Herzlich willkommen in Leiberg
im Herzen von Westfalen

Leiberg AKTUELL - News aus Leiberg
Präsentiert vom Heimat- und Verkehrsverein




Bezirks-Fußwallfahrt mit Diözesanpräses Roland Schmitz

    Leiberg. Zur kfd Bezirks-Fußwallfahrt – in diesem Jahr mit Diözesanpräses Roland Schmitz, sind am Samstag, 7. September,  alle Interessierten ins Altenautal eingeladen. Auch Leibeger sind willkommen, teilt die Leiberger kfd-Sprecherin Linde Meschede mit.

    Treffpunkt ist um 14 Uhr an der Grundschule Altenautal (Zum Heiligenstock 30 in Atteln). Dort sowie an der Pfarrkirche stehen Parkplätze zur Verfügung.

    Mal schweigend, mal betend, mal redend mal singend wird dann auf einem gemeinsamen Rundweg gewallfahrtet. Vor dem Abschlussgottesdienst gibt es eine Pause mit Kaffee und Kuchen. Der Kostenbeitrag beträgt 5 Euro für Mitglieder und 5,50 Euro für Nichtmitglieder und ist bei der Anmeldung zuzahlen. Anmeldungen für Leiberg nimmt Linde Meschede, Tel. 99786 entgegen.

    Fragen beantwortet Annette Wagemeyer per Mai: annette.wagemeyer@t-online.de oder telefonisch unter 015201734094.





Friedbert Agethen hat das marode Aatal-Hotel in Bad Wünnenberg gekauft. Es werden Investoren und Betreiber für ein Vier-Sterne-Hotel mit mindestens 90 Zimmern auf drei Geschossen gesucht, das bis zu 20 Millionen Euro kostet. Das marode Aatal-Hotel soll abgerissen werden.

Windkraft-Spezialist Agethen kauft Hotelgelände im Aatal

Gastronomie an der Aabach-Talsperre geplant 

Vier-Sterne-Hotel kostet bis zu 20 Millionen Euro

Bad  Wünnenberg. Windkraft-Spezialist Dipl.-Ing. Friedbert Agethen (Foto)  aus Helmern hat das  Gelände mit dem leerstehenden Hotel Aatal-Hotel  im Bad Wünnenberger Aatal gekaft:  Das hat der 60-Jährige Familienvater während einer Veranstaltung der CDU-Mittelstandsvereinigung Bad Wünnenberg um ihre  Vorsitzende Maria Junge bestätigt. Es gibt  Pläne, auf dem 10.000 Qadratmeter großen Grundstück ein Vier-Sterne-Hotel auf drei Etagen mit mindestens 90 Zimmern zu bauen. Die Investitionskosten liegen geschätzt bei 15 bis 20 Millionen Euro.

      Gleichzeitig wurden Pläne bei der Veranstaltung der CDU-Mittelstandsvereinigung Bad Wünnenberg am Paddelteich bekannt, an der Aabach-Talsperre einen Gastronomiebetrieb auf einem bewaldeten Grundstück des Grafen von Westphalen anzubieten. Hoch über dem See soll eine "bewirtschaftete Hütte" mit Seeblick gebaut werden, in der sich Wanderer oder Radler erlaben können. Dazu gibt es aber auch Kritik.

 Auf Bitten des Bürgermeisters marodes Aatal-Hotel gekauft

Vor den Mittelständlern, darunter etliche Gäste aus Leiberg, skizzierte Friedbert Agethen Visionen einer Hotelbelebung auf dem Gelände des Aatal-Hotels, das jetzt in seinem Besitz ist. Agethen hat nach eigenem Bekunden auf Bitten von Bürgermeister Christoph Rüther das Areal erworben. Der Bürgermeister wollte verhindern, dass das Aatal-Hotel wie schon beim einstigen Hotel Jagdhaus als Arbeiter-Mietwohnungen zweckentfremdet werde.

    Eine Machbarkeitsstudie, so Agethen, halte den Betrieb eines Hotels im Aatal für sinnvoll, wenn es eine entsprechende Größenordnung aufweise. Dazu gehörten in einem dreistöckigen Gebäude mindestens 90 Zimmer, die bei einer theoretischen Vollbelegung Bad Wünnenberg 32.000 Übernachtungen jährlich bescheren könnten. Heute zählt Bad Wünneneberg jährlich etwa 160.000 Übernachtungen, sagte der Bürgermeister. Das Hotel müsse Passagieren von zwei Omnibussen Platz bieten.

  Agethen stellte bereits Visionen „seines“ Vier-Sterne-Hotels vor, für das er aber noch Investoren und Betreiber sucht.  Das Hotel soll einen Erlebnisbereich, einen Spa-Bereich, einen Event- und Tagungsbereich, Restaurant und Außengastronomie mit Badeteich vorhalten. Erst bei einer Auslastung von wenigstens 60 Prozent sei das Hotel wirtschaftlich zu führen. Das heutige Gebäude sei komplett marode und müsse abgerissen werden.

Es gehe nun darum, Investoren und Betreiber zu finden. Friedbert Agethen erinnerte daran, dass es ihm gelungen sei, für die Windkraftgenossenschaft „Westfalenwind“ zur Finanzierung von Windkraftanlagen 21 Millionen Euro von 1130 Genossenschaftlern aus dem Raum Bad Wünnenberg (auch aus Leiberg)  einzusammeln. So leicht werde dies bei einem Hotel sicherlich nicht, weil bei einer Rendite von höchstens drei Prozent „der Bart ab ist“.

 Scholand träumt von bewirtschafteter Hütte am See

   
   In derselben Veranstaltung vor 60 Besuchern im Aatalhaus am Paddelteich durfte auch  der ehemalige IT-Angestellte Gerhard Scholand seine Träume von einer weiteren Gastronomie im Aatal und insbesondere an der Aabach-Talsperre vorstellen. Dabei nannte Scholand eine „bewirtschaftete Hütte“ nördlich des Sees oberhalb des Staudamms auf einer heute bewaldeten Fläche, die dem Grafen von Westphalen gehört. Der Graf und auch der Wasserverband Aabach-Talsperre sowie weitere Fachbehörden hätten zumindest kein „Nein“ gesagt. Nach Scholands-Visionen soll eine Hütte an der Klippe nach Willinger Muster (Graf Stollberg Hütte) gebaut werden. Gäste erreichen die Hütte nach diesen Vorstellungen über einen etwa einen Kilometer langen Fußweg. Die Hütte müsse jeden Tag geöffnet sein, habe ihm der Wirt von „Siggis Hütte“  (Willingen) ans Herz gelegt. Die rustikale Hütte soll innerhalb 70 und außen nochmals 150 Plätze bieten. Sie könne im Bedarfsfall erweitert werden.

    Für diese Visionen erntete Scholand allerdings auch skeptische Nachfragen, ob er allen Ernstes glaube, dass eine solche Hütte von Wanderern und Radfahrern der Aabach-Talsperre wirtschaftlich getragen werden könne. Einen Investor und Betreiber konnte Scholand nicht präsentieren. Auch seine Vorstellungen, eine weitere Gastronomie an der Aa (er sprach von Aatal-Walk) in Höhe des Wohnmobilhafens anzubieten, stieß auf Stirnrunzeln. Scholand glaubt, dass Wohnmobil-Gäste und weitere Besucher sowie Bad Wünnenberger dieses kleine Lokal im rustikalen Stil tragen könnten. Auch in diesem Fall hatte Scholand weder Investor noch Betreiber parat. Visionen halt.

"Bewirtschaftete Hütte ist ein verschossener Elfmeter"

   Eine Gastronomie an der Aabach-Talsperre, die See-Besucher tatsächlich immer wieder vermissen (es gibt dort lediglich  einen Eiswagen am Parkplatz) hält Bürgermeister Christoph Rüther in welcher Form auch immer für möglich. „Wir waren noch nie so weit wie jetzt“, sagte der Bürgermeister. Andere Besucher der Mittelstandsvereinigung bezweifelten, dass eine Hütte im Scholandschen Sinne Investoren und Betreiber anziehe. Wenn schon, müsse eine Location geschaffen werden, die nicht nur auf Wanderer und Radler setze, sondern ganz andere und weitere Gäste anziehe. Dort müsse eine Hochzeit gefeiert werden, der runde Geburtstag begangen werden, Firmen-Events stattfinden können und ein Restaurantbetrieb geführt werden, der nicht nur auf Bratkartoffeln und Sülze setze. Auch müsse eine solche Location mit dem Auto für einen schönen Abend am See erreichbar sein. Eine zweite „Siggis Hütte“ wie in Willingen sei völlig fehl am Platz der Aabach-Talsperre. Gefragt sei eine Location mit Alleinstellungsmerkmal für eine gesamte Region, in die zum Beispiel Unternehmer aus Paderborn gern ihre Gäste führten. Eine bewirtschaftete Hütte im Scholandschen Sinn sei ein verschossener Elfmeter, sagte eine Besucherin.

   Friedbert Agethen und Gerhard Scholand wollen ihre Visionen zunächst einmal getrennt weiterverfolgen. Jeder solle für sein Projekt stehen.  




Fischereiverein bietet Vorbereitungslehrgang an

Leiberg. Beim Sportfischereiverein Leiberg haben Interessierte die Möglichkeit, den Vorbereitungslehrgang zur Sportfischerprüfung mit anschließender amtlicher Sportfischerprüfung zu absolvieren. Die Lehrgänge werden in separaten Räumen des Vereinslokals Stratmann in Leiberg (Aftetal 12) durchgeführt.
 
Ein Verzehrzwang im Gasthaus ist für die Lehrgangsteilnehmer während der Schulung nicht gegeben.

Voranmeldungen sind nicht erforderlich.

Der Lehrgang findet immer am Sonntag von 10.30 bis bis 12 Uhr statt,
Neuzugänge sollten sich zwischen 10 und 10.30  Uhr infinden.
 
Fragen werden beantwortet unter :
Tel.  49 (0) 163 617 92 17,
SMS 49 (0) 163 617 92 17
E-Mail: sfvleiberg@aol.com
 



Treffen mit historischen Motorrädern in Leiberg

Motorspaß mit 15,1 PS

Ausfahrten starten an zwei Tagen am Landgasthof Kaiser

   Leiberg. Mitte September findet in Leiberg ein Treffen historischer Motorräder statt. Die etwa 30 bis 35 Teilnehmer sind im Wesentlichen im Landgasthof Kaiser untergebracht.

    Motorräder mit dem „JLO M 2 x 125“ Motor haben es Ihnen angetan. Die fast 150 Mitglieder der „IG-JLO Twin (http://www.ig-jlo-twin.eu/)  tauschen sich gern über dieses besondere Stück Technik aus. In den fünfziger Jahren wurde dieser Motor von vielen Herstellern zugekauft und verbaut.

     Seit mehr als 40 Jahren treffen sich Mitglieder der IG, die aus Deutschland, Holland, Österreich, Schweden, Belgien, Frankreich, Norwegen und aus der Schweiz kommen, 2 bis drei Mal Jahr, in immer wieder wechselnden, landschaftlich schönen Gegenden, um gemeinsam ein paar Tage mit Benzingesprächen und Ausfahrten zu verbringen. Vom 12. bis 15. September organisiert die Familie Hesse das Treffen in Leiberg.

     In den Anfangsjahren wurde hauptsächlich der 15,1 PS starke Motor bis in die Einzelteile gesprochen. Heute wird gefachsimpelt, aber vor allem werden auch Freundschaften gepflegt. Wer sich auch für gut erhaltene Motorradschätze interessiert, ist willkommen und sollte sich ein Kreuz im Kalender machen. 

    Die Motorradfans starten ihre Ausfahrten jeweils um 10 Uhr am Freitag, 13.  und Samstag, 14. September ab dem Landgasthof Kaiser in Leiberg.





Nach dem Ritterschlag: Zusammen mit Ritter Karl-Heinz Bursmeier aus Verlar schreitet der Leiberger Ehrenschützenoberst Heinz-Friedel Schmidt voran..  Es fehlt der neue Ritter Norbert Sandmeier aus Mantinghausen.

Heinz-Friedel Schmidt ist nun ein Ritter

Ritterschlag und Investitur erfolgten in der Eifel

Feierliche Aufnahme in die Ritterschaft vom Heiligen Sebastianus 

   Leiberg/Monschau. Ehrenschützenoberst Heinz-Friedel Schmidt (Foto) aus Leiberg ist am Freitag, 16. August, in der Eifelstadt Monschau zum Ritter geschlagen worden. Drei Tage vor seinem 66. Geburtstag ist Heinz-Friedel Schmidt in die Ritterschaft vom Heiligen Sebastianus aufgenommen worden.

  Etliche Leiberger, darunter auch Schützenoberst Werner Müller, begleiteten Heinz-Friedel Schmidt nach Monschau. Dort fand die Herbstversammlung Europäischen Gemeinschaft Historischer Schützens (EGS) statt. Großmeister der Ritterschaft ist Karl Habsburg-Lothringen.

 Ritterschlag und  Investitur von Heinz-Friedel Schmidt erfolgten während eines Gottesdienstes in der Pfarrkirche St. Michael Höfe in Monschau. Der Leiberger Familienvater und Großvater wurde mit 24 weiteren Schützen aus mehreren europäischen Ländern in die Ritterschaft aufgenommen. Der Aufnahme in die Ritterschaft folgte der Große Zapfenstreich.

   Die 1985 gegründete Ritterschaft vom Heiligen Sebastianus setzt sich europaweit für den Erhalt christlicher Werte ein und gehört zum Hause der Habsburger Monarchie. Die Ritterschaft versteht sich als christliche Verbindung unter dem Dach der EGS, die Stifter und Träger der Ritterschaft ist. Grundlegend für das Selbstverständnis der Ritterschaft sind ihre christlichen Wurzeln, ihre besondere Bindung an die katholische Kirche, ihre Verbundenheit mit dem Hause Habsburg und die Ausrichtung auf den das ritterliche Leben.

   Die EGS ist das Stiftungsgremium des Ritterordens vom Heiligen Sebastianus in Europa, sie will das christliche Engagement der Schützen in Europa fördern und fordern. Seine Mitglieder verpflichten sich durch ihre Lebensführung Beispiel gebend zu sein. Sie setzen sich persönlich für Kirche und Gesellschaft ein. Die EGS will in einem vereinten Europa Traditionen, Sitten und Brauchtum.

Der frisch geschlagene Ritter im Kreis seiner Familie und der mitgereisten Schützen aus Leiberg in Monschau. 




Eröffneten jetzt die neue Kunstrasen-Platzanlage »Sportpark Aftetal« in Leiberg (von links): Die Platzwarte Jürgen Schmidt und Ferdi Schlucker, Karl-Heinz Blome (2. Kassierer), Jens Weber (Schiedsrichter-Obmann), Frank Carl (Kassierer), Björn Hesse (2. Vorsitzender), Bürgermeister Christoph Rüther, Burkhard Fingerhut (Vorsitzender ), Pierre Scholand (2. Geschäftsführer), Christian Carl (Ortsvorsteher), Gisbert Bürger (Platzwart) und Heinz Schlucker (Bauberater).

Im neuen Sportpark Aftetal stecken 4.700 ehrenamtliche Stunden

Nach Kraftakt  und Teamwork neues Sportzentrum in Leiberg eröffnet

Familien hoffen jetzt auch noch auf Spielplatz für Kinder


      Bad Wünnenberg-Leiberg. „Heute ist ein besonderer Tag für die Fußball-Mannschaften in allen Bereichen im Stadtgebiet Bad Wünnenberg „und er wird allen Insidern lange in Erinnerung bleiben. „Der Kunstrasenplatz in Leiberg ist fertig und kann bespielt werden“, freute sich Bürgermeister Christoph Rüther. Zur Eröffnung des Kunstrasenplatzes erfreuten  die Kicker der Fußballspielvreinigung (FSV) Bad Wünnenberg/Leiberg etwa 350 Zuschauer mit einem 7:1-Sieg über TuS Neuenrade zum Saisonauftakt im ersten Meisterschaftsspiel der Bezirksliga. 

       Bürgermeister Rüther betonte, dass in der Schlussrechnung der Gesamtbetrag bei 645.000 Euro liegen werde, wobei 300.000 Euro aus der Sportpauschale kämen. Laut FSV-Vorstand Burkhard Fingerhut wurden 4.700 ehrenamtliche Stunden erbracht. Wenn man die Anzahl mit zwölf Euro pro Stunde hochrechnet, sei hier eine Summe von 56.000 Euro erbracht worden. Er lobte die hiesige Zusammenarbeit, das sei nicht bei allen Vereinen bei solchen Vorhaben üblich. „Von uns wurde darauf geachtet, dass für die Platzanlage Material verwendet wird, was recycelbar ist und auch bei dem Einstreu-Granulat haben wir von Anfang an auf Kork gesetzt“, betonte Fingerhut. Man sei sich bewusst gewesen, dass die Anlage im FFH-Gebiet liegt, man wollte schließlich etwas Nachhaltiges schaffen. Den kirchlichen Segen für die Sportanlage im Aftetal erteilten Pastor Claus-Jürgen Reihs (Evangelische Kirche) und Pastor Raphael Schliebs (Katholische Kirche) (Foto rechts: FSV-Vorsitzender Burkhard Fingerhut - links- und Vizevorsitzender Björn Hesse).

    Es waren immer wieder die kleinen Entwicklungsschritte, die nach und nach mit Björn Hesse, Thomas Hegers, Matthias Bürger, Gisbert Bürger, Burkhard Fingerhut, Jörg Rörig und Stefan Discher zu der Thematik nötig wurden. Sehr früh ist auch Sabine Willeke mit ihrem Team vom Familien-, Jugend-, Sport- und Kultur-Ausschuss mit eingestiegen, haben immer ihre Unterstützung signalisiert und sich dafür eingesetzt, dass Einigkeit innerhalb der Fraktionen besteht.

     »Sicherlich«, so Rüther, »war der Beginn nicht einfach!« Es galt erst, den richtigen Standort zu finden. Viele Plätze wurden geprüft, immer weniger Standorte blieben übrig, bis endlich für die Sportanlage der Platz in Leiberg gefunden war. Dazu gehörte auch, im Rathaus den richtigen Weg zu finden. Weitere spätere Beteiligte wie Heinz Schlucker (Tiefbau), Karl-Heinz Schmidt von »Unser Haus« (Finanzen und Berechnungen), Daniel Fingerhut vom Steuerbüro Müller (Steuerrecht, Verträge) galt es, mit ihrem Fachwissen mit ins Boot zu holen.

    Und jetzt endlich konnte man in Team-Arbeit die abschließenden Pflasterarbeiten erledigen. Großes Lob von allen Beteiligten galt dem Rathaus-Team, insbesondere aber Christoph Wittler als Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters und Dirk Gerlach als Mitarbeiter im Hauptamt und Sportbereich, die stets ein offenes Ohr für alle Probleme gezeigt hätten.

   Jetzt hoffen insbesondere Familien, dass auch noch für Kinder Spielgeräte zur Verfügung gestellt werden. Dann wäre der neue Sportpark Aftetal auch für Familien mit Kindern noch attraktiver.




"Battelmai": Pastor Stratmann hält Festpredigt

Nach Hochamt ist Frühschoppen auf Kirchplatz

   Leiberg. Zum Bartholomäusfest am Samstag, 24. August, hat beginnt um 10 Uhr ein Festhochamt in der  St.Agatha in Leiberg.  Gefeiert wird die Messe von Priestern des Pastoralen Raumes. Die Festpredigt hält in diesem Jahr Pastor Stefan Stratmann (Foto) aus Kleinenberg. Das Hochamt wird von dem Gemischten Chor Vocale Leiberg, sowie dem Musikverein Leiberg mitgestaltet.

    Im Anschluss an das Hochamt lädt der Pfarrgemeinderat zu einem Frühschoppen auf dem Kirchplatz ein. Der Musikverein spielt einige Lieder: "Dort werden dann auch Getränke ausgegeben", teilt Pfarrgemeinderatssprecher Andres Carl mit.

     Seit Jahrhunderten wird in Leiberg "Battelmai" gefeiert. Der Festtag erinnert an das Ende der Pesttragödie von 1635, der laut einer Inschrift des Pestkreuzes am Pestfriedhof 400 Menschen aus Leiberg zum Opfer gefallen sein sollen. Das Ende der Pest verbinden die Leiberger mit dem Heiligen Bartholomäus, der am 24. August Namenstag feiert.




 

Geballte Vereinskraft ziert Trafohaus

   

     Leiberg. Die geballte Kraft der Leiberger Vereinswelt hat jetzt der Heimat- und Verkehrsverein Leiberg an einem außergewöhnlichen Ort dokumentiert. Die Schnelle Eingreiftruppe des Vereins hat sämtliche Schilder Leiberger Vereine an der Westseite des ehemaligen Trafohauses an der Afte im Bruch montiert. Die Schilder nennen den Vereinsnamen und das Gründungsjahr.

    Diese Schilder wurden einst bei der 525-Jahr-Feier der Leiberger Ortsgründung (1490) im Jahr 2015 in einem Festzug durch den Ort geführt. „Es wäre zu schade gewesen, wenn diese Schilder dann nur für einen Tag gezeigt worden wären“, meint Hubert Dören, Vorsitzender des Leiberger Dorfgemeinschaftsvereins und zugleich Chef im Heimat- und Verkehrsverein. So finden die Holzschilder nun an einem Leiberger Industriedenkmal ihren Platz.

    Der Heimat- und Verkehrsverein hat das ehemalige Trafohäuschen vor dem Abriss bewahrt und vom, Stromversorger Westnetz übernommen. Inzwischen ist auch eine Ladestation für Elektrofahrräder oder andere elektrobetriebene Fahrzeuge installiert. Sie können dort zum Nulltarif aufgeladen werden. Eine Sitzgruppe bereichert das Gelände.






Fahrzeugsegnung auf dem Kirchplatz im Schatten der Agatha-Pfarrkirche

Kirchlicher Segen für alles, was Räder hat

     Leiberg.
Zum zweiten Mal in Leiberg hat Pastor Markus Wippermann am letzten Sonntag vor den großen Sommerferien  eine Autosegnung durchgeführt. Dabei wurde die Autosegnung nicht wörtlich genommen: Alles, was Räder hat, wurde rund um die Kirche mit Weihwasser besprengt.  So wurden Fahrräder, Laufräder, Kabinenroller, Autos, Rollstühle oder auch Wohnmobile mit dem kirchlichen Segen beglückt.

   Der kirchliche Segen soll helfen, dass alle Urlauber wieder gesund nach Hause zurückkehren. Und auch Daheimgebliebene sollen beim Fahren auf welchen Rädern auch immer sicher daheim ankommen.

Vor der einzelnen Fahrzeugsegnung sprach Pastor Markus Wippermann den Segnungsspruch für alle.





Die neuen Messdienerinnen Clara Scherl und Lotta Pickhardt (vorne von links) sind jetzt in ihr Amt eingeführt wowrden.  Hinten von links: Elena Stratmann, Elias Jänsch und Marleen Schmidt, die die beiden Mädchen ausgebildet haben.
Investitur für zwei Messdienerinnen in Leiberg

    Leiberg.
Am ersten Julisonntag sind in Leiberg zwei neue Messdienerinnen unter dem Beifall der Gemeinde während des sonntäglichen Hochamtes in ihr Dieneramt eingeführt worden. Die Investitur zum Dienst am Altar nahm Pastor Markus Wippermann vor. Die neuen Messienerinnen Clara Scherl und Lotta Pickhardt durften gleich im Hochamt "dienen", nachdem ihnen Ausbilder die Kreuze umgehangen hatten. Die Leiberger Messdienerschar beträgt damit 26 Mädchen und Jungen.

    Pastor Wippermanmn hat im Hochamt erneut darauf hiungeweisen, dass auch "Spätberufene" als Messdiener willkommen seien. Es müssten nicht immer nur Kinder aus dem jüngsten Kommunionjahrgang seien. Bei der Erstkommunion im Frühjahr waren nur sechs Leiberger Kinder dabei.





FSV- Torjäger Hendrik Mühlenbein (2. von rechts) gewinnt gegen Martin Liebold (rechts) aus Magdeburg das Saisonfinale beim ZDF-Torwandschießen und holt sich damit einen 25.000 Euro-Fonds-Scheck. Zweiter von links  ZFD-Moderator Jochen Breyer.

Hendrik Mühlenbein gewinnt Finale und 25.000 Euro
FSV-Torjäger versenkt drei Treffer an ZDF-Torwand


    Mainz/Bad Wünnenberg/Leiberg.
 FSV-Torjäger Hendrik Mühlenbein hat es tatsächlich geschafft und ist jetzt Torwandkönig im Aktuellen Sportstudio des ZDF. Der  Fußballspieler der Fußballspielvereinigung (FSV) Bad Wünnenberg-Leiberg hat am frühen Sonntagmorgen (7. Juli) vor einem Millionenpublikum in der Live-Fernsehsendung "Aktuelles Sportstudio" beim ZDF in Mainz das Saisonfinale beim Torwandschießen gewonnen und damit 25.000 Euro Siegesprämie abgeräumt.

Mühlenbein trat im Fianle gegen Martin
Liebold aus Magdeburg an und machte schon in der ersten Runde beim Torwandschießen alles klar. Während Liebold drei Schüsse nur an die Kante setzte, versenkte Hendrik Mühlenbein alle drei Treffer unten rechts in der Torwand. Offenbar hatte sich sein Training an der Torwand, die der Leiberger Unternehmer Elmar Schmidt originalgroß nachgebaut und Mühlenbein zur Verfügung hatte, gelohnt. "Der große Sieger ist Hendrik Mühlenbein" kommentierte ZDF-Moderator Jochen Breyer das spannende Finale, während der Konfettiregen fällt.

Hendrik Mühlenbein und Martin Liebold hatten sich als beste Tagessieger der vergangenen Bundesliga-Saison für dieses besondere ZDF-Finale qualifiziert. Zu gewinnen gab es einen Aktienfonds im Wert von 25.000 Euro, den jetzt Hendrik Mühlenbein besitzt.

Und hier ist das Saisonfinale zu sehen:
https://www.zdf.de/sport/das-aktuelle-sportstudio/torwandschiessen-176.html


Nach dem Mühlenbein-Erfolg feiern Freunde den Sieg. Etliche haben Hendrik Mühlenbein nach Mainz begleitet. Vierter von rechts Elmar Schmidt, der für Hendrik Mühlenbein zum Training eine Torwand baute. Es hat sich wohl gelohnt.




Das Tretbecken ist mit Scherben übersät.

Vom Waldsofa bis zum Tretbecken: Scherbensalat und Müll im Empertal
Glasscherben auch im Tretbecken
Schuljahrgang entschuldigt sich und sagt: "Wir waren es nicht"
Wer hat das Zechgelage beobachtet?

   Leiberg.
Im Empertal muss am Freitagabend (5. Juli) wieder ein Zechgelage stattgefunden haben. Das Ergebnis: Das Gelände rund um den so genannten Waldfestplatz ist vermüllt. Überall liegen Glasscherben und kaputte Wodka- und Whisky-Flaschen.

Entsetzt hat ein Vorstandsmitglied des Heimat- und Verkehrsvereins am nächsten Tag den vermüllten Müllplatz entdeckt. Der Scherbensalat und die Müllspuren erstrecken sich vom Waldsofa bis zum Natursteintretbecken. Auch im Tretbecken liegen Scherben. Wer so was macht, macht sich der versuchten Körperverletzung in Tateinheit mit Sachbeschädigung schuldig. Überall im Boden finden sich gefährliche Scherben. Selbst Textilien wurden "vergessen".

Inzwischen hat sich ein Sprecher der Jahrgangsstufe 10 an "LEIBERG AKTUELL" gewandt und sich entschuldigt. Er sagt, dass es sich um eine beim 
Ordnungsamt Bad Wünnenberg angemeldete Abschlussfeier der Entlassjahrgänge von der Sekundarschule Fürstenberg gehandelt habe. Auch Eltern seien involviert gewesen. Die Feier sei bis halb zwei in der Nacht gegangen. Anschließend habe man mit Hilfe des Handy-Taschenlampenlichtes den Platz abgesucht und den Müll in Müllsäcken entsorgt. Dann habe man den Platz gereinigt verlassen. Zurückgeblieben sei allerdings eine Gruppe junger unbekannter Männer, die nicht zum Schulabschlussjahrgang gehörten. Sie seien sehr betrunken gewesen. Mit dieser Gruppe habe es verbalen Streit gegeben. Einer habe mit einer Flasche nach den ehemaligen Schülern geworfen. Darauf hätten die Entlassschüler den Platz lieber verlassen, um eine Eskalation zu vermeiden. Die ehemaligen Schüler wollen über soziale Medien selbst herausfinden, wer die Gruppe gewesen sei. Personenbeschreibungen liegen bereits vor.

Vorsitzender Hubert Dören und Pierre Kästner vom Heimat- und Verkehrsverein Leiberg haben inzwischen das Wasser aus dem Tretbecken abgelassen und die Scherben entfernt. Es drohte sonst hohe Verletzungsgefahr

Auf dem vermüllten Gelände sollte am ersten August-Samstag das 47. Leiberger Waldfest stattfinden. Dieses Waldfest wurde aber wegen Waldbrandgefahr abgesagt.





Auch die aufwändige Erneuerung der Mariegrotte am Hohlen Weg in Leiberg wurde von der Energiestiftung Sintfeld finanziell gefördert. Mehr als 100.000 Euro flossen aus dieser Stiftung in den vergangenen Jahren nach Leiberg.

"Energiestiftung fördert das Ehrenamt und ist keine Nebelkerze"

Ohne Gelder aus der Stiftung wären viele Projekte nicht möglich

Mehr als 100.000 Euro sind nach Leiberg geflossen

Dorfgemeinschaftsverein weist Kritik aus "Bündnis Windvernunft" zurück

     Leiberg. Der Leiberger Dorfgemeinschaftsverein mit seinem Vorsitzenden Hubert Dören (Foto rechts) weist Punkt für Punkt Vorwürfe des "Regionalbündnisses Windvernunft" gegen die Energiestiftung Sintfeld zurück. Vorsitzender Hubertus Nolte hatte in einer Sitzung des NRW-Landtags-Ausschusses für Wirtschaft, Energie und Landesplanung die Vergabe von Fördergeldern durch die Energiestuftung Sintfeld an Vereine im Bad Wünnenberger Stadtgebiet als "Nebelkerzen" bezeichnet. Die Fördergelder hemmten auch das ehrenamtliche Engagement, weil Vereine jetzt lieber Dienstleister engagierten statt selbst die Initiative zu ergreifen, sagte Nolte, der einst auch CDU-Fraktionschef im Bad Wünnenberger Stadtrat war. Dem hält Dorfgemeinschaftsvereinsvorsitzender Hubert Dören entgegen, dass ohne die finanzielle Förderung durch die Energiestiftung Sintfeld viele Projekte nicht hätten durchgeführt werden können. Allein Leiberger Vereine hätten für etliche Projekte  inzwischen mehr als 100.000 Euro Fördergelder aus der Stiftung erhalten.

Die Erklärung des Dorfgemeinschaftsvereinsvorsitzenden Hubert Dören im Wortlaut:

   "Als Vorsitzender des Leiberger Dorfgemeinschaftsvereins bin ich überrascht und verwundert über die Ausführungen des 'Regionalbündnis Windvernunft', vertreten durch Hubertus Nolte, im Landtag NRW in der 35. Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Energie und Landesplanung am 15. Mai 2019 zur Energiestiftung Sintfeld (lt. Protokoll APr 17/635).

 Herr Nolte weist darauf hin, dass von der Pacht für die Windkraftanlagen in Höhe von 8 % rund 15 % an die Energiestiftung fließen. Ich bin sehr froh über diese Regelung, da somit auch ein Teil dieser Gelder zurück in die Orte fließt.

 Die Windkraftanlagen beeinträchtigen nicht nur die Grundstückseigentümer, sondern vor allem auch unsere Landschaft, unsere Heimat und die Bewohner in den angrenzenden Orten. Sie tragen aber auch einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende und zum Klimawandel bei. Die Beeinträchtigungen, die wir hier vor Ort durch die Windkraftanlagen haben, sind aber nur ein Bruchteil der Auswirkungen, die durch Kohleabbau, wo ganze Ortschaften dem Erdboden gleichgemacht werden, oder z. B. durch Atomkraftwerke, wo nachweislich eine überdurchschnittlich hohe Anzahl von Krebserkrankungen im Umfeld auffällig ist.

 Wenn dann im Landtag die Sprache davon ist, dass diese Gelder an die Vereine in 3, 4 Orten „ausgekehrt“ werden, erweckt das den Eindruck, als wenn sich Vereine hieran bereichern wollen. Zumal dann noch argumentiert wird, dass Schützen nicht mehr wissen, ob sie grüne oder rote Uniformen tragen sollen, weil sie letztes Jahr schon blaue bekommen haben, geht mir die Hutschnur hoch.

 Beim ersten Treffen zwischen Vereinsvertretern und der Energiestiftung Sintfeld wurde ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Uniformen nicht durch die Energiestiftung gefördert werden.

 Dann wird noch behauptet, das Dienstleister für Bänke zu sorgen haben, die sonst von Rentnern betreut wurden. Auch diese Ausführung ist an den Haaren herbeigezogen.

 Diese Form der Argumentation ist für mich nicht nachvollziehbar und erinnert mich an den amerikanischen Präsidenten, der ja auch gerne mit „alternativen Fakten“ argumentiert, mit dem Ziel Tatsachen bewusst verdreht oder falsch darzustellen.

40 Projekte in Leiberg gefördert

 Tatsache ist:

Ich habe in den letzten 5 Jahren fast alle Förderanträge der Leiberger Vereine an die Energiestiftung weitergeleitet.

In Leiberg wurden seit 2014 rund 40 Projekte mit insgesamt deutlich mehr als

110.000 Euro  durch die Energiestiftung Sintfeld gefördert. Durch diese Förderungen wurde das Ehrenamt in Leiberg besonders aktiviert, da im Regelfall nicht die gesamten Projekte gefördert wurden. Es erfolgte eine Teilförderung, damit auch noch ehrenamtliche Mitarbeit möglich und erforderlich wurde. Ohne diese Förderungen der Energiestiftung wären die meisten Projekte nicht durchführbar gewesen.

 Hier ein paar Beispiele:

Renovierung Stromhäuschen: Erneuerung Dach, Schieferverkleidung an der Fassade, Anstrich, Erstellung von Nistkästen für Schwalben und Fledermäuse durch ehrenamtliche Eigenleistung plus zusätzliche Eigenmittel des Heimat-  und Verkehrsverein Leiberg

 Dacherneuerung Glockenturm: Demontage und Montage vom Dach, Neueindeckung mit Kupferplatten in ehrenamtlicher Eigenleistung plus Eigenmittel vom Dorfgemeinschaftsverein

 Restaurierung der Mariengrotte: Restaurierung der Marienstatue, Mauerarbeiten, Abdichtung vom Dach, Verlegung von Stromkabel für Beleuchtung in ehrenamtlicher Eigenleistung plus Eigenmittel vom Dorfgemeinschaftsverein

 Restaurierung Bartholomäus-Denkmal: neue Dacheindeckung aus Schiefer, Ausbesserung Fassade, Reinigung der historischen Beschriftung in ehrenamtlicher Eigenleistung plus Eigenmittel Dorfgemeinschaftsverein

 Austausch Fenster in der Schützenhalle: Ausbau und Einbau in ehrenamtlicher Eigenleistung plus Eigenmittel Heimatschutzverein

Ohne die Förderung wäre vieles nicht möglich geworden

 Erstellung Abstellräume für Gemeinschaftsprojekt HTSV, Musikverein und Stadtmusikverband incl. Neugestaltung des Spielplatzes für die OGS: Maurerarbeiten, Putzarbeiten, Pflasterarbeiten, Baggerarbeiten, Elektroarbeiten in ehrenamtlicher Eigenleistung + Eigenmittel vom HTSV, Musikverein und Standmusikerverband

 Restaurierung Tische Schützenhalle: Austausch in ehrenamtlicher Eigenleistung plus Eigenmittel Heimatschutzverein

 Erneuerung Brücke am Tretbecken: Abbau und Neubau durch ehrenamtliche Eigenleistung plus Eigenmittel Heimat- und Verkehrsverein

 Ich könnte noch viele weitere geförderte Projekte aufzählen, die auch mit viel ehrenamtlichen Aufwand abgeschlossen werden konnten.

 Durch die finanzielle Unterstützung konnten auch Spielgeräte für die OGS und dem Kindergarten angeschafft werden. Somit konnten auch Kosten für die Kommune eingespart werden.

Ein besonderer Dank gilt auch für die Unterstützung der Jugendarbeit in FSV, HTSV, Kolping und Tennisverein.

 Ohne die Förderung der Energiestiftung Sintfeld hätte es viele Projekte nicht gegeben und damit wäre auch die ehrenamtliche Tätigkeit nicht notwendig gewesen. Aber Ehrenamt verbindet und stärkt die Gemeinschaft!

 Ohne Mittel – keine Projekte

Ohne Projekte – keine notwendige ehrenamtliche Tätigkeit

 Ich stelle noch einmal ausdrücklich fest, dass durch die Energiestiftung Sintfeld keine wie durch Herr Nolte im Landtag behaupteten „Nebelkerzen“ gezündet werden, sondern dass durch die finanzielle Unterstützung der Vereine unsere Orte einen deutlichen Mehrwert erhalten und das Ehrenamt fördern!

 Ich bedanke mich für die Unterstützung der Leiberger Projekte im Namen des Dorfgemeinschaftsvereins, des Heimat- und Verkehrsvereins, des Heimat-, Turn- und Sportvereins, des Fußballsportvereins, des Sportfischereivereins, des Gesangvereins, der Kolpingfamilie, des Trägervereins OGS, des Fördervereins Kindergarten, des Heimatschutzvereins, der Kath. Frauengemeinschaft, dem Seniorenkreis, des Musikvereins, der Landfrauen und des Tennisvereins."

 
Hubert Dören

1.Vorsitzender

Leiberger Dorfgemeinschaftsverein e. V.

Andeper Weg 14

Bad Wünnenberg-Leiberg




Kirchenrenovierung wird abermals verschoben

    Leiberg.
Die geplante Renovierung der St. Agatha-Pfarrkirche in Leiberg wird abermals verschoben. Das hat Pastor Markus Wippermann im Festhochamt am Fronleichnstag der Gemeinde mitgetilt. Die kirchlichen Gremien des Erzbistums beratenb erst im September über die Leiberger Kirche. Das bedeute, dass nach einer Ausschreibung und Auftragsvergabe erst im nächsten Jahr mit der Kirchenrenovierung bezgonnen werdebn köbnne. Pastor Wippermann bedauerte, dass Hochzeiten oder Taufen in der Kirche abgesagt wurden, weil die Renovierung auf dem Plan stand.

Die Renovierung sollte eigentlich schon im Vorjahr begonnen werden.




Solche Bilder sucht der Landgasthof Kaiser. Hier eine Szene beim Festzug des Leiberger Schützenfestes vor vielen Jahrzehnten am Schnittpunkt Dechamt-Jürgens-Straße und Hauptstraße mit Blick in den Katthagen. Noch säumen Fachwerkhäuser die Straßen. Und hölzerne Strommasten bringen über  Freileitungen den Strom ins Haus. Die Hofdamen tragen Gladiolen aus dem Hausgarten. Das Bild könnte am Schützenfestmontag 1950 entstanden sein. Kinder tragen Reste der Vogels im Festzug mit.

Landgasthof Kaiser sucht Motive aus Leiberg

Historische Aufnahmen zieren Wände der Hotelzimmer


    Leiberg.
 Im Landgasthof Kaiser in Leiberg zieren seit mehreren Jahren historische Aufnahmen ganze Wände der Hotelzimmer. Viele Gäste erfreuen sich an den Motiven aus Leiberg aus der Zeit Annodazumal.

    An diesem Konzept will Gastwirt und Hotelier Josef Kaiser festhalten. Der 55-jährige Familienvater will weitere Zimmer seines Hotels mit historischen Aufnahmen großflächig  als  Fotodokumente ausstatten. Dazu braucht er aber Bilder aus Leiberg, die möglichst auch Dorfansichten sind.

    Wer solche Bilder besitzt und sie zur Verfügung stellen möchte, kann sie per eMail an Landgasthof-Kaiser@t-online.de  senden. Natürlich können die Bilder auch im Landgasthof Kaiser (Tel 02953/407) vorgelegt werden. Vielleicht schmücken ja eines Tages solche Bilder die Wände der Hotelzimmer.

Große Aufregung im Dorf: Der Bischof wird begrüßt. Hoch zu Ross überwacht die Schützenspitze das Geschehen. Die Kommunionkinder reihen sich für die Hohe Geistlichkeit auf. Der Baldachin wird den Bischof in die Kirche begleiten. Die Häuser sind rotweiß geflaggt.









Vor großer Kulisse zieht der Festzug mit dem Kinderkönigspaar Linus Kersting und Sara Nawabi durch Leiberg.
Kinderschützenfest "im Regenbogenland"
Linus Kersting und Sara Nawabi als Königspaar gefeiert
Großer Andrang beim Festzug vor Königsresidenz

    Leiberg. Im Leiberger Kindergarten regiert ein neues Kinderschützenkönigspaar. Linus Kersting (4 Jahre) und Sara Nawabi (5 Jahre) haben es geschafft und jeweils den Vogel von der Stange geworfen. Sie setzten sich unter insgesamt 28 Bewerbern durch (14 Mädchen, 14 Jungen). Nach 45 Minuten konnten die Kinder die Königin bejubeln, während der König 15 Minuten später feststand.

     Seit über 30 Jahren wird in Leiberg Kinderschützenfest gefeiert. Und das sogar an zwei Tagen. Immer in der Woche vor dem Leiberger Schützenfest findet am ersten Tag des Kinderschützenfestes das Vogelabwerfen und am zweiten Tag der Festumzug statt.

    Zum Vogelabwerfen wurden mit dem aktuellen Leiberger Königspaar Rolf und Nicole Schäfer besondere Gäste in der Einrichtung begrüßt. Sie standen den Kindergartenkindern beim Vogelabwerfen zur Seite und fieberten mit. Besonders fasziniert waren die Mädchen von dem schönen Königinnenkleid, welches Nicole trug. Zum Abschluss spendierten sie allen Kindern ein Getränk.

    Das Kinderschützenkönigspaar stand im Mittelpunkt des Festzuges, der am Donnerstag, 23. Mai, stattfand. Schützen und Blumenmädchen trafen sich im Kindergarten, um das Königspaar mit seinem Hofstaat am Königshaus abzuholen. Der Festzug zog auch an der Königsresidenz von Rolf und Nicole Schäfer vorbei: Das Leiberger Königspaar und Mitglieder des Hofstaates zollten mit Laola-Wellen den kleinen Regenten ihren Respekt. Für die Sicherheit beim Festumzug sorgte dieses Jahr sogar Andreas Borghoff mit einem Polizeiwagen, der dem Umzug voraus fuhr (Foto links). Erstmals begleitete ein Polizeifahrzeug den Leiberger Kinderfestzug.

    Bei sonnigem Wetter versammelten sich viele Schaulustige, um das Königspaar mit seinem Hofstaat zu bestaunen.

     Nach dem Präsentiermarsch ging es zum Kindergarten, in dem mit Königstanz und gemeinsamen Spielen weiter gefeiert wurde. Für die leckeren Waffeln und auch für den Kuchen am Vortag des Vogelabwerfens hatten die Eltern gesorgt, bei denen sich die Kinder ganz herzlich bedanken. Zum Abschluss sahen die Kinder bei einem Kasperstück, wie der Kasper mit seiner Gretel, dem Seppel und sogar dem Räuber Hotzenplotz Schützenfest in Kasperhausen feierte.

   Auch über die Beflaggung der Nachbarhäuser des Kindergartens freuten sich sowohl die Kindergartenkinder als auch das Personal und sagen „Danke“ an die Nachbarn.

Das neue Kinderkönigspaar mit Hofstaat.

Beim Vogelabwerfen hat das Leiberger Königspaar Rolf und Nicole Schäfer im vollen Ornat die Parade im Kindergarten abgenommen..





Erstkommunion in Leiberg 2020 erst am Muttertag am 10. Mai

    Leiberg.
Im nächsten Jahr wird die Erstkommunion in Leiberg erst am Muttertag gefeiert. Das steht im neuen Pfarrbrief, in dem der Zeitplan der Erstkommunion für 2020 für den Pastoralverbund Bad Wünnenberg/Lichtenau veröffentlicht ist.


    Danach gehen Leiberger Kinder erst am 10.Mai 2020 zur Erstkommunion. Die Nachmittagsandacht findet nicht mehr in Leiberg, sondern in der Pfarrkirche Bad Wünennberg statt. Und die traditionelle Montagsmesse nach dem Tag der Erstkommunion ist auch in Bad Wünnenberg. 



Platz für zehn weitere Häuser in Leiberg:

Gewerbeland in Leiberg ist stark nachgefragt

Bis zu 100 Eschen sollen an der Alten Chaussee gefällt werden

  Leiberg. In Leiberg sind weiterhin Bauplätze für neue Häuser ebenso gefragt wie neues Gewerbeland. Das hat  jetzt eine Bürgerversammlung im Landgasthof Kaiser mit etwa 80 Besuchern deutlich gemacht, in der Bürgermeister Christoph Rüther und Ortsvorsteher Christian Carl über jüngste Entwicklungen informierten.

   So wird bekanntlich das Gewerbegebiet an der Baake in Leiberg um etwa 12.000 Quadratmeter an der anderen Straßenseite eines bereits bebauten Gebietes erweitert. Diese Flächen seien bis auf eine einzige Ausnahme schon wieder verkauft, sagte Ortsvorsteher Christian Carl. Zur Verfügung stehe lediglich noch  eine Fläche mit 2635 Quadratmetern. „Das Gewerbe boomt in Leiberg“ sagte der Ortsvorsteher.

    Auch für den Wohnungsbau wird in Leiberg weiteres Land an der Geseker Straße zur Verfügung gestellt. Das neue Baugebiet an der Straße „Zum Alten Sportplatz“ wird verlängert. Dort können jetzt zehn weitere städtische Bauplätze  mit Grundstücksflächen zwischen 600 und 800 Quadratmetern zur Verfügung gestellt werden. Das erweiterte Wohngebiet soll Ende dieses Jahres oder zu Beginn des nächsten Jahres erschlossen werden: Dann kann da auch gebaut werden.

   Für den Endausbau des Bereiches Am Dorf, Lindlaufweg und Am Alten Sportplatz ist eine Überplanung vorgesehen, um ein einheitliches Bild zu erzeugen. Ein Anwohner ist ungeduldig, dass da endlich was passieren solle, Die Straße vor seinem Haus sei schlechter aus als so manchen Wirtschaftsweg.   

    Sorgen bereiten Bäume an der Alten Chaussee. Das Eschensterben macht offenbar auch vor Leiberg nicht Halt. So sollen zwischen 50 und 100 Eschen gefällt werden. Ansonsten müsse die Alte Chaussee gesperrt werden, sagte Ortsvorsteher Christian Carl.






Brot aus Leiberg ist und bleibt spitze

Leiberg.
Auch in diesem Jahr haben sich Produkte der Bäckerei Kaiser aus Leiberg der Prüfungskommision zur freiwilligen Brotprüfung vorgestellt und erneut sehr gute und gute Ergebnisse erzielt. Handwerksqualität zahlt sich offenbar aus.


Mit ‚gut’ wurden folgende Produkte zertifiziert:
-Dinkel-Quarkkruste
-Kartoffelbrot
-Roggenbatzen
-Kernbeißer
-Roggenkasseler

Ein Zertifikat für 'sehr gute Qualität' erhielten folgende Produkte:
-Dreikornbrot
-Sovitalbrot
-Mehrkornbrot mit Quark
-Paderborener Landbrot
-Das Kaiserliche
-Sechskornbrot

Eine Auszeichnung mit der Goldmedaille, als Anerkennung der gleichbleibend sehr guten Qualität, erhielten folgende Produkte:
-Mehrkornbrot mit Quark
-Das Kaiserliche
-Sechskornbrot

Diese 3 Produkte haben in den letzten 3 Jahren regelmäßig an der freiwilligen Qualitätskontrolle des Deutschen Brotinstituts e. V. teilgenommen und sind jeweils durchgehend mit 'sehr gut' bewertet  worden.





Wünnenberger Pfarrer will Manager für Verwaltung einstellen
In Leiberg ändert sich an Wochenenden bei Gottesdiensten nichts


    Atteln/Bad Wünnenberg/Leiberg.
Der Bad Wünnenberger
Pfarrer Daniel Jardzejewski will für den gerade erst neu gegründetet Pastoralverbund Bad Wünnenberg-Lichtenau einen hauptamtlichen Manager für Verwaltungsarbeit einstellen. Dies kündigte der 40-jährige Chef des Pastoralverbundes vor etwa 500 Christen aus den Räumen Lichtenau und Bad Wünnenberg in einer Informationsveranstaltung in der vollbesetzten Altenauhalle in Atteln an.

    Ein Verwaltungsleiter müsste jedoch das Erzbistum Paderborn noch genehmigen, das aber durchaus dazu bereit sei, sagte Daniel Jardzejewski. Dazu werde es in Kürze Gespräche in Paderborn geben. Auch Leiberg gehört dem Pastoralverbund Bad Wünnenberg-Lichtenau an.

    Pläne zur Einstellung eines Verwaltungsleiters sind vor dem Hintergrund zu bewerten, dass dem großen Pastoralverbund nun 21kirchenrechtlich weiterhin selbstständige Pfarreien und Kapellengemeinden angehören. In ihnen sollen künftig nur noch 2,5 Priesterstellen zur Verfügung stellen. Das ist die Konsequenz aus dem anhaltenden Priestermangel auch im Erzbistum Paderborn.. In Leiberg besteht eine halbe Pastorstelle, die Marku Wippermann belegt. Wippermann ist aber auch Diözesanseelsorger der katholischen Jugendverände im Erzbistum.

Foto rechts:  Pfarrer Daniel
Jardzejewski - links - will bei Generalvikar Alfons Hardt - rechts - um eine Position eines Verwaltungsleiters für denc großen Pfarrverbund Bad Wünnenberg-Lichtenau eintreten.      Foto: pdp

   Verwaltungsleiter sollen die Priester entlasten, die sich mehr auf missionarische und seelsorgerische Aufgaben konzentrieren sollen. Im Erzbistum Paderborn wurden in mehreren Pastoralverbünden in einer Pilotphase Verwaltungsleiter getestet. Die Pilotprojekte sind offenbar so erfolgreich gewesen, dass in den nächsten fünf Jahren in allen Pfarrverbünden, die das wünschen, Verwaltungsleiter eingestellt werden sollen. In Bad Wünnenberg-Lichtenau besteht dieser Wunsch. Bisher habe er im Pastoralverbund Bad Wünnenberg etwa 130 Mitarbieter leiten müssen, sagte Pfarrer Daniel
Jardzejewskisetz in Atteln. Mit dem neuen Verbund habe sich diese Anzahl in etwa verdreifacht.

 
  Pfarrer Daniel Jardzejewski stellte in der Informationsveranstaltung in Atteln, an der auch Leiberger Vertreter aus den kirchlichen Gremien, der Kolpingsfamilie, der katholischen Frauengemeinschaft, des Schützenvereins, des Tennisclubs sowie des Heimat- und Verkehrsvereins teilnahmen,  die neuen Gottesdienstordnungen vor, die von den wenigen Priestern zu schultern sind. In Leiberg ändert sich zumindest an den Wochenend-Gottesdiensten nichts: Im wöchentlichen Wechsel werden samstags um 18.30 Uhr und sonntags um 10.45 Uhr Messen angeboten. In der Woche gibt es an Werktagen in Leiberg  auch am Dienstagabend (18.30 Uhr) eine Messe. Zuvor ist von 18 Uhr an eine Anbetung (Andacht).

 Einzig am Hauptsitz Bad Wünnenberg  finden an Wochenenden immer zwei Gottesdienste (samstags und sonntags) statt. Hinzu kommt
einmal im Monat noch eine dritte Messe sonntags  in der Aatalklinik.

Und das sagt das Erzbistum zu den Verwaltungsleitern:

     "Pastorale Räume, die eine Verwaltungsleitung bekommen wollen, unterzeichnen als ersten Schritt gemeinsam mit allen Verantwortlichen eine einvernehmliche Willenserklärung und geben diese beim zuständigen Gemeindeverband ab. Stichtag ist in jedem Jahr der 31. Mai. Die Ausschreibung von Stellen für Verwaltungsleitungen erfolgt halbjährlich. Sollten mehr Willenserklärungen für VL-Stellen vorliegen, als im Halbjahr ausgeschrieben werden können, legen Gemeindeverbände und Generalvikariat gemeinsam eine Reihenfolge der Ausschreibung fest. Entscheidende Kriterien dafür sind Belastung des Pfarrers, Erfolgsaussichten sowie Zukunftsorientierung des Pastoralen Raums."

   Erzbischof Hans-Josef Becker begrüßt die gelungene Pilotphase derVerwaltungsleiter und den kommenden Flächenstart ausdrücklich. „Bei uns ist die deutliche Botschaft angekommen, dass vor allem die Leiter Pastoraler Räume zu viele Verwaltungsaufgaben erledigen müssen. Ich möchte, dass unsere Pfarrer wieder mehr Raum für ihre ureigenen Aufgaben haben: Menschen begleiten, den Glauben fördern, Gott erfahrbar machen, zukunftsfähige Formen des Gemeindelebens entwickeln. Und auch das wichtige Ehrenamt von Kirchenvorständen muss auf Zukunft hin leistbar bleiben.“





Durch Aufsetzen seines Biretts installierte Generalvikar Alfons Hardt (l.) Daniel Jardzejewski als kanonischen Pfarrer in Bad Wünnenberg.                                                                                                                                 Fotos:pdp/Mario Polzer
Daniel Jardzejewski ist jetzt Pfarrer im Verbund Bad Wünnenberg-Lichtenau
Einführung und Eid am Grab des Heiligen Liborius im Dom


   Paderborn/Bad Wünnenberg/Leiberg.
In der Krypta des Hohen Domes hat Generalvikar Alfons Hardt Daniel Jardzejewski als neuen Pfarrer im Erzbistum Paderborn installiert: Er übertrug dem 40-jährigen Geistlichen die Leitung des neu errichteten Pastoralen Raums/Pastoralverbunds Wünnenberg-Lichtenau, die er zum 1. April übernimmt – jetzt als kanonischer Pfarrer in Bad Wünnenberg. Bis her war der gebürtige Werdohler hier
Pfarrverwalter und Leiter des gleichnamigen Pastoralverbunds. Mit dem Ablegen eines Eids versprach der neue Pfarrer, in den übertragenen Pfarrgemeinden den Gottesdienst zu feiern und die Sakramente zu spenden. Zum Pastoralverbund gehört auch Leiberg.     

    Die Einführung in das Amt des Pfarrers findet traditionell am Grab des heiligen Liborius, Patron des Erzbistums Paderborn, statt. „Es gab Menschen vor uns und es wird Menschen nach uns geben, die wie wir hier standen und stehen werden. Unser Dienst, den wir hier beginnen, ist wichtig: Wir tun, was Jesus uns geheißen hat“, sagte Generalvikar Alfons Hardt bei der Feier.

    Die Kirche leide derzeit unter einem großen Vertrauensverlust, sie stehe unter Druck, dieses verlorene Vertrauen wieder herzustellen. Generalvikar Hardt ermutigte Daniel Jardzejewski dazu, seinen Dienst gerade auch in dieser Situation anzugehen – und Kraft in der Beziehung zu Jesus zu finden. „Wir leben im Hier und Jetzt. Und mit dieser Situation müssen wir umgehen. Ich wünsche Ihnen Mut und weiterhin die Freude, die Sie in Ihrem bisherigen Dienst ausgestrahlt haben“, schloss Generalvikar Alfons Hardt seine Ansprache.  

   Daniel Jardzejewski sprach anschließend das Glaubensbekenntnis und  legte seinen Eid ab. Mit den Worten „indem ich Ihnen mein Birett aufsetze, übertrage ich Ihnen das Amt des Pfarrers dieser Gemeinde mit allen Pflichten und Rechten“, installierte Generalvikar Hardt den neuen  Pfarrer.  





Tag der Umwelt: Umweltschützer finden Patronenhülsen in Leiberg.

Umweltschützer finden Altreifen-Friedhof

Patronenhülsen in der Afteaue

80 Umweltschützer in gelben Westen und im Nebel

Müll-Container am Trafohaus ist randvoll

      Leiberg. Patronenhülsen, aufgeschnittener Öltank, Wohnzimmersofa und auch ein Altreifen-Friedhof (Foto rechts): Randvoll wurde am Tag der Umwelt der Müllcontainer am alten Trafohaus im Bruch. 80 Umweltschützer haben in Leiberg Feld und Flur gesäubert. Nirgendwo im Stadtgebiet ist die Beteiligung an solchen Frühjahrsputz-Aktionen so hoch wie in Leiberg.

    Und die Umwelt-Armada mit ihren weithin sichtbaren gelben Sicherheitswesten wurden im Leiberger Nebel durchaus fündig, auch wenn das Müllaufkommen im Vergleich zu Vorjahren deutlich weniger geworden ist. In diesem Jahr allerdings brachte der Tag der Umwelt, zu dem Heimat- und Verkehrsverein und Sportfischereiverein gemeinsam aufgerufen hatten, doch so einiges zu Tage. 50 Kinder- und Jugendliche, darunter Jungschützen, Tennisjugend, Jugendfeuerwehr, Jugendtreff, Kommunionkinder und Grundschüler sowie auch einige Kindergartenkids, hatten sich mit 30 Erwachsenen auf die Suche nach Unrat gemacht.

  Tatort Afteaue: Dort fanden Umweltschützer leere  Patronenhülsen, die wohl von einer  Schrotflinte stammen. Ganz übel sah es im Bereich Birken/Klegg aus: Dort entdeckten Umweltschützer ein Altreifen-Depot. Auch am Wegesrand der Umweltaktion lag ein deutlich sichtbar abgelegter Reifen: Der Besitzer wusste wohl genau, dass an diesem Tag Müllsammler des Weges gingen. Auf dem Weg zum Pestfriedhof lagen etliche Jalousien im Gebüsch abgelagert. Und auch Autoteile werden in Mutter Natur abgelagert: Dazu gehörte zum Beispiel ein Auspuff. Wer macht so was?

   In der Feldflur lagen auch ein Sofa, eine Liege und Bettzeug. Andere fanden Katzenfutter und Eternit-Platten. Ansonsten das Übliche: Viele Folien, Flaschen (zum Teil noch gefüllt) und Dachziegel. Umweltschützer hatten es nicht leicht, aus zum Teil schwierigem Gelände Müll zu bergen. Wegwerfen geht wohl einfacher. Keinen guten Eindruck hinterließ auch das Umfeld um den Grillplatz am Mühlenbusch.

   In sechs Abteilungen zog die grüne Umwelt-Armada durch den Ort, um einen Zehn-Kubikmeter-Container zu füllen.  Neben dem Container wurden Altreifen getrennt aussortiert. Vize-Vorsitzender Josef Kaiser vom Heimat- und Verkehrsverein Leiberg hatte vor der Reviereinteilung alle begrüßt, nachdem die gelben Sicherheitswesten verteilt worden waren: „Sicherheit zuerst“, ermahnte Josef Kaiser die fleißigen Sammler. Die beiden ausrichtenden Vereine sind dankbar dafür, dass wieder Traktoren und Wagen zur Verfügung gestellt worden sind. Den Abschluss der Umweltsäuberung bildete ein gemeinsames Essen in der Fischerhütte. Serviert wurden Erbseneintopf  und Spaghetti Bolognese.

   Die Einsatzleitung war wieder einmal froh, dass so viele Kinder und Jugendliche, darunter auch Kommunionkinder, am Tag der Umwelt in Leiberg mitgemacht haben. Erneut hatten die Veranstalter auch die Grundschule Bad Wünnenberg gebeten, die Leiberger Kinder zum Mittun aufzurufen. Dieser Bitte kam die Grundschulleitung um Rektorin Ursula Prinz in Bad Wünnenberg gern nach.


Hinein mit dem Müll: Im Container liegt bereits ein demontierter Öltank. Josef Hillebrand (kleines Foto) sortiert einen Altreifen aus. So wie Josef Hillebrand haben mehrere Männer unentgeltlich ihre Fahrzeuge für den Tag der Umwelt in Leiberg zur Verfügung gestellt.


Die "Pestfriedhofgruppe" (hier am bekannten Leiberger Pestkreuz) hatte besonders weite Wege zurückzulegen.


Die "Gelbwesten" vor dem Start bei der Reviereinteilung. 80 Kinder, Jugendliche und Erwachsene kamen zum Tag der Umwelt.


Und es gab auch stille Beobachter: Dieser Fischreiher an der Afte ließ sich nicht stören.




Rückzieher bei der Fronleichnamsprozession:
Sie findet jetzt doch donnerstags statt
Dann können auch die Musiker Prozession begleiten


    Leiberg.
 Bei der Festlegung der Fronleichnamsprozession für dieses Jahr 2019 geht es in Leiberg recht turbulent zu. Entgegen der Ankündigung des Pastoralteams Bad Wünnenberg soll die Fronleichnamsprozession jetzt doch wieder wie in all den Jahren zuvor am Fest Fronleichnam, also am Donnerstag, 20. Juni, durchgeführt werden. Das hat Pfarrsekretärin Linde Meschede nach einer Sitzung des Leiberger Pfarrgemeinderates LEIBERG AKTUELL  mitgeteilt.

    Damit nimmt nach derzeitigen Stand die Agatha-Pfarrgemeinde Abschied von Plänen, die Fronleichnamsprozession schon am Sonntag, 16. Juni, durchzuführen.

   Die erneute Veränderung ermöglicht es nun auch dem Musikverein Leiberg, am Fest Fronleichnam die Prozession zu begleiten. Der Sonntags-Termin, der jetzt wieder fallen gelassen wurde, hätte eine Prozession ohne Leiberger Musikverein zur Folge gehabt. Am Sonntag, 16. Juni, ist der Musikverein Leiberg nach Angaben seines Vorsitzenden Winfried Uhle nämlich schon bei einem auswärtigen Schützenfest verplichtet. 

Foto: Unser Archivbild zeigt die Fronleichnamsprozession 2007. Damals wie heute sind auch 2019 die Leiberger Musiker dabei, weil der Termin mal wieder abgeändert worden ist.



Neue Brücke über die Olveke im Empertal: Die Schnelle Eingreiftruppe mit Helfern wie (von links) Willi Fuhr, Ewald Hötger, Friedel Hillebrand und Ferdi Schlucker sorgen für einwn trockenen Überweg über den Wiesenbach.

Foto: Heribert Schmidt

Brückenschlag im Empertal:

Eingreiftruppe legt neuen Steg über Olveke

   Leiberg. Der Brückenschlag im Empertal in Leiberg ist gelungen. Fleißige Hände der Schnellen Eingreiftruppe vom Heimat- und Verkehrsverein haben an sonnenreichen Februartagen eine neue Brücke über den Olvekebach im Bereich des Natursteintretbeckens gelegt. Die neue Brücke ersetzt eine marode und Jahrzehnte alte Holbrücke, die im Laufe der Zeit morsch geworden und von der Einsatztruppe entfernt worden war.

    Jetzt können Wanderer wieder trockenen Fußes und gefahrlos den Bach überqueren. Ein erster Belastungstest mit vier Mitgliedern der Schnellen Eingreiftruppe ergab, dass der auf einer Stahlkonstruktion ruhende Übergang mühelos 400 Kilogramm verträgt, teilte Heribert Schmidt mit. Da geht aber wohl noch mehr.

     Die neue Brücke war in der vereinseigenen Hödde-Halle vorbereitet worden. Die Energiestiftung Sintfeld hat die Finanzierung der  neuen Brücke mit mehreren tausend Euro kräftig unterstützt. Hand- und Spanndienste leistete die Schnelle Eingreiftruppe des Heimat- und Verkehrsvereins Leiberg.  





Christopher Scharfen (links) hat die Bäckerei Kaiser übernommen. Damit bleibt der fast 100 Jahre alte Traditionsbetrieb in Familienhand, denn Juliane Kaiser (rechts) ist Tante ihres Neffen Christopher. Viele Kunden sind froh und dankbar, dass die Bäckerei weitergeführt wird, - jetzt in der vierten Generation.

Generationswechsel in der Bäckerei Kaiser:

Christoph Scharfen übernimmt Traditions-Familienbetrieb

   Leiberg. Seit fast 100 Jahren, in der 3. Generation, steht die Bäckerei Kaiser aus Leiberg für hochwertige Handwerksqualität ihrer Backwaren. Nun ist es an der Zeit an die nächste Generation zu denken.

    Christopher Scharfen hat zum 1. Januar 2019 die Bäckerei Kaiser aus Leiberg übernommen. Der Leiberger führt somit den Familienbetrieb in vierter Generation fort. Seine Tante und bisherige Eigentümerin, Juliane Kaiser, zieht sich nach langjähriger Tätigkeit aus der Geschäftsleitung zurück, bleibt jedoch der Bäckerei mit Rat und Tat erhalten.

    Juliane Kaiser bedankt sich auf diesem Wege ganz herzlich für die bisherige Unterstützung ihrer Familie, ihrem starken Mitarbeiterteam und ihrer treuen Kundschaft.

    Christopher Scharfen selbst ist seit fünf Jahren als Bäckermeister in dem Unternehmen im Einsatz und führt nun die rund 35 Mitarbeiter, für die sich – genauso wie für die Kunden – keine Änderungen aufgrund des Besitzerwechsels ergeben.

   Die hohe Qualität der Backwaren wird in regelmäßigen, freiwilligen Prüfungen der Bäckerinnung bestätigt und ausgezeichnet.

    Kaiser’s Backwaren in Handwerksqualität bekommen Kunden in den Filialen in Leiberg, Fürstenberg, Haaren, Büren und Brenken.

     Christopher Scharfen ist stolz, mit dem vorhandenen starken Team die Familientradition fort zu führen.





Ohne Helfer funktioniert kein Kindermusical.
Für Kindermusical in Leiberg:
HTSV sucht dringend Übungsleiter


    Leiberg. Der HTSV Leiberg sucht dringend Übungsleiter für das Kindermusical 2019. Nach vielen erfolgreichen Jahren soll auch in diesem Jahr wieder ein Musical einstudiert und aufgeführt werden. Dies ist allerdings nur mit genügend Übungsleitern möglich.

     Interessenten können sich bei Madlen Dören, Tel. 02953/1861, madlendoeren@t-online.de oder bei jedem anderen Vorstandsmitglied melden.




Landfrauen bieten öffentlichen Bücherschrank an


    Leiberg. Im Sinne der Nachhaltigkeit (wer liest schon ein Buch mehr als einmal?) und um den Austausch von Literatur zu unterstützen, gibt es seit kurzem auf Initiative der Leiberger Landfrauen in der Aula der Leiberger OGS einen öffentlichen Bücherschrank.

    In diesen kann jeder Bürger seine (gut erhaltenen) Bücher einstellen, um sie anderen Lesern anzubieten. Man darf jederzeit Bücher entnehmen und diese zum Lesen mitnehmen; ob man sie zurückbringt, behält, tauscht oder nicht, entscheidet jeder Nutzer selbst.

   Um den geregelten Ablauf der OGS nicht zu stören, ist die Bücherausleihe zeitlich auf freitags von 17 bis 20 Uhr beschränkt.




Leiberger Frauen gründen neuen Verein
Er heißt "Leiberger Frauen- und Generationstreff" (LFG)


   Leiberg. Leiberger Frauen haben im Landgasthof Leiberg einen neuen Verein gegründet. Er heißt "Leiberger Frauen- und Generationstreff". Zu LFG-Vorsitzenden wurden Ramona Köhler und Kerstin Stich gewählt.

    Dem Aufruf einiger Leiberger Frauen zur Vereinsneugründung waren deutlich mehr Menschen als erwartet gefolgt. Statt der erwarteten 30 kamen etwa 75 Leiberger Frauen zur Gründungsversammlung.

  Nach Verlesen der Satzung wurde ein Vorstand gewählt. Der neue Verein strebt die Gemeinnützigkeit an. Das Programmangebot entspricht zunächst einmal weitgehend dem Angebot des örtlichen Landfrauenvereins. Beobnachter rechnen damit, dass sich der Landfrauenverein demnächst in Leiberg auflöst.




Es gibt Veränderungen in der Führungsspitze der Leiberger Schützen: Oberst Werner Müller (rechts) begrüßt den amtierenden Schützenkönig Rolf Schäfer (Mitte) als neuen Geschäftsführer in seinen Reihen und ernennt dessen Vorgänger Hartmut Schmidt (links) nach 12-jähriger Vorstandsarbeit zum Ehrenoffizier im Heimatschutzverein Leiberg.

Festzüge in Leiberg: "Mir schwillt der Kamm"

Beteiligung an Festzügen steht heftig in der Kritik

Pfarrgemeinderats-Chef rechnet mit säumigen Schützen ab

Es gehen montags mehr zum Frühstück als zu den Festzügen

Rolf Schäfer löst Hartmut Schmidt als Geschäftsführer ab

Werner Müller als Oberst einstimmig bestätigt

    Leiberg. Beim Schützenfest in Leiberg nehmen montags am Schützenfrühstück  inzwischen deutlich mehr Schützen teil als an den drei Festzügen des Volksfestes. Darüber sind in der Generalversammlung des Heimatschutzvereins Leiberg mit fast 200 Schützen im Landgasthof Kaiser deutliche Worte gefallen. Am schärfsten formulierte diese Entwicklung Pfarrgemeinderatsvorsitzender und Schützenbruder (seit 45 Jahren) Hartmut Kaiser: „Die Beteiligung am Umzug am Sonntag ist erbärmlich.“

    Hartmut Kaiser (Foto links) rechnete vor, dass im gut 600 Mitglieder zählenden Verein nur noch jeder Fünfte an den Festzügen teilnehme, dafür aber montags gern zum Schützenfrühstück gehe. Es stünden „Männer in besten Jahren“ mit dem Bierglas in der Hand am Straßenrand, um sich den Umzug anzuschauen. Der Pfarrgemeinderatsvorsitzende, der vom wiedergewählten Oberst Werner Müller Punkt für Punkt volle Unterstützung erfuhr, beklagte auch eine mangelhafte Beteiligung der Schützen am Gottesdienst zum Schützenfestauftakt am  Samstag. Er sprach von Auflösungserscheinungen beim Weg von der Schützenhalle zum Kirchplatz, auf dem der Gottesdienst mit anschließendem Zapfenstreich stattfindet. Dies sei mit den  auf der Fahne verbrieften Werten wie „Glaube, Sitte, Heimat“ nicht vereinbar und widerspreche dem Geist der Vereinssatzung, die auch die Förderung der Religion zum Inhalt habe.

   "Nicht nur ans Freibier glauben"

    Kaiser hatte zuletzt noch 120 Schützen sonntags beim Festzug gezählt: Dabei habe doch jeder Schützenkönig ein Anrecht, dass  Schützen ihm möglichst zahlreich im Festzug folgten.  Leiberg biete mit so einer Beteiligung auswärtigen Gästen ein schlimmes Bild: „Mir schwillt der Kamm“ sagte Hartmut Kaiser wörtlich.  „Glaube“ heiße wohl nicht, dass man nur an das Freibier zum Schützenfest glaube. Ausdrücklich lobte Kaiser die hohe Beteiligung der Jungschützen: "Ihr habt uns den A.... gerettet."

    Zuvor hatte auch schon der alte und neue Schützenoberst Werner Müller die Teilnahme  an den Festzügen im Jahresbericht zum Thema gemacht. Der Oberst spielte gar mit dem Gedanken, Marken fürs montägliche Schützenfrühstück schon sonntags beim Festzug zu verteilen. Dann kämen beim beliebten Frühstück vorm Vogelschießen nur die zum Tisch, die auch am sonntäglichen Festzug teilgenommen haben. Der Vorschlag stieß auf Widerspruch.

   Ein Vorschlag eines Schützen, samstags auf den Festzug durchs Bruch zu verzichten und stattdessen die neuen Baugebiete zu beglücken, lehnt Oberst Werner Müller strikt ab: „Das Unterdorf gehört zu Leiberg.“

     In der Generalversammlung des Schützenvereins Leiberg hat es eine wichtige personelle Veränderung gegeben. Schriftführer Hartmut Schmidt stand nach zwölfjähriger Vorstandsarbeit nicht mehr zur Verfügung: Sein Nachfolger ist der amtierende Schützenkönig Rolf Schäfer, der in Leiberg bereits Sitzungspräsident im Karneval ist und auch im Sportverein als Geschäftsführer leitende Funktionen ausübt. Hartmut Schmidt wurde auf einstimmigen Beschluss der Generalversammlung zum Ehrenoffizier ernannt.

  Gut gefüllte Kassen im Schützenverein: Schulden waren gestern

      Ansonsten standen einstimmige Wiederwahlen an. Oberst Werner Müller bleibt ebenso im Amt wie die beiden Zugführer Manfred  Vogd (erster Zug) und Joachim Kaiser (dritter Zug). Über Wiederwahlen freuten sich auch Fähnrich Johannes Henneken und die Fahnenoffiziere Heinrich Stich und Rüdiger Pickhardt, die für die zweite Fahne verantwortlich bleiben.   Die sechsköpfige Stellvertreter-Riege besteht nun aus Maik Donschen, Marcel Sieren, Christopher Scharfen, Patrick Donschen, Simon Stratmann und Jascha Pickhardt. Neuer Kassenprüfer ist Matthias Fuhr, der Willi Fuhr turnusgemäß ablöst.

    Wirtschaftlich steht der Leiberger Heimatschutzverein glänzend dar. Kassierer Michael Stratmann meldete im operativen Geschäft eine fünfstellige Überschusssumme. Nach etlichen Darlehnsjahren, die nicht zuletzt ständigen Investitionen in die vereinseigene Schützenhalle geschuldet sind, ist der Verein nun längst schuldenfrei und verfügt über eine gute Liquidität mit einer ebenfalls guten fünfstelligen Summe. Kein Wunder, dass die Versammlung auf Vorschlag von Kassenprüfer Achim Hesse dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilte.  

Bier wird zum Schützenfest teurer

     Unter anderem wirft die Fotovoltaikanlage auf dem Dach der Halle schöne Überschüsse ab. Der Schankvertrag mit dem Festwirt wurde für dieselbe Summe wie 2018 verlängert. Dafür müssen Leiberger Schützenfestbesucher beim Fest vom 25. bis 27. Mai 10 Cent mehr für die Flasche Bier (dann 1,70 Euro) und zwei Euro mehr für die Kiste Bier (dann 34 Euro) bezahlen.

 Er macht es wirklich für 10 Euro

      Die Vogelvergabe fürs nächste Schützenfest bot das übliche Spektakel in der Generalversammlung. Nach einer Erstforderung von 350 Euro erhielt dann letztendlich  Ex-Schützenkönig Kevin Schmidt (Foto rechts) den Zuschlag: Er bekommt für den Adler aus Pappelholz gerade einmal zehn Euro Gehalt. Besser als nichts: Es hat in Leiberg schon häufiger Jahre gegeben, in denen Vogelbauer für diese Ehre sogar noch Geld bezahlen mussten. Vier Wochen vorm Fest will Oberst Werner Müller den Vogel sehen und begutachten. Die Jungschützen bauen ihren Vogel selbst und bekommen vom Oberst dafür ein Schächtelchen (Bier).

    Im Beisein von Schützenkönig Rolf Schäfer, Jungschützenkönig David Schaefer, Ehrenoberst Heinz-Friedel Schmidt und Ortsvorsteher Christian Carl hat Musikvereinsvorsitzender Winfried Uhle darauf hingewiesen, dass er nun nach Klaus Füser die Verwaltung der städtischen Musikerbühne übernommen habe. Jeder, der diese Bühne - auch privat - mieten möchte, könne sich an Winfried Uhle wenden.  Apropos Musikverein: Dirigent Martin Hesse warb um Nachwuchs und kündigte eine öffentliche Probe an.

  Mallorca-Party: Das haben die Jungschützen klasse gemacht

    Im nächsten Herbst soll es in Leiberg wieder eine Mallorca-Party in der Schützenhalle als Nachfolge des aufgegebenen Oktoberfestes geben. Oberst Werner Müller sprach von einem großartigen Erfolg der vergangenen Mallorca-Party, die von Jungschützen ausgerichtet worden war: „Das habt Ihr klasse gemacht“, sagte der Leiberger Oberst.

    Eine Sammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ergab 370 Euro, die der Verein auf 400 Euro aufstockt.

    Zur Betreuung seiner Internetseite sucht der Schützenverein Leiberg Unterstützung. Dies hatte bislang der ausgeschiedene Geschäftsführer Hartmut Schmidt geleistet. Wer Interesse hat, soll sich beim Oberst Werner Müller melden.


Die neue Führungsriege des Leiberger Schütenvereins mit dem verabschiedeten Ehrenoffizier Hartmut Schmidt (4. von links) um Oberst Werner Müller (vorne Mitte).



Noch ist die Olveke im Leiberger Empertal ein urwüchsiger Bach. Was wird, wenn Büren jährlich 700.000 Kubikmeter Wasser abzapft?

RP entscheidet: Büren darf in Leiberg 700.000 Kubikmeter Wasser abzapfen

Büren muss allerdings zahlreiche Auflagen erfüllen und Rapport geben

Sorgen um die Ökologie im kleinen Wald- und Wiesental

   Leiberg/Büren. Die Stadt Büren darf von Januar an 30 Jahre lang jedes Jahr 700.000 Kubikmeter Trinkwasser aus zwei Empertal-Quellen in Leiberg abschöpfen. Das hat die Bezirksregierung Detmold entschieden und damit dem Antrag der Stadt Büren in vollem Umfang entsprochen.  Zum Antrag der Stadt Büren hatte es etliche Einwendungen aus dem Bad Wünnenberger Rathaus und auch aus Leiberg gehagelt. In Leiberg wird befürchtet, dass die Ökologie im Wald- und Wiesental Schaden nimmt. Die Bezirksregierung hat der Stadt Büren etliche Auflagen zum Schutz der Ökologie auferlegt: Sie muss in bestimmten Zeitabständen immer wieder Berichte und Gutachten vorlegen,

    Nach der in Leiberg umstrittenen Entscheidung der Bezirksregierung darf die Stadt Büren künftig deutlich mehr Trinkwasser im Empertal fördern als die bisher erlaubten 448.000 Kubikmeter (jährlich). Die beiden Quellen im Empertal, aus denen Büren seit 1911 Wasser bezieht, sprudeln etwa eine Million Kubikmeter jährlich.

    Die Stadt Büren muss gewährleisten, dass mindestens drei Liter Wasser pro Sekunde in den Bach Olveke fließen.  An diesen drei Litern entzündet sich der Streit, der Heimat- und Verkehrsverein, Sportfischer, Fischereigenossenschaft, Ortsvorsteher Christian Carl oder  Wünnenbergs Bürgermeister Christoph Rüther mit etlichen anderen Bürgern zu zahlreichen Einwendungen gegen die Bürener Wasserpläne im Empertal veranlassten. Im Raum Bad Wünnenberg hält man diese Abflussmenge für viel zu gering.

   "Da bleibt doch nur noch ein Rinnsal"

    „Da bleibt doch nur ein Rinnsal“, sorgt sich Hubert Dören als Vorsitzender des Dorfgemeinschaftsvereins Leiberg und des Heimat- und Verkehrsvereins um die Ökologie im Wald- und Wiesental. Der Sportfischereiverein Leiberg um Vorsitzenden Stefan Sprenger sieht die Fischwelt bedroht: Die Olveke sei auch ein wichtiges Laichgebiet. Wenn 70 Prozent des Wasserhaushaltes abgezogen werde, bleibe das nicht ohne Auswirkungen auf die Ökologie. Außerdem sei das Schicksal der Afte im Raum Leiberg ungeklärt, wenn ihr große Mengen Zulauf aus der Olveke fehlten. Das Empertal ist zudem ein bedeutender Lebensraum für Salamander, die hier eine ungewöhnlich große Population erleben. Sie sieht Hubert Dören ebenfalls bedroht.

   Die Proteste aus Leiberg sind nach Einschätzung von Bürgermeister Christoph Rüther und Dorfgemeinschaftsvorsitzendem Hubert Dören in Detmold nicht vollends ungehört geblieben. Die Bezirksregierung legt Büren etliche Auflagen auf und fordert regelmäßige Kontrollen zur Auswirkung auf die Ökologie im Empertal. Betriebsbücher müssen regelmäßig in Detmold vorgelegt werden. Binnen sechs Monaten hat Büren ein Gutachten vorzulegen, ob eine zusätzliche Pegelmessstelle  in der Afte in Höhe der Olvekeeinmündung einzurichten sei. Alle fünf Jahre muss die Stadt Büren zur Beweissicherung  über das Grundwasser (Qualität und Quantität) vorlegen. Detmold verlangt bis zu sechs Begehungen eines Sachverständigen von März bis August, um das Aufkommen des Feuersalamanders im Empertal zu dokumentieren: Dazu seien auch Rotlicht-Strahler in Abend- und Nachtstunden einzusetzen.

    Rotlichtstrahler im Empertal

    Nach fünf Jahren soll eine Auswertung der Salamander-Beobachtungen erfolgen. Auf Grundlage der Ergebnisse sollen möglichweise weitere Maßnahmen zum Artenschutz festgelegt werden. Zudem sind im nächsten Jahr zwei Bestandserfassungen zum Fischaufkommen durch einen  anerkannten Sachverständigen durchzuführen.

   Alle zehn Jahre muss Büren neue Bedarfsprognosen zum Trinkwasserverbrauch in Büren vorlegen. Im Bedarfsfall will Detmold die Fördermengen im Empertal anpassen.

    Bei einer Zusammenkunft Leiberger Vereinsvertreter und Politiker mit Bürgermeister Christoph Rüther und Ortsvorsteher Christian Carl wurde darauf gepocht, dass Gutachter und Sachverständige bei den Kontrollgängen im Empertal von neutraler Seite bestellt werden sollten und keine von der Stadt Büren bezahlten Gutachter sein dürften. Über diese Frage will der Bad Wünnenberger Bürgermeister mit seinem Bürener Amtskollegen Burkhard Schwuchow sprechen. In Bad Wünnenberg wird das Thema Empertalquellen jährlich auf die Tagesordnung des Umweltausschusses gesetzt.

    Durch Enteignung kam Büren in den Genuss der Wasserrechte

    Die Stadt Büren begründet ihre Anträge zu deutlich erhöhten Bezugsmengen im Empertal mit der Trinkwassersicherheit in Büren, die die Stadt gefährdet sieht. Büren benötige jährlich bis zu 1,5 Millionen Kubikmeter Trinkwasser. Es sei zu befürchten, dass in Dürrezeiten die Bezugsrechte aus der Aabach-Talsperre von 1,1 Millionen Kubikmeter auf 800.000 Kubikmeter gekürzt werden. Dann fehlten 700.000 Kubikmeter Wasser, die deshalb aus Leiberg fließen sollen. 

    Die Stadt Büren  hat seit 1919 und 1950 Wasserrechte im Leiberger Empertal, die ihr  durch Enteignung beziehungsweise angedrohter Enteignung vor etlichen Jahrzehnten in Leiberg zufielen. 





Welch ein Anblick:  So sehen Flugzeug-Piloten unsere Heimat. Vorne der Ort Leiberg mit der Pfarrkirche im Zentrum, dahinter Bad Wünnenberg. Die Aftetalbrücke schiebt sich derzeit von Norden nach Süden. Christian Kessler aus Leiberg hat diese Fotos geschossen und veröffentlicht.

So sieht die Aftetalbrücke aus 400 Metern Höhe aus
Christian Kessler veröffentlicht eindrucksvolle Fotos


  Leiberg.
Beim Bau der mehr als 45 Millionen Euro teuren Aftetaltalbrücke ist für die Überquerung inzwischen der vierte von sechs Brückenpfeilern erreicht worden. Die Fertigstellung der Brücke zwischen
Leiberg und Bad Wünnenberg verzögert sich bekanntlich um ein Jahr und soll statt September 2019 erst im September 2020 vollewndet sein (wir berichteten).

    Die etwa 60 Millionen Euro teure Orstumgehung Bad Wünnenberg (B 480 neu) kann etwa im Herbst 2021 befahren werden. Für die Verzögerung hat das Bauunternemen  Max Bögl Neuberechnungen  der Statik verantwortlich gemacht: Es wird mehr Stahl als anfänglich angegeben benötigt. Damit dürfte die Brücke auch teurer werden.

    Christian Kessler aus Leiberg hat derzeit eindrucksvolle Luftaufnahmen zum spektakulären Brückenbau veröffentlicht. Er hat diese Fotos am letzten August-Sonntag bei einem Rundflug mit einer Robin DR 400 aus etwa 400 Meter Höhe geschossen. Die Bilder zeigen auch den Waldreichtum dieser Gegend.

   Die Brücke ist 785 Meter lang und überspannt auf sechs Pfeilern das Aftetal zwischen der Nordseite (aus Richtung Paderborn) und der Südseite (in Richtung Bleiwäsche) auf einer Höhe von bis zu 70 Metern. Die  Stahlteile für den Unterbau werden mit Spezialtransporten, die nur nachts fahren können, aus Süddeutschland angeliefert. Das dauert lange und ist schwierig. Denn marode Brücken und viele Baustellen sorgen dafür, dass die Schwertransporte teilweise weite Umwege fahren müssen.


Auf diesem Foto  ist der Fortschritt der Aftetalbrücke schön zu sehen. Im Hintergrund das Dorf Leiberg.



Der Glockenturm hat jetzt ein Kupferdach

Glockenturm ist wieder gut behütet

     Leiberg. Der Glockenturm an der mittelalterlichen Kirchstelle Andepen ist am Nollen in Leiberg wieder gut behütet und trägt einen Hut. Mitglieder und Freunde des Heimat- und Verkehrsvereins haben rechtzeitig vor der geplanten Marienandacht (2. Mai, 18 Uhr) das vor einigen Wochen abgetragene Dach wieder mit einem Kran in Position gebracht.

    In der vereinseigenen Hödde-Hallte hatte der Heimat- und Verkehrsverein unter Federführung von Markus Rustemeier (47) das marode, 20 Jahre alte Dach erneuert: Das ehemalige Holzdach ist nun mit Kupferplatten belegt. Die Restaurierung - ein Projekt des Dorfgemeinschaftsvereins - erfolgte auch mit finanzieller Unterstützung der Energiestiftung Sintfeld, die mit 2000 Euro dem Verein unter Vorsitz von Hubert Dören über den Dorfgemeinschaftsverein unter die Arme gegriffen hat.

       Nach der 500-Jahr-Feier (1990) des 1490 gegründeten Dorfes Leiberg hatten etliche Helfer aus mehreren Leiberger Vereinen aus Erlösen des Jubiläumsfestes die alte Kirchstelle des 1390 oder 1391 wüstgefallenen Dorfes Andepen 1994 wieder hergerichtet. 1996 bauten Heimatfreunde einen Glockenturm, der ebenfalls wie ein Bildstock an die alte Kirchstelle aus dem Mittelalter hoch über dem Aftetal erinnert.

     Das frühmittelalterliche Dorf Andepen mit Siedlungsschwerpunkt in einem Seitental (Empertal) der Afteaue im heutigen Leiberg wird bereits im neunten Jahrhundert in Urkunden des Klosters Corvey als sächsische Kleinsiedlung erwähnt. Mit der Christianisierung durch Karl den Großen ruft bereits sehr früh die Glocke der St. Johannes-Kirche die Gläubigen aus der Pfarrei Andepen, die vermutlich durch  Bischof Meinwerk zur  selbständigen Pfarrei erhoben wurde, zum Gottesdienst hoch über dem Aftetal.

     An der inzwischen restaurierten  Andeper Kirchstelle außerhalb des Dorfes Andepen soll zur Zeit der heidnischen Sachsen ein Tempel gestanden haben.   Zur Frankenzeit besitzen vornehmlich  die Klöster Abdinghof und Böddeken sowie die Grafen von Werl  und Arnsberg große Güter in dem kleinen Dorf, das zum Ausgang des 14. Jahrhundert ein Opfer blutiger Raubritterfehden werden sollte. Die räubrischen Ritter der Bengeler Fehde verwüsten wie so viele andere Orte im Sintfeld  auch Andepen gegen 1390 oder 1391. Erst 100 Jahre nach der Zerstörung  stiftet Johann Graf von Westphalen in einer Urkunde vom 30. April 1490 das heutige Dorf Leiberg.

Foto rechts: Fleißige Hände wie (von links) Reinhard Dören,  Michael Schäfer, Herbert Michalczak, Ewald Hötger, Ferdi Schlucker und Horst Rustemeier haben das Dach auf den Glockenturm an der Andeper Kirchstelle gehoben.





Begrüßung und Abschied am Ortseingang

   Leiberg.
Der Heimat- und Verkehrsverein zeigt am Leiberger Ortseingang beziehungsweise auch am  Ortsausgang Flagge für das Aftedorf. Wer jetzt von Haaren kommend in den Ort hereinfährt, wird an der vereinseigenen Hödde-Halle mit dem Leiberger Ortswappen und einem "Herzlich willkommen" begrüßt. Ähnlich freundlich werden Einheimische und Gäste beim Verlassen des Ortes verabschiedet.

    Mit der Beschriftung auf zwei Garagentoren der Halle will der Verein das Ortswappen stärker ins Bewusstsein rufen, das auch die Briefbögen des Heimat- und Verkehrsvereins mit seinen mehr als 140 Mitgliedern um Vorsitzenden Hubert Dören ziert.


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