Herzlich willkommen in Leiberg
im Herzen von Westfalen

Leiberg AKTUELL - News aus Leiberg
Präsentiert vom Heimat- und Verkehrsverein





Ein Dutzend Reifen fischen Müllsammler aus der Leiberger Feldflur.

Müllsammler heben in Leiberg Altreifen-Lager auf

82 Teilnehmer am "Tag der Umwelt":  Jungschützen, Jugendfeuerwehr und etliche Kinder unterstützen Frühjahrsputz

Umweltarmada sammelt deutlich weniger Müll als in Vorjahren ein


   Leiberg. Im Baum hängt ein Staubsauger,  Irgendwer muss Kopfkissen und Bettzeug ausgesondert haben oder ein Anderer braucht keinen Dachgepäckträger mehr: So erlebten Leiberger Müllsammler beim „Tag der Umwelt“ den Frühjahrsputz 2017. Insgesamt 82 Kinder, Jugendliche  und Erwachsene waren dem Aufruf des Heimat-und Verkehrsvereins sowie des Sportfischereivereins Leiberg gefolgt, um an der alljährlichen März-Sammlung teilzunehmen. Die Leiberger Teilnehmerzahl an den Umweltsäuberungen ist im Vergleich zum Stadtgebiet von Jahr zu Jahr rekordverdächtig.
 
    Die gute Nachricht: Unterm Strich hat die Leiberger Umweltarmada an diesem sonnigen Frühlingssamstag so wenig Müll wie nie zuvor gefunden und gesammelt. Der neue Vorsitzende Hubert Dören vom Heimat- und Verkehrsverein sprach anschließend von einem erfreulichen Minusrekord. Dabei waren in diesem Jahr statt der üblichen sechs jetzt sieben Trupps im Einsatz.


    Dennoch gab es auch Kopfschütteln:  So hat das Team um Heimatvereins-Kassierer Heribert Schmidt  im so genannten „Schusters Tann“ nahe des Heeresweges ein Altreifen-Lager mit einem Dutzend Autoreifen aufgehoben. Zwei Anfahrten brauchte das Team, um das Gummi aus der Natur zu fischen. Da am selben Ort auch gut und frisch verpackte Mülltüten mit Hausmüll gefunden wurden, glauben die Umweltschützer an eine gezielte Ablage im Vorfeld des Umwelttages. Da mögen die Umweltsünder gedacht haben, „das heben die Dummen ja ohnehin auf. "

   Ansonsten war es eher eine Minimüllmenge, die knapp zur Hälfte den Sieben-Kubikmeter-Container am Stromhäuschen „füllte“. Es gab schon Jahre, als ein Zehn-Kubikmeter-Container überquellte und die Mengen nicht fassen konnte. „Wir sammeln nicht mehr Müll, wir suchen Müll“, sagte der Leiberger CDU-Ratsherr Reinhard Dören, der sich ebenso wie Ortsvorsteher Christian Carl in die Reihe der Umweltschützer mischte. Gefunden wurden neben den Reifen auch eine Ziehwende, viel Plastik, Flaschen  und Dosen, Dachbedeckungen, Textilien oder Tetrapack.

   Die beiden Vereinsführungen um die Vorsitzenden Hubert Dören (Heimat- und Verkehrsverein) und Stefan Sprenger (Sportfischereiverein) freuten sich, dass Grundschüler, Kommunionkinder, Firmbewerber, Jungschützten und Jugendfeuerwehr die Aktion an einem Samstagmorgen unterstützten.  Erneut hatten die Veranstalter auch die Grundschule Bad Wünnenberg gebeten, die Leiberger Kinder zum Mittun aufzurufen. Dieser Bitte kam die Grundschulleitung um Rektorin Ursula Prinz in Bad Wünnenberg gern nach.  Die Vereine sind auch allen dankbar, die ihre Fahrzeuge, Traktoren und Anhänger zur Verfügung stellen.

    Den Abschluss bildete wie immer ein zünftiges Essen mit Erbseneintopf und Spagetti – serviert von Madlen Dören und Aloys Kowalski.
 
    Der neue Heimatvereinsvorsitzende  Vorsitzender Hubert Dören hatte am Morgen die Leute für die Reviere diesmal im Bereich des Trafohäuschens an der Afte eingeteilt, weil der Vorjahrestreffpunkt im Bereich der Gastwirtschaft Stratmann eine große Baustelle zur Platzgestaltung bietet. Die Vereine erwägen, am Ersatz-Treffpunkt aus Sicherheitsgründen festzuhalten. Hier laufen keine Kinder auf die Ortsdurchfahrt. Jeder Teilnehmer trug eine leuchtendgelbe Warnweste.

Die Jungschützen sind auch mit dabei.


Sehr viele Kinder unterstützen den Tag der Umwelt in Leiberg.


Martina Müller aus Leiberg eröffnet am 1. April  Geschäft für Braut- und Abendmoden sowie Schützenfestkleider

Leiberg. Martina Müller, Ehefrau des Leiberger Schützenoberst, eröffnet am 1. April in Brilon ein Geschäft für Braut- und Abendmoden sowie für Schützenfestkleider.


Vorsicht, hier ist Gefahr im Verzug. Der schrullige Professor (Annette Brauckmeyer, links) lässt sich von einer gewieften Herzensbrecherin (Kirsten Pickhard, rechts) umgarnen.

Der letzte Vorhang ist gefallen:

Theatertage mit der kfd sorgten für Heiterkeit im Saal Kaiser

    Leiberg. Wenn ein Generaldirektor seine letzte Todesstunde kommen sieht, ein Professor von heiratswütigen Frauen geradezu umzingelt wird oder eine Milchsuppe in einem Seniorenheim so langsam allen auf den Geist geht, ja dann ist Theaterzeit in Leiberg. 13 Frauen der Katholischen Frauengemeinschaft Leiberg (kfd) um die neue Vorsitzende Anita Kaiser bilden die Spielschar, die auf der Bühne im Landgasthof Kaiser für humorvolle Unterhaltung sorgt. Vier Bühnenstücke setzen die Frauen in Szene. Und nichts wird so ernst genommen, wie es am Beginn eines Schwanks anmuten könnte. In sieben Aufführungen sorgten die Frauen für Heiterkeit: Jetzt ist der letzte Vorhang gefallen.

    Mit dabei im Repertoire war auch wieder ein plattdeutsches Stück, in dem der kauzige Jakob alias Birgit Hesse  (Foto oben links) den Laden in einem Seniorenheim durcheinanderbringt. In dem Seniorenheim dürften bald die Lichter ausgehen, wenn nicht schnell frisches Geld ins Haus kommt. Allzu oft wird schon Milchsuppe serviert, um das Haus über Wasser zu halten. Aber dann gibt es doch irgendwie und irgendwann eine tränenreiche Rettung in dem plattdeutschen Stück „Chald is nett  olles“ (Geld ist nicht alles). Wie wahr.

    Auf Heiratsfüßen ist auch ein kluger Professor alias Annette Brauckmeyer in ihrer unnachahmlichen Charakterrolle unterwegs. Der charmante Endfünfziger hat in seiner Arbeitswut irgendwie den  Zug zur Damenwelt verpasst und will jetzt nachholen, was ihm Jahrzehnte verwehrt blieb. Um Haaresbreite hätte es mit einer Mit-Dozentin klappen können, wenn nicht der gute alte Bismark und Eiserne Kanzler zur Preußenzeit alles verhindert hätte. Der knöcherne Junggeselle wird sogar von einer Heiratsschwindlerin umgarnt. Aber keine Angst: Seine kluge Haushälterin hält die Wacht. Und wen er am Ende dann doch zur Frau nimmt, erfahren Zuschauer im Landgasthof Kaiser bei einem Besuch des Frauentheaters.

    Um Leben und Tod geht es im Schwank "Filet mit Pilzen". Und als dann auch noch ein toter Hund auf der Straße liegt, scheinen alle in der vermeintlichen Todesstunde durchzudrehen. Jetzt fallen  alle Masken, und der Herr Generaldirektor  muss sich manches sagen lassen. Not lehrt Wahrheit. "Sie alter Trottel" faucht die karrieregeile Möchtegern-Direktorin alias Sandra Köhler ihrem Chef entgegen. Wie soll das gutgehen?

   Mit Spannung wird immer das letzte Stück Marke Eigenbau vor dem Schlussvorhang erwartet. Kurz und knackig: Die Leiberger Frauen lassen die Puppen tanzen. Da ist schon eine seltsame Braut am Werk, die Bauchrednerin Kerstin Stich (Foto links) präsentiert.  


Ja was steht denn da? Gibt es eine Überlebenschance? Von links: Michaele Stratmann, Kerstin Stich und Sandra Köhler.


Leiberg lässt die Puppen tanzen.

Die Theatergruppe der kfd-Leiberg. Von links: Kerstin Stich, Michaele Stratmann, Marita Hesse, Kirsten Pickhard, Birgit Hesse, Linde Meschede, Gisela Schaefer, Beate Elsner, Sandra Köhler, Ute Jasinski und Kirsten Hesse. Unten rechts. Annette Brauckmeyer.

Foto: Brigitta Wieskotten


Tannengrün und Baumschnitt gesucht für das Osterfeuer in Leiberg

Leiberg. Die Kolpingsfamilie Leiberg sucht für das traditionelle Osterfeuer noch Tannengrün und Baumschnitt. Anmeldungen nimmt Markus Sprenger unter 0170/1804792 entgegen. 

Eine Abholung des Tannengrüns ist für einen Kostenbeitrag von 5,--€ je Anhänger möglich.

 Die Kolpingsfamilie bittet um diese Beachtungen: 

In den letzten Jahren ist es vermehrt dazu gekommen, dass es sich um Garten-, Strauch- und Baumabfälle handelte, desweiteren waren die Abholstellen fasst unzugänglich.

Es wird deshalb vorab bei den Anmeldungen des Baum- und Stauchschnittes durch ein Vorstandsmitglied geschaut, ob die angemeldete Menge an diesem Stellen abgeholt werden kann.

Abschließend ist anzumerken, dass es sich nicht um eine generelle Thematik handelt, sondern um Einzelfälle.



Es bleibt weiterhin dunkel abends in "Holzhausen"

Anwohnern sind Straßenlaternen zu teuer


   
Leiberg. In der Siedlung "Holzhausen" in Leiberg bleibt es am Nollen auch weiterhin abends dunkel. Die Anwohner haben auf Straßenbeleuchtung verzichtet, teilte Ortsvorsteher Christian Carl in der Jahreshauptversammlung des Heimat- und Verkehrsvereins Leiberg im Landgasthof Kaiser mit.

    In einer Bürgerversammlung vor wenigen Wochen (wir berichteten) hatte Bürgermeister Christoph Rüther (CDU) darüber berichtet, dass die Stadt die ehemalige Ferienhaussiedlung nun auch mit Straßenlaternen ausstatten wolle. Die Stadt sei bereit, 90 Prozent der Kosten zu übernehmen. 
Anwohner sollten 70 bis 80 Cent pro Quadratmeter Grundstücksfläche zahlen.

   Das ist den Bewohnern offenbar zu teuer. Es bleibt also eine Siedlung ohne Straßenlaternen.


 (Foto rechts: Abends ist es sehr dunkel in den Straßen der Siedlung am Nollen. Und dabei soll es bleiben).


Janet Klassen und Sitzungspräsident Rolf Schäfer im Funken-Look moderiren das erste Gardeturnier in Leiberg

Messinghausen gewinnt beim ersten Gardeturnier in Leiberg

Und Sitzungspräsident Rolf Schäfer moderiert als Funkenmariechen

   Leiberg. Erstmals haben die Trainerinnen der preisgekrönten Blauen Funken Leiberg ein Gardeturnier ausgerichtet, und das mit einem tollen Erfolg in der Leiberger Schützenhalle, die top besucht war. Hier ein Bericht von Roxanne Stratmann aus der Funkengarde:"

   "Beim 1. Leiberger Gardeturnier traten am Nachmittag 9 Garden (Paderkids abgemeldet) gegeneinander an. In einem fairen Wettkampf mit spannenden Darbietungen und guter Stimmung, konnte die Funkengarde der großen Warsteiner Karnevalsgesellschaft den Sieg für sich entscheiden!

   Der erste Platz wurde mit einem Countdown auf der Video Leinwand bekannt gegeben! Die Spannung war greifbar und sorgte für komplette Stille in der Schützenhalle! Der zweite Platz ging dann an die Juniorentanzgarde der Roten Funken des FCC's! Die Roten Funken aus Madfeld konnten sich das dritte Treppchen sichern! Herzlichen Glückwunsch an alle Tänzerinnen, ihr wart super!

   Am Abend traten zehn Garden gegeneinander an. (Ossendorf und Obermarsberg  sagten ab. Bei guter Moderation unseres Funkenmariechens Rolf Schäfer und seiner Trainerin Janet Klassen konnte die Garde aus Messinghausen den 1. Platz belegen! Die Roten Funken des FCC's belegte den 2. Platz! Auf Platz 3 landete die Garde aus Kleinenberg! Herzlichen Glückwunsch dazu!

   Die Siegerehrung sorgte erneut für einen Gänsehaut-Moment! Der 1. Platz wurde, wie auch am Nachmittag, über einen Countdown auf der Leinwand gezeigt! Anschließend ging es zur Party über, die Stimmung war super und es wurde viel getanzt und gelacht. 

  Wir danken nochmal allen Helfern, ihr wart super! Natürlich auch nochmal herzlichen Dank an die Sponsoren und an die Veranstaltungstechnik von V-tec mit unserem besten Mann Stefan Schlucker!"

Bilder zu dem Gardeturnier in Leiberg gib es auf der Facebook-Seite der Blauen Funken Leiberg.



Zum ersten Mal präsentierte der Heimat- und Verkehrsverein Leiberg in der Jahreshauptversammlung im Landgasthof Kaiser seine neuen Fotowände. Mit solchen Fotowänden mit Motiven aus Leiberg will der Verein seine Bandbreite optisch darstellen. Diese Fotowände könnten auch am "Bad-Wünnenberg-Tag" am 16.  Juli bei der Landesgartenschau in Bad Lippspringe gezeigt werden.

Heimatfreunde besorgt über Bürener Trinkwasserpolitik

Heimat- und Verkehrsverein Leiberg schaltet Politik ein

Hubert Dören ist neuer Vorsitzender - Vorgänger Josef Kaiser jetzt Vize

   Leiberg.
Eine von den Wasserwerken Büren beantragte Erhöhung der Förderung von jährlich mehr als 600.000 Kubikmeter Trinkwasser aus dem Empertal löst im Heimat- und Verkehrsverein Leiberg Sorgen und Bedenken um die Ökologie in diesem Wiesental aus. In der Jahreshauptversammlung, die Hubert Dören zum neuen Vorsitzenden wählte, äußerten Vorständler und Mitglieder sowie Leiberger Ratsmitglieder Zweifel, ob mit einer Verdoppelung der Fördermenge noch ein steter Wasserfluss im Bach Olveke möglich sei.

   Die Pläne der Wasserwerke Büren (Vergleiche Bericht unten) , die nach eigenen Angaben in den Medien schon heute jährlich 450.000 Kubikmeter Wasser im Empertal fördern dürfen,  will der Heimat- und Verkehrsverein nun in den politischen Raum tragen, beschloss die Jahreshauptversammlung im Landgasthof Kaiser. Bereits im Vorjahr war zum Beispiel das Naturtretsteinbecken im Empertal wegen Wassermangels wochenlang nicht zu benutzen, nachdem die Wasserwerke Büren die beiden Empertalquellen saniert hatten und der Bachablauf nicht mehr das Tretbecken ohne technische Hilfe erreichte. Eine solarbetriebene Pumpe soll das Problem lösen. Schon an dieser Lösung hegen Heimatfreunde in Leiberg immer noch Zweifel und wollen diesen Sommer beobachten. Eine Verdoppelung der Fördermenge, die heute noch bei etwa 270.000 Kubikmeter liegen soll, würde diese Problematik aus Sicht des Heimat- und Verkehrsvereins Leiberg noch verschärfen.

   Ein Mitglied des Vereins will künftig als Anrainer regelmäßig Messungen  am Olvekebach durchführen, um die festgelegte Ablaufmenge von wenigstens drei Litern pro Sekunde zu kontrollieren. Der Anrainer berichtete, dass im vergangenen Sommer die Olveke fast trockenen Fußes zu durchqueren gewesen sei (Foto rechts: Hubert Dören - rechts - ist neuer Vorsitzender im Heimat- und Verkehrsverein Leiberg. Er löst Josef Kaiser - links - ab, der mehr als 20 Jahre lang den Verein geführt hat und nun auch aus beruflichen Gründen im Verein kürzer treten will. Kaiser bleibt als Vize im Vorstand.).

   Die Förderpolitik der Stadt Büren im Empertal soll nun zum Thema im Bad Wünnenberger Stadtrat gemacht werden. Dazu werden Ortsvorsteher Christian Carl und die beiden CDU-Ratsherren  Bürgermeister Christoph Rüther (CDU) in einer Anfrage an den Stadtrat Fragen rund ums Wasserrecht der Wasserwerke Büren vorlegen. CDU-Ratsherr Heinz Schlucker befürchtet, dass sich die Wasserwerke Büren die gesamten Rechte auf das Einzugsgebiet der beiden Quellen I und II im Empertal bei der Bezirksregierung sichern wollen - mit Folgen auch für die Landwirtschaft im Einzugsbereich der Quellen. Deshalb soll der Stadtrat Bad Wünnenberg eingeschaltet werden.

   Der Heimat- und Verkehrsverein Leiberg (143 Mitglieder) hat in der Jahreshauptversammlung eine überaus positive Bilanz zum vergangenen Jahr gezogen.   Schatzmeister Heribert Schmidt berichtete von einem starken Wirtschaftsjahr mit einem guten Überschuss, so dass der Verein rechnerisch schuldenfrei ist, obwohl in den vergangenen Jahren mehr als 100.000 Euro in den Bau der vereinseigenen Hödde-Halle, einen Anbau im Vorjahr und in eine Fotovoltaikanlage investierte.  Zu den Standbeinen des Vereins gehören das jährliche Waldfest im August, die Vermietung von mittlerweile vier mobilen Toiletten (darunter zwei barrierefreie) und die Fotovoltaikanlage. Auf Antrag von Kassenprüfer Heinz-Friedel Schmidt erteilte die Versammlung dem Vorstand einstimmig Entlastung.

  In diesem Jahr steht  die weitere Renovierung des von RWE übernommenen ehemaligen Trafohauses im Bruch an. Eine Dacherneuerung und eine neue Lichttechnik soll der 1994 gebaute Glockenturm an der Andeper Kirchstelle bekommen. Dieser  Glockenturm ist zur Advents- und Weihnachtszeit hoch oben auf dem Nollenberg  über dem Aftetal beleuchtet und fast schon zu einem  Wahrzeichen geworden. Der Verein will den Dorfgemeinschaftsverein bei der geplanten Restaurierung der Mariengrotte am Hohlen Weg mit Hand – und Spanndiensten unterstützen: Die Madonna bekommt ein Gewölbedach aus Anröchter Stein. Diese Arbeiten übernimmt auch wieder die „Schnelle Eingreiftruppe“, die in Leiberg so segensreich wirkt und um die andere Orte Leiberg beneiden.

    Bei den Vorstandwahlen gab es einen Führungswechsel. Hubert Dören, der auch den Dorfgemeinschaftsverein lenkt, ist nun neuer Vorsitzender. Der 52-Jährige löst Josef Kaiser (53) ab, der nach mehr als 20 Jahren Vorsitzendertätigkeit aus persönlichen und beruflichen Gründen kürzer treten will. Josef Kaiser bleibt als Vize-Vorsitzender im Vorstand. Alle übrigen Positionen wie Schriftführer Karl Pickhardt, sein Vertreter Reinhard Dören, Kassierer Heribert Schmidt und seine Vertreterin Rita Kowalski wurden im Amt bestätigt (Foto rechts: Der neue Vorsitzende Hubert Dören begrüßt die drei neuen Beisitzer  - von links - Christof Eikel, Pierre Kästner und Norbert Münster im Team. Eikels Schwiegervater Ewald Rohlf (verstorben) gehörte zu den Pionieren und Gründern des Leiberger Verkehrsvereins, der 1956 gegründet worden ist).

    Neue Besitzer sind Christof Eikel, Norbert Münster und Pierre Kästner. Beisitzer bleiben Nadja Schick und Michael Goutas. Als Beisitzer verzichteten Bernhard Stratmann und Berthold Köhler auf eine Wiederwahl. Neuer Kassenprüfer ist Wilfried Carl.

    Der Verein hat bekanntgegeben, dass er in diesem Jahr die beliebte Veranstaltung „Adventszauber am Glockenturm“ zusammen mit dem Musikverein schon am dritten Adventsonntag durchführen will, weil der Heiligabend auf den vierten Advent fällt.



Büren will Wasserentnahme im Empertal in Leiberg verdoppeln

Bis zu 600 000 Kubikmeter jährlich sind im Gespräch


   
Leiberg/Büren. Die Stadt Büren will künftig  im Empertal in Leiberg doppelt so viel Trinkwasser Wasser wie bisher fördern. Darüber berichten die beiden Tageszeitungen WV und NW nach einer Sitzung des Bürener Betriebsausschusses  für Wasser und Abwasser.

   
Die Stadt Büren berufe sich auf Nutzungsrechte von jährlich 450 000 Kubikmetern aus den beiden Quellen. Derzeit zapfe Büren aber nur 260 000 bis 270 000  Kubikmeter ab, sagt Technischer Betreibsleiter Matthias Seipel dem Westfälischen Volksblatt. Er geht bei der Ergiebigkeit der Leiberger Quellen auch von bis zu 600 000 Kubikmeter Trinkwasser für Büren aus dem Leiberger Empertal aus. So könnte Leiberg fast zur Hälfte den Bürener Trinkwasserbedarf von rund 1,3 Millionen Kubikmeter Wasser decken. Das zweite Bürener Wasser-Standbein ist die Aabach-Talsperre.

   Die Olveke werde auch bei einer verstärkten Wasserentnahme nicht trockenfallen, sagte Seipel. Die Stadt Büren  müsse mindestens drei Liter Wasser pro Sekunde in die Olveke einleiten.

   Im Vorjahr hatte sich der Heimat- und Verkehrsverein Leiberg  wiederholt besorgt um eine einen steten Wasserlauf des Natursteintrebeckens im Empertal geäußert. Monatelang floss kein Wasser. Jetzt soll eine solarbetriebene Pumpe stetig Wasser liefern und das Tretbecken beliefern. Die Leiberger Heimatfreunde wollen in diesem Sommer die Anlage besonders im Auge behalten.

   "Ob Büren im Empertal künftig tatsächlich mehr Wasser als bisher entnehmen darf, entscheidet die Bezirksregierung in Detmold. Sie ist zuständig, weil es sich um eine geplante Entnahme von mehr als 600 000 Kubikmetern jährlich handelt. Bei Mengen darunter ist der Kreis Paderborn Genehmigungsbehörde," schreibt das Westfälische Volksblatt in der Ausgabe vom 10. März 2017.

Foto rechts: Der Heimat- und Verkehrsverein Leiberg erwartet einen steten Wasserlauf im Tretbecken im Empertal.



KFD Leiberg lädt zu Frühschichten mit Frühstück ein

    Leiberg. Das Frühschichtteam der Katholischen Frauengemeinschaft (KFD) Leiberg hat zu Frühschichten eingeladen, die freitags vom 10. März bis zum 14. April in der Kirche stattfinden. Sie währen an diesen Freitagen von 6 bis 6.30 Uhr. Anschließend ist gemeinsames Frühstück im Pfarrheim. 

    Die Frühschichten stehen unter dem Leitgedanken "Die Hoffnung stirbt zuletzt“. Dazu merkt die neue KFD-Vorsitzende Anita Kaiser an: "Ein Leben ohne Hoffnung ist kaum vorstellbar. Unser Alltag ist von vielen Situationen und Begegnungen geprägt, die uns hoffnungsvoll stimmen oder uns auch manchmal die letzte Hoffnung nehmen. Dieses Auf und Ab unserer Hoffnungen  wollen wir in den Frühschichten näher beleuchten."

Der Überblick über die Frühschichten in Leiberg: 

10. März       „Hoffnungsloser Fall“ ?           

17. März       „Zwischen Hoffen und Bangen“

24. März      „Hoffnungsfunken“

31. März       „Höre nie auf anzufangen“

07. April       „Zusammen ist man weniger allein“

14. April       „Hofft ihr noch oder glaubt ihr schon“


Kolping startet Vier-Tages-Tour zur Ahr

Wandertage vom 12. bis 15. Oktober


Leiberg. Die Kolpingsfamilie Leiberg bietet eine Vier-Tags-Tour zur Ahr an. Es geht zum Wandern vom 12. bis 15. Oktober nach  Bad Neuenahr-Ahrweiler ins Zentrum des Ahrtals.

 Leistungen:                       

3  Übernachtungen im 2 Bettzimmer mit reichhaltigem Frühstücksbuffet.

 Incl. freie Nutzung des Sauna- und Fitnessbereichs.

Die Zimmer sind mit Dusche, WC, Telefon, Minibar, Haarfön, Zimmer-Safe, Flachbild-TV ausgestattet.

 Kosten der Fahrt belaufen sich auf ca. 320 Euro.

 

Weitere Informationen und Anmeldung bei Regina Vogd unter 02953/320

Bei Anmeldung ist eine Anzahlung in Höhe von 150,-- € je Person zu entrichten



Familien- und Kindergottesdienste  in 2017 in Leiberg


Schönes Ergebnis: Die Jungschützen haben mit Rindenmulch auf dem Pestfriedhof Wege angelegt

14 Jungschützen  legen Wege auf dem Pestfriedhof an

   Leiberg.  Leiberger Jungschützen um Jungschützenmeister Daniel Elsner haben Hand angelegt am Leiberger Pestfriedhof. Nach Absprache mit dem Kirchenvorstand wurde auf dem Pestfriedhof Rindenmulch verteilt. Hierdurch sollen die Wege an der Gedenkstette besser begehbar für alle werden.

    Daniel Elsner: "Wir sind zu dieser Aktion gekommen, da wir uns Gedanken gemacht haben, was könnten wir als Jungschützen für unser Dorf machen. Denn unser Grundsatz ist schließlich nicht nur die Sitte sondern auch der Glaube und die Heimat."

   Mit 14 Jungschützen ging die Arbeit leicht von der Hand und sie  konnten schnell etwas bewirken.

    Auf dem Leiberger Pestfriedhof sind 400 Pesttote im Jahr 1635 begraben worden, berichtet das Steinkreuz auf dem Friedhof. Jedes Jahr zu Pfingsten führt nach einem jahrhundertealten Gelübde eine Prozession von der Pfarrkirche zum Pestfriedhof Leiberg.
 

Leiberger Jungschützen auf dem Pestfriedhof




Wieder zwei Störche in  Leiberg gesichtet
   
    Leiberg.
Meister Adebar hat in Leiberg wieder Station gemacht. Diesmal sind zwei Störche schon im Frühjahr gesichtet wporden, während in den beiden vergangenen Jahren Störche im Herbst Leiberg besucht haben (wir berichteten mehrfach). Es kann sein, dass die Störche jetzt schon aus Afrika zurückkehren. Ihre Brutzeit beginnt in der Regel im April.

    Die beiden Frühjahrs-Störche hat Christian Kessler am Sonntagmorgen (26. Februar) gegen 9.30 Uhr auf dem Dach einer Scheune am Geseker Weg fotografiert. 

Ein historisches Bild: Letztmalig steht Pastor Pater Abraham am Altar der Leiberger Kirchen und feiert ein Hochamt. Er kehrt nach Indien zurück. Einen neuen Pfarrer wid Leiberg vorerst nicht bekommen, sondern im Pastoralverbund betreut.

Leiberg verabschiedet Pater Abraham nach Indien:

"Du wirst uns fehlen, Du bist einer von uns"

Pater Abraham: "Ich werde nie mehr nach Leiberg zurückkehren"

Pastor darf nur zwei Koffer mitnehmen: Darin ein Bild von Leiberg


     Leiberg.
Leiberg erlebt eine Zäsur: Der vorerst letzte Pastor verlässt die Agatha-Gemeinde.  Pater Abraham ist einen Tag nach Vollendung seines 75. Geburtstages mit einem Hochamt in der Kirche und anschließend einem Empfang im Pfarrheim verabschiedet worden. Er fliegt am 6. März zurück in seine indische Heimat ins Kloster Kerala zurück. Er darf nur zwei Koffer mitnehmen. Einen neuen Pastor wird Leiberg vorerst nicht bekommen, sondern im Pfarrverbund seelsorgerisch begleitet (Foto rechts: Die Leiberger haben sich von Pater Abraham verabschiedet. Ehrenoberst Heinz-Friedel Schmidt gibt dem Priester noch eine Wegzehrung - Würste - mit auf den Weg nach Indien).

   Es lag Abschiedsstimmung in der Luft, denn Pater Abraham sagte, dass er nie mehr nach Leiberg zurückkehren werde. Die Vereinsgemeinschaft mit Ortsvorsteher Christian Carl und Vorsitzendem Hubert Dören vom Dorfgemeinschaftsverein Leiberg schenkte dem Seelsorger eine Luftbildaufnahme von Leiberg und 500 Euro aus Vereinskassen, die der Pater in seinem Sinne in seiner neuen alten Heimat verwenden möge.

   „Du wirst uns fehlen“, sagte Pfarrer Herbert Droste in der vollbesetzten Leiberger Kirche am Ende des Hochamts, den der Chor Vocale Leiberg insbesondere mit dem mehrstimmigen „Vater unser“ wunderbar begleitete. Es war die letzte Messe, die Pater Abraham in der Kirche in Leiberg gelesen hat. Fast 40 Jahre war Pater Abraham in Deutschland, fast 19 Jahre in Leiberg. Pastor Abraham habe im Pastoralverbund immer auch auf die kleineren Gemeinden geachtet, sagte Pfarrer Droste (Foto links: Pater Abraham verabschiedet sich im Kreis seiner Mitbrüder vom Pastoralverbund und Weggefährten. Mit dabei ist auch Bürgermeister Christoph Rüther und Dechant Bernd Haase.).

   Bürgermeister Christoph Rüther bezeichnete den scheidenden Pater als einen Menschen, der in seinem Beruf aufgegangen sei. Er habe sich nicht gern in den Mittelpunkt gestellt. Aber Pater Abraham sei zur Stelle gewesen, wenn er gebraucht wurde. Seine „selten kurzen Predigten“ seien reich an Inhalten gewesen.

  Ortsvorsteher Christian Carl  („Die Messe ist gelesen“)  wusste um den Gemütszustand des langjährigen Leiberger Pastor: „Sie verlassen Leiberg mit einem weinenden und einem lachenden Auge.“ Der Pater mache eine Tür zu, um eine andere zu öffnen.

  Dechant Bernd Haase verabschiedete Abraham Parathanathu: „Du bist einer von uns. Du bleibst uns im Herzen des Patoralverbundes erhalten.“ Pater Abraham habe sich bis an die Grenzen seiner Gesundheit eingesetzt.  Wie ein Vater oder eine Mutter aber nie aufhören könnten, Vater und Mutter zu sein, werde auch Pater Abraham immer ein Priester bleiben (Foto rechts: Einzug in die Kirche. Rechts ist Frau Beil, die Pater Abraham ein Priesterleben lang in Deutschland begleitet hat).

  Beate Elsner, die für Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat sprach, erinnerte  an wichtige Ereignisse während der Priesterschaft von Pater Abraham in Leiberg. Dazu zähle auch das Bruchfest (2001) mit dem heutigen  Kardinal und Vorsitzendem der Deutschen Bischofskonferenz, Dr. Reinhard Marx. Dazu gehöre auch das Battelmaifest zur 375. Wiederkehr des Pestendes in Leiberg (2010). Pater Abraham habe nicht nur mit der neuen alten Orgel in Leiberg Spuren hinterlassen.

   Pater Abraham dankte für die Zeit in Leiberg. Er freue sich aber auch, dass er seinen Lebensabend nicht allein, sondern in der Klostergesellschaft nahe seines Elternhauses in Indien verbringen dürfe.

   Zum Auftakt der Messe waren vier Fahnenabordnungen  aus Schützenverein, Frauengemeinschaft und der Kolpingsfamilie in die Kirche gezogen. Die Messe feierte Pfarrer Herbert Droste mit Zelebranten wie Dechant Haase; Johannes Sprenger und Pater Abraham sowie drei indischen Priestern. Auch Diakon Josef Dierkes wirkte mit (Foto links: Ein vollbesetztes Pfarrheim zum Abschied für Pater Abraham.).   

   Pater Abraham ist seit 1998 Pastor in Leiberg. Vor 19 Jahren wurde er zum Pfarradministrator der St. Agatha Pfarrgemeinde ernannt. Mit dem Erreichen des 70. Lebensjahres wurde Pater Abraham von seinem Amt als Pfarradministrator entbunden. 

    Er wurde 1942 als zweitgeborenes von acht Kindern einer indischen Kaufmanns- und Bauernfamilie in Indien geboren und gehört mit seinen Eltern und Geschwistern zu den so genannten Thomas-Christen in Indien, die ihren Ursprung auf den Apostel Thomas zurückführen.

    Im Alter von 17 Jahren trat er im Jahre 1959 in den dortigen Orden Maria Immaculata (CMI), der größten und bedeutendsten katholischen Ordensgemeinschaften in Indien, ein. Nach dem Noviziat studierte er Philosophie, Wirtschaftswissenschaften und Theologie. Am 29. Dezember 1974 empfing er die Priesterweihe.

Vorsitzende und Vertreter aus der Leiberger Vereinswelt scharen sich am Ende des Hochamtes um Pastor Pater Abraham und schenken ihm eine Luftbildaufnahme von Leiberg. Vorne links Ortsvorsteher Christian Carl, rechts Hubert Dören vom Dorfgemeinschaftsverein.

  

Der neue KFD-Vorstand mit dem langjährigen Präses Pater Abraham (links), der nach Indien zurückkehrt (von rechts): Geistliche Leitung Linde Meschede, Schriftführerin Kerstin Stratmann, Vorsitzende Anita Kaiser, Vize-Vorsitzende Hiltrud Pickhardt und Kassiererin Beate Elsner.

Anita Kaiser ist neue Vorsitzende der Frauengemeinschaft Leiberg

Die 55-Jährige löst Erika Motnik nach 16 Jahren ab

   Leiberg. Führungswechsel in der Katholischen Frauengemeinschaft (KFD) Leiberg: Anita Kaiser ist in der Generalversammlung im Pfarrheim zur neuen Vorsitzenden gewählt worden. Die 55-Jährige  ist Nachfolgerin von Erika Motnik, die 16 Jahre lang als Vorsitzende die Frauengemeinschaft geführt hat.

    In der KFD-Führung hat es einen personellen Umbruch gegeben. Neben Erika Motnik stellten auch die Vize-Vorsitzende Maria Jeske (acht Jahre in diesem Amt) und Petra Kästner (zwölf Jahre) ihre Positionen zur Verfügung. Ihnen allen galt der Dank aus der KFD. 

   Mit großer Mehrheit wurde Anita Kaiser zur neuen Vorsitzenden gewählt. Zur neuen Vize wählte die Versammlung Hiltrud Pickhardt. Kerstin Stratmann wurde als Schriftführerin wiedergewählt, Beate Elsner übernimmt das Amt der Kassiererin. Als geistliche Leitung wurde Linde Meschede im Amt bestätigt.

  Zum letzten Mal in ihrer Funktion als Vorsitzende hatte Erika Motnik alle Anwesenden im Leiberger Pfarrheim begrüßt. Sie dankte ihren Vorstandskolleginnen, Mitarbeiterinnen, den Theaterspielerinnen und Fahnenträgerinnen für die gute Zusammenarbeit. Einen besonderen Dank sprach sie Pater Abraham aus, der die KFD viele Jahre als Präses begleitet hat. Er verlässt bekanntlich in Kürze Leiberg und kehrt in seine indische Heimat zurück.

  Zuversichtlich blickt die neue Vorsitzende Anita Kaiser in die Zukunft und stellte heraus, dass es ihr ein großes Anliegen sei, neben den herkömmlichen Programmpunkten den Frauen zu vermitteln, dass Gott im Heute lebendig ist. Mit einem Zitat der heiligen Theresia von Avila "Wer Gott hat, dem fehlt nichts!" beendete sie die Jahreshauptversammlung. Das neue Programm für das Jahr 2017 wird in Kürze vom neuen Vorstand ausgearbeitet und baldmöglichst veröffentlicht. 

Sie wurden in der KFD-Generalversammlung verabschiedet (von links): Ex-Präses Pater Abraham, die bisherige Vorsitzende Erika Motnik und ihre Stellvertreterin Maria Jeske sowie Petra Kästner.



Zerstörte Schieferfassade

Mutwillige Zerstörungen am "Stromhäuschen" im Bruch

Heimatverein sucht Leute, die Hinweise auf Übeltäter geben


    Leiberg. Im Heimat- und Verkehrsverein Leiberg herrscht Zorn. Der Verein hat wieder einmal sinnlose Zerstörungswut zu beklagen. Diesmal hat es das so genannte "Stromhäuschen" im Bruch erwischt. Dort haben Bösewichte die gerade erst erneuerte Schieferplatten-Fassade beworfen und dabei Schieferplatten zerdeppert.

    Der Heimat- und Verkehrsverein hat das ehemalige Trafohäuschen von RWE übernommen, um es als Industriedenkmal zu erhalten. Es wäre sonst abgerissen worden. Inzwischen haben Helfer des Vereins - vornehmlich die Schnelle Eingreiftruppe - mit der Restaurierung begonnen. Dazu zählt auch die Erneuerung der Schieferfassade (Foto rechts: Das Stromhaus wird nicht nur beschädigt, sondern auch beschmiert).

   Die Erneuerung ist zeitaufwändig und auch kostenintensiv. Die zerstörten Platten müssen nun mühsam herausgefischt  und ersetzt werden. Das ist auch eine nicht ungefährliche Arbeit, weil das Gerüst längst entfernt wurde und die Arbeit von der Leiter aus ausgeführt werden muss. Es sind Leute im Einsatzt, die älter als 70 Jahre alt sind. 

   Die Zerstörer machen sich somit nicht nur des Vandalismus schuldig, sondern bringen auch ältere Mitbürger in Gefahr.

   Der Vorstand bittet Mitbürger, die irgendetwas wissen, wer sich dort am Stromhaus herumtreibt, zu melden. Informationen werden vertraulich behandelt. Zerstörer verdienen es nicht, geschützt zu werden. Der Verein hofft, der Verantwortlichen habhaft zu werden. Ihnen steht eine Anzeige wegen Sachbeschädigung mit Schadenersatzforderungen ins Haus.

Die Mariengrotte am Hohlen Weg ist in Leiberg in die Jahre gekommen und soll erneuert werden. 
Madonna bekommt eine festere Behausung aus Bruchsteinen, damit sie im Trocknen steht.

Mariengrotte erneuern und Bartholomäus beleuchten

Hubert Dören neuer Vorsitzender im Dorfgemeinschaftsverein

Leiberg gönnt sich einen Ofenstehtisch mit lokalen Motiven

Wind bläst 15.000 Euro nach Leiberg

    Leiberg. Im Leiberger  Dorfgemeinschaftsverein (LDGV) gibt es einen Führungswechsel. Hubert Dören ist neuer Vorsitzender. Er löst den ehemaligen Ortsvorsteher Franz Vogd ab. Vize-Vorsitzender ist Jörg Schaefer,  Geschäftsführer und Kassierer Hartmut Schmidt. Der LDGV ist die Dachorganisation der Leiberger Vereine (Foto rechts: Der neue Vorsitzende Hubrt Dören - rechts - dankt seinem Vorgänger Franz Vogd mit einem Präsent). 

    Die Vereinsgemeinschaft hat sich für die Zukunft einiges  vorgenommen. So soll die in die Jahre geratene Mariengrotte am Hohlen Weg in der Nähe des Kindergartens aus Mitteln der Vereinigung restauriert und erneuert werden. Angedacht ist hier die Erststellung einer „Grotte“ aus Bruchsteinen, damit die Madonna langfristig wettergeschützt steht. Die Eingreiftruppe des Heimat- und Verkehrsvereins hat  ehrenamtlich schon Unterstützung angeboten, sagt der neue Vorsitzende Hubert Dören.  Michael Schäfer will die Madonna  ehrenamtlich restaurieren. Auch andere Vereine und Organisationen wollen helfen.

    Der LDGV ist ein wichtiges Bindeglied und Sprecherin der Vereinswelt. Das zeigt sich zum Beispiel bei der Vergabe von Fördermitteln aus Töpfen der Energiestiftung Sintfeld. Der Dorfgemeinschaftsverein hat stellvertretend für Leiberger Vereine Anträge an die Energiestiftung Sintfeld weitergeleitet. So sind im vergangenen Jahr allein aus diesem Topf 15.000 Euro nach Leiberg geflossen. Das  Geld wurde umgehend an die Vereine ausgezahlt. Die Mittel für die gemeinsame Aktion des HTSV, des Musikvereins und des Standmusikverbandes über € 10.000 werden von der Energiestiftung erst nach Vorlage von Fortschrittsdokumentationen ausgezahlt.

    Der Dorfgemeinschaftsverein hat für die Gestaltung eines Spielraumes für die Kinder des Leiberger Kindergartens anlässlich des 40-jährigen Bestehens zum Jubiläum eine Spende von 250 Euro plus Sandspielzeug bereit gestellt.

    Für den Tag der Begegnung mit Neubürgern aus Syrien hat der LDGV Kosten in Höhe von 130 Euro übernommen.

    Zum ersten Mal hat unter Organisation des Leiberger Dorfgemeinschaftsverein ein Weihnachtsmarkt stattgefunden. Unter der Mitwirkung von sieben Vereinen war dieses erstmalig an und in der Schützenhalle ein großer Erfolg. Mit 20 Ausstellern und der von den Vereinen organisierter Gastronomie konnte ein Überschuss von fast 4000 Euro  erzielt werden. Der Erlös wurde zu 100 Prozent an die beteiligten Vereine ausgezahlt.  Auch 2017 soll wieder ein Weihnachtsmarkt stattfinden, und zwar wieder am zweiten Adventsonntag. Leiberger Terminprobleme seien geklärt.  Kolping geht mit der Seniorenveranstaltung auf den ersten Advent. Aktuell haben sich acht Vereine gemeldet, die gerne dabei sind.

     Für Leiberg soll ein so genannter Ofenstehtisch angeschafft werden. Georg Hegers hat sich bereit erklärt, diesen unter Erstattung der Materialkosten zu erstellen. Im Ofenbereich sollen Leiberger Motive ausgelasert werden. Die Kosten könnten bei 500 Euro liegen und werden vom LDGV übernommen.  Dieser Ofen soll allen Vereinen kostenlos zur Verfügung gestellt.

    Der Leiberger Glockenturm (Foto rechts) an der Andeper Kirchstelle - ein Projekt aus Erlösen der 500-Jahr Feier  - ist inzwischen zu einem kleinen Wahrzeichen von Leiberg geworden.  Er ist in hiesigen  und überregionalen Wanderkarten markiert. Instandhaltung und die Pflege seien nicht unmittelbare Aufgabe von einem Verein. Jetzt ist der Glockenturm auch in die Jahre gekommen. Einige Balken werden morsch. Die Dacheindeckung wird marode. Die schöne Beleuchtung in der Advents- und Weihnachtszeit verursacht Probleme. Eine Umstellung allein der Beleuchtung auf LED kostet nach vorsichtigen Schätzungen um die 1.000 Euro. Der Dorfgemeinschaftsverein möchte einen Antrag an die Energiestiftung Sintfeld stellen. Nicht geförderte Kosten übernimmt der LDGV.

   Das Barthomäus-Denkmal im Bruch soll künftig beleuchtet werden. Bürgermeister Christoph Rüther, der an der Zusammenkunft im Gasthof Stratmann teilnahm und den Leiberger Vereinen für ihr Engagement dankte, signalisierte Unterstützung für den Vorschlag von Ortsvorsteher Christian Carl.

   Bei den Wahlen unter Leitung von Ratsherr Reinhard Dören wurden die Beisitzer wiedergewählt. Dazu zählen Vertreter oder Vorsitzende aus dem Schützenverein, der Katholischen Frauengemeinschaft, des Tennisvereins und des HTSV.

   Die Kassenlage des Dorfgemeinschaftsvereins ist solide. Auf Antrag von Kassenprüfer Michael Rustemeier wurde dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilt. Neue Kassenprüfer sind Frank Carl und Viola Link.




Markus Schäfer aus Leiberg neuer CDU-Ratsherr

Leiberg hat wieder vier Ratsmitglieder
   
    Bad Wünnenberg/Leiberg.
Leiberg
ist von Februar an mit einem weiteren Ratsherrn im Stadtrat Bad Wünnenberg vertreten. Der 24-jährige Markus Schäfer (Foto) rückt ins Stadtparlament nach, nachdem CDU-Ratsherr Christian Hesse aus Fürstenberg sein Ratsmandat zum Jahresende 2016  niedergelegt hat. So rückt auf der CDU-Reserveliste als Nächster Markus Schäfer aus Leiberg nach.

   Markus Schäfer ist im Rat von Bürgermeister Christoph Rüther als Ratsherr verpflichtet worden. Schäfer, der auch stellvertretender CDU-Stadtvorsitzender ist,  hat gegenüber dem Wahlleiter erklärt, das Mandat anzuznehmen. Der Leiberger hat auch schon als sachkundiger Bürger seit 2014 im Feuerwehrausschuss kommunalpolitische Erfahrung gesammelt.

   Damit ist Leiberg mit vier Ratsherren im Stadtrat vertreten. Neben Markus Schäfer sind auch Reinhard Dören und Heinz Schlucker (beide CDU) sowie Harry Rempe (SPD) Ratsmitglieder.  


Der Sportfischereiverein Leiberg hat in seiner Versammlung auch Mitglieder geehrt. Von links:  Udo Eickenbusch, Christof Sprenger, Henry Petersen, Franz Carl 25, Hermann Grewe, Hans-Jürgen Uhle 25,  Meinolf Schäfer, Wolfgang Schmidt. Inge und Hans Bührend, leider konnten die in Lippstadt wohnenden den Terminzur ihrer Ehrung nicht wahrnehmen.

Leiberger Angler führen eine Winterruhe an der Afte ein

Fische werden nur noch von Mai bis Oktober geangelt

   Leiberg.  Die Leiberger Sportfischer angeln von sofort an nur noch von Mai bis zum 20. Oktober in der Afte. Das hat die Generalversammlung unter Vorsitz von Stefan Sprenger beschlossen. Damit gewähren die Angler den Fischen eine Winterruhe.

    Bislang wurde unter Berücksichtigung der Schonzeiten das gesamte Jahr lang in der Afte im bewirtschafteten Teil der Leiberger Sportfischer geangelt.  Der Beschluss zur Winterruhe wurde fast einstimmig beschlossen, berichtet Vize-Vorsitzender Helmut Neumann. Der betreute Bereich der  Leiberger Sportfischer reicht  von der Gemeindegrenze Bad Wünnenberg/Leiberg einschließlich Mühlengraben) bis zum Einlauf Söhlbach 200 Meter  vom Tennisclub Leiberg in Richtung Hegensdorf.

   In der Generalversammlung wurden  zehn Mitglieder für 25- und 40-jährige Vereinszugehörigkeit geehrt. Drei neue Mitglieder haben den Weg zum Sportfischereiverein Leiberg gefunden. In der Versammlung im Vereinslokal Stratmann wurde auch die neue Homepage des Vereins vorgestellt. 


 

Neue Straßen heißen "Am Dorfe" und "Zum Alten Sportplatz"
   
Leiberg. Der Heimat- und Verkehrsverein Leiberg empfiehlt auf Vorschlag von CDU-Ratsherr Reinhard Dören, die beiden Straßen im neuen Baugebiet am Geseker Weg "Am Dorfe" und "Am Alten Sportplatz" zu benennen. Damit würde die Straße "Am Dorfe" vom früheren Baugebiet bis zur Hauptstraße verlängert. Die Stichstraße "Am Alten Sportplatz" erinnert daran, dass in diesem Bereich in den 1970er Jahren ein Ausweichsportplatz während der Bauphase der neuen Sportanlage im Aftetal bestand. Dem Vorschlag ist der Stadtrat inzwicshen gefolgt.


Leiberger Kalender 2017 liegt zum kostenfreien Mitnehmen aus

    Leiberg. Der Jahres- und Veranstaltungskalender 2017 für Leiberg liegt wieder vor. Erneut haben der örtliche Heimat- und Verkehrsverein sowie die beiden Leiberger Gasthöfe Stratmann und Kaiser diesen Jahreskalender aufgelegt, der nun in den beiden Gastronomiebetrieben sowie in der Volksbank in Leiberg, in der Bäckerei Kaiser oder im Leiberger Getränkemarkt  zur kostenfreien Mitnahme ausliegt.

    Im Vorfeld hatten Vertreter aller Leiberger Vereine und Institutionen im Herbst getagt, um Termine für das Jahr 2016 abzusprechen und abzustimmen. So erfahren Leser, dass zum Beispiel am 6. Mai Firmung mit Weihbischof König oder am 16. September Sängerfest zum 25. Geburtstag des Chores "Vocale" Leiberg  stattfinden.  

       Alle Termine 2017 aus Leiberg sind auch im Internet von der Jahreswende an und dann bis zum Ende 2017 jederzeit in kompletter Übersicht sowie im Zwei-Monats-Rhythmus nachzulesen.




Wechsel an der Spitze im Pastoralverbund Wünnenberg: Der 38-jährige Pastor Daniel Jardzejewski löst zum 1. Juni Heribert Droste (links) ab. Droste zieht ins Leiberger Pfarrhaus. Pater Abraham kehrt nach Indien zurück.

Pastor Daniel Jardzejewski (38) wird neuer Leiter im Pastoralverbund Wünnenberg

Er löst Pfarrer Heribert Droste ab, der nach Leiberg zieht

Pater Abraham kehrt im Juni 2017 in seine indische Heimat zurück

   Bad Wünnenberg/Leiberg. Im Pastoralverbund Bad Wünnenberg, zu dem auch Leiberg gehört, steht ein Wechsel an der Spitze an. Pfarrer  Herbert Droste gibt zum 1. Juni 2017 die Leitung des Pastoralverbundes Wünnenberg ab. Sein Nachfolger wird Pastor Daniel Jardzejewski, der in Ostenland tätig ist. Das hat das Erzbistum Paderborn mitgeteilt und wurde auch im Bad Wünnenberger Hochamt erklärt.

   Der  38 Jahre alte Pastor Daniel Jardzejewski  wird zum Juni 2017 Leiter des Pastoralverbundes Bad Wünnenberg ernannt.  Pfarrer Herbert Droste (61) wird aus gesundheitlichen Gründen künftig nicht mehr als Leiter, sondern  als Pastor im Pastoralverbund Wünnenberg tätig sein. Er wird von seinem jetzigen Wohnsitz in  Wünnenberg ins Pfarrhaus in Leiberg umziehen. Pater Abraham Parathanathu CMI (74), der zurzeit dort lebt,  hat im März 2017 seinen Dienst im Pastoralverbund Wünnenberg aus Altersgründen beenden und ist in seine indische Heimat zurückkehren.

   »Die für den 1. Juni 2017 geplanten Wechsel bei den Seelsorgern im Pastoralverbund Wünnenberg stehen im Zusammenhang mit der Gründung des neuen Pastoralen Raumes. Im Jahr 2019 werden der Pastoralverbund Wünnenberg und der Pastoralverbund Lichtenau gemeinsam einen neuen Pastoralen Raum bilden«, so der Leiter der Zentralabteilung Pastorales Personal im Erzbischöflichen Generalvikariat Paderborn, Domkapitular Monsignore Andreas Kurte. »Ich bin den Seelsorgern dankbar, dass sie diese Veränderungen mittragen und unterstützen«, betont Kurte.

   Pastor Daniel Jardzejewski wurde 1978 in Werdohl  im Sauerland geboren und 2005 in Paderborn zum Priester geweiht. Er war von 2005 bis 2009 Vikar im Pastoralverbund Höxter. Seit 2009 ist er Pastor im Pastoralverbund Delbrück. Noch bis zum Juni 2017 wird er als Pastor in den Pastoralverbünden Delbrück und Hövelhof tätig sein.



"Flüchtlingshilfe Leiberg" sammelt für Warenhaus Sachspenden

   Leiberg. Die "Flüchtlingshilfe Leiberg" sammelt Sachspenden für Flüchtlinge. Annahmestelle in Leiberg ist Helga Knaup am Papenkämpen 24. Sie ist telefonisch unter 02953/8985 erreichbar.

 Gesammelt werden für das Warenhaus in Fürstenberg  Bettwäsche, Handtücher, Decken, Küchengerät wie Toaster, Geschirr, Besteck,  Fahrräder und Zubehör, Kinderwagen, Bügeleisen, Nähmaschinen, Koffer, Reisetaschen, Rucksäcke, Receiver und Fernsehgeräte.






 Zurück zur Startseite "Willkommen in Leiberg"

Sie wollen mehr über Leiberg wissen?
Hier die Mailanschrift des Heimat- und Verkehrsvereins Leiberg