut:

   "Als Vorsitzender des Leiberger Dorfgemeinschaftsvereins bin ich überrascht und verwundert über die Ausführungen des 'Regionalbündnis Windvernunft', vertreten durch Hubertus Nolte, im Landtag NRW in der 35. Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Energie und Landesplanung am 15. Mai 2019 zur Energiestiftung Sintfeld (lt. Protokoll APr 17/635).

 Herr Nolte weist darauf hin, dass von der Pacht für die Windkraftanlagen in Höhe von 8 % rund 15 % an die Energiestiftung fließen. Ich bin sehr froh über diese Regelung, da somit auch ein Teil dieser Gelder zurück in die Orte fließt.

 Die Windkraftanlagen beeinträchtigen nicht nur die Grundstückseigentümer, sondern vor allem auch unsere Landschaft, unsere Heimat und die Bewohner in den angrenzenden Orten. Sie tragen aber auch einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende und zum Klimawandel bei. Die Beeinträchtigungen, die wir hier vor Ort durch die Windkraftanlagen haben, sind aber nur ein Bruchteil der Auswirkungen, die durch Kohleabbau, wo ganze Ortschaften dem Erdboden gleichgemacht werden, oder z. B. durch Atomkraftwerke, wo nachweislich eine überdurchschnittlich hohe Anzahl von Krebserkrankungen im Umfeld auffällig ist.

 Wenn dann im Landtag die Sprache davon ist, dass diese Gelder an die Vereine in 3, 4 Orten „ausgekehrt“ werden, erweckt das den Eindruck, als wenn sich Vereine hieran bereichern wollen. Zumal dann noch argumentiert wird, dass Schützen nicht mehr wissen, ob sie grüne oder rote Uniformen tragen sollen, weil sie letztes Jahr schon blaue bekommen haben, geht mir die Hutschnur hoch.

 Beim ersten Treffen zwischen Vereinsvertretern und der Energiestiftung Sintfeld wurde ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Uniformen nicht durch die Energiestiftung gefördert werden.

 Dann wird noch behauptet, das Dienstleister für Bänke zu sorgen haben, die sonst von Rentnern betreut wurden. Auch diese Ausführung ist an den Haaren herbeigezogen.

 Diese Form der Argumentation ist für mich nicht nachvollziehbar und erinnert mich an den amerikanischen Präsidenten, der ja auch gerne mit „alternativen Fakten“ argumentiert, mit dem Ziel Tatsachen bewusst verdreht oder falsch darzustellen.

40 Projekte in Leiberg gefördert

 Tatsache ist:

Ich habe in den letzten 5 Jahren fast alle Förderanträge der Leiberger Vereine an die Energiestiftung weitergeleitet.

In Leiberg wurden seit 2014 rund 40 Projekte mit insgesamt deutlich mehr als

110.000 Euro  durch die Energiestiftung Sintfeld gefördert. Durch diese Förderungen wurde das Ehrenamt in Leiberg besonders aktiviert, da im Regelfall nicht die gesamten Projekte gefördert wurden. Es erfolgte eine Teilförderung, damit auch noch ehrenamtliche Mitarbeit möglich und erforderlich wurde. Ohne diese Förderungen der Energiestiftung wären die meisten Projekte nicht durchführbar gewesen.

 Hier ein paar Beispiele:

Renovierung Stromhäuschen: Erneuerung Dach, Schieferverkleidung an der Fassade, Anstrich, Erstellung von Nistkästen für Schwalben und Fledermäuse durch ehrenamtliche Eigenleistung plus zusätzliche Eigenmittel des Heimat-  und Verkehrsverein Leiberg

 Dacherneuerung Glockenturm: Demontage und Montage vom Dach, Neueindeckung mit Kupferplatten in ehrenamtlicher Eigenleistung plus Eigenmittel vom Dorfgemeinschaftsverein

 Restaurierung der Mariengrotte: Restaurierung der Marienstatue, Mauerarbeiten, Abdichtung vom Dach, Verlegung von Stromkabel für Beleuchtung in ehrenamtlicher Eigenleistung plus Eigenmittel vom Dorfgemeinschaftsverein

 Restaurierung Bartholomäus-Denkmal: neue Dacheindeckung aus Schiefer, Ausbesserung Fassade, Reinigung der historischen Beschriftung in ehrenamtlicher Eigenleistung plus Eigenmittel Dorfgemeinschaftsverein

 Austausch Fenster in der Schützenhalle: Ausbau und Einbau in ehrenamtlicher Eigenleistung plus Eigenmittel Heimatschutzverein

Ohne die Förderung wäre vieles nicht möglich geworden

 Erstellung Abstellräume für Gemeinschaftsprojekt HTSV, Musikverein und Stadtmusikverband incl. Neugestaltung des Spielplatzes für die OGS: Maurerarbeiten, Putzarbeiten, Pflasterarbeiten, Baggerarbeiten, Elektroarbeiten in ehrenamtlicher Eigenleistung + Eigenmittel vom HTSV, Musikverein und Standmusikerverband

 Restaurierung Tische Schützenhalle: Austausch in ehrenamtlicher Eigenleistung plus Eigenmittel Heimatschutzverein

 Erneuerung Brücke am Tretbecken: Abbau und Neubau durch ehrenamtliche Eigenleistung plus Eigenmittel Heimat- und Verkehrsverein

 Ich könnte noch viele weitere geförderte Projekte aufzählen, die auch mit viel ehrenamtlichen Aufwand abgeschlossen werden konnten.

 Durch die finanzielle Unterstützung konnten auch Spielgeräte für die OGS und dem Kindergarten angeschafft werden. Somit konnten auch Kosten für die Kommune eingespart werden.

Ein besonderer Dank gilt auch für die Unterstützung der Jugendarbeit in FSV, HTSV, Kolping und Tennisverein.

 Ohne die Förderung der Energiestiftung Sintfeld hätte es viele Projekte nicht gegeben und damit wäre auch die ehrenamtliche Tätigkeit nicht notwendig gewesen. Aber Ehrenamt verbindet und stärkt die Gemeinschaft!

 Ohne Mittel – keine Projekte

Ohne Projekte – keine notwendige ehrenamtliche Tätigkeit

 Ich stelle noch einmal ausdrücklich fest, dass durch die Energiestiftung Sintfeld keine wie durch Herr Nolte im Landtag behaupteten „Nebelkerzen“ gezündet werden, sondern dass durch die finanzielle Unterstützung der Vereine unsere Orte einen deutlichen Mehrwert erhalten und das Ehrenamt fördern!

 Ich bedanke mich für die Unterstützung der Leiberger Projekte im Namen des Dorfgemeinschaftsvereins, des Heimat- und Verkehrsvereins, des Heimat-, Turn- und Sportvereins, des Fußballsportvereins, des Sportfischereivereins, des Gesangvereins, der Kolpingfamilie, des Trägervereins OGS, des Fördervereins Kindergarten, des Heimatschutzvereins, der Kath. Frauengemeinschaft, dem Seniorenkreis, des Musikvereins, der Landfrauen und des Tennisvereins."

 
Hubert Dören

1.Vorsitzender

Leiberger Dorfgemeinschaftsverein e. V.

Andeper Weg 14

Bad Wünnenberg-Leiberg




Kirchenrenovierung wird abermals verschoben

    Leiberg.
Die geplante Renovierung der St. Agatha-Pfarrkirche in Leiberg wird abermals verschoben. Das hat Pastor Markus Wippermann im Festhochamt am Fronleichnstag der Gemeinde mitgetilt. Die kirchlichen Gremien des Erzbistums beratenb erst im September über die Leiberger Kirche. Das bedeute, dass nach einer Ausschreibung und Auftragsvergabe erst im nächsten Jahr mit der Kirchenrenovierung bezgonnen werdebn köbnne. Pastor Wippermann bedauerte, dass Hochzeiten oder Taufen in der Kirche abgesagt wurden, weil die Renovierung auf dem Plan stand.

Die Renovierung sollte eigentlich schon im Vorjahr begonnen werden.




Solche Bilder sucht der Landgasthof Kaiser. Hier eine Szene beim Festzug des Leiberger Schützenfestes vor vielen Jahrzehnten am Schnittpunkt Dechamt-Jürgens-Straße und Hauptstraße mit Blick in den Katthagen. Noch säumen Fachwerkhäuser die Straßen. Und hölzerne Strommasten bringen über  Freileitungen den Strom ins Haus. Die Hofdamen tragen Gladiolen aus dem Hausgarten. Das Bild könnte am Schützenfestmontag 1950 entstanden sein. Kinder tragen Reste der Vogels im Festzug mit.

Landgasthof Kaiser sucht Motive aus Leiberg

Historische Aufnahmen zieren Wände der Hotelzimmer


    Leiberg.
 Im Landgasthof Kaiser in Leiberg zieren seit mehreren Jahren historische Aufnahmen ganze Wände der Hotelzimmer. Viele Gäste erfreuen sich an den Motiven aus Leiberg aus der Zeit Annodazumal.

    An diesem Konzept will Gastwirt und Hotelier Josef Kaiser festhalten. Der 55-jährige Familienvater will weitere Zimmer seines Hotels mit historischen Aufnahmen großflächig  als  Fotodokumente ausstatten. Dazu braucht er aber Bilder aus Leiberg, die möglichst auch Dorfansichten sind.

    Wer solche Bilder besitzt und sie zur Verfügung stellen möchte, kann sie per eMail an Landgasthof-Kaiser@t-online.de  senden. Natürlich können die Bilder auch im Landgasthof Kaiser (Tel 02953/407) vorgelegt werden. Vielleicht schmücken ja eines Tages solche Bilder die Wände der Hotelzimmer.

Große Aufregung im Dorf: Der Bischof wird begrüßt. Hoch zu Ross überwacht die Schützenspitze das Geschehen. Die Kommunionkinder reihen sich für die Hohe Geistlichkeit auf. Der Baldachin wird den Bischof in die Kirche begleiten. Die Häuser sind rotweiß geflaggt.





Erstkommunion in Leiberg 2020 erst am Muttertag am 10. Mai

    Leiberg.
Im nächsten Jahr wird die Erstkommunion in Leiberg erst am Muttertag gefeiert. Das steht im neuen Pfarrbrief, in dem der Zeitplan der Erstkommunion für 2020 für den Pastoralverbund Bad Wünnenberg/Lichtenau veröffentlicht ist.


    Danach gehen Leiberger Kinder erst am 10.Mai 2020 zur Erstkommunion. Die Nachmittagsandacht findet nicht mehr in Leiberg, sondern in der Pfarrkirche Bad Wünennberg statt. Und die traditionelle Montagsmesse nach dem Tag der Erstkommunion ist auch in Bad Wünnenberg. 



Platz für zehn weitere Häuser in Leiberg:

Gewerbeland in Leiberg ist stark nachgefragt

Bis zu 100 Eschen sollen an der Alten Chaussee gefällt werden

  Leiberg. In Leiberg sind weiterhin Bauplätze für neue Häuser ebenso gefragt wie neues Gewerbeland. Das hat  jetzt eine Bürgerversammlung im Landgasthof Kaiser mit etwa 80 Besuchern deutlich gemacht, in der Bürgermeister Christoph Rüther und Ortsvorsteher Christian Carl über jüngste Entwicklungen informierten.

   So wird bekanntlich das Gewerbegebiet an der Baake in Leiberg um etwa 12.000 Quadratmeter an der anderen Straßenseite eines bereits bebauten Gebietes erweitert. Diese Flächen seien bis auf eine einzige Ausnahme schon wieder verkauft, sagte Ortsvorsteher Christian Carl. Zur Verfügung stehe lediglich noch  eine Fläche mit 2635 Quadratmetern. „Das Gewerbe boomt in Leiberg“ sagte der Ortsvorsteher.

    Auch für den Wohnungsbau wird in Leiberg weiteres Land an der Geseker Straße zur Verfügung gestellt. Das neue Baugebiet an der Straße „Zum Alten Sportplatz“ wird verlängert. Dort können jetzt zehn weitere städtische Bauplätze  mit Grundstücksflächen zwischen 600 und 800 Quadratmetern zur Verfügung gestellt werden. Das erweiterte Wohngebiet soll Ende dieses Jahres oder zu Beginn des nächsten Jahres erschlossen werden: Dann kann da auch gebaut werden.

   Für den Endausbau des Bereiches Am Dorf, Lindlaufweg und Am Alten Sportplatz ist eine Überplanung vorgesehen, um ein einheitliches Bild zu erzeugen. Ein Anwohner ist ungeduldig, dass da endlich was passieren solle, Die Straße vor seinem Haus sei schlechter aus als so manchen Wirtschaftsweg.   

    Sorgen bereiten Bäume an der Alten Chaussee. Das Eschensterben macht offenbar auch vor Leiberg nicht Halt. So sollen zwischen 50 und 100 Eschen gefällt werden. Ansonsten müsse die Alte Chaussee gesperrt werden, sagte Ortsvorsteher Christian Carl.







Tag der Umwelt: Umweltschützer finden Patronenhülsen in Leiberg.

Umweltschützer finden Altreifen-Friedhof

Patronenhülsen in der Afteaue

80 Umweltschützer in gelben Westen und im Nebel

Müll-Container am Trafohaus ist randvoll

      Leiberg. Patronenhülsen, aufgeschnittener Öltank, Wohnzimmersofa und auch ein Altreifen-Friedhof (Foto rechts): Randvoll wurde am Tag der Umwelt der Müllcontainer am alten Trafohaus im Bruch. 80 Umweltschützer haben in Leiberg Feld und Flur gesäubert. Nirgendwo im Stadtgebiet ist die Beteiligung an solchen Frühjahrsputz-Aktionen so hoch wie in Leiberg.

    Und die Umwelt-Armada mit ihren weithin sichtbaren gelben Sicherheitswesten wurden im Leiberger Nebel durchaus fündig, auch wenn das Müllaufkommen im Vergleich zu Vorjahren deutlich weniger geworden ist. In diesem Jahr allerdings brachte der Tag der Umwelt, zu dem Heimat- und Verkehrsverein und Sportfischereiverein gemeinsam aufgerufen hatten, doch so einiges zu Tage. 50 Kinder- und Jugendliche, darunter Jungschützen, Tennisjugend, Jugendfeuerwehr, Jugendtreff, Kommunionkinder und Grundschüler sowie auch einige Kindergartenkids, hatten sich mit 30 Erwachsenen auf die Suche nach Unrat gemacht.

  Tatort Afteaue: Dort fanden Umweltschützer leere  Patronenhülsen, die wohl von einer  Schrotflinte stammen. Ganz übel sah es im Bereich Birken/Klegg aus: Dort entdeckten Umweltschützer ein Altreifen-Depot. Auch am Wegesrand der Umweltaktion lag ein deutlich sichtbar abgelegter Reifen: Der Besitzer wusste wohl genau, dass an diesem Tag Müllsammler des Weges gingen. Auf dem Weg zum Pestfriedhof lagen etliche Jalousien im Gebüsch abgelagert. Und auch Autoteile werden in Mutter Natur abgelagert: Dazu gehörte zum Beispiel ein Auspuff. Wer macht so was?

   In der Feldflur lagen auch ein Sofa, eine Liege und Bettzeug. Andere fanden Katzenfutter und Eternit-Platten. Ansonsten das Übliche: Viele Folien, Flaschen (zum Teil noch gefüllt) und Dachziegel. Umweltschützer hatten es nicht leicht, aus zum Teil schwierigem Gelände Müll zu bergen. Wegwerfen geht wohl einfacher. Keinen guten Eindruck hinterließ auch das Umfeld um den Grillplatz am Mühlenbusch.

   In sechs Abteilungen zog die grüne Umwelt-Armada durch den Ort, um einen Zehn-Kubikmeter-Container zu füllen.  Neben dem Container wurden Altreifen getrennt aussortiert. Vize-Vorsitzender Josef Kaiser vom Heimat- und Verkehrsverein Leiberg hatte vor der Reviereinteilung alle begrüßt, nachdem die gelben Sicherheitswesten verteilt worden waren: „Sicherheit zuerst“, ermahnte Josef Kaiser die fleißigen Sammler. Die beiden ausrichtenden Vereine sind dankbar dafür, dass wieder Traktoren und Wagen zur Verfügung gestellt worden sind. Den Abschluss der Umweltsäuberung bildete ein gemeinsames Essen in der Fischerhütte. Serviert wurden Erbseneintopf  und Spaghetti Bolognese.

   Die Einsatzleitung war wieder einmal froh, dass so viele Kinder und Jugendliche, darunter auch Kommunionkinder, am Tag der Umwelt in Leiberg mitgemacht haben. Erneut hatten die Veranstalter auch die Grundschule Bad Wünnenberg gebeten, die Leiberger Kinder zum Mittun aufzurufen. Dieser Bitte kam die Grundschulleitung um Rektorin Ursula Prinz in Bad Wünnenberg gern nach.


Hinein mit dem Müll: Im Container liegt bereits ein demontierter Öltank. Josef Hillebrand (kleines Foto) sortiert einen Altreifen aus. So wie Josef Hillebrand haben mehrere Männer unentgeltlich ihre Fahrzeuge für den Tag der Umwelt in Leiberg zur Verfügung gestellt.


Die "Pestfriedhofgruppe" (hier am bekannten Leiberger Pestkreuz) hatte besonders weite Wege zurückzulegen.


Die "Gelbwesten" vor dem Start bei der Reviereinteilung. 80 Kinder, Jugendliche und Erwachsene kamen zum Tag der Umwelt.


Und es gab auch stille Beobachter: Dieser Fischreiher an der Afte ließ sich nicht stören.




Neue Brücke über die Olveke im Empertal: Die Schnelle Eingreiftruppe mit Helfern wie (von links) Willi Fuhr, Ewald Hötger, Friedel Hillebrand und Ferdi Schlucker sorgen für einwn trockenen Überweg über den Wiesenbach.

Foto: Heribert Schmidt

Brückenschlag im Empertal:

Eingreiftruppe legt neuen Steg über Olveke

   Leiberg. Der Brückenschlag im Empertal in Leiberg ist gelungen. Fleißige Hände der Schnellen Eingreiftruppe vom Heimat- und Verkehrsverein haben an sonnenreichen Februartagen eine neue Brücke über den Olvekebach im Bereich des Natursteintretbeckens gelegt. Die neue Brücke ersetzt eine marode und Jahrzehnte alte Holbrücke, die im Laufe der Zeit morsch geworden und von der Einsatztruppe entfernt worden war.

    Jetzt können Wanderer wieder trockenen Fußes und gefahrlos den Bach überqueren. Ein erster Belastungstest mit vier Mitgliedern der Schnellen Eingreiftruppe ergab, dass der auf einer Stahlkonstruktion ruhende Übergang mühelos 400 Kilogramm verträgt, teilte Heribert Schmidt mit. Da geht aber wohl noch mehr.

     Die neue Brücke war in der vereinseigenen Hödde-Halle vorbereitet worden. Die Energiestiftung Sintfeld hat die Finanzierung der  neuen Brücke mit mehreren tausend Euro kräftig unterstützt. Hand- und Spanndienste leistete die Schnelle Eingreiftruppe des Heimat- und Verkehrsvereins Leiberg.  





Christopher Scharfen (links) hat die Bäckerei Kaiser übernommen. Damit bleibt der fast 100 Jahre alte Traditionsbetrieb in Familienhand, denn Juliane Kaiser (rechts) ist Tante ihres Neffen Christopher. Viele Kunden sind froh und dankbar, dass die Bäckerei weitergeführt wird, - jetzt in der vierten Generation.

Generationswechsel in der Bäckerei Kaiser:

Christoph Scharfen übernimmt Traditions-Familienbetrieb

   Leiberg. Seit fast 100 Jahren, in der 3. Generation, steht die Bäckerei Kaiser aus Leiberg für hochwertige Handwerksqualität ihrer Backwaren. Nun ist es an der Zeit an die nächste Generation zu denken.

    Christopher Scharfen hat zum 1. Januar 2019 die Bäckerei Kaiser aus Leiberg übernommen. Der Leiberger führt somit den Familienbetrieb in vierter Generation fort. Seine Tante und bisherige Eigentümerin, Juliane Kaiser, zieht sich nach langjähriger Tätigkeit aus der Geschäftsleitung zurück, bleibt jedoch der Bäckerei mit Rat und Tat erhalten.

    Juliane Kaiser bedankt sich auf diesem Wege ganz herzlich für die bisherige Unterstützung ihrer Familie, ihrem starken Mitarbeiterteam und ihrer treuen Kundschaft.

    Christopher Scharfen selbst ist seit fünf Jahren als Bäckermeister in dem Unternehmen im Einsatz und führt nun die rund 35 Mitarbeiter, für die sich – genauso wie für die Kunden – keine Änderungen aufgrund des Besitzerwechsels ergeben.

   Die hohe Qualität der Backwaren wird in regelmäßigen, freiwilligen Prüfungen der Bäckerinnung bestätigt und ausgezeichnet.

    Kaiser’s Backwaren in Handwerksqualität bekommen Kunden in den Filialen in Leiberg, Fürstenberg, Haaren, Büren und Brenken.

     Christopher Scharfen ist stolz, mit dem vorhandenen starken Team die Familientradition fort zu führen.




Landfrauen bieten öffentlichen Bücherschrank an


    Leiberg. Im Sinne der Nachhaltigkeit (wer liest schon ein Buch mehr als einmal?) und um den Austausch von Literatur zu unterstützen, gibt es seit kurzem auf Initiative der Leiberger Landfrauen in der Aula der Leiberger OGS einen öffentlichen Bücherschrank.

    In diesen kann jeder Bürger seine (gut erhaltenen) Bücher einstellen, um sie anderen Lesern anzubieten. Man darf jederzeit Bücher entnehmen und diese zum Lesen mitnehmen; ob man sie zurückbringt, behält, tauscht oder nicht, entscheidet jeder Nutzer selbst.

   Um den geregelten Ablauf der OGS nicht zu stören, ist die Bücherausleihe zeitlich auf freitags von 17 bis 20 Uhr beschränkt.




Leiberger Frauen gründen neuen Verein
Er heißt "Leiberger Frauen- und Generationstreff" (LFG)


   Leiberg. Leiberger Frauen haben im Landgasthof Leiberg einen neuen Verein gegründet. Er heißt "Leiberger Frauen- und Generationstreff". Zu LFG-Vorsitzenden wurden Ramona Köhler und Kerstin Stich gewählt.

    Dem Aufruf einiger Leiberger Frauen zur Vereinsneugründung waren deutlich mehr Menschen als erwartet gefolgt. Statt der erwarteten 30 kamen etwa 75 Leiberger Frauen zur Gründungsversammlung.

  Nach Verlesen der Satzung wurde ein Vorstand gewählt. Der neue Verein strebt die Gemeinnützigkeit an. Das Programmangebot entspricht zunächst einmal weitgehend dem Angebot des örtlichen Landfrauenvereins. Beobnachter rechnen damit, dass sich der Landfrauenverein demnächst in Leiberg auflöst.




Es gibt Veränderungen in der Führungsspitze der Leiberger Schützen: Oberst Werner Müller (rechts) begrüßt den amtierenden Schützenkönig Rolf Schäfer (Mitte) als neuen Geschäftsführer in seinen Reihen und ernennt dessen Vorgänger Hartmut Schmidt (links) nach 12-jähriger Vorstandsarbeit zum Ehrenoffizier im Heimatschutzverein Leiberg.

Festzüge in Leiberg: "Mir schwillt der Kamm"

Beteiligung an Festzügen steht heftig in der Kritik

Pfarrgemeinderats-Chef rechnet mit säumigen Schützen ab

Es gehen montags mehr zum Frühstück als zu den Festzügen

Rolf Schäfer löst Hartmut Schmidt als Geschäftsführer ab

Werner Müller als Oberst einstimmig bestätigt

    Leiberg. Beim Schützenfest in Leiberg nehmen montags am Schützenfrühstück  inzwischen deutlich mehr Schützen teil als an den drei Festzügen des Volksfestes. Darüber sind in der Generalversammlung des Heimatschutzvereins Leiberg mit fast 200 Schützen im Landgasthof Kaiser deutliche Worte gefallen. Am schärfsten formulierte diese Entwicklung Pfarrgemeinderatsvorsitzender und Schützenbruder (seit 45 Jahren) Hartmut Kaiser: „Die Beteiligung am Umzug am Sonntag ist erbärmlich.“

    Hartmut Kaiser (Foto links) rechnete vor, dass im gut 600 Mitglieder zählenden Verein nur noch jeder Fünfte an den Festzügen teilnehme, dafür aber montags gern zum Schützenfrühstück gehe. Es stünden „Männer in besten Jahren“ mit dem Bierglas in der Hand am Straßenrand, um sich den Umzug anzuschauen. Der Pfarrgemeinderatsvorsitzende, der vom wiedergewählten Oberst Werner Müller Punkt für Punkt volle Unterstützung erfuhr, beklagte auch eine mangelhafte Beteiligung der Schützen am Gottesdienst zum Schützenfestauftakt am  Samstag. Er sprach von Auflösungserscheinungen beim Weg von der Schützenhalle zum Kirchplatz, auf dem der Gottesdienst mit anschließendem Zapfenstreich stattfindet. Dies sei mit den  auf der Fahne verbrieften Werten wie „Glaube, Sitte, Heimat“ nicht vereinbar und widerspreche dem Geist der Vereinssatzung, die auch die Förderung der Religion zum Inhalt habe.

   "Nicht nur ans Freibier glauben"

    Kaiser hatte zuletzt noch 120 Schützen sonntags beim Festzug gezählt: Dabei habe doch jeder Schützenkönig ein Anrecht, dass  Schützen ihm möglichst zahlreich im Festzug folgten.  Leiberg biete mit so einer Beteiligung auswärtigen Gästen ein schlimmes Bild: „Mir schwillt der Kamm“ sagte Hartmut Kaiser wörtlich.  „Glaube“ heiße wohl nicht, dass man nur an das Freibier zum Schützenfest glaube. Ausdrücklich lobte Kaiser die hohe Beteiligung der Jungschützen: "Ihr habt uns den A.... gerettet."

    Zuvor hatte auch schon der alte und neue Schützenoberst Werner Müller die Teilnahme  an den Festzügen im Jahresbericht zum Thema gemacht. Der Oberst spielte gar mit dem Gedanken, Marken fürs montägliche Schützenfrühstück schon sonntags beim Festzug zu verteilen. Dann kämen beim beliebten Frühstück vorm Vogelschießen nur die zum Tisch, die auch am sonntäglichen Festzug teilgenommen haben. Der Vorschlag stieß auf Widerspruch.

   Ein Vorschlag eines Schützen, samstags auf den Festzug durchs Bruch zu verzichten und stattdessen die neuen Baugebiete zu beglücken, lehnt Oberst Werner Müller strikt ab: „Das Unterdorf gehört zu Leiberg.“

     In der Generalversammlung des Schützenvereins Leiberg hat es eine wichtige personelle Veränderung gegeben. Schriftführer Hartmut Schmidt stand nach zwölfjähriger Vorstandsarbeit nicht mehr zur Verfügung: Sein Nachfolger ist der amtierende Schützenkönig Rolf Schäfer, der in Leiberg bereits Sitzungspräsident im Karneval ist und auch im Sportverein als Geschäftsführer leitende Funktionen ausübt. Hartmut Schmidt wurde auf einstimmigen Beschluss der Generalversammlung zum Ehrenoffizier ernannt.

  Gut gefüllte Kassen im Schützenverein: Schulden waren gestern

      Ansonsten standen einstimmige Wiederwahlen an. Oberst Werner Müller bleibt ebenso im Amt wie die beiden Zugführer Manfred  Vogd (erster Zug) und Joachim Kaiser (dritter Zug). Über Wiederwahlen freuten sich auch Fähnrich Johannes Henneken und die Fahnenoffiziere Heinrich Stich und Rüdiger Pickhardt, die für die zweite Fahne verantwortlich bleiben.   Die sechsköpfige Stellvertreter-Riege besteht nun aus Maik Donschen, Marcel Sieren, Christopher Scharfen, Patrick Donschen, Simon Stratmann und Jascha Pickhardt. Neuer Kassenprüfer ist Matthias Fuhr, der Willi Fuhr turnusgemäß ablöst.

    Wirtschaftlich steht der Leiberger Heimatschutzverein glänzend dar. Kassierer Michael Stratmann meldete im operativen Geschäft eine fünfstellige Überschusssumme. Nach etlichen Darlehnsjahren, die nicht zuletzt ständigen Investitionen in die vereinseigene Schützenhalle geschuldet sind, ist der Verein nun längst schuldenfrei und verfügt über eine gute Liquidität mit einer ebenfalls guten fünfstelligen Summe. Kein Wunder, dass die Versammlung auf Vorschlag von Kassenprüfer Achim Hesse dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilte.  

Bier wird zum Schützenfest teurer

     Unter anderem wirft die Fotovoltaikanlage auf dem Dach der Halle schöne Überschüsse ab. Der Schankvertrag mit dem Festwirt wurde für dieselbe Summe wie 2018 verlängert. Dafür müssen Leiberger Schützenfestbesucher beim Fest vom 25. bis 27. Mai 10 Cent mehr für die Flasche Bier (dann 1,70 Euro) und zwei Euro mehr für die Kiste Bier (dann 34 Euro) bezahlen.

 Er macht es wirklich für 10 Euro

      Die Vogelvergabe fürs nächste Schützenfest bot das übliche Spektakel in der Generalversammlung. Nach einer Erstforderung von 350 Euro erhielt dann letztendlich  Ex-Schützenkönig Kevin Schmidt (Foto rechts) den Zuschlag: Er bekommt für den Adler aus Pappelholz gerade einmal zehn Euro Gehalt. Besser als nichts: Es hat in Leiberg schon häufiger Jahre gegeben, in denen Vogelbauer für diese Ehre sogar noch Geld bezahlen mussten. Vier Wochen vorm Fest will Oberst Werner Müller den Vogel sehen und begutachten. Die Jungschützen bauen ihren Vogel selbst und bekommen vom Oberst dafür ein Schächtelchen (Bier).

    Im Beisein von Schützenkönig Rolf Schäfer, Jungschützenkönig David Schaefer, Ehrenoberst Heinz-Friedel Schmidt und Ortsvorsteher Christian Carl hat Musikvereinsvorsitzender Winfried Uhle darauf hingewiesen, dass er nun nach Klaus Füser die Verwaltung der städtischen Musikerbühne übernommen habe. Jeder, der diese Bühne - auch privat - mieten möchte, könne sich an Winfried Uhle wenden.  Apropos Musikverein: Dirigent Martin Hesse warb um Nachwuchs und kündigte eine öffentliche Probe an.

  Mallorca-Party: Das haben die Jungschützen klasse gemacht

    Im nächsten Herbst soll es in Leiberg wieder eine Mallorca-Party in der Schützenhalle als Nachfolge des aufgegebenen Oktoberfestes geben. Oberst Werner Müller sprach von einem großartigen Erfolg der vergangenen Mallorca-Party, die von Jungschützen ausgerichtet worden war: „Das habt Ihr klasse gemacht“, sagte der Leiberger Oberst.

    Eine Sammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ergab 370 Euro, die der Verein auf 400 Euro aufstockt.

    Zur Betreuung seiner Internetseite sucht der Schützenverein Leiberg Unterstützung. Dies hatte bislang der ausgeschiedene Geschäftsführer Hartmut Schmidt geleistet. Wer Interesse hat, soll sich beim Oberst Werner Müller melden.


Die neue Führungsriege des Leiberger Schütenvereins mit dem verabschiedeten Ehrenoffizier Hartmut Schmidt (4. von links) um Oberst Werner Müller (vorne Mitte).



Noch ist die Olveke im Leiberger Empertal ein urwüchsiger Bach. Was wird, wenn Büren jährlich 700.000 Kubikmeter Wasser abzapft?

RP entscheidet: Büren darf in Leiberg 700.000 Kubikmeter Wasser abzapfen

Büren muss allerdings zahlreiche Auflagen erfüllen und Rapport geben

Sorgen um die Ökologie im kleinen Wald- und Wiesental

   Leiberg/Büren. Die Stadt Büren darf von Januar an 30 Jahre lang jedes Jahr 700.000 Kubikmeter Trinkwasser aus zwei Empertal-Quellen in Leiberg abschöpfen. Das hat die Bezirksregierung Detmold entschieden und damit dem Antrag der Stadt Büren in vollem Umfang entsprochen.  Zum Antrag der Stadt Büren hatte es etliche Einwendungen aus dem Bad Wünnenberger Rathaus und auch aus Leiberg gehagelt. In Leiberg wird befürchtet, dass die Ökologie im Wald- und Wiesental Schaden nimmt. Die Bezirksregierung hat der Stadt Büren etliche Auflagen zum Schutz der Ökologie auferlegt: Sie muss in bestimmten Zeitabständen immer wieder Berichte und Gutachten vorlegen,

    Nach der in Leiberg umstrittenen Entscheidung der Bezirksregierung darf die Stadt Büren künftig deutlich mehr Trinkwasser im Empertal fördern als die bisher erlaubten 448.000 Kubikmeter (jährlich). Die beiden Quellen im Empertal, aus denen Büren seit 1911 Wasser bezieht, sprudeln etwa eine Million Kubikmeter jährlich.

    Die Stadt Büren muss gewährleisten, dass mindestens drei Liter Wasser pro Sekunde in den Bach Olveke fließen.  An diesen drei Litern entzündet sich der Streit, der Heimat- und Verkehrsverein, Sportfischer, Fischereigenossenschaft, Ortsvorsteher Christian Carl oder  Wünnenbergs Bürgermeister Christoph Rüther mit etlichen anderen Bürgern zu zahlreichen Einwendungen gegen die Bürener Wasserpläne im Empertal veranlassten. Im Raum Bad Wünnenberg hält man diese Abflussmenge für viel zu gering.

   "Da bleibt doch nur noch ein Rinnsal"

    „Da bleibt doch nur ein Rinnsal“, sorgt sich Hubert Dören als Vorsitzender des Dorfgemeinschaftsvereins Leiberg und des Heimat- und Verkehrsvereins um die Ökologie im Wald- und Wiesental. Der Sportfischereiverein Leiberg um Vorsitzenden Stefan Sprenger sieht die Fischwelt bedroht: Die Olveke sei auch ein wichtiges Laichgebiet. Wenn 70 Prozent des Wasserhaushaltes abgezogen werde, bleibe das nicht ohne Auswirkungen auf die Ökologie. Außerdem sei das Schicksal der Afte im Raum Leiberg ungeklärt, wenn ihr große Mengen Zulauf aus der Olveke fehlten. Das Empertal ist zudem ein bedeutender Lebensraum für Salamander, die hier eine ungewöhnlich große Population erleben. Sie sieht Hubert Dören ebenfalls bedroht.

   Die Proteste aus Leiberg sind nach Einschätzung von Bürgermeister Christoph Rüther und Dorfgemeinschaftsvorsitzendem Hubert Dören in Detmold nicht vollends ungehört geblieben. Die Bezirksregierung legt Büren etliche Auflagen auf und fordert regelmäßige Kontrollen zur Auswirkung auf die Ökologie im Empertal. Betriebsbücher müssen regelmäßig in Detmold vorgelegt werden. Binnen sechs Monaten hat Büren ein Gutachten vorzulegen, ob eine zusätzliche Pegelmessstelle  in der Afte in Höhe der Olvekeeinmündung einzurichten sei. Alle fünf Jahre muss die Stadt Büren zur Beweissicherung  über das Grundwasser (Qualität und Quantität) vorlegen. Detmold verlangt bis zu sechs Begehungen eines Sachverständigen von März bis August, um das Aufkommen des Feuersalamanders im Empertal zu dokumentieren: Dazu seien auch Rotlicht-Strahler in Abend- und Nachtstunden einzusetzen.

    Rotlichtstrahler im Empertal

    Nach fünf Jahren soll eine Auswertung der Salamander-Beobachtungen erfolgen. Auf Grundlage der Ergebnisse sollen möglichweise weitere Maßnahmen zum Artenschutz festgelegt werden. Zudem sind im nächsten Jahr zwei Bestandserfassungen zum Fischaufkommen durch einen  anerkannten Sachverständigen durchzuführen.

   Alle zehn Jahre muss Büren neue Bedarfsprognosen zum Trinkwasserverbrauch in Büren vorlegen. Im Bedarfsfall will Detmold die Fördermengen im Empertal anpassen.

    Bei einer Zusammenkunft Leiberger Vereinsvertreter und Politiker mit Bürgermeister Christoph Rüther und Ortsvorsteher Christian Carl wurde darauf gepocht, dass Gutachter und Sachverständige bei den Kontrollgängen im Empertal von neutraler Seite bestellt werden sollten und keine von der Stadt Büren bezahlten Gutachter sein dürften. Über diese Frage will der Bad Wünnenberger Bürgermeister mit seinem Bürener Amtskollegen Burkhard Schwuchow sprechen. In Bad Wünnenberg wird das Thema Empertalquellen jährlich auf die Tagesordnung des Umweltausschusses gesetzt.

    Durch Enteignung kam Büren in den Genuss der Wasserrechte

    Die Stadt Büren begründet ihre Anträge zu deutlich erhöhten Bezugsmengen im Empertal mit der Trinkwassersicherheit in Büren, die die Stadt gefährdet sieht. Büren benötige jährlich bis zu 1,5 Millionen Kubikmeter Trinkwasser. Es sei zu befürchten, dass in Dürrezeiten die Bezugsrechte aus der Aabach-Talsperre von 1,1 Millionen Kubikmeter auf 800.000 Kubikmeter gekürzt werden. Dann fehlten 700.000 Kubikmeter Wasser, die deshalb aus Leiberg fließen sollen. 

    Die Stadt Büren  hat seit 1919 und 1950 Wasserrechte im Leiberger Empertal, die ihr  durch Enteignung beziehungsweise angedrohter Enteignung vor etlichen Jahrzehnten in Leiberg zufielen. 





Welch ein Anblick:  So sehen Flugzeug-Piloten unsere Heimat. Vorne der Ort Leiberg mit der Pfarrkirche im Zentrum, dahinter Bad Wünnenberg. Die Aftetalbrücke schiebt sich derzeit von Norden nach Süden. Christian Kessler aus Leiberg hat diese Fotos geschossen und veröffentlicht.

So sieht die Aftetalbrücke aus 400 Metern Höhe aus
Christian Kessler veröffentlicht eindrucksvolle Fotos


  Leiberg.
Beim Bau der mehr als 45 Millionen Euro teuren Aftetaltalbrücke ist für die Überquerung inzwischen der vierte von sechs Brückenpfeilern erreicht worden. Die Fertigstellung der Brücke zwischen
Leiberg und Bad Wünnenberg verzögert sich bekanntlich um ein Jahr und soll statt September 2019 erst im September 2020 vollewndet sein (wir berichteten).

    Die etwa 60 Millionen Euro teure Orstumgehung Bad Wünnenberg (B 480 neu) kann etwa im Herbst 2021 befahren werden. Für die Verzögerung hat das Bauunternemen  Max Bögl Neuberechnungen  der Statik verantwortlich gemacht: Es wird mehr Stahl als anfänglich angegeben benötigt. Damit dürfte die Brücke auch teurer werden.

    Christian Kessler aus Leiberg hat derzeit eindrucksvolle Luftaufnahmen zum spektakulären Brückenbau veröffentlicht. Er hat diese Fotos am letzten August-Sonntag bei einem Rundflug mit einer Robin DR 400 aus etwa 400 Meter Höhe geschossen. Die Bilder zeigen auch den Waldreichtum dieser Gegend.

   Die Brücke ist 785 Meter lang und überspannt auf sechs Pfeilern das Aftetal zwischen der Nordseite (aus Richtung Paderborn) und der Südseite (in Richtung Bleiwäsche) auf einer Höhe von bis zu 70 Metern. Die  Stahlteile für den Unterbau werden mit Spezialtransporten, die nur nachts fahren können, aus Süddeutschland angeliefert. Das dauert lange und ist schwierig. Denn marode Brücken und viele Baustellen sorgen dafür, dass die Schwertransporte teilweise weite Umwege fahren müssen.


Auf diesem Foto  ist der Fortschritt der Aftetalbrücke schön zu sehen. Im Hintergrund das Dorf Leiberg.



Der Glockenturm hat jetzt ein Kupferdach

Glockenturm ist wieder gut behütet

     Leiberg. Der Glockenturm an der mittelalterlichen Kirchstelle Andepen ist am Nollen in Leiberg wieder gut behütet und trägt einen Hut. Mitglieder und Freunde des Heimat- und Verkehrsvereins haben rechtzeitig vor der geplanten Marienandacht (2. Mai, 18 Uhr) das vor einigen Wochen abgetragene Dach wieder mit einem Kran in Position gebracht.

    In der vereinseigenen Hödde-Hallte hatte der Heimat- und Verkehrsverein unter Federführung von Markus Rustemeier (47) das marode, 20 Jahre alte Dach erneuert: Das ehemalige Holzdach ist nun mit Kupferplatten belegt. Die Restaurierung - ein Projekt des Dorfgemeinschaftsvereins - erfolgte auch mit finanzieller Unterstützung der Energiestiftung Sintfeld, die mit 2000 Euro dem Verein unter Vorsitz von Hubert Dören über den Dorfgemeinschaftsverein unter die Arme gegriffen hat.

       Nach der 500-Jahr-Feier (1990) des 1490 gegründeten Dorfes Leiberg hatten etliche Helfer aus mehreren Leiberger Vereinen aus Erlösen des Jubiläumsfestes die alte Kirchstelle des 1390 oder 1391 wüstgefallenen Dorfes Andepen 1994 wieder hergerichtet. 1996 bauten Heimatfreunde einen Glockenturm, der ebenfalls wie ein Bildstock an die alte Kirchstelle aus dem Mittelalter hoch über dem Aftetal erinnert.

     Das frühmittelalterliche Dorf Andepen mit Siedlungsschwerpunkt in einem Seitental (Empertal) der Afteaue im heutigen Leiberg wird bereits im neunten Jahrhundert in Urkunden des Klosters Corvey als sächsische Kleinsiedlung erwähnt. Mit der Christianisierung durch Karl den Großen ruft bereits sehr früh die Glocke der St. Johannes-Kirche die Gläubigen aus der Pfarrei Andepen, die vermutlich durch  Bischof Meinwerk zur  selbständigen Pfarrei erhoben wurde, zum Gottesdienst hoch über dem Aftetal.

     An der inzwischen restaurierten  Andeper Kirchstelle außerhalb des Dorfes Andepen soll zur Zeit der heidnischen Sachsen ein Tempel gestanden haben.   Zur Frankenzeit besitzen vornehmlich  die Klöster Abdinghof und Böddeken sowie die Grafen von Werl  und Arnsberg große Güter in dem kleinen Dorf, das zum Ausgang des 14. Jahrhundert ein Opfer blutiger Raubritterfehden werden sollte. Die räubrischen Ritter der Bengeler Fehde verwüsten wie so viele andere Orte im Sintfeld  auch Andepen gegen 1390 oder 1391. Erst 100 Jahre nach der Zerstörung  stiftet Johann Graf von Westphalen in einer Urkunde vom 30. April 1490 das heutige Dorf Leiberg.

Foto rechts: Fleißige Hände wie (von links) Reinhard Dören,  Michael Schäfer, Herbert Michalczak, Ewald Hötger, Ferdi Schlucker und Horst Rustemeier haben das Dach auf den Glockenturm an der Andeper Kirchstelle gehoben.





Begrüßung und Abschied am Ortseingang

   Leiberg.
Der Heimat- und Verkehrsverein zeigt am Leiberger Ortseingang beziehungsweise auch am  Ortsausgang Flagge für das Aftedorf. Wer jetzt von Haaren kommend in den Ort hereinfährt, wird an der vereinseigenen Hödde-Halle mit dem Leiberger Ortswappen und einem "Herzlich willkommen" begrüßt. Ähnlich freundlich werden Einheimische und Gäste beim Verlassen des Ortes verabschiedet.

    Mit der Beschriftung auf zwei Garagentoren der Halle will der Verein das Ortswappen stärker ins Bewusstsein rufen, das auch die Briefbögen des Heimat- und Verkehrsvereins mit seinen mehr als 140 Mitgliedern um Vorsitzenden Hubert Dören ziert.


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