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Leiberg AKTUELL - News aus Leiberg
Präsentiert vom Heimat- und Verkehrsverein




Gleich drei Leiberger Garden sind beim Karnevalsabend am 23. Februar in der Schützenhalle dabei. Vorne in der Mitte Sitzungspräsident Rolf Schäfer.

"Türkei Helau": Leiberg feiert Karneval

Wer wird neuer Professor Unweis?

Büttenredner nehmen lokales Geschehen aufs Korn

    Leiberg. Am nächsten Samstag, 23. Februar,  heißt es in Leiberg wieder “Türkei Helau“.  Die Kolpingsfamilie Leiberg mit dem  Vorsitzenden Jörg Schaefer und Sitzungspräsident Rolf Schäfer sehen einem schönen Karnevalsball entgegen. 

    Beim Karnevalsball am 23.02.2019 in der Schützenhalle Leiberg wird ein Nachfolger von Ricarda Linnemann, der "Professor Unweis 2017" ernannt. Das gut behütete Geheimnis wird in Laufe eines Programms mit Gardetänzen der "Kleinen Funken Leiberg", “Jugendgarde Leiberg“, "Blauen Funken Leiberg", dem "Männerballett", "Weiberballett" und einer "Büttenrede", gelüftet. Im Vorjahr hatte es keinen neuen Professor Unweis gegegben. Im Programm ist auch Solotänmzerin Pia Rustemeier (Foto rechts dabei: Sie hatte im Vorjahr beim Debüt geglänzt und war zum umjubelten Publikumsliebling geworden.


   Als Gast treten in diesem Jahr die Roten Funken vom Fürstenberger Carnevals Club auf.

   Im Laufe des Programms findet noch die alljährlich mit Spannung erwartete Kostümprämierung für die schönsten Kostüme statt.

    Beginn des närrischen Programms ist am 23. Februar um 19:31 Uhr, Einlass ist um 18.30 Uhr.




Leiberger Funken werden Vize in Ossendorf

Vorfreude auf Leiberger Karneval

   Leiberg. Die Tanzgarde "Blaue Funken" aus  Leiberg hat bei einem Gardeturnier erneut einen Spitzenplatz erobert. Diesmal wurden die Leibergerinnen auch ohne Beisein ihres erkrankten Präsidenten Rolf Schäfer, der in Leiberg auch Schützenkönig ist, bei einem gut besetzten Turnier in Ossendorf Vize-Siegerinnen (Foto rechts). Den Titel gewann die Prinzengarde Bentfeld (zu dem Turnier in Osendorf ist auf Facebook auch ein Video veröffentlicht).

   Die Leiberger Funken sind froh, dass eines ihrer Mitglieder nach einem schweren Verkehrsunfall in Steinhausen wieder auf dem Weg der Besserung ist. Nach dem Turnier in Ossendorf haben die Leiberger Funken ihren weiteren Fahr- und Terminplan veröffentlicht. 

23.02.2019 - „Türkei Helau“ Leiberger Karnevalsabend

28.02.2019 - Tanzturnier in Hoppecke. Hier werden dir erstmals mit dem  Gardetanz und dem Showtanz an den Start gehen

01.03.2019 - Landfrauenkarneval im Landgasthof Kaiser

02.03.2019 - Karnevalsabend in Siddinghausen / Solomariechen Pia Rustemeier

04.03.2019 - Rosenmontagsumzug in Fürstenberg

09.03.2019 - Gardecontest in Kleinenberg / Jugendgarde am Nachmittag - Blaue Funken am Abend

16.03.2019 - 3. Leiberger Gardeturnier





Ehrungen in der kfd Leiberg von links: Vorstandsmitglied  Hiltrud Pickard, Helga Knaup, Anneliese Tölle, Brigitte Stratmann und Vorstandsmitglied Beate Elsner

Nach Rücktritt der Vorsitzenden führt Team die kfd Leiberg

Langjährige Mitglieder geehrt

   Leiberg.
Die Katholische Frauengemeinschaft Leiberg  (kfd) wird nun von einem vierköpfigen Team geführt. Das wurde in der Generalversammlung im Pfarrheim bekannt, nachdem Vorstandsmitglied Linde Meschede vom Rücktritt der bisherigen Vorsitzenden Anita Kaiser aus gesundheitlichen Grüdnen berichtet hatte.

    In diesem Jahr hatten Vorstand und Mitarbeiterinnen der kfd entschieden, der Jahreshauptversammlung einen neuen Rahmen zu geben. So wurde nach der Messe in der Kirche ein Frühstücksbuffet für alle Anwesenden angeboten. Um die Arbeit des Vereins nach dem Rücktritt weiterzuführen, werden die übrigen vier Vorstandsfrauen Hiltrud Pickhard, Beate Elsner, Linde Meschede und Kerstin Stratmann die Vorstandsarbeit als Team weiter führen.

    Nach dem Frühstück folgte der Rückblick auf das kfd Jahr 2018 und der von der Kassiererin Beate Elsner vorgetragene Kassenbericht, aus dem hervorging, dass die kfd mit einem Gewinn ins neue Jahr starten kann. Hiltrud Pickard stellte das vorläufige Jahresprogramm 2019 mit diversen Fahrten und geplanten Aktionen vor, mit der anschließenden Bitte um weitere Vorschläge aus der Versammlung. Ausdrücklich verwies sie darauf, dass dem Vorstandteam auch im Laufe des Jahres gerne Vorschläge zur Ergänzung des Jahresprogramms gemacht werden können.  

   Geehrt wurden in diesem Jahr für langjährige Vereinszugehörigkeit: Marion Hillebrand und Monika Pätzold (25 Jahre), sowie Helga Knaup, Anneliese Tölle und Brigitte Stratmann (50 Jahre).

Renate Dören und Nadine Henneken scheiden als Mitarbeiterinnen aus. Das Vorstandsteam bedankte sich für das Engagement für den Verein.

Das offizielle Ende der Versammlung bildete eine kurze Abstimmung darüber, in welcher Form die Jahreshauptversammlung 2020 stattfinden soll. Einstimmig wurde beschlossen, bei dem Samstag mit Frühstück zu bleiben.



Für 750.000 Euro: Kunstrasenplatz und "neues" Sportheim in Leiberg

Bauarbeiten beginnen im Frühjahr und dauern bis zu vier Monate

Erlösverwendung Weihnachtsmarkt vertagt

Musikverein kann bei Fronleichnamsprozession nicht spielen

Zerstörte Schutzhütte am  Pestfriedhof: Wer kann helfen?

     Leiberg. Mit dem Bau eines neuen Kunstrasenplatzes soll im Aftetal in Leiberg im April oder Mai begonnen werden. Das hat Schatzmeister Frank Carl von der Fußballspielvereinigung (FSV) Bad Wünnenberg/Leiberg in der Mitgliederversammlung des Leiberger Dorfgemeinschaftsvereins in der Gaststätte Stratmann mitgeteilt. Frank Carl rechnet mit einer Bauzeit von drei bis vier Monaten.

    Gleichzeitig mit dem etwa 650.000 Euro teuren Neubau der Kunstrasenanlage wird das Sportheim im Aftetalstadion erweitert und saniert. Dafür rechnet der FSV-Schatzmeister mit weiteren 100.000 Euro Kosten. Geplant sei eine Erweiterung des Verkaufsraums in Richtung Sportplatz sowie ein Einbau von fünf Duschkabinen. Auch der Aufenthaltsraum soll renoviert werden. Die Energiestiftung Sintfeld beteilige sich mit 20.000 Euro am Umbau des Sportheimes, das samt der Sportanlage 1973 in Betrieb genommen worden war. Mit Eigenleistung wollen die Sportler die Kosten senken.

   Standort Leiberg hat größte Vorteile

Frank Carl rechnet künftig mit jährlichen Unterhaltungskosten von 1800 bis 2000 Euro. Das gesamte Gelände wird umzäunt: Dafür mussten inzwischen die hohen Hecken mit einem Kahlschlag weichen.

    Leiberg war im Stadtgebiet als Standtort für eine Kunstrasenanlage favorisiert und politisch bestimmt worden, weil am Standort Aftetal keine Konflikte mit Nachbarn zu befürchten seien: Der Sportplatz hält ausreichend Distanz zur Wohnbebauung. Außerdem seien genügend Parkplätze vorhanden. Am Standort Bad Wünnenberg im Aatal sei dagegen mit Konflikten in der Nähe der Klinik zu rechnen gewesen, wenn der Spielbetrieb noch zunehme, sagte Frank Carl. Künftig will die FSV im Winter oder bei ungünstiger Witterung in Leiberg, sonst in Bad Wünnenberg Spiele austragen.

   Weihnachtsmarkt mit "Rudelsingen"

 Auch in diesem Jahr soll es am 8. Dezember (zweiter Adventssonntag) wieder einen Weihnachtsmarkt in und bei der Schützenhalle geben. Dorfgemeinschaftsvereinsvorsitzender Hubert Dören möchte die Arbeit auf etwa acht bis zehn Vereine verteilen, die später auch von erhofften Erlösen profitieren sollen. Bisher haben sich  Schützenverein, HTSV, Caritas, Volkstanzgruppe sowie der neue Verein „Leiberger Frauen- und Generationstreff“ dazu bereiterklärt. Der Tennisverein will eine Entscheidung im Vorstand treffen. Die FSV prüft noch, ob eine weitere Belastung angesichts der großen Aufgaben beim Kunstrasenbau und Sportheim möglich sei. Von der katholischen Frauengemeinschaft, die in der Mitgliederversammlung des Dorfgemeinschaftsvereins nicht vertreten war, liegt keine Aussage vor.   Die Kfd hatte sich im Vorjahr aber am Weihnachtsmarkt kräftig beteiligt: Man setzt wieder auf die Mitarbeit der Frauen. TC-Chef Frank Rustemeier regte ein "Rudelsingen" beim Weihnachtsmarkt an.

     So wurde in Abwesenheit der Kfd auch eine Entscheidung vertagt, wie der Erlös des Weihnachtsmarktes 2018 in Höhe von rund 3000 Euro verwandt werden soll. Dazu hat Vorsitzender Hubert Dören für den 26. Februar zu einem neuen Gesprächskreis eingeladen.

    Beim Aufräumen ist noch Luft nach oben

Vorsitzender Hubert Dören hat bei der Rückschau auf den Weihnachtsmarkt neben viel Lob auch mit Kritik nicht gespart. Aufräumen und Saubermachen seien letztlich bei wenigen Händen hängen geblieben. Jeder solle doch seinen Arbeitsplatz sauber verlassen, stimmte Vorsitzende Ramona Köhler vom Leiberger Frauen- und Generationstreff (LFG) dem Vorsitzenden zu.  

     Die Schutzhütte am Wanderweg  in der Nähe des Pestfriedhofs bereitet Sorgen. Orkan Friederike hatte die beliebte Hütte im Januar 2018 zerlegt. Nun hat der Kirchenvorstand mit Karl Hesse einen Wiederaufbau angeregt. Die Forstbehörde habe sich bereiterklärt, das Holz zu spendieren, will den Wiederaufbau aber auf ihren Grundflächen nicht stemmen. Es sind Kosten in Höhe von 5000 Euro im Gespräch. Ortsvorsteher Christian Carl will mit der Stadt Bad Wünnenberg Gespräche führen.

    Prozession ohne Leiberger Musiker

Die nächste Fronleichnamsprozession könnte in Leiberg zu einem musikalischen Notstand werden. Die Prozession findet angesichts des Priestermangels in diesem Jahr nicht am Feiertag (20. Juni)  selbst, sondern schon am Sonntag zuvor am 16. Juni statt. An diesem Sonntag spielt der Musikverein Leiberg allerdings bei einem auswärtigen Schützenfest und könne daher nicht die Prozession begleiten, sagte Vorsitzender Winfried Uhle vom Musikverein Leiberg.

    In der Mitgliederversammlung  des Leiberger Dorfgemeinschaftsvereins berichtete  Schatzmeister Hartmut Schmidt im Kassenbericht über einen Überschuss mit einer vierstelligen  Summe im Vorjahr. Kassenprüfer Stefan Sprenger bescheinigte dem Vorstand eine einwandfreie Kassenführung: Einstimmig erteilte die Versammlung dem Vorstand Entlastung. Neue Kassenprüferin ist Ingrid Brand in Nachfolge von Elke Poser, die turnusgemäß ausscheidet.

     Zu Beginn der Zusammenkunft der Dachorganisation aller Leiberger Vereine hatte Rechtsanwalt Ringo Grenz  die anwesenden Vereine über die seit Mai 2018 Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) informiert. Er regte unter anderem an,  von Vereinsmitgliedern eine Einwilligungserklärung über gesammelte Daten einzuholen. Ein VHS-Abend biete am 20. Februar (19.30 Uhr) in Bad Wünnenberg eine detaillierte Vorstellung der DSGVO.




Neues Baugebiet in Leiberg
Weitere Wohnhäuser am Geseker Weg


   Leiberg. Die Nachfrage nach Bauland ist in Leiberg offenbar so groß, dass die Stadtväter für das Aftedorf ein weiteres Baugebiet ausweisen wollen. Dazu hat nun der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Bad Wünnenberg den Weg geebnet. Es handelt sich um ein 1,67 Hektar großes Gelände in Verlängerung des jüngsten Baugebietes am Geseker Weg. Das neue Baugebiet trägt den Namen "Zum alten Sportplartz". Unklar ist noch, wieviele Bauplätze in dem Gelände ausgewiesen werden können.

Dazu schreibt das Westfälische Volksblatt in seiner Ausgabe vom 26. Januar 2019:

  "Auf den Weg gebracht hat der Ausschuss zudem einen Aufstellungs- und Entwurfsbeschluss für den Bebauungsplan »Zum alten Sportplatz« in Leiberg. Im Anschluss an das Wohngebiet »Geseker Straße« soll ein weiteres Allgemeines Wohngebiet im beschleunigten Verfahren entwickelt werden. Der Bebauungsplan umfasst voraussichtlich einen Bereich von 1,67 Hektar im nördlichen Leiberg. Wie viele Bauplätze dort entstehen können, soll die weitere Planung ergeben. Gebäude mit maximal zwei Wohnungen und Doppelhäuser mit jeweils einer Wohnung könnten dort entstehen. Der Leiberger Ortsvorsteher Christian Carl bestätigte in der Sitzung noch einmal die vorhandene Nachfrage im Ort."




Christopher Scharfen (links) hat die Bäckerei Kaiser übernommen. Damit bleibt der fast 100 Jahre alte Traditionsbetrieb in Familienhand, denn Juliane Kaiser (rechts) ist Tante ihres Neffen Christopher. Viele Kunden sind froh und dankbar, dass die Bäckerei weitergeführt wird, - jetzt in der vierten Generation.

Generationswechsel in der Bäckerei Kaiser:

Christoph Scharfen übernimmt Traditions-Familienbetrieb

   Leiberg. Seit fast 100 Jahren, in der 3. Generation, steht die Bäckerei Kaiser aus Leiberg für hochwertige Handwerksqualität ihrer Backwaren. Nun ist es an der Zeit an die nächste Generation zu denken.

    Christopher Scharfen hat zum 1. Januar 2019 die Bäckerei Kaiser aus Leiberg übernommen. Der Leiberger führt somit den Familienbetrieb in vierter Generation fort. Seine Tante und bisherige Eigentümerin, Juliane Kaiser, zieht sich nach langjähriger Tätigkeit aus der Geschäftsleitung zurück, bleibt jedoch der Bäckerei mit Rat und Tat erhalten.

    Juliane Kaiser bedankt sich auf diesem Wege ganz herzlich für die bisherige Unterstützung ihrer Familie, ihrem starken Mitarbeiterteam und ihrer treuen Kundschaft.

    Christopher Scharfen selbst ist seit fünf Jahren als Bäckermeister in dem Unternehmen im Einsatz und führt nun die rund 35 Mitarbeiter, für die sich – genauso wie für die Kunden – keine Änderungen aufgrund des Besitzerwechsels ergeben.

   Die hohe Qualität der Backwaren wird in regelmäßigen, freiwilligen Prüfungen der Bäckerinnung bestätigt und ausgezeichnet.

    Kaiser’s Backwaren in Handwerksqualität bekommen Kunden in den Filialen in Leiberg, Fürstenberg, Haaren, Büren und Brenken.

     Christopher Scharfen ist stolz, mit dem vorhandenen starken Team die Familientradition fort zu führen.





Ohne Helfer funktioniert kein Kindermusical.
Für Kindermusical in Leiberg:
HTSV sucht dringend Übungsleiter


    Leiberg. Der HTSV Leiberg sucht dringend Übungsleiter für das Kindermusical 2019. Nach vielen erfolgreichen Jahren soll auch in diesem Jahr wieder ein Musical einstudiert und aufgeführt werden. Dies ist allerdings nur mit genügend Übungsleitern möglich.

     Interessenten können sich bei Madlen Dören, Tel. 02953/1861, madlendoeren@t-online.de oder bei jedem anderen Vorstandsmitglied melden.




Landfrauen bieten öffentlichen Bücherschrank an


    Leiberg. Im Sinne der Nachhaltigkeit (wer liest schon ein Buch mehr als einmal?) und um den Austausch von Literatur zu unterstützen, gibt es seit kurzem auf Initiative der Leiberger Landfrauen in der Aula der Leiberger OGS einen öffentlichen Bücherschrank.

    In diesen kann jeder Bürger seine (gut erhaltenen) Bücher einstellen, um sie anderen Lesern anzubieten. Man darf jederzeit Bücher entnehmen und diese zum Lesen mitnehmen; ob man sie zurückbringt, behält, tauscht oder nicht, entscheidet jeder Nutzer selbst.

   Um den geregelten Ablauf der OGS nicht zu stören, ist die Bücherausleihe zeitlich auf freitags von 17 bis 20 Uhr beschränkt.




Leiberger Frauen gründen neuen Verein
Er heißt "Leiberger Frauen- und Generationstreff" (LFG)


   Leiberg. Leiberger Frauen haben im Landgasthof Leiberg einen neuen Verein gegründet. Er heißt "Leiberger Frauen- und Generationstreff". Zu LFG-Vorsitzenden wurden Ramona Köhler und Kerstin Stich gewählt.

    Dem Aufruf einiger Leiberger Frauen zur Vereinsneugründung waren deutlich mehr Menschen als erwartet gefolgt. Statt der erwarteten 30 kamen etwa 75 Leiberger Frauen zur Gründungsversammlung.

  Nach Verlesen der Satzung wurde ein Vorstand gewählt. Der neue Verein strebt die Gemeinnützigkeit an. Das Programmangebot entspricht zunächst einmal weitgehend dem Angebot des örtlichen Landfrauenvereins. Beobnachter rechnen damit, dass sich der Landfrauenverein demnächst in Leiberg auflöst.




Im Hochamt hat Pastor Markus Wippermann die Leiberger Sternsinger gesegnet und ausgesendet.
Sternsinger bringen Segensgruß auf Plattdeutsch und sammeln 3098 Euro
Pastor Wippermann begleitet Kinder im Nieselregen


   Leiberg.
Begleitet von Niesel- und Sprühregen sind auch in Leiberg in diesem Jahr wieder mehr als  30 Sternsinger in neun Gruppen zwei Tage lang von Haus zu Haus gezogen. Sie wurden am Sonntag im Hochamt  von Pastor Markus Wippermann ausgesendet, haben aber auch schon am Tag zuvor am Samstag die Familien des Ortes begrüßt und den Segensgruß überbracht. Pastor Wippermann begleitete an beiden Tagen die Sternsinger. Im Hochamt beteiligten sich Sternsinger auch als Messdienerinnen und Messdiener.


    Die Sternsinger ziehen von Haus zu Haus, um den Segensgruß („Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“) im neuen Jahr zu überbringen. In Leiberg singen die Kinder, die die Heiligen Drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar darstellen, in plattdeutscher Sprache.

   Weihbischof Matthias König hatte die Sternsinger des Erbistums zum Dankgottesdienst für den 12. Januar nach Paderborn eingeladen. An einem Zug der Sternsinger durch die Paderborner Innenstadt nahmen auch Pastor Markus Wipermann, der auch Diözesanseelsorger der katholioschen Jugend ist, mit Leiberger Kindern teil.

Das Sammelergebnis in Leiberg kann sich wieder sehen lassen: Die Kinder haben 3098,51 Euro eingesammelt. Im Vorjahr waren es 3145 Euro. 




Es gibt Veränderungen in der Führungsspitze der Leiberger Schützen: Oberst Werner Müller (rechts) begrüßt den amtierenden Schützenkönig Rolf Schäfer (Mitte) als neuen Geschäftsführer in seinen Reihen und ernennt dessen Vorgänger Hartmut Schmidt (links) nach 12-jähriger Vorstandsarbeit zum Ehrenoffizier im Heimatschutzverein Leiberg.

Festzüge in Leiberg: "Mir schwillt der Kamm"

Beteiligung an Festzügen steht heftig in der Kritik

Pfarrgemeinderats-Chef rechnet mit säumigen Schützen ab

Es gehen montags mehr zum Frühstück als zu den Festzügen

Rolf Schäfer löst Hartmut Schmidt als Geschäftsführer ab

Werner Müller als Oberst einstimmig bestätigt

    Leiberg. Beim Schützenfest in Leiberg nehmen montags am Schützenfrühstück  inzwischen deutlich mehr Schützen teil als an den drei Festzügen des Volksfestes. Darüber sind in der Generalversammlung des Heimatschutzvereins Leiberg mit fast 200 Schützen im Landgasthof Kaiser deutliche Worte gefallen. Am schärfsten formulierte diese Entwicklung Pfarrgemeinderatsvorsitzender und Schützenbruder (seit 45 Jahren) Hartmut Kaiser: „Die Beteiligung am Umzug am Sonntag ist erbärmlich.“

    Hartmut Kaiser (Foto links) rechnete vor, dass im gut 600 Mitglieder zählenden Verein nur noch jeder Fünfte an den Festzügen teilnehme, dafür aber montags gern zum Schützenfrühstück gehe. Es stünden „Männer in besten Jahren“ mit dem Bierglas in der Hand am Straßenrand, um sich den Umzug anzuschauen. Der Pfarrgemeinderatsvorsitzende, der vom wiedergewählten Oberst Werner Müller Punkt für Punkt volle Unterstützung erfuhr, beklagte auch eine mangelhafte Beteiligung der Schützen am Gottesdienst zum Schützenfestauftakt am  Samstag. Er sprach von Auflösungserscheinungen beim Weg von der Schützenhalle zum Kirchplatz, auf dem der Gottesdienst mit anschließendem Zapfenstreich stattfindet. Dies sei mit den  auf der Fahne verbrieften Werten wie „Glaube, Sitte, Heimat“ nicht vereinbar und widerspreche dem Geist der Vereinssatzung, die auch die Förderung der Religion zum Inhalt habe.

   "Nicht nur ans Freibier glauben"

    Kaiser hatte zuletzt noch 120 Schützen sonntags beim Festzug gezählt: Dabei habe doch jeder Schützenkönig ein Anrecht, dass  Schützen ihm möglichst zahlreich im Festzug folgten.  Leiberg biete mit so einer Beteiligung auswärtigen Gästen ein schlimmes Bild: „Mir schwillt der Kamm“ sagte Hartmut Kaiser wörtlich.  „Glaube“ heiße wohl nicht, dass man nur an das Freibier zum Schützenfest glaube. Ausdrücklich lobte Kaiser die hohe Beteiligung der Jungschützen: "Ihr habt uns den A.... gerettet."

    Zuvor hatte auch schon der alte und neue Schützenoberst Werner Müller die Teilnahme  an den Festzügen im Jahresbericht zum Thema gemacht. Der Oberst spielte gar mit dem Gedanken, Marken fürs montägliche Schützenfrühstück schon sonntags beim Festzug zu verteilen. Dann kämen beim beliebten Frühstück vorm Vogelschießen nur die zum Tisch, die auch am sonntäglichen Festzug teilgenommen haben. Der Vorschlag stieß auf Widerspruch.

   Ein Vorschlag eines Schützen, samstags auf den Festzug durchs Bruch zu verzichten und stattdessen die neuen Baugebiete zu beglücken, lehnt Oberst Werner Müller strikt ab: „Das Unterdorf gehört zu Leiberg.“

     In der Generalversammlung des Schützenvereins Leiberg hat es eine wichtige personelle Veränderung gegeben. Schriftführer Hartmut Schmidt stand nach zwölfjähriger Vorstandsarbeit nicht mehr zur Verfügung: Sein Nachfolger ist der amtierende Schützenkönig Rolf Schäfer, der in Leiberg bereits Sitzungspräsident im Karneval ist und auch im Sportverein als Geschäftsführer leitende Funktionen ausübt. Hartmut Schmidt wurde auf einstimmigen Beschluss der Generalversammlung zum Ehrenoffizier ernannt.

  Gut gefüllte Kassen im Schützenverein: Schulden waren gestern

      Ansonsten standen einstimmige Wiederwahlen an. Oberst Werner Müller bleibt ebenso im Amt wie die beiden Zugführer Manfred  Vogd (erster Zug) und Joachim Kaiser (dritter Zug). Über Wiederwahlen freuten sich auch Fähnrich Johannes Henneken und die Fahnenoffiziere Heinrich Stich und Rüdiger Pickhardt, die für die zweite Fahne verantwortlich bleiben.   Die sechsköpfige Stellvertreter-Riege besteht nun aus Maik Donschen, Marcel Sieren, Christopher Scharfen, Patrick Donschen, Simon Stratmann und Jascha Pickhardt. Neuer Kassenprüfer ist Matthias Fuhr, der Willi Fuhr turnusgemäß ablöst.

    Wirtschaftlich steht der Leiberger Heimatschutzverein glänzend dar. Kassierer Michael Stratmann meldete im operativen Geschäft eine fünfstellige Überschusssumme. Nach etlichen Darlehnsjahren, die nicht zuletzt ständigen Investitionen in die vereinseigene Schützenhalle geschuldet sind, ist der Verein nun längst schuldenfrei und verfügt über eine gute Liquidität mit einer ebenfalls guten fünfstelligen Summe. Kein Wunder, dass die Versammlung auf Vorschlag von Kassenprüfer Achim Hesse dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilte.  

Bier wird zum Schützenfest teurer

     Unter anderem wirft die Fotovoltaikanlage auf dem Dach der Halle schöne Überschüsse ab. Der Schankvertrag mit dem Festwirt wurde für dieselbe Summe wie 2018 verlängert. Dafür müssen Leiberger Schützenfestbesucher beim Fest vom 25. bis 27. Mai 10 Cent mehr für die Flasche Bier (dann 1,70 Euro) und zwei Euro mehr für die Kiste Bier (dann 34 Euro) bezahlen.

 Er macht es wirklich für 10 Euro

      Die Vogelvergabe fürs nächste Schützenfest bot das übliche Spektakel in der Generalversammlung. Nach einer Erstforderung von 350 Euro erhielt dann letztendlich  Ex-Schützenkönig Kevin Schmidt (Foto rechts) den Zuschlag: Er bekommt für den Adler aus Pappelholz gerade einmal zehn Euro Gehalt. Besser als nichts: Es hat in Leiberg schon häufiger Jahre gegeben, in denen Vogelbauer für diese Ehre sogar noch Geld bezahlen mussten. Vier Wochen vorm Fest will Oberst Werner Müller den Vogel sehen und begutachten. Die Jungschützen bauen ihren Vogel selbst und bekommen vom Oberst dafür ein Schächtelchen (Bier).

    Im Beisein von Schützenkönig Rolf Schäfer, Jungschützenkönig David Schaefer, Ehrenoberst Heinz-Friedel Schmidt und Ortsvorsteher Christian Carl hat Musikvereinsvorsitzender Winfried Uhle darauf hingewiesen, dass er nun nach Klaus Füser die Verwaltung der städtischen Musikerbühne übernommen habe. Jeder, der diese Bühne - auch privat - mieten möchte, könne sich an Winfried Uhle wenden.  Apropos Musikverein: Dirigent Martin Hesse warb um Nachwuchs und kündigte eine öffentliche Probe an.

  Mallorca-Party: Das haben die Jungschützen klasse gemacht

    Im nächsten Herbst soll es in Leiberg wieder eine Mallorca-Party in der Schützenhalle als Nachfolge des aufgegebenen Oktoberfestes geben. Oberst Werner Müller sprach von einem großartigen Erfolg der vergangenen Mallorca-Party, die von Jungschützen ausgerichtet worden war: „Das habt Ihr klasse gemacht“, sagte der Leiberger Oberst.

    Eine Sammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ergab 370 Euro, die der Verein auf 400 Euro aufstockt.

    Zur Betreuung seiner Internetseite sucht der Schützenverein Leiberg Unterstützung. Dies hatte bislang der ausgeschiedene Geschäftsführer Hartmut Schmidt geleistet. Wer Interesse hat, soll sich beim Oberst Werner Müller melden.


Die neue Führungsriege des Leiberger Schütenvereins mit dem verabschiedeten Ehrenoffizier Hartmut Schmidt (4. von links) um Oberst Werner Müller (vorne Mitte).



Leiberger Kalender liegt zum Mitnehmen aus

     Leiberg.
Der Jahres- und Veranstaltungskalender 2019 für Leiberg liegt wieder vor. Erneut haben der örtliche Heimat- und Verkehrsverein sowie die beiden Leiberger Gasthöfe Stratmann und Kaiser diesen Jahreskalender aufgelegt, der nun in den beiden Gastronomiebetrieben sowie in der Volksbank in Leiberg, in der Bäckerei Kaiser oder im Leiberger Getränkemarkt  zur kostenfreien Mitnahme ausliegt.

    Im Vorfeld hatten Vertreter aller Leiberger Vereine und Institutionen im Herbst getagt, um Termine für das Jahr 2019 abzusprechen und abzustimmen. So erfahren Leser, dass zum Beispiel im Juni Leiberger Firmlinge in Fürstenberg von Weihbischof Matthias König erwartet werden.   

       Alle Termine 2019 aus Leiberg sind auch im Internet von der Jahreswende an und dann bis zum Ende 2019 jederzeit in kompletter Übersicht sowie im Zwei-Monats-Rhythmus nachzulesen.




Leibergerin eröffnet Pizzeria in Paderborn


    Leiberg/Paderborn. Eine Leibergerin eröffnete jetzt in Paderborn in der Borchener Straße 100 ein Restaurant. Kerstin Stratmann (Foto) wagt den Schritt. Sie ist in Leiberg auch als langjährige Kirchen-Organistin und Vorständlerin in der kfd bekannt. Über die geplante Eröffnung hat nun die Zeitung Neue Westfälische in ihrer Online-Ausgabe berichtet. Darin heisst es:

   "Zuwachs für die Paderborner Gastroszene: Die Pizzakette Stückwerk eröffnet Anfang Januar eine Filiale in der Borchener Straße. Geplant ist nw.de zufolge sowohl ein Lieferservice als auch ein Restaurantbetrieb mit Außengastronomie.

   Stückwerk zieht in das Gebäude Borchener Straße 100, wo zuvor lange Jahre das "Schnitzelhaus" und später ein griechisches Restaurant beheimatet waren. Geplant ist laut Stratmann ein rund 70 Quadratmeter großer Gastraum mit 44 Sitzplätzen, im Sommer soll auch draußen gegessen werden können.

   Auf Facebook veröffentlichte Fotos zeigen, wie das Restaurant von innen aussieht:

Pizza, Pasta, Currys und Wraps

    Stückwerk versteht sich aber insbesondere auch als Premium-Lieferdienst und bringt die Gerichte nach eigenen Angaben "gebracht wie selbst gemacht" zu seinen Kunden. Auf der Speisekarte stehen außer Pizza und Pasta auch Currys, Wraps, Risotto, Salate und Pfannengerichte.

    Die Stückwerk-Filiale in der Borchener Straße wird die erste im Raum Paderborn sein. Insgesamt gibt es 30 Filialen, von denen der überwiegende Teil in NRW angesiedelt ist. Die Restaurants der 2007 gegründeten Kette werden von Franchise-Nehmern geleitet."




Noch ist die Olveke im Leiberger Empertal ein urwüchsiger Bach. Was wird, wenn Büren jährlich 700.000 Kubikmeter Wasser abzapft?

RP entscheidet: Büren darf in Leiberg 700.000 Kubikmeter Wasser abzapfen

Büren muss allerdings zahlreiche Auflagen erfüllen und Rapport geben

Sorgen um die Ökologie im kleinen Wald- und Wiesental

   Leiberg/Büren. Die Stadt Büren darf von Januar an 30 Jahre lang jedes Jahr 700.000 Kubikmeter Trinkwasser aus zwei Empertal-Quellen in Leiberg abschöpfen. Das hat die Bezirksregierung Detmold entschieden und damit dem Antrag der Stadt Büren in vollem Umfang entsprochen.  Zum Antrag der Stadt Büren hatte es etliche Einwendungen aus dem Bad Wünnenberger Rathaus und auch aus Leiberg gehagelt. In Leiberg wird befürchtet, dass die Ökologie im Wald- und Wiesental Schaden nimmt. Die Bezirksregierung hat der Stadt Büren etliche Auflagen zum Schutz der Ökologie auferlegt: Sie muss in bestimmten Zeitabständen immer wieder Berichte und Gutachten vorlegen,

    Nach der in Leiberg umstrittenen Entscheidung der Bezirksregierung darf die Stadt Büren künftig deutlich mehr Trinkwasser im Empertal fördern als die bisher erlaubten 448.000 Kubikmeter (jährlich). Die beiden Quellen im Empertal, aus denen Büren seit 1911 Wasser bezieht, sprudeln etwa eine Million Kubikmeter jährlich.

    Die Stadt Büren muss gewährleisten, dass mindestens drei Liter Wasser pro Sekunde in den Bach Olveke fließen.  An diesen drei Litern entzündet sich der Streit, der Heimat- und Verkehrsverein, Sportfischer, Fischereigenossenschaft, Ortsvorsteher Christian Carl oder  Wünnenbergs Bürgermeister Christoph Rüther mit etlichen anderen Bürgern zu zahlreichen Einwendungen gegen die Bürener Wasserpläne im Empertal veranlassten. Im Raum Bad Wünnenberg hält man diese Abflussmenge für viel zu gering.

   "Da bleibt doch nur noch ein Rinnsal"

    „Da bleibt doch nur ein Rinnsal“, sorgt sich Hubert Dören als Vorsitzender des Dorfgemeinschaftsvereins Leiberg und des Heimat- und Verkehrsvereins um die Ökologie im Wald- und Wiesental. Der Sportfischereiverein Leiberg um Vorsitzenden Stefan Sprenger sieht die Fischwelt bedroht: Die Olveke sei auch ein wichtiges Laichgebiet. Wenn 70 Prozent des Wasserhaushaltes abgezogen werde, bleibe das nicht ohne Auswirkungen auf die Ökologie. Außerdem sei das Schicksal der Afte im Raum Leiberg ungeklärt, wenn ihr große Mengen Zulauf aus der Olveke fehlten. Das Empertal ist zudem ein bedeutender Lebensraum für Salamander, die hier eine ungewöhnlich große Population erleben. Sie sieht Hubert Dören ebenfalls bedroht.

   Die Proteste aus Leiberg sind nach Einschätzung von Bürgermeister Christoph Rüther und Dorfgemeinschaftsvorsitzendem Hubert Dören in Detmold nicht vollends ungehört geblieben. Die Bezirksregierung legt Büren etliche Auflagen auf und fordert regelmäßige Kontrollen zur Auswirkung auf die Ökologie im Empertal. Betriebsbücher müssen regelmäßig in Detmold vorgelegt werden. Binnen sechs Monaten hat Büren ein Gutachten vorzulegen, ob eine zusätzliche Pegelmessstelle  in der Afte in Höhe der Olvekeeinmündung einzurichten sei. Alle fünf Jahre muss die Stadt Büren zur Beweissicherung  über das Grundwasser (Qualität und Quantität) vorlegen. Detmold verlangt bis zu sechs Begehungen eines Sachverständigen von März bis August, um das Aufkommen des Feuersalamanders im Empertal zu dokumentieren: Dazu seien auch Rotlicht-Strahler in Abend- und Nachtstunden einzusetzen.

    Rotlichtstrahler im Empertal

    Nach fünf Jahren soll eine Auswertung der Salamander-Beobachtungen erfolgen. Auf Grundlage der Ergebnisse sollen möglichweise weitere Maßnahmen zum Artenschutz festgelegt werden. Zudem sind im nächsten Jahr zwei Bestandserfassungen zum Fischaufkommen durch einen  anerkannten Sachverständigen durchzuführen.

   Alle zehn Jahre muss Büren neue Bedarfsprognosen zum Trinkwasserverbrauch in Büren vorlegen. Im Bedarfsfall will Detmold die Fördermengen im Empertal anpassen.

    Bei einer Zusammenkunft Leiberger Vereinsvertreter und Politiker mit Bürgermeister Christoph Rüther und Ortsvorsteher Christian Carl wurde darauf gepocht, dass Gutachter und Sachverständige bei den Kontrollgängen im Empertal von neutraler Seite bestellt werden sollten und keine von der Stadt Büren bezahlten Gutachter sein dürften. Über diese Frage will der Bad Wünnenberger Bürgermeister mit seinem Bürener Amtskollegen Burkhard Schwuchow sprechen. In Bad Wünnenberg wird das Thema Empertalquellen jährlich auf die Tagesordnung des Umweltausschusses gesetzt.

    Durch Enteignung kam Büren in den Genuss der Wasserrechte

    Die Stadt Büren begründet ihre Anträge zu deutlich erhöhten Bezugsmengen im Empertal mit der Trinkwassersicherheit in Büren, die die Stadt gefährdet sieht. Büren benötige jährlich bis zu 1,5 Millionen Kubikmeter Trinkwasser. Es sei zu befürchten, dass in Dürrezeiten die Bezugsrechte aus der Aabach-Talsperre von 1,1 Millionen Kubikmeter auf 800.000 Kubikmeter gekürzt werden. Dann fehlten 700.000 Kubikmeter Wasser, die deshalb aus Leiberg fließen sollen. 

    Die Stadt Büren  hat seit 1919 und 1950 Wasserrechte im Leiberger Empertal, die ihr  durch Enteignung beziehungsweise angedrohter Enteignung vor etlichen Jahrzehnten in Leiberg zufielen. 




Richard Sprenger aus Leiberg bleibt Deutscher Meister

Surfer verteidigt Titel  in Berlin

     Leiberg/Berlin. Nach einer langen Regattasaison mit anspruchsvollen Meer-Bedingungen bei der Weltmeisterschaft  und der Europameisterschaft und den Sturmbedingungen bei der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft konnte Richard Sprenger (Foto) aus Leiberg von Just Windsurfing Paderborn schon beweisen, dass er zu den besten Jugendsurfern Deutschlands gehört.

     Doch der Höhepunkt für die Jugendlichen wurde die Deutsche Jüngsten- und Jugendmeisterschaft in Berlin, bei der auch der Wind wieder für eine sehr anspruchsvolle und vielseitige Regatta bei allen Windverhältnissen sorgte. Dies half dem amtierenden Deutschen Meister Richard Sprenger als Allrounder, mit sechs Laufsiegen in den zehn Wettfahrten seinen Titel auf dem Wannensee in Berlin zu verteidigen.

     Erfreulich ist, dass seine Schwester Elisabeth den Einstieg in die BIC-Klasse mit ihrer ersten Teilnahme an der DM abschließen konnte.



Der "Tatort" im Aftetal: Hier wurde die Reuse entdeckt.


Dummer Jungenstreich oder Wilddieberei?

Sportfischer spüren Reuse in Afte auf

    Leiberg. Bei einem routinemäßigen Kontrollgang zwischen Leiberg und Bad Wünnenberg hat der Sportfischereiverein Leiberg nach Angaben der Vorsitzenden Stefan Sprenger un d Helmut Neumann im Flussuferbereich der Afte eine Reuse entdeckt. . Die Sportfischer rätseln, ob es sich um einen Dummen-Jungen-Streich oder um Wilddieberei handelt. Es werden Zeugen gesucht.

    Es handelt sich dabei um eine faltbare kastenförmige Netzreuse, die fürs Aal- und Krebsfangen, aber auch fürs Monitoring (Artenzählung) genutzt wird.  Da diese Reuse unfachmännisch im Gewässer angebracht worden sei,  könne man einen Dummen-Jungen-Streich vermuten, teilt der Verein mit. Sprenger und Neumann: "Aber diese Reuse war mit einer 0,35 Zentimeter starken und etwa 250 Zentimeter langen geflochtenen Angelschnur am Astwerk eines Baumes gesichert. Als Beschwerung wurde ein stabiler Köstritzer Flaschenöffner in Gitarrenform an der Reuse Innenseite fixiert, damit die Reuse stabil im Fluss verbleibt."

    Diesse Reuse habe zum Zeitpunkt ihrer Entdeckung noch nicht lange vor Ort gelegen, da gerade in dem Bereich immer Angler aktiv seien.  Der  Reusenleger habe unwissend   die Reuse so stümperhaft die Reuse angebracht,  dass andere Tierarten wie Wasservögel gefährdet waren. Darauf deuteten schon alleine die Ausrichtung der Reuse und das schwache Gewicht  hin.

    Trotz längerer Beobachtung und Ermittlung im nahen Umfeld sei der Reusenleger nicht ermittelt oerden. Der Sportfischereiverein Leiberg hat mittlerweile die Reuse aus dem Gewässer entfernt. Der Verein bittet um Mithilfe, wer solch eine vermisst oder jemanden kennt, der derartiges Fangerät nutzt und verleiht. Ansprechpartner zu dieser Angelegenheit sind Stefan Sprenger und Helmut Neumann: "Alle Hinweise werden vertraulich behandelt."

   Kontakt: Telefon 0163/6179217; eMail sfvleiberg@aol.com

     Weitere Infos und Bilder unter https://sportfischereiverein-leiberg.jimdo.com unter der Seitennavigation "SFV-Info.


Die Reuse: Links zusammengefaltet, rechts funktionsfähig.




Mehrere hundert Zuschauer haben das Kindermusical "Ronja Räubertochter" in Leiberg  yyygesehen und für volle Häuser bei allen drei Vorführungen in der Schützenhalle gesorgt. Hier stehen die Räuberbanden am Höllenschlund.

Kindermusical "Ronja Räubertochter" wird in Leiberg wieder zum Publikumsmagneten

Wenn sich zwei Räuberbanden in den Haaren liegen

   Leiberg.In Leiberg ist das Kindermusical "Ronja Räubertochter" wieder zu einem Publikumsmagneten geworden. Mehrere hundert Zuschauer sahen die drei Aufführungen in der Schützenhalle und die  Darstellung der 21 Kinder. Beim Finale am Sonntag mussten sogar Stühle nachgeordert werden. 

  Dieses Jahr machten beim Musical des HTSV Räuberbanden die Bühne in der Leiberger Schützenhalle unsicher. Es ging um Ronja, die Räubertochter. 

     In einer Gewitternacht kommt Ronja auf die Welt. Sie wächst mit ihren Eltern und den Mattisräubern in der Mattisburg mitten im Mattiswald auf. Eines Tages trifft sie auf Birk Borkasohn, den Sohn des verfeindeten Räuberhauptmanns Borka. Nachdem die beiden sich oft gegenseitig aus gefährlichen Situationen retten, beschließen sie Bruder und Schwester zu werden. Dies gefällt ihren Vätern jedoch überhaupt nicht und der Streit der beiden Räuberbanden geht weiter.

     Mit seinen Kindermusicals feierte der Nachwuchs des Breitensportvereins HTSV Leiberg bereits in den vergangenen Jahren schöne Erfolge. Mehr als 5500 Zuschauer haben in den Vorjahren Musicals wie  „Pippi Langstrumpf“, „Das Dschungelbuch“, „Schneewittchen und die sieben Zwerge – das HITreißende Musical“ oder „Wachgeküsst- Das Dornröschen Musical“ gesehen. Jetzt sollte die Zuschauermarke deutlich über 6000 liegen.

          Als die beiden Räuberhauptmänner den Kindern verbieten, Freunde zu sein, fliehen sie gemeinsam in die Bärenhöhle. Mattis hält die Sehnsucht nach seiner Tochter nicht aus und holt Ronja eines Tages zurück in die Mattsiburg. Ob Birk und Ronja weiterhin Freunde bleiben und ob die Freundschaft von Borka und Mattis akzeptiert wird, erfahrt ihr im Kindermusical des HTSV Leibergs.

    Das Musical war bereits die 13. Inszenierung der Musical-Gruppe des HTSV Leiberg. Die wunderbaren Lieder und Melodien, alle live gesungen und musikalisch begleitet, luden zum Mitklatschen ein.

   Für das leibliche Wohl war gesorgt. Neben Kaffee und Kuchen wurden auch Schnuckereien für den süßen Zahn und Hot Dogs zu familienfreundlichen Preisen angeboten. Vielfach hieß es: "Ausverkauft".

   Die Kinder der Musical-Gruppe des HTSV Leiberg unter Leitung von Tabea Schäfer, Marvin Schmidt, Lena Uhle, Sophie Kaiser, Hannah Donschen, Kati Just, Laura Gürntke, Viktoria Pickhard und Madlen Dören hatten ein vergnügliches Herbstwochenende versprochen, - und wohl Wort gehalten. Alle freuten sich über den tollen Besucherandrang.

Die Macher....




Welch ein Anblick:  So sehen Flugzeug-Piloten unsere Heimat. Vorne der Ort Leiberg mit der Pfarrkirche im Zentrum, dahinter Bad Wünnenberg. Die Aftetalbrücke schiebt sich derzeit von Norden nach Süden. Christian Kessler aus Leiberg hat diese Fotos geschossen und veröffentlicht.

So sieht die Aftetalbrücke aus 400 Metern Höhe aus
Christian Kessler veröffentlicht eindrucksvolle Fotos


  Leiberg.
Beim Bau der mehr als 45 Millionen Euro teuren Aftetaltalbrücke ist für die Überquerung inzwischen der vierte von sechs Brückenpfeilern erreicht worden. Die Fertigstellung der Brücke zwischen
Leiberg und Bad Wünnenberg verzögert sich bekanntlich um ein Jahr und soll statt September 2019 erst im September 2020 vollewndet sein (wir berichteten).

    Die etwa 60 Millionen Euro teure Orstumgehung Bad Wünnenberg (B 480 neu) kann etwa im Herbst 2021 befahren werden. Für die Verzögerung hat das Bauunternemen  Max Bögl Neuberechnungen  der Statik verantwortlich gemacht: Es wird mehr Stahl als anfänglich angegeben benötigt. Damit dürfte die Brücke auch teurer werden.

    Christian Kessler aus Leiberg hat derzeit eindrucksvolle Luftaufnahmen zum spektakulären Brückenbau veröffentlicht. Er hat diese Fotos am letzten August-Sonntag bei einem Rundflug mit einer Robin DR 400 aus etwa 400 Meter Höhe geschossen. Die Bilder zeigen auch den Waldreichtum dieser Gegend.

   Die Brücke ist 785 Meter lang und überspannt auf sechs Pfeilern das Aftetal zwischen der Nordseite (aus Richtung Paderborn) und der Südseite (in Richtung Bleiwäsche) auf einer Höhe von bis zu 70 Metern. Die  Stahlteile für den Unterbau werden mit Spezialtransporten, die nur nachts fahren können, aus Süddeutschland angeliefert. Das dauert lange und ist schwierig. Denn marode Brücken und viele Baustellen sorgen dafür, dass die Schwertransporte teilweise weite Umwege fahren müssen.


Auf diesem Foto  ist der Fortschritt der Aftetalbrücke schön zu sehen. Im Hintergrund das Dorf Leiberg.



Unser Bild zeigt die Leiberger Messdiener mit Pastor Markus Wippermann (hinten mit Kappe) und Gemeindereferent Norbert Wiedenstritt (links) vor der Lateranbasilika in Rom.

Leiberger Messdiener in Rom beim Papst

Pastor: "Wir sind gezwungen, jeden Tag Eis zu essen

    Rom/Leiberg. Sechs Messdiener aus Leiberg nehmen am Weltministrantentreffen in Rom teil. Die drei Mädchen und drei Jungen gehören zusammen mit Pastor Markus Wippermann und Gemeindereferent Norbert Wiedenstritt zu rund 1000 Messdienern und Messdienerinen, die aus dem Erzbistum Paderborn nach Rom gereist sind. In Rom wurden etwa 70 000 Ministranten zu dieser Wallfahrt vom 28. Juli bis zum 4. August erwartet. Sie steht unter dem Leitwort „Suche Frieden und jage ihm nach!„

      Pastor Wippermann teilte am Dienstag, 31. Juli, via Facebook mit, dass die Messdiener zu einer Sonderaudienz mit Papst Franziskus eingeladen seien. Die heißen Tage in Rom zwängen die Leiberger Truppe, jeden Tag ein Eis zu essen.



Pierre Kästner ist neuer Ortsheimatpfleger

     Leiberg.
Pierre Kästner ist neuer Ortsheimatpfleger in Leiberg. Der Stadtrat Bad Wünnenberg hat den  33-jährigen Familienvater einstimmig zum Ortsheimatpfleger bestellt.

    Pierre Kästner, der auch im Vorstand des Heimat- und Verkehrsvereins tätig ist,  tritt die Nachfolge von Helmut Hesse an, der dieses Amt zur Verfügung gestellt hatte.
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Reparatur am Waldsofa

Kindergartenväter erneuern Waldsofa im Empertal

    Leiberg. Die Kinder des Leiberger Kindergartens Regenbogenland gehen bereits seit vielen Jahren und zu jeder Jahreszeit immer freitags in das nahe gelegene Empertal,um dort zu spielen und spannende Abenteuer zu erleben. Im selbst gebauten Waldsofa wird gesungen, gefrühstückt, Tiere beobachtet und sich über spannende Walderlebnisse ausgetauscht.

    Im Laufe der Zeit sind die Hölzer morsch geworden und die Sitzflächen und Lehnen wurden außerdem von offensichtlich anderen Mitbenutzern zerstört. Also haben kurzerhand einige Väter Hammer und Säge in die Hand genommen und die Grundkonstruktion komplett erneuert. Die Kindergartenkinder freuen sich, dass sie jetzt selbständig das Waldsofa weiter aufbauen können und bedanken sich ganz herzlich bei Christian Lehmhaus, Christian Kaiser, Heinrich Stich, Pierre Kästner und Pepe.




TC Leiberg ist schockiert über Zerstörungswut
Vorstand wendet sich mit Erklärung an die Öffentlichkeit


    Leiberg. Nach einem neuerlichen Einbruch in das Tennisvereinsheim (wir berichteten) sowie wiederholten Zechgelagen am Tennisgelände mit etlichen Zerstörungen wendet sich der TC Leiberg um seinen Vorsitzenden Frank Rustemeier (Foto) mit einer Erklärung an die Öffentlichkeit. Der Tennisclub Leiberg verweist auf das hohe ehrenamtliche Engagement der Mitglieder. Die Zerstörungswut sei ein Schlag ins Gesicht für ehrenamtlich tätige Menschen. Der Verein wolle sich aber nicht  unterkriegen lassen.


   Die Erklärung im Wortlaut, die auf der Facebook-Seite des TC Leiberg veröffentlicht  ist:

Immer wieder hoher Schaden durch Einbruch, Vandalismus und Randale auf der Tennisanlage in Leiberg

"Wir vom Tennisclub Leiberg wollen uns zu den Vorfällen und unglaublich hirnlosen Aktionen der letzten Wochen, die rund um unser Tennisheim und den Tennisplätzen geschehen sind, äußern.

Im Winter mussten wir zunächst beobachten, dass unser Parkplatz immer wieder dazu genutzt worden ist um sich hier abends zu treffen. Prinzipiell kein Problem! Aber wir fragen uns: muss man seinen ganzen Müll dort liegen lassen!? Flaschen, Dosen, der Abfall von Burgerketten, Pizzakartons, Zigarettenschachteln usw. werden gedankenlos liegen gelassen. Dabei ist besonders ärgerlich, dass Flaschen in der Anlage kaputt geworfen werden und die Scherben von Hand aufgesammelt werden müssen. Zudem wurde auch eine der Zuschauerbänke zerstört.

Ende April haben wir unsere Anlage für die Sommersaison instandgesetzt, d.h. die Plätze neu aufbereitet, Müll entfernt, sauber gemacht und die Bank repariert.

Am 01.05. wurde der Parkplatz erneut genutzt um hier zu saufen. Der Müll wurde wieder durch die Gegend geschmissen und Scherben waren in der Anlage verteilt. Dies stellt eine erhebliche Verletzungsgefahr für alle Spieler dar. Ebenso am Vatertag kürzlich, jedoch mit noch mehr Scherben und acht zerstörten Kunststoffstühlen. Besonders ärgerlich war, dass diese Stühle über den Zaun auf den Tennisplatz geschmissen wurden, wo sie zu Bruch gegangen sind. Die feinen, scharfen Kunststoffteile mussten danach in mühevoller Arbeit vom Tennisplatz aufgesammelt werden.

In der Nacht vom 15.05 auf den 16.05 wurde schließlich ins Tennisheim eingebrochen, wobei auf dümmste Art und Weise vorgegangen wurde.
Folgender Schaden ist entstanden:

• das Balkongeländer wurde beschädigt
• die Fliesen auf der Terrasse sind kaputt
• die Balkontür wurde komplett zerstört, inclusive Rahmen und Profil
• ein Stahlschrank wurde zerstört

Besonders ärgerlich: Mit großem ehrenamtlichem Aufwand sind die Terrasse und zuletzt auch der Innenraum des Tennisheims renoviert worden.

Leute, im Tennisheim gibt es nichts zu holen und das vorhandene Bargeld in der Kasse reicht in der Regel nicht mal für eine Kiste Bier! Spart euch die Mühe für die Zukunft!

Wir appellieren an den gesunden Verstand der Leute (soweit vorhanden): Lasst unsere Anlage und auch andere Anlagen in Ruhe. Benehmt euch wie zivilisierte Menschen!

Die Arbeit, die im Tennisclub geleistet wird, ist enorm - alles ehrenamtlich und in der Freizeit der Mitglieder. Der in den letzten Wochen und Monaten beobachtete Vandalismus, der jetzt mit dem Einbruch gipfelte, ist ein Schlag ins Gesicht für die vielen Helfer.
Eins ist sicher, wir werden in Zukunft mit aller Macht und den uns zur Verfügung stehenden Mitteln gegen jeglichen Vandalismus vorgehen und werden ihn nicht dulden.
Wer auch immer auf solche bescheuerte Schnapsideen kommt, sei es unter Alkoholeinfluss oder sonstiger Mut fördernder Mittel, sollte sich einfach mal überlegen, was er einem Verein, der viel für das Gemeinwohl des Dorfes leistet, antut.

Wir die Mitglieder sind sprachlos und fragen uns, was sich die Täter bei solchen Aktionen wohl denken – wahrscheinlich NICHTS, weil nichts zu Denken vorhanden sein kann!

Aber wir werden uns nicht unterkriegen lassen und werden weiterhin unseren Beitrag für unsere Gesellschaft leisten und versuchen, für unseren Verein das Beste zu geben."

   Der Heimat- und Verkehdsverein Leiberg hat inzwischen seine Solidarität mit dem TC Leiberg bekundet und empfiehlt Videoüberwachung, um Täter dingfest zu machen.







Einbruch ins Tennisheim:
Kaum Beute, aber hoher Sachschaden

   Leiberg.
In Leiberg ist erneut ins Tennisheim im Aftetal eingebrochen worden.  Zwei Tennisspielerinnen bemerkten am Donnerstagmorgen (17. Mai), dass die  Glasscheibe Balkontür mit Steinen eingeworfen worden ist. Sie alarmierten die Polizei.

 Es wurden Schränke durchwühlt. Nach ersten Einschätzungen ist nur wenig Bargeld erbeutet worden: Der Sachschaden liegt weitaus höher als der Wert der Beute.

     Das Tennisheim war jetzt erst renoviert worden.


    Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Sie nimmt auch Hinweise auf verdächtige Personen und Fahrzeuge entgegen.

    Die Täter haben offenbar auch versucht, ins benachbarte HTSV-Sportheim einzudringen.




Die Leiberger Kirche ist 150 Jahre alt geworden. Dieses Jubiläum wurde jetzt mit Festmesse und Familienfest gefeiert. Leider waren längst nicht alle Plätze im Kirchenschiff des neugotischen Gotteshauses besetzt.

Pastor: Mehr als 20.000  Messen in 150 Jahren in Leiberg

Jubiläumsfeier in der Sankt Agatha Kirche

      Leiberg. Mit einer Festmesse und einem Familienfest hat die Pfarrgemeinde Leiberg den 150. Geburtstag ihrer Kirche gefeiert. Am  30. April 1868 hatte Bischof Konrad Martin die Kirche im neugotischen Stil nach Plänen des damaligen  Diözesanbaumeisters Arnold Güldenpfennig geweiht. Vier Jahre lang haben Handwerker von 1864 bis 1868 an dieser Kirche gebaut. Der heutige Pastor Markus Wippermann hat 150 Jahre später ausgerechnet, dass in dieser Zeit mindestens 20.000 Messen gefeiert worden seien. In Wirklichkeit dürften es mindestens das Doppelte sein, weil viele Jahre lang an allen sieben Tagen in der Woche täglich zwei Messen in Leiberg gelesen worden sind. "Ich habe halt konservativ gerechnet", sagte Pastor Wippermann.

    In der leider längst nicht voll besetzten Festmesse  zogen Leiberger Fahnenabordnungen mit Pfarrer Daniel Jardzejewski, Pastor Raphael Schlieps, Pfarrer i. R. Johannes Sprenger, Diakon Josef Dierkes  und dem Leiberger Pastor Markus Wippermann in die Kirche ein, in der alle Apostelkerzen angezündet waren. Der Chor Vocale Leiberg unter Leitung von Ricarda Götte aus Büren begleitete die nachmittägliche Festmesse und eröffnete mit „Ein Haus voll Glorie schauet“ in dem jetzt 150 Jahre alten Gebäude.

   Pfarrer Daniel Jardzejewski sprach von einer „wunderbaren Kirche“. Er hofft, dass der christliche Glaube auch in den nächsten Generationen in Leiberg lebendig bleibe. Die Vereine mit ihren Fahnenabordnungen zeigten ihre Verbundenheit mit diesem Gotteshaus. In Leiberg gäbe es aber schon länger als 150 Jahre eine Kirche. Damit lag er richtig, weil in Leiberg (1490 gegründet) schon 1703 und 1733 eine Kirche gebaut worden war. Die Kirche von 1703 war abgebrannt, die von 1733 hatte sich gut 130 Jahre später als zu klein erwiesen: Sie machte der heutigen Kirche Platz. Vor der  ersten Kirche zogen Leiberger Gläubige zum Gottesdienst nach  Wünnenberg.

    Pastor Wippermann verglich in seiner Festpredigt eine Kirche mit der Wartehalle eines Bahnhofes, in  dem Weichen gestellt würden. Man solle nicht auf dem Abstellgleis landen. In der Kirche brührten sich Himmel und Erde. Etliche persönliche Geschichten rankten um diese Kirche, in der jetzt seit 150 Jahren Sakramente gespendet werden. Mit „Te Deum“ und dem Lied „Großer Gott, wir loben Dich“ endete die fast 90-minütige Festmesse.

    Nach der Messe warteten 30 leckere Torten im Pfarrheim auf ihre Gäste. Vorm Pfarrheim versorgten Bier- und Grillbude die Besucher. Viele bedauerten, dass für Kinder nichts geboten wurde: Eine angekündigte Hüpfburg blieb verpackt im Gerätewagen neben dem Pfarrheim. So blieben junge Familien mit Kindern dem 150. Geburtstag weitestgehend fern.

Unser Bild zeigt den Chor Vocale Leiberg mit Dirigentin Ricarda Götte während der Festmessse.



Der Glockenturm hat jetzt ein Kupferdach

Glockenturm ist wieder gut behütet

     Leiberg. Der Glockenturm an der mittelalterlichen Kirchstelle Andepen ist am Nollen in Leiberg wieder gut behütet und trägt einen Hut. Mitglieder und Freunde des Heimat- und Verkehrsvereins haben rechtzeitig vor der geplanten Marienandacht (2. Mai, 18 Uhr) das vor einigen Wochen abgetragene Dach wieder mit einem Kran in Position gebracht.

    In der vereinseigenen Hödde-Hallte hatte der Heimat- und Verkehrsverein unter Federführung von Markus Rustemeier (47) das marode, 20 Jahre alte Dach erneuert: Das ehemalige Holzdach ist nun mit Kupferplatten belegt. Die Restaurierung - ein Projekt des Dorfgemeinschaftsvereins - erfolgte auch mit finanzieller Unterstützung der Energiestiftung Sintfeld, die mit 2000 Euro dem Verein unter Vorsitz von Hubert Dören über den Dorfgemeinschaftsverein unter die Arme gegriffen hat.

       Nach der 500-Jahr-Feier (1990) des 1490 gegründeten Dorfes Leiberg hatten etliche Helfer aus mehreren Leiberger Vereinen aus Erlösen des Jubiläumsfestes die alte Kirchstelle des 1390 oder 1391 wüstgefallenen Dorfes Andepen 1994 wieder hergerichtet. 1996 bauten Heimatfreunde einen Glockenturm, der ebenfalls wie ein Bildstock an die alte Kirchstelle aus dem Mittelalter hoch über dem Aftetal erinnert.

     Das frühmittelalterliche Dorf Andepen mit Siedlungsschwerpunkt in einem Seitental (Empertal) der Afteaue im heutigen Leiberg wird bereits im neunten Jahrhundert in Urkunden des Klosters Corvey als sächsische Kleinsiedlung erwähnt. Mit der Christianisierung durch Karl den Großen ruft bereits sehr früh die Glocke der St. Johannes-Kirche die Gläubigen aus der Pfarrei Andepen, die vermutlich durch  Bischof Meinwerk zur  selbständigen Pfarrei erhoben wurde, zum Gottesdienst hoch über dem Aftetal.

     An der inzwischen restaurierten  Andeper Kirchstelle außerhalb des Dorfes Andepen soll zur Zeit der heidnischen Sachsen ein Tempel gestanden haben.   Zur Frankenzeit besitzen vornehmlich  die Klöster Abdinghof und Böddeken sowie die Grafen von Werl  und Arnsberg große Güter in dem kleinen Dorf, das zum Ausgang des 14. Jahrhundert ein Opfer blutiger Raubritterfehden werden sollte. Die räubrischen Ritter der Bengeler Fehde verwüsten wie so viele andere Orte im Sintfeld  auch Andepen gegen 1390 oder 1391. Erst 100 Jahre nach der Zerstörung  stiftet Johann Graf von Westphalen in einer Urkunde vom 30. April 1490 das heutige Dorf Leiberg.

Foto rechts: Fleißige Hände wie (von links) Reinhard Dören,  Michael Schäfer, Herbert Michalczak, Ewald Hötger, Ferdi Schlucker und Horst Rustemeier haben das Dach auf den Glockenturm an der Andeper Kirchstelle gehoben.





Neue Straße in Leiberg heißt "Kattenblick"

   Leiberg.
Die von der Straße „Grüner Winkel“ abzweigende neue Erschließungsstraße in Leiberg wird „Kattenblick“ genannt. Einstimmig entschied sich der Rat der Stadt Bad Wünnenberg in seiner vergangenen Sitzung für den Vorschlag von Ortsvorsteher Christian Carl, der sich zuvor mit Vertretern des Stadtteils abgestimmt hatte.


 „Kattenblick“ ist ein plattdeutscher Begriff, der mit „Blick auf den Katzenberg“ übersetzt werden kann.



Anja Salmen (links) und Svenja Pickhard  aus Leiberg haben ein Kerzenatelier gegründet. Sie gestalten Festtagskerzen nach individuellen Wünschen ihrer Kunden. Es gibt deutschlandweit Aufträge. Derzeit bieten sie insbesondere Erstkommunion- und Gebutrstagskerzen an. Erfolgreich waren sie bereits mit Kerzen mit weihnachtlichen Lokalmotiven beim Adventsmarkt in Leiberg.

Wunderschöne Kerzen aus Leiberger Werkstatt

"Herz & Design": Persönliche Lieblingsstücke made in Leiberg

Weißer Sonntag naht: Derzeit sind Kommunionkerzen gefragt
 

    Leiberg. Die Schwestern Svenja Pickhard und Anja Salmen gehören zu den neusten Gründern in Leiberg. Mit ihrem Unternehmen „Herz & Design“ startet das Duo motiviert und begeistert ins neue Jahr. 

   „Aktuell konzentrieren wir uns auf individuelle Festtagskerzen. Bei uns gibt es zu jeder schönen Gelegenheit die passende, persönliche Kerze. Und das in modernen, frischen Designs, die einfach Spaß machen und ein absoluter Hingucker auf jeder Tafel sind“ - so Gründerin Svenja Pickhard. 

   Im Fokus stehen derzeit natürlich Kommunionkerzen. In vielen Leiberger Haushalten laufen die Planungen für den Weißen Sonntag bereits auf Hochtouren - da dürfe die passende Kommunionkerze nicht fehlen. „Mit unserer Technik ist es uns möglich, auf nahezu jeden Kundenwunsch einzugehen und 'DIE' individuelle Kerze zu gestalten. Namen, Sprüche/Verse, Daten - selbst Fotos sind umsetzbar. Ebenso natürlich auch Farben und Formen. Die Kerze soll schließlich später auch zum Blumenschmuck und der übrigen Deko passen. Hier beraten wir unsere Kunden gern“ erzählt Anja Salmen.

   Die beiden Gründerinnen, beide gebürtig aus Leiberg, haben die vergangenen Monate getüftelt und gesucht, bis das passende Material gefunden und ausgiebig getestet wurde. „Unser eigener Anspruch an Qualität und Optik hat uns permanent angespornt nach den besten Materialien zu suchen, die für unser Vorhaben geeignet sind. Wir arbeiten nun mit deutschen zertifizierten Zulieferern, die uns mit Rohstoffen wie Kerzen und Kerzenfolie beliefern. Die Kerzen stammen aus Handwerksbetrieben und sind rußarm, brennen gleichmäßig ab und sind in Form und Farbe top verarbeitet.  Auch die deutsche Kerzenfolie überzeugte im Praxistest und brennt sauber und ordentlich mit ab - im Gegensatz zu deutlich günstigeren asiatischen Folien. Hier haben wir zu Beginn doch einige Überraschungen erlebt: von Stichflamme, chemischen Gestank bis zu Zerstörung eines Druckers war alles dabei. Davon sollte man also eindeutig die Finger lassen.“

   Das Sortiment umfasst derzeit Kerzen zur Taufe, Hochzeit, Kommunion und Geburtstag. Besonders die Kinderkerzen zum Geburtstag zählen zu den Lieblingsstücken und finden bereits deutschlandweit Absatz.  In Kürze soll das Angebot um stilvolle Trauerkerzen ergänzt werden. 

   „Wer sich von unseren Kerzen persönlich überzeugen möchte, der sollte einfach mal auf einen Kaffee bei den Mädels von Verstrickt & Losgenäht in Bad Wünnenberg vorbeischauen. Dort stellen wir eine Auswahl an Kerzen aus. Oder online über unsere Website www.herzunddesign.de . Es lohnt sich aber auch unserem Facebook und Instagram Account (@herzunddesign) zu folgen, hier gibts immer wieder neue Designs und Ideen. Oder einfach anrufen und uns ansprechen - die Wege hier sind ja kurz und direkt.“

Individuelle Geburtstagskerzen - zum Beispiel für kleine Feuerwehrleute und Bauarbeiter.





Stiftung fördert Leiberg mit insgesamt 5.000 Euro

Für Glockenturm, Mobiliar Schützenhalle und Konzert


  Leiberg.
 Die Energiestiftung Sintfeld unterstützt drei Leiberger Projekte und Anliegen mit weiteren insgesamt 5000 Euro Fördergeldern. Das hat Vorsitzender Hubert Dören vom Leiberger Dorfgemeinschaftsverein mitgeteilt.
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- Restaurierung des Glockenturms (Verkupferung Dach und Austausch einiger Balken) mit 2.000 Euro  an den Leiberger Dorfgemeinschaftsverein
- Restaurierung von Tische, Bänke und Bestuhlung in der Schützenhalle Leiberg mit 2.000 Euro an den Heimatschutzverein
- Gestaltung des Konzertes in der Kirche nach der Renovierung incl. Kosten für Chorleitung und Notenbeschaffung mi 1.000 Euro an den Chor Vocale.



Begrüßung und Abschied am Ortseingang

   Leiberg.
Der Heimat- und Verkehrsverein zeigt am Leiberger Ortseingang beziehungsweise auch am  Ortsausgang Flagge für das Aftedorf. Wer jetzt von Haaren kommend in den Ort hereinfährt, wird an der vereinseigenen Hödde-Halle mit dem Leiberger Ortswappen und einem "Herzlich willkommen" begrüßt. Ähnlich freundlich werden Einheimische und Gäste beim Verlassen des Ortes verabschiedet.

    Mit der Beschriftung auf zwei Garagentoren der Halle will der Verein das Ortswappen stärker ins Bewusstsein rufen, das auch die Briefbögen des Heimat- und Verkehrsvereins mit seinen mehr als 140 Mitgliedern um Vorsitzenden Hubert Dören ziert.


"Flüchtlingshilfe Leiberg" sammelt für Warenhaus Sachspenden

   Leiberg. Die "Flüchtlingshilfe Leiberg" sammelt Sachspenden für Flüchtlinge. Annahmestelle in Leiberg ist Helga Knaup am Papenkämpen 24. Sie ist telefonisch unter 02953/8985 erreichbar.

 Gesammelt werden für das Warenhaus in Fürstenberg  Bettwäsche, Handtücher, Decken, Küchengerät wie Toaster, Geschirr, Besteck,  Fahrräder und Zubehör, Kinderwagen, Bügeleisen, Nähmaschinen, Koffer, Reisetaschen, Rucksäcke, Receiver und Fernsehgeräte.






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