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im Herzen von Westfalen

Leiberg AKTUELL - News aus Leiberg
Präsentiert vom Heimat- und Verkehrsverein





Die Neon Dancers

Leiberger Kindertanzgruppe am 16. Juli bei der Landesgartenschau

   Leiberg/Bad Lippspringe. Eine Leiberger Kindertanzgruppe ist auch beim "Bad Wünnenberg-Tag" am 16. Juli in Bad Lippspringe dabei. Es handelt sich um die Gruppe "Neon Dancers" des HTSV Leiberg, teilt Lena Hüther mit. 

Eine Kindertanzgruppe des HTSV Leiberg wurde 2015 mit rund 15 Kinder unter dem Namen "Little Dancers" gegründet. Von dann erfuhr die Gruppe stetig an Zuwachs, so dass aus einer Gruppe im vorigen Jahr zwei wurden. Es gab bereits zahlreiche Auftritte bei Dorfjubiläen, Karnevalsnachmittagen oder sonstigen Festen. 

Aktuell gibt es die bestehenden "Little Dancers" im Alter von ca. 5-7 Jahren unter der Leitung von Sophie Langen und die neuen "Neon Dancers" im Alter von ca. 8-12 Jahren unter der Leitung von Lena Hüther. In beiden Gruppen zusammen tanzen um die 30 Kinder und Neuzugänge sind immer willkommen. 

Am Bad Wünnenberg Tag der Landesgartenschau werden die "Neon Dancers" Teil des Programms sein. Ihr Auftritt findet um 17 Uhr statt.

Und das sind die Little Dancers.

Leiberg bietet Busfahrt zur Landesgartenschau an

Am 16.  Juli ist "
Bad Wünnenberg-Tag"

   Leiberg. Der Heimat- und Verkehrsverein Leiberg bietet für den "Bad Wünnenberg-Tag" eine Busfahrt am Sonntag, 16. Juli, zur Landesgartenschau nach Bad Lippspringe an.  Die Gartenschau steht unter dem Motto "Blütenpracht und Waldidylle."

An
diesem Sonntag präsentiert sich die Stadt Bad Wünnenberg auf der Adler Wiese dem Landesgartenschau-Publikum. Dort steht die größte Bühne der Gartenschau. Auch Leibegert Vereine machen mit. Abfahrt ist um 9 Uhr am Landgasthof Kaiser, Rückfahrt gegen 18 Uhr am Landesgartenschaugelände.

Die Busfahrt kostet für Mitglieder acht und für Nichtmitglieder zehn Euro. Zusätzlich kann eine Gruppeneintrittskarte für 15,50 Euro pro Person erworben werden.

 Anmeldungen gegen Barzahlung von sofort an im Landgasthof Kaiser. Es stehen nur begrenzt Plätze zur Verfügung.

Neues Kochbuch der Landfrauen erhältlich

 Leiberg. Mit dem Buchtitel „Paderborner Land - Eine kulinarische Reise für Gaumen und Geist “ ist es dem Autorenteam des Kreislandfrauenverbandes Paderborn gelungen, ein besonderes Kochbuch mit Blick auf den Heimatkreis herauszugeben.

   Die rund 140 ausgewählten Landfrauenrezepte aus der heimischen Küche auch aus Leiberg  inspirieren zum Nachkochen und zeigen, wie regionale Produkte saisonal frisch, verführerisch lecker und vor allem auch alltagstauglich zubereitet werden. Der Leser findet von Hauptgerichten über Nachspeisen und Getränken bis hin zu Kuchen und Torten vieles was das Herz begehrt.

   In ihrem Werk, welches mit dem Limosa Buchverlag produziert wurde, präsentieren die Landfrauen des Kreises Paderborn eine raffinierte Komposition aus ihren Lieblingsrezepten und verraten mit unterhaltsamen Informationen, Gedichten und Fotos was ihren Heimatkreis prägt und was er an kulturellen und touristischen Besonderheiten zu bieten hat.

   Insidertipps verraten eine Auswahl bezaubernder Örtlichkeiten, Bauernhofcafés und Ausflugslokale, deren Entdeckung sich auf Wandertouren oder auch per Fahrrad lohnen.

    Erhältlich ist das Kochbuch für 19,90 € in der Volksbank Leiberg.


Wandertag der Leiberger Landfrauen am 30. Juni

Mit Grillen auf Heidemanns Hof

    Leiberg. Die Landfrauen bieten in diesem Jahr erstmalig allen Mitgliedern einen Wandertag an. Start ist am Freitag, 30. Juni, um 17 Uhr am Sportplatz Leiberg.

    Für ca. 19 Uhr ist die Einkehr auf Heidemanns Hof geplant. Dort wird zum Abschluss gegrillt. Die Kosten für Essen und Getränke betragen 10 € pro Person.

   Anmeldungen bis 23. Juni bei Elke Carl, Tel. 02953/ 964663 oder 0171-1719933. 


Jungschützen streichen Zaun am Pestfriedhof

    Leiberg. Nachdem Leiberger Jungschützen im Februar Rindenmulch gr auf dem Pestfriedhof verteilt haben, haben sie  nun den gesamten Zaun, der den Pestfriedhof eingrenzt, gestrichen. Hierbei waren wieder einige Jungschützen aktiv und hatten Spaß dabei die Gedenkstätte in Leiberg zu pflegen, berichtet Daniel Elsner.


Leiberger kandidiert für die AfD für den Bundestag

Kreisverband stellt Andreas Kemper als Direktkandidat auf

  Kreis Paderborn/Leiberg.
Der  AfD-Kreisvreband Paderborn hat am Freitagabend, 2. Juni,  Andreas Kemper (48, Foto rechts) aus Leiberg zu ihrem Bundestagskandidaten nominiert. Das teilte Kreisvorsitzender Günter Koch mit. Der Diplom-Ingenieur sei mit großer Mehrheit gewählt worden.

   Andreas Kemper ist in der AfD Paderborn kein Unbekannter. Der vierfache Familienvater gilt als ein AfD-Mann der ersten Stunde. Er ist Gründungsmitglied der AfD in NRW, des AfD Kreisverbandes Paderborn sowie des AfD Bezirksverbandes OWL. Seit 2014 ist Herr Kemper auch Mitglied des Kreistages.

    Im Jahre 2015 trat er, zeitgleich mit zahlreichen anderen, aus der AfD aus, um sich der von Bernd Lucke neugegründeten Partei Alfa zuzuwenden.  Vor etwa einem Jahr verließ Andreas Kemper die Alfa wieder.

    In diesem Jahr beantragte er die Wiederaufnahme in die AfD. Seine Wiederaufnahme in die AfD sei  beschlossene Sache.

     Mit Andreas Kemper ist die AfD wieder im Kreistag Paderborn vertreten. Andreas Kemper ist 48 Jahre alt, verheiratet und hat vier Kinder. Als Dipl.-Wirtsch. Ing und Dipl.-Ing. ist er beruflich als Vertriebsleiter in einem IT-Unternehmen tätig.

    Auf Befragen, was Andreas Kemper zu seinem Wiedereintritt in die AfD bewege, erklärte er, es gäbe nur eine ernstzunehmende Alternative zum politischen Zeitgeist und das sei die Alternative für Deutschland. Der AfD Kreisverband Paderborn freut sich über die Rückkehr eines ihrer Gründungsmitglieder und wählte Herrn Kemper mit großer Mehrheit zu ihrem Direktkandidaten für den Bundestag.

    In seiner Bewerberrede dankte Andreas Kemper dem AfD Kreisvorstand Paderborn für das in ihn gesetzte Vertrauen und auch für die Ermutigung zum Wiedereintritt in die AfD. Er unterstrich, dass er seine ganzen politischen Erfahrungen, insbesondere auch seine Erfahrungen als Kreistagsabgeordneter, gerne dem Kreisverband Paderborn zur Verfügung stellen werde. Er betonte die für ihn wichtigen politischen Gründe für seinen Wiedereintritt in die AfD, nämlich den konsequenten Eintritt für Rechtsstaatlichkeit und direkte Demokratie, die Europapolitik und innere Sicherheit, Migrationspolitik sowie Wirtschaft- und Energiepolitik. Er wandte sich ausdrücklich gegen eine weitere „Verspargelung“ der Landschaft durch Windkraftanlagen. Die Begriffe Heimat und Familie haben für Andreas Kemper einen herausragenden Stellenwert. 



Große Parade beim Kinderschützenfest in Leiberg: Königspaar Jannik Modemann und Vivien Schelenberg nehmen die Parade ab. Die Blumenmädchen werfen, was das Zeug hält. Und fast 200 Gäste applaudieren und fotografieren. 

Beifall im Festzug für das Leiberger Kinderkönigspaar und Hofstaat

Jannik Modemann und Vivien Schelenberg (beide 5 Jahre) sind das neue Kinderkönigspaar in Leiberg

   Leiberg. Das neue Leiberger Kinderschützenkönigspaar (Fotos rechts) Jannik Modemann (5 Jahre) und Vivien Schelenberg (5 Jahre) ist am Tag nach dem Vogelabwerfen im Festzug vom Haus der Königin zum Kindergarten gebracht worden. Bei sonnigen Wetter versammelten sich fast 200 Schaulustige in der Clemens-Braun-Straße, um das Königspaar mit seinem Hofstaat zu bestaunen. 

    Als das junge Königspaar aus der Tür schritt, brandete Beifall auf. Auch der Hofstaat wurde gefeiert. "Sie leben hoch", sangen Zuschauer, Nachbarn und Gäste des Festzuges.  Im Anschluss nahmen Königspaar und Hofstaat die Parade ab. Eltern verteilten Plätzchen und Getränke an Festzugteilnehmer und zuschauende Kinder.

     Nach dem Präsentiermarsch ging es zum Kindergarten, in dem mit Königstanz und gemeinsamen Spielen weiter gefeiert wurde. Für die leckeren Waffeln und auch für den Kuchen am Vortag des Vogelabwerfens hatten die Eltern gesorgt, bei denen sich die Kinder und Erzieherinnen ganz herzlich bedanken. 

   Zum Abschluss sahen die Kinder bei einem Kasperstück, wie das Schützenfest in Kasperhausen beinahe nicht stattfinden konnte.

   Auch über die Beflaggung der Nachbarhäuser des Kindergartens freuten sich sowohl die Kindergartenkinder als auch das Personal und sagen „Danke“ an die Nachbarn. 

    Am Vortag des Festzuges hatten Jannik Modemann und Vivien Schelenberg den Vogel von der Stange geworfen. Sie setzten sich unter insgesamt 23 Bewerbern durch (15 Mädchen, 8 Jungen). Nach 40 Minuten konnten die Kinder den König bejubeln, während die Königin 10 Minuten später feststand.

Jannik Modemann (5) und Vivien Schelenberg (5) sind in Leiberg das neue Kinderkönigspaar.

    

Das neue Kinderkönigspaar in Leiberg mit Hofstaat.


Unser Foto  zeigt das neue Kinderkönigspaar mit allen Kindern, die beim Vogelabwerfen im Kindergarten etwas getroffen haben.

Neues Ziel für Handarbeitsliebhaber in Bad Wünnenberg und Umgebung

„Verstrickt & Losgenäht – Das Nähcafé“ eröffnete Anfang Mai

     Bad Wünnnenberg/Leiberg. Jetzt eröffnet3 in der Kernstadt Bad Wünnenberg das neue Ziel für Kreative und Do-it-Yourself-Begeisterte. „Verstrickt & Losgenäht – Das Nähcafé“ bietet dann in renovierten Räumlichkeiten in der Mittelstraße Bad Wünnenbergs Stoffe, Strickwolle und Häkelgarne sowie Kurzwaren von der Näh- bis zur Stricknadel an.

    Nach einigen Monaten intensiver Vorbereitungen erfüllen sich die beiden Gründerinnen Elke Carl und Tanja Loos aus Leiberg  einen Traum mit der Eröffnung ihres Geschäfts mit breitem Handarbeitssortiment. Angeboten werden auf knapp 70 qm Stoffe als Meterware von bunten Kinderjerseys über klassische Erwachsenendesigns bis hin zu Webwaren für Kleidung, Homeaccessoires oder Taschen. Daneben gibt es Strickwolle, Häkelgarne und Kurzwaren vom Reißverschluss über Nähgarn bis hin zu Stricknadeln, Gummiband und Stoffschere.

   Abgerundet wird das Sortiment durch Geschenkartikel, zum Beispiel selbst genähte Baby- und Kinderkleidung, Kosmetiktaschen etc. Auch Auftragsarbeiten werden gerne angenommen (Foto rechts: Tanja Loos und Elke Carl  eröffnen jetzt „Verstrickt & Losgenäht – Das Nähcafé“).

   Für Handarbeitsmuffel und bekennende „Nicht-Näher“ ist „Verstrickt & Losgenäht – Das Nähcafé“ ebenfalls ein schönes Ziel. Denn in einem Teil des Ladenlokals haben die Gründerinnen eine Café-Ecke eingerichtet. Hier laden Kaffee- und Tee-Spezialitäten zum Entspannen ein. Bei Kuchen, Waffeln und Kleingebäck trifft man sich zum gemütlichen Kaffeeklatsch.

   Nähkurse und Workshops werden das Angebot des neuen Ladenkonzepts abrunden. Es sind Kindernähkurse, Anfängerkurse für Erwachsene etc. geplant. Termine werden vorab im Ladenlokal und auf der im Entstehen begriffenen Homepage bekannt gegeben.

  Geöffnet ist Montag, Mittwoch und Freitag jeweils von 9 bis 12 Uhr und 14.30 – 17.30 Uhr sowie Samstag von 9 bis 13 Uhr.

   Am Eröffnungswochenende (5. und 6. Mai) lockt „Verstrickt & Losgenäht – Das Nähcafé“ mit 10 Prozent Rabatt auf Stoffe und Wolle und freut sich auf viele Besucher.


In Paderborn wird Straße nach einem Leiberger benannt

Heinrich-Sprenger-Weg in der Stadtheide

Er war Laborgehilfe von Dr. Anton Rörig


    Leiberg/Paderborn. In Paderborn wird eine zweite Straße nach einem weiteren Leiberger benannt. Im Neubaugebiet "Dr.-Rörig-Damm" in der Stadtheide soll künftig eine Straße "Heinrich-Sprenger-Weg" heißen.  Dies hat der Heimatverein Paderborn dem Stadtrat vorgeschlagen.

     Heinrich Sprenger war jahrelang der Laborgehilfe des bekannten Paderborner Mediziners Dr. Anton Rörig, nach dem in Paderborn der Dr.-Rörig-Damm benannt ist. Dr. Rörig ist ein gebürtiger Leiberger und wurde Heiligabend 1852 als Müllerssohn in der Leiberger Mühle geboren. Sein Wegbegleiter Heinrich Sprenge, der auch aus Leiberg stamnmt, folgte ihm nach Paderborn. Dr. Rörig hat sich als Forscher in der Röntgentechnik einen Namen verschafft.


    Dem Mediziner Dr. Anton Rörig ist in Leiberg ein so genanntes "Eisernes Buch" gewidmet, in dem auch Heinrich Sprenger erwähnt ist.

Der Text des Eisernen Buches, das in der Nähe des Geburtshauses an der Mühle im Leiberger Bruch steht:

 

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ls "Krülleken-Anton", „Pülverken Tüns“  oder "Pillen-Tünnes" ist ein westfälisches  Original weit über die Grenzen des Paderborner Landes  bekannt geworden, das in Leiberg als Sohn eines Müllers das Licht der Welt erblickt: Anton Rörig wird im Dezember 1852 in der Leiberger Mühle geboren. Seine Mutter stirbt wenige Tage nach der Geburt ihres ersten Kindes. Er gilt als  bedeutender Forscher auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen, - und wird im Alter von 62 Jahren Opfer dieser Forschung. In Leiberg gerät der Name von Dr. Anton Rörig lange Jahre fast in Vergessenheit, während in Paderborn mit dem Dr.-Rörig-Damm gar eine Straße nach dem großen Mediziner aus der Leiberger Mühle benannt worden ist. Heute erinnert auch in Leiberg der Dr.-Rörig-Weg seit 1996 an diesen außergewöhnlichen Menschen. Mindestens ebenso bekannt wie seine Medizinerkunst ist seine urwüchsige, derbe, westfälische Natur. Zahlreiche Anekdotensammlungen ranken sich um die Person Dr. Anton Rörig, der zeitlebens die plattdeutsche Sprache pflegt.
 

I

n Leiberg war Anton Rörig - ein Enkel jenes früheren Ortsbeamten Anton Rörig, der 1837 mit der Niederschrift der Leiberger Chronik begann - nur als "Müllers Doktor" bekannt. Der Müllersohn studiert Medizin in Münster und Bonn, promoviert und läßt sich in Paderborn am Kamp als Homöopath nieder. Allerdings können  erst Lehrer und Pastor  seinen Vater bewegen, den hochbegabten 16-Jährigen zwei Jahre nach Entlassung aus der Volksschule   zur Weiterbildung an ein  Gymnasium zu schicken. Zuvor arbeitet    Anton Rörig zwei Jahre als Müllersbursche in der väterlichen Mühle. Sein gleichnamiger Vater hätte lieber gesehen, daß sein einziger Sohn die Familientradition der Mühle weiterführt.

 

I

m Jahre 1895 entdeckt Wilhelm Conrad Röntgen in Würzburg jene  Strahlen, die heute als Röntgenstrahlen bekannt sind: Sie erwecken bei Dr. Anton Rörig eine Forscherleidenschaft, die er später mit dem Leben bezahlt. Oft hören ihn seine Patienten klagen: „Dey Menske is en taugebunnener Sack, wey künnt auk nich rinkeyken“ („der Mensch ist ein zugebundener Sack, wir können auch nicht hineinsehen“).  Mit der Entdeckung der Röntgenstrahlen erahnt der weithin bekannte Arzt  jedoch eine Möglichkeit, einen schmerzlosen Blick  in das Innere des Menschen zu gewinnen und Kranken damit helfen zu können. So schafft Dr. Rörig  als erster Mediziner im Paderborner Land und vielleicht auch in Westfalen  in seiner Praxis eine Röntgenanlage an. Seine Röntgenaufnahmen sind  so exakt, daß sie bei den Fachleuten der Radiologie in Berlin Aufsehen erregen. Im Gartenhaus installiert Dr. Rörig einen Gasmotor, um Strom für seine Röntgenanlagen zu erzeugen (die Stadt Paderborn hatte ihm 1896 eine elektrische Zuleitung verwehrt, so daß der Arzt selbst Strom erzeugen muß). 

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r. Anton Rörig genießt  im weiten  Paderborner Land  einen einzigartigen Ruf. Unbestätigten Meldungen zufolge soll sich selbst der letzte russische Zar Nikolaus 11. - inkognito - in die medizinische Betreuung des Leiberger Dorfmüllersohns begeben haben. Eines erkennt Dr. Rörig allerdings nicht: Die Gefährlichkeit der Röntgenstrahlung. Schmerzen, die sich zuerst im rechten Daumen bemerkbar machen, greifen auf den rechten Arm und schließlich auf den ganzen Körper über. Dr. Rörig ist an den Röntgenstrahlen innerlich verbrannt. Er stirbt am 9. März 1915. 

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rst 44 Jahre nach seinem Tod wird dem Leiberger posthum durch einen Beschluß des Internationalen Kongresses für Radiologen in München 1959 eine außerordentliche Ehrung zuteil: Der Name des an den Folgen seiner Forschertätigkeit auf Röntgenologischem Gebiet verstorbenen Arztes wird auf Initiative Paderborner Heimatfreunde auf dem Gedenkstein für Röntgenopfer auf dem Gelände des Allgemeinen Krankenhauses St. Georg in Hamburg eingemeißelt. Gleichzeitig erscheint sein Name im "Ehrenbuch der Röntgenologen aller Nationen" .
 

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iese hohen Ehren sind dem Leiberger Mediziner allerdings nicht allein zugekommen: Auch sein treuer Weggefährte, Diener, Laborant  und Kutscher Heinrich Sprenger ist in dieser Ehrenliste und auf dem Gedenkstein der „Röntgenmärtyrer“ verzeichnet. Heinrich Sprenger wird am 7. Dezember 1861 ebenfalls in Leiberg geboren und stammt aus „Kaisers Haus“ in einstiger Nachbarschaft der Leiberger Mühle. Als Kutscher und Diener begleitet sein "Famulus" Hinnerk Anton Rörig nach Paderborn und wird in der Domstadt Laborant. Im Paderborner Stadtarchiv ist nachzulesen, daß Heinrich Sprenger in Leiberg zunächst die heimatliche Volksschule besucht, um anschließend als Landwirt auf dem elterlichen Hof tätig zu sein. In den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts ist Sprenger drei Jahre Soldat bei der Garde: Später tritt Sprenger als Kutscher und Laborant in den Dienst von Dr. Anton Rörig in Paderborn. Zu seinen Tätigkeiten gehört auch die Hilfe bei Röntgendurchleuchtungen und Aufnahmen: Dies soll auch dem treuen Helfer (ebenso wie seinem Meister) zum Verhängnis werden. Auch Sprenger stirbt 1922 an Krebs infolge der Röntgenverbrennungen. Schutzvorrichtungen wie in heutiger Zeit gab es eben  noch nicht. Im Röntgenmuseum stehen er und Dr. Rörig auf der Ehrentafel.
 

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r.    Anton Rörig und Heinrich Sprenger: Die beiden Leiberger gelten noch heute in  Paderborn als  Originale. Rörig duzte alle Patienten und sprach nur plattdeutsch.  Viele Anekdoten sind  schriftlich und mündlich über ihn im Umlauf. Seine flinken und rassigen  Pferde und die alte Kutsche waren in der Stadt und im Umkreis bekannt. Im ausdrucksvollen  Leiberger Platt sagte er allen Patienten derb und oft ungeschminkt die Wahrheit.  Besonders bei "eingebildeten Vornehmen" konnte der Doktor aus Leiberg durchaus   rabiat werden. Doch bei aller Roheit und Grobheit galt "Müllers Doktor" als Wohltäter  der Menschheit, der die Sprache des einfachen Volkes sprach, - und verstand. Nicht  zufällig ziert sein Grabmal auf dem Paderborner Ostfriedhof das Bild des Heiligen Martins, der den Mantel teilt.

  Leiberg, im Frühjahr  1998



Erstkommunion in Leiberg

15 Mädchen und Jungen gehen in Leiberg zur Erstkommunion

Kinder danken Eltern und Erziehern: "Der große Tag ist da"


  
 Leiberg. 15 Mädchen und Jungen sind in diesem Jahr in der St. Agatha-Pfarrgemeinde in Leiberg zur Erstkommion gegangen. Das sind deutlich mehr als im Vorjahr, als nur sechs Kinder Erstkommunikanten waren.

   Feierlich führte Pfarrer i.R. Johannes Sprenger die Kinder vom Pfarrheim bei allerdings kühler Witterung  in die vollbesetzte Pfarrkirche, in der Eltern und Familien die Mädchen und Jungen an diesem Tag begleiteten. In der Kirche dankten die Kinder  ihren Eltern und Erziehern für alles, was sie in ihrem Leben Gutes geleistet haben.  "Jetzt ist der Tag da", hieß es zu Beginn. "Viele haben sicher in der Nacht vor Aufregung nicht sonderlich gut geschlafen", meinte Pfarrer Sprenger. Aber in der Kirche wich die Aufgeregtheit einer feierlichen Stimmung.


     Die Kinder hatten in diesem Jahr zum Leitgedanken  "Mit Jesus in einem Zug gewählt". 

    Vorbereitet wurden die Kinder durch Gemeindereferent Norbert Wiedenstritt. Er unterrichtete sie in der Schule in Seelsorge.Seit Januar kamen die Kinder zur Gruppenstunde im Pfarrheim zusammen.

   Es gab nicht die Tischmutter, sondern alle Mütter haben sich die Termine aufgeteilt,so dass jede Mutter bei der Vorbereitung miteingebunden war.

Die Leiberger Kommunionkinder

Jonah Bölte,  Papenkämpen 18a
Stella Marie Carl, Hohler Weg 10
Hannes Donschen, Am Mörhof 16
Luisa Donschen,  Nollenweg 5
Finian Fuhr,Dechant-Jürgens-Str.23
Mara Jolien Gräwer, Papenkämpen 5a
Klara Maria Hesse, Waldweg 1
Raphael Hesse,
Marlon Hillebrand, Kleiner Weg 1

Lisa Hötger, Lindlaufweg 22
Noel Kersting, Kückelberg 4
Laurens Motnik, Ringstr.44
Jillian Rose Salchow, Ringstr.21
Lina Schlüter, Am Hang 7
Romy Wiemer, Waldweg 4 

Pfarrer Johannes Sprenger hat in Leiberg 15 Mädchen und Jungen zur Erstkommunion geführt.  Hinten links Gemeindereferent Norbert Wiedenstritt.

Feierlicher Einzug

           

"Mit Jesus in einem Zug" ist der Leitgedanke der Leiberger Kommunionkinder 2017.


Acht Mal "sehr gut" und zwei Mal Gold für Bäckerei Kaiser

Bei Brotprüfung wieder Top-Noten erzieht

Leiberg. Wer Jahr für Jahr Topnoten bekommt, muss einfach gut sein. Oder sogar sehr gut. Die Bäckerei Kaiser hat auch in diesem Jahr mit ihren Broten einer Kommission zur freiwilligen Brotprüfung imponiert und  in Folge sehr gute und gute Ergebnisse erzielt. Die Prüfung wird vom Institut für Qualitätsicherung "IQBack von Backwaren" durchgeführt. "Handwerksqualität zahlt sich wieder einmal aus", freut sich Chefin Juliane Kaiser von der Bäckerei Kaiser.

Ein Zertifikat für sehr gute Qualität erhielten diese Produkte:

  Sechskornbrot        sehr gut Gold

  Paderborner Landbrot  sehr gut  Gold

  Kartoffelbrot   sehr gut

  Roggenbatzen sehr gut

  Roggenkasseler sehr gut

  Kernbeißer sehr gut

  Das Kaiserliche sehr gut

  Mehrkornbrot mit Quark  sehr gut

Mit "gut"  wurden das Sovitalbrot und Kasseler zertifiziert.

 Die Goldmedaille wird verliehen, wenn drei Jahre in Folge eine sehr gute Benotung erfolgte. 



Ein Dutzend Reifen fischen Müllsammler aus der Leiberger Feldflur.

Müllsammler heben in Leiberg Altreifen-Lager auf

82 Teilnehmer am "Tag der Umwelt":  Jungschützen, Jugendfeuerwehr und etliche Kinder unterstützen Frühjahrsputz

Umweltarmada sammelt deutlich weniger Müll als in Vorjahren ein


   Leiberg. Im Baum hängt ein Staubsauger,  Irgendwer muss Kopfkissen und Bettzeug ausgesondert haben oder ein Anderer braucht keinen Dachgepäckträger mehr: So erlebten Leiberger Müllsammler beim „Tag der Umwelt“ den Frühjahrsputz 2017. Insgesamt 82 Kinder, Jugendliche  und Erwachsene waren dem Aufruf des Heimat-und Verkehrsvereins sowie des Sportfischereivereins Leiberg gefolgt, um an der alljährlichen März-Sammlung teilzunehmen. Die Leiberger Teilnehmerzahl an den Umweltsäuberungen ist im Vergleich zum Stadtgebiet von Jahr zu Jahr rekordverdächtig.
 
    Die gute Nachricht: Unterm Strich hat die Leiberger Umweltarmada an diesem sonnigen Frühlingssamstag so wenig Müll wie nie zuvor gefunden und gesammelt. Der neue Vorsitzende Hubert Dören vom Heimat- und Verkehrsverein sprach anschließend von einem erfreulichen Minusrekord. Dabei waren in diesem Jahr statt der üblichen sechs jetzt sieben Trupps im Einsatz.


    Dennoch gab es auch Kopfschütteln:  So hat das Team um Heimatvereins-Kassierer Heribert Schmidt  im so genannten „Schusters Tann“ nahe des Heeresweges ein Altreifen-Lager mit einem Dutzend Autoreifen aufgehoben. Zwei Anfahrten brauchte das Team, um das Gummi aus der Natur zu fischen. Da am selben Ort auch gut und frisch verpackte Mülltüten mit Hausmüll gefunden wurden, glauben die Umweltschützer an eine gezielte Ablage im Vorfeld des Umwelttages. Da mögen die Umweltsünder gedacht haben, „das heben die Dummen ja ohnehin auf. "

   Ansonsten war es eher eine Minimüllmenge, die knapp zur Hälfte den Sieben-Kubikmeter-Container am Stromhäuschen „füllte“. Es gab schon Jahre, als ein Zehn-Kubikmeter-Container überquellte und die Mengen nicht fassen konnte. „Wir sammeln nicht mehr Müll, wir suchen Müll“, sagte der Leiberger CDU-Ratsherr Reinhard Dören, der sich ebenso wie Ortsvorsteher Christian Carl in die Reihe der Umweltschützer mischte. Gefunden wurden neben den Reifen auch eine Ziehwende, viel Plastik, Flaschen  und Dosen, Dachbedeckungen, Textilien oder Tetrapack.

   Die beiden Vereinsführungen um die Vorsitzenden Hubert Dören (Heimat- und Verkehrsverein) und Stefan Sprenger (Sportfischereiverein) freuten sich, dass Grundschüler, Kommunionkinder, Firmbewerber, Jungschützten und Jugendfeuerwehr die Aktion an einem Samstagmorgen unterstützten.  Erneut hatten die Veranstalter auch die Grundschule Bad Wünnenberg gebeten, die Leiberger Kinder zum Mittun aufzurufen. Dieser Bitte kam die Grundschulleitung um Rektorin Ursula Prinz in Bad Wünnenberg gern nach.  Die Vereine sind auch allen dankbar, die ihre Fahrzeuge, Traktoren und Anhänger zur Verfügung stellen.

    Den Abschluss bildete wie immer ein zünftiges Essen mit Erbseneintopf und Spagetti – serviert von Madlen Dören und Aloys Kowalski.
 
    Der neue Heimatvereinsvorsitzende  Vorsitzender Hubert Dören hatte am Morgen die Leute für die Reviere diesmal im Bereich des Trafohäuschens an der Afte eingeteilt, weil der Vorjahrestreffpunkt im Bereich der Gastwirtschaft Stratmann eine große Baustelle zur Platzgestaltung bietet. Die Vereine erwägen, am Ersatz-Treffpunkt aus Sicherheitsgründen festzuhalten. Hier laufen keine Kinder auf die Ortsdurchfahrt. Jeder Teilnehmer trug eine leuchtendgelbe Warnweste.

Die Jungschützen sind auch mit dabei.


Sehr viele Kinder unterstützen den Tag der Umwelt in Leiberg.

Kolping startet Vier-Tages-Tour zur Ahr

Wandertage vom 12. bis 15. Oktober


Leiberg. Die Kolpingsfamilie Leiberg bietet eine Vier-Tags-Tour zur Ahr an. Es geht zum Wandern vom 12. bis 15. Oktober nach  Bad Neuenahr-Ahrweiler ins Zentrum des Ahrtals.

 Leistungen:                       

3  Übernachtungen im 2 Bettzimmer mit reichhaltigem Frühstücksbuffet.

 Incl. freie Nutzung des Sauna- und Fitnessbereichs.

Die Zimmer sind mit Dusche, WC, Telefon, Minibar, Haarfön, Zimmer-Safe, Flachbild-TV ausgestattet.

 Kosten der Fahrt belaufen sich auf ca. 320 Euro.

 

Weitere Informationen und Anmeldung bei Regina Vogd unter 02953/320

Bei Anmeldung ist eine Anzahlung in Höhe von 150,-- € je Person zu entrichten



Familien- und Kindergottesdienste  in 2017 in Leiberg


Schönes Ergebnis: Die Jungschützen haben mit Rindenmulch auf dem Pestfriedhof Wege angelegt

14 Jungschützen  legen Wege auf dem Pestfriedhof an

   Leiberg.  Leiberger Jungschützen um Jungschützenmeister Daniel Elsner haben Hand angelegt am Leiberger Pestfriedhof. Nach Absprache mit dem Kirchenvorstand wurde auf dem Pestfriedhof Rindenmulch verteilt. Hierdurch sollen die Wege an der Gedenkstette besser begehbar für alle werden.

    Daniel Elsner: "Wir sind zu dieser Aktion gekommen, da wir uns Gedanken gemacht haben, was könnten wir als Jungschützen für unser Dorf machen. Denn unser Grundsatz ist schließlich nicht nur die Sitte sondern auch der Glaube und die Heimat."

   Mit 14 Jungschützen ging die Arbeit leicht von der Hand und sie  konnten schnell etwas bewirken.

    Auf dem Leiberger Pestfriedhof sind 400 Pesttote im Jahr 1635 begraben worden, berichtet das Steinkreuz auf dem Friedhof. Jedes Jahr zu Pfingsten führt nach einem jahrhundertealten Gelübde eine Prozession von der Pfarrkirche zum Pestfriedhof Leiberg.
 

Leiberger Jungschützen auf dem Pestfriedhof

  

 

Neue Straßen heißen "Am Dorfe" und "Zum Alten Sportplatz"
   
Leiberg. Der Heimat- und Verkehrsverein Leiberg empfiehlt auf Vorschlag von CDU-Ratsherr Reinhard Dören, die beiden Straßen im neuen Baugebiet am Geseker Weg "Am Dorfe" und "Am Alten Sportplatz" zu benennen. Damit würde die Straße "Am Dorfe" vom früheren Baugebiet bis zur Hauptstraße verlängert. Die Stichstraße "Am Alten Sportplatz" erinnert daran, dass in diesem Bereich in den 1970er Jahren ein Ausweichsportplatz während der Bauphase der neuen Sportanlage im Aftetal bestand. Dem Vorschlag ist der Stadtrat inzwicshen gefolgt.


Leiberger Kalender 2017 liegt zum kostenfreien Mitnehmen aus

    Leiberg. Der Jahres- und Veranstaltungskalender 2017 für Leiberg liegt wieder vor. Erneut haben der örtliche Heimat- und Verkehrsverein sowie die beiden Leiberger Gasthöfe Stratmann und Kaiser diesen Jahreskalender aufgelegt, der nun in den beiden Gastronomiebetrieben sowie in der Volksbank in Leiberg, in der Bäckerei Kaiser oder im Leiberger Getränkemarkt  zur kostenfreien Mitnahme ausliegt.

    Im Vorfeld hatten Vertreter aller Leiberger Vereine und Institutionen im Herbst getagt, um Termine für das Jahr 2016 abzusprechen und abzustimmen. So erfahren Leser, dass zum Beispiel am 6. Mai Firmung mit Weihbischof König oder am 16. September Sängerfest zum 25. Geburtstag des Chores "Vocale" Leiberg  stattfinden.  

       Alle Termine 2017 aus Leiberg sind auch im Internet von der Jahreswende an und dann bis zum Ende 2017 jederzeit in kompletter Übersicht sowie im Zwei-Monats-Rhythmus nachzulesen.


"Flüchtlingshilfe Leiberg" sammelt für Warenhaus Sachspenden

   Leiberg. Die "Flüchtlingshilfe Leiberg" sammelt Sachspenden für Flüchtlinge. Annahmestelle in Leiberg ist Helga Knaup am Papenkämpen 24. Sie ist telefonisch unter 02953/8985 erreichbar.

 Gesammelt werden für das Warenhaus in Fürstenberg  Bettwäsche, Handtücher, Decken, Küchengerät wie Toaster, Geschirr, Besteck,  Fahrräder und Zubehör, Kinderwagen, Bügeleisen, Nähmaschinen, Koffer, Reisetaschen, Rucksäcke, Receiver und Fernsehgeräte.






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