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Leiberg AKTUELL - News aus Leiberg
Präsentiert vom Heimat- und Verkehrsverein




Heimatfreunde wollen Vorstands-Wahlzeit verlängern

    Leiberg.
 Die Mitglieder des Heimat- und Verkehrsvereins Leiberg kommen am Sonntagvormittag, 11. März, zur Jahreshauptversammlung im Gasthof  Stratmann zusammen. Das Treffen beginnt um 9.30 Uhr mit einem Westfälischen Frühstück.

    Neben Jahres- und Kassenberichten stehen auch Satzungsänderungen an. So soll die Vorstands-Wahlzeit von drei auf vier Jahre verlängert werden. Alle zwei Jahre soll künftig der "halbe" Vorstand neu gewählt werden, schlägt der Vorstand seinen Mitgliedern vor.

 Tagesordnung

1. Begrüßung und Westfälisches Frühstück
2. Genehmigung der Niederschrift vom 12. März 2017
3. Jahresbericht des Vorsitzenden
4. Kassenbericht
5. Aussprache über Jahresbericht und Kassenbericht
6. Bericht der Kassenprüfer und Entlastung des Vorstandes
7. Neuwahl eines Kassenprüfers oder einer Kassenprüferin
8. Satzungsänderungen
9. Jahresprogramm 2018
10. Verschiedenes
            - Tag der Umwelt am 24. März
            - 150. Kirchweih
            - Toilettenverleih
            - Tretbecken Empertal




60-Tonnen-Kran nimmt Dach vom Glockenturm ab

Heimatfreunde erneuern Turm-Kopf an der Andeper Kirchstelle

    Leiberg. Heimatfreunde erneuern derzeit unter Federführung des Dorfgemeinschaftsvereins mit Unterstützung des Heimat- und Verkehrsvereins mit dem Vorsitzenden Hubert Dören das in die Jahre gekommene Dach am Glockenturm der Andeper Kirchstelle in Leiberg. Mit einem 60 Tonnen Kran unter Führung von Horst Rustemeier ist das Dach jetzt in Gänze abgenommen worden (Foto rechts).

     Das mit Holzschindeln bedeckte Dach soll jetzt mit Kupferplatten belegt werden. Dies geschieht in der Höddehalle unter Federführung von Markus Rustemeier vom Heimat- und Verkehrsverein Leiberg. Es handelt sich aber um eine Projekt des Dorfgemeinschaftsvereins, das von der Energiestiftung Sintfeld finanziell gefördert wird.

    Nach der 500-Jahr-Feier (1990) des 1490 gegründeten Dorfes Leiberg hatten etliche Helfer aus mehreren Leiberger Vereinen aus Erlösen des Jubiläumsfestes die alte Kirchstelle des 1390 oder 1391 wüstgefallenen Dorfes Andepen 1994 wieder hergerichtet. 1996 bauten Heimatfreunde einen Glockenturm, der ebenfalls wie ein Bildstock an die alte Kirchstelle aus dem Mittelalter hoch über dem Aftetal erinnert.

   Das inzwischen gut 20 Jahre alte Holzdach ist marode geworden und wird jetzt durch ein Kupferdach ersetzt.

   Das frühmittelalterliche Dorf Andepen mit Siedlungsschwerpunkt in einem Seitental (Empertal) der Afteaue im heutigen Leiberg wird bereits im neunten Jahrhundert in Urkunden des Klosters Corvey als sächsische Kleinsiedlung erwähnt. Mit der Christianisierung durch Karl den Großen ruft bereits sehr früh die Glocke der St. Johannes-Kirche die Gläubigen aus der Pfarrei Andepen, die vermutlich durch  Bischof Meinwerk zur  selbständigen Pfarrei erhoben wurde, zum Gottesdienst hoch über dem Aftetal.

    An der inzwischen restaurierten  Andeper Kirchstelle außerhalb des Dorfes Andepen soll zur Zeit der heidnischen Sachsen ein Tempel gestanden haben.   Zur Frankenzeit besitzen vornehmlich  die Klöster Abdinghof und Böddeken sowie die Grafen von Werl  und Arnsberg große Güter in dem kleinen Dorf, das zum Ausgang des 14. Jahrhundert ein Opfer blutiger Raubritterfehden werden sollte. Die räubrischen Ritter der Bengeler Fehde verwüsten wie so viele andere Orte im Sintfeld  auch Andepen gegen 1390 oder 1391. Erst 100 Jahre nach der Zerstörung  stiftet Johann Graf von Westphalen in einer Urkunde vom 30. April 1490 das heutige Dorf Leiberg.

    Ein "Eisernes Buch" an der ehemaligen Andeper Kirchstelle berichtet vom Schicksal des Dorfes Andepen. In der Advents- und Weihnachtszeit ist der Turm als beleuchtete Silhouette weithin im Aftetal sichtbar.


Im Juni 1996 ist der 5,55 Meter hohe Glockenturm an der Andeper Kirchstelle gesegnet worden, damals von Prälat Kathke und Pastor Manuel. Die Feier mit einem schönen Fest entlang der Straße am Nollen erfolgte 850 Jahre nach der urkundlichen Ersterwähnung der Andeper Kirche   ("andepo cum ecclesia"/"Andepen mit Kirche") vom 7. Mai 1146. In dieser Urkunde werden Besitztümer des Kloster Abdinghof aufgelistet.






Die kfd Leiberg hat Jubilarinnen geehrt. Von links: Birgit Friedrich, Nicky Friedrich, Sabine Hillebrand, Erika Motnik, Sigrid Dören-Preußler, Linde Meschede und  Petra Kästner.

Kfd Leiberg hat mit Pastor Markus Wippermann einen neuen Präses

Frauen wählen künftig alle zwei Jahre "halben Vorstand"

    Leiberg. Die Katholische Frauengemeinschaft (kfd) Leiberg hat mit Pastor Markus Wippermann wieder einen Präses. Der 36 Jahre alte Seelsorger und neue Leiberger Pastor wurde in der Generalversammlung der kfd im Pfarrheim einstimmig gewählt, teilt kfd-Sprecherein Kerstin Stratmann mit.

    Im Anschluss an eine gemeinsame kfd-Messe begrüßte Vorsitzende Anita Kaiser die Mitglieder im Pfarrheim. Nach dem Rückblick auf das vergangene Jahr und dem Verlesen des Kassenberichtes verabschiedete die Versammlung einstimmig eine Satzungsänderung, so dass der Vorstand in Zukunft jeweils zur Hälfte alle zwei Jahre gewählt wird.

    Somit stehen im nächsten Jahr Wahlen an: 2019 werden die 2. Vorsitzende und die Schriftführerin gewählt. Zwei Jahre später (also 2021) wird dann die Vorsitzende und die Kassiererin gewählt.

    Die kfd Leiberg ehrte Jubilarinnen, die seit 25 bzw. 50 Jahren der kfd angehören. Dies sind: Sigrid Dören-Preußler, Birgit Friedrich, Nicky Friedrich, Elisabeth Hesse, Sabine Hillebrand, Christiane Hillebrand, Petra Kästner, Angelika Link, Linde Meschede, Irmgard Rustemeier (alle 25 Jahre Mitgliedschaft) und Toni Holzapfel sowie die frühere Vorsitzende Erika Motnik (50 Jahre Mitgliedschaft). Ihnen wurde eine Rose und ein kleines Präsent überreicht.

   Das Jahresprogramm 2018, das während der Versammlung vorgestellt wurde und mit vielen Aktionen ein abwechslungsreiches Jahr verspricht, soll in Kürze veröffentlicht werden.





Leiberger Unternehmer suchen Nachwuchs:
"Infotag des Straßenbaus" beim Tief- und Straßenbauunternehmen Bölte am 18. März

    Leiberg. Leiberger Unternehmer suchen Nachwuchs und öffnen deshalb Firmentore. Beim Tief- und Straßenbaunternehmen Bölte werden junge Leute am "Infotag des Straßenbaus" am Sonntag, 18. März,  von 10 bis 16 Uhr über Ausbildungsplätze, Praktika und Berufsmöglichkeiten informiert.

     Das Betriebsgelände befindet sich in Leiberg Auf der Hödde 22.





Die Jugendgruppe mit Graffit-Künstler Dietrich Butt (links).

Graffiti-Künstler arbeitet mit Leiberger Jugendlichen


    Leiberg. An einem Samstagmorgen hieß es für die Teilnehmer des Graffiti Workshops in Leiberg, früh aufstehen. Denn um 9 Uhr war  Graffitikünster Dietrich Butt aus Gütersloh im Leiberger Jugendtreff, um mit den Kindern und Jugendlichen ein tolles Graffti zu sprayen.

     
Zunächst erfuhren die Teilnehmer etwas über die Kultur des Graffitis und über die unterschiedlichen Techniken. Dann ging es an die Spraydosen: Alle durften ihr können unter Beweis stellen.


   
 Nach sechs Stunden ist ein tolles Graffiti entstanden, welches die Teilnehmer stolz präsentieren.






Bei der Arbeit.







22 Garden kommen zu den Turnieren nach Leiberg

Blaue Funken sind am 24. Februar zum zweiten Mal Gastgeber


   Leiberg.
 Am 24. Februar findet das 2. Leiberger Gardeturnier in der Schützenhalle statt. Die Veranstaltung beginnt am Nachmittag um 14.30 Uhr mit acht Garden und am Abend um 19:30 mit 14 Garden.


    Die insgesamt 22 angemeldeten Garden kommen beispielsweise von Ossendorf, Giershagen, Paderborn, Kleinenberg und Obermarsberg. Die Titelverteidiger aus Warstein und Messinghausen sind ebenfalls in der Startreihenfolge.

    Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Roxanne Stratmann, Sprecherin der gastgebenden Blauen Funken Leiberg: "Kommt vorbei und verbringt einen spannenden Tag mit uns, eure Funkengarden aus Leiberg."





Einen Großteil der Bäume am Katzenberg hat der Orkan in Leiberg gefällt.
Auch diese Birke mit mannshohem Wurzelteller knickte wie ein Strohhalm um.

Sturm Friederike rasiert den Katzenberg in Leiberg

Umgestürzte Bäume versperren Wege auch im Empertal

Wälder bleiben bis Ende Februar gesperrt


    Leiberg. Der Sturm Friederike hat auch in Leiberg  am Katzenberg seine Spuren hinterlassen. Ein Großteil der Bäume ist umgestürzt und liegt kreuz und quer umher. Damit gehört der Katzenberg zu den vom Orkan (18. Januar) am schlimmsten betroffenen Gebieten im Stadtgebiet, berichtet das Westfälische Volksblatt.

    Nach Auskunft der Stadt Bad Wünnenberg werden die Aufräumarbeiten sich Wochen oder Monate hinziehen, teilt Ortsvorsteher Christian Carl mit: "Unter anderem werden die Arbeiten auch deshalb andauern, da das Wurfholz nicht unter Wert verkauft werden soll."

   Inzwischen hat  Landrat Manfred Müller verfügt, dass alle Wälder im Stadtgebiet Bad Wünnenberg bis Ende Februar gesperrt bleiben.

Foto rechts: Von der Bank am Katzenberg ("Kattenblick"), die der Entlassungsjahrgang 1953 um Hauptlehrer Clemens Braun erstellt und 1979 erneuert hatte, bietet sich nur noch ein trauriger Blick über umgestürzte Bäume. Orkan Friederike hat ganze Arbeit geleistet, hier schlimmer als elf Jahre zuvor der Sturm Kyrill.

Foto links: Auch im Empertal versperren umgestürzte Bäume die Wege.


Blick auf den Katzenberg nach dem Sturm





Anja Salmen (links) und Svenja Pickhard  aus Leiberg haben ein Kerzenatelier gegründet. Sie gestalten Festtagskerzen nach individuellen Wünschen ihrer Kunden. Es gibt deutschlandweit Aufträge. Derzeit bieten sie insbesondere Erstkommunion- und Gebutrstagskerzen an. Erfolgreich waren sie bereits mit Kerzen mit weihnachtlichen Lokalmotiven beim Adventsmarkt in Leiberg.

Wunderschöne Kerzen aus Leiberger Werkstatt

"Herz & Design": Persönliche Lieblingsstücke made in Leiberg

Weißer Sonntag naht: Derzeit sind Kommunionkerzen gefragt
 

    Leiberg. Die Schwestern Svenja Pickhard und Anja Salmen gehören zu den neusten Gründern in Leiberg. Mit ihrem Unternehmen „Herz & Design“ startet das Duo motiviert und begeistert ins neue Jahr. 

   „Aktuell konzentrieren wir uns auf individuelle Festtagskerzen. Bei uns gibt es zu jeder schönen Gelegenheit die passende, persönliche Kerze. Und das in modernen, frischen Designs, die einfach Spaß machen und ein absoluter Hingucker auf jeder Tafel sind“ - so Gründerin Svenja Pickhard. 

   Im Fokus stehen derzeit natürlich Kommunionkerzen. In vielen Leiberger Haushalten laufen die Planungen für den Weißen Sonntag bereits auf Hochtouren - da dürfe die passende Kommunionkerze nicht fehlen. „Mit unserer Technik ist es uns möglich, auf nahezu jeden Kundenwunsch einzugehen und 'DIE' individuelle Kerze zu gestalten. Namen, Sprüche/Verse, Daten - selbst Fotos sind umsetzbar. Ebenso natürlich auch Farben und Formen. Die Kerze soll schließlich später auch zum Blumenschmuck und der übrigen Deko passen. Hier beraten wir unsere Kunden gern“ erzählt Anja Salmen.

   Die beiden Gründerinnen, beide gebürtig aus Leiberg, haben die vergangenen Monate getüftelt und gesucht, bis das passende Material gefunden und ausgiebig getestet wurde. „Unser eigener Anspruch an Qualität und Optik hat uns permanent angespornt nach den besten Materialien zu suchen, die für unser Vorhaben geeignet sind. Wir arbeiten nun mit deutschen zertifizierten Zulieferern, die uns mit Rohstoffen wie Kerzen und Kerzenfolie beliefern. Die Kerzen stammen aus Handwerksbetrieben und sind rußarm, brennen gleichmäßig ab und sind in Form und Farbe top verarbeitet.  Auch die deutsche Kerzenfolie überzeugte im Praxistest und brennt sauber und ordentlich mit ab - im Gegensatz zu deutlich günstigeren asiatischen Folien. Hier haben wir zu Beginn doch einige Überraschungen erlebt: von Stichflamme, chemischen Gestank bis zu Zerstörung eines Druckers war alles dabei. Davon sollte man also eindeutig die Finger lassen.“

   Das Sortiment umfasst derzeit Kerzen zur Taufe, Hochzeit, Kommunion und Geburtstag. Besonders die Kinderkerzen zum Geburtstag zählen zu den Lieblingsstücken und finden bereits deutschlandweit Absatz.  In Kürze soll das Angebot um stilvolle Trauerkerzen ergänzt werden. 

   „Wer sich von unseren Kerzen persönlich überzeugen möchte, der sollte einfach mal auf einen Kaffee bei den Mädels von Verstrickt & Losgenäht in Bad Wünnenberg vorbeischauen. Dort stellen wir eine Auswahl an Kerzen aus. Oder online über unsere Website www.herzunddesign.de . Es lohnt sich aber auch unserem Facebook und Instagram Account (@herzunddesign) zu folgen, hier gibts immer wieder neue Designs und Ideen. Oder einfach anrufen und uns ansprechen - die Wege hier sind ja kurz und direkt.“

Individuelle Geburtstagskerzen - zum Beispiel für kleine Feuerwehrleute und Bauarbeiter.



Sportfischer bestätigen Vorstandsmitglieder

   Leiberg
. Am Freitagabend, 19. Januar,  eröffnete Vorsitzender Stefan Sprenger die Generalversammlung 2018 der Leiberger Sportfischer. Trotz der extremen Wetterbedienungen nahmen zahlreiche Mitglieder, so auch aus dem Lipperland, an der Versammlung teil.


    Die anstehenden Themen wie Haushaltsplan, Arbeitseinsätze und Verschiedenes wurden zügig und erfolgreich ohne langwierige Diskussionen abgeschlossen.

   Im weiteren standen turnusmäßig drei Neuwahlen an. Helmut Neumann (2. Vorsitzender), Matthias Laufkötter (Geschäftsführer) und Armin Grewe (Jugendwart) wurden alle drei ohne Gegenstimmen für weitere vier Jahre in ihren Ämtern  bestätigt.

   Auch dieses Jahr konnte der Sportfischereiverein Leiberg, drei neue Mitglieder begrüßen.




Die Jugendfeuerwehr Leiberg zählte am Ende 143 eingesammelte Tannenbäume.

Jugendfeuerwehr sammelt 143 Tannenbäume ein: Rekord!

   Leberg. Die Jugendfeuerwehr Leiberg sammelte am Samstag, 13. Januur,  ausgediente Tannenbäume ein. Insgesamt wurden bei der „Aktion Tannenbaum“ 143 Tannenbäume eingesammelt, dies ist ein neuer Rekord. Im Vorjahr waren es 96, davor 120 Bäume. Die Jugendlichen wurden durch Mitglieder der Feuerwehr Leiberg unterstützt.

   Die Jugendfeuerwehr bedankt sich recht herzlich für die große Unterstützung und Spendenbereitschaft der Leiberger Bevölkerung. Jugendwart Andreas Dören weist darauf hin, dass der Spendenbetrag wie in den vorigen Jahren für Jugendarbeit in der Jugendfeuerwehr verwendet wird. Von diesen Spenden werden Aktivitäten wie Ausflüge oder der Berufsfeuerwehr durchgeführt.

   Wer Interesse an der Jugendfeuerwehr hat und mindestens zehn Jahre alt ist, kann gerne zum Dienstabend kommen. Die Dienstabende finden immer donnerstags in den ungeraden Kalenderwochen von 18 Uhr an im Feuerwehrgerätehaus in der Dechant-Jürgens-Straße in Leiberg statt.






Schützenkönig baut selbst den Vogel

Verein ist wieder schuldenfrei

Nach Verlusten Aus fürs Oktoberfest

     Leiberg.  Endlich wieder schuldenfrei, ein Schützenkönig baut selbst den Adler und das Aus für ein Oktoberfest: Der Verlauf der Generalversammlung der Leiberger Schützen im Landgasthof Kaiser lässt sich in wenigen Kernaussagen zusammenfassen. Nicht einmal eine Stunde dauerte die offizielle  Mitgliederversammlung unter Leitung von Schützenoberst Werner Müller.

     Die beste Nachricht des Abends lieferte Schatzmeister Michael  Stratmann: Der Verein (jetzt 615 aktive und passive Mitglieder)  ist nach erheblichen Investitionen in die vereinseigene Schützenhalle rechnerisch wieder schuldenfrei.  Mit einer fünfstelligen Summe endete das Schützenjahr in 2017 mit schwarzen Zahlen in der Gewinnzone, und auch die Liquidität bewegt sich im fünfstelligen Bereich. Die Photovoltaikanlage ist abbezahlt. Allein im Vorjahr hat der Leiberger Schützenverein wieder fast 14.000 Euro in seine Halle investiert. Da kam ein Zuschuss in Höhe von 2500 Euro von der Stiftung Windenergie Sintfeld für Mobiliar in der Halle gerade richtig. Eine einstimmige Entlastung des gesamten Vorstandes auf Antrag von Kassenprüfer Achim Hesse, der ausdrücklich die gute Arbeit des Vorstandes namens der Versammlung dankbar würdigte, war die logische Konsequenz. Zum neuen Kassenprüfer wurde Martin Carl bestellt, der die Nachfolge des obligatorisch ausscheidenden Rudolf Pickhardt antritt.

    Oberst Werner Müller äußerte sich im Beisein von Ortsvorsteher Christian Carl und Ehrenoberst Heinz-Friedel Schmidt im Jahresbericht kritisch über den Besuch des Oktoberfestes im September, bei dem der Verein etwa 1000 Euro Verlust gemacht habe. Die Konsequenz: Es gibt zunächst einmal kein Oktoberfest des Schützenvereins mehr in Leiberg. Ob überhaupt ein  Fest im September in der Schützenhalle gefeiert wird, ließ der Schützenoberst offen. Schützenbruder Hartmut Kaiser regte an, den „Bayern-Hipe“ aufzugeben und stattdessen in Leiberg  wieder ein  westfälisches Erntedankfest im Herbst zu feiern.

    Auch die Vergabe des Schützenadlers für das nächste Schützenfest, das in Leiberg vom 26. bis 28. Mai diesmal nach Pfingsten gefeiert wird, war kurz, knapp und endete royal: Der amtierende Schützenkönig Jascha Pickhardt baut für das Niedrigstgebot von 90 Euro den hölzernen Adler. Es hat Jahre in Leiberg gegeben, in denen Vogelbauer sogar noch Geld herausgeben mussten (Foto: Jetzt baut Schützenkönig Jascha Pickhardt - hier mit seiner Schützenkönigin Vanessa Oberlender - selbst den Schützenadler, den er im vergangenen Mai schon mit dem 78. Schuss aus dem Kugelfang holte. Der König darf dann im Mai 2018 mit dem Ehrenschuss auf den eigenen Adler zielen.).

   Im Januar und Februar ist ein Schützen-Wandertag geplant, der zur Baustelle der neuen Talbrücke zwischen Leiberg und Bad Wünnenberg führen soll.

    Eine Sammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ergab den Betrag von 315 Euro, den der Verein auf 350 Euro aufstockt. 

   An der Generalversammlung der Leibergrer Schützen nahm auch der Bad Wünnenberger Schützenkönig Sebastian Kaiser teil: Er ist Leiberger und spendierte 30 Liter Freibier. Der Leiberger König Jascha Pickhardt ließ sich mit 50 Liter Freibier auch nicht lumpen.  





38 Sternsinger ziehen in fünf Gruppen mit Pastor durch Leiberg

3145 Euro sind ein Rekord-Sammelergebnis in Leiberg

Vortrag in plattdeutscher Sprache an den Haustüren

   Leiberg. Begleitet vom kühlen Januar-Wetter ziehen in Leiberg auch in diesem Jahr wieder Sternsinger von Haus zu Haus. 38 Mädchen und Jungen bringen in fünf Gruppen den Segensgruß. Pastor Markus Wippermann hat die Sternsinger nach einer Andacht am Dreikönigstag in die Gemeinde gesandt. Eine Gruppe hat der Pastor begleitet. Auch anderere Väter und Mütter sind als Betreuer dabei.

    Die Sternsinger ziehen von Haus zu Haus, um den Segensgruß („Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“) im neuen Jahr zu überbringen. In Leiberg singen die Kinder, die die Heiligen Drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar darstellen, in plattdeutscher Sprache. 

  Die Leiberger Sternsinger melden für 2018 mit 3145,10 Euro ein Rekord-Sammelergebnis - so viel  wie nie zuvor. Im vorigen Jahr sammelten die Leiberger Sternsingert 2952,62 Euro. 2016 waren es 2731, 2015 waren es 2740 Euro (Foto rechts:  Auszug der Leiberger Sternsinger am Dreikönigstag aus der Pfarrkirche).

   Zum 60. Mal sind bundesweit die Sternsinger unterwegs sein. „Segen bringen, Segen sein: Gemeinsam gegen Kinderarbeit in Indien und weltweit!“ heißt das Leitwort der Aktion Dreikönigssingen 2018, bei der in allen 27
deutschen Bistümern rund 300.000 Kinder in den Gewändern der Heiligen Drei Könige von Tür zu Tür ziehen. Mit ihrem Motto machen die Sternsinger auf die Lebenssituation von arbeitenden Kindern aufmerksam.
In weiten Teilen der Welt müssen Mädchen und Jungen unter oft unwürdigen, gefährlichen und gesundheitsschädlichen Bedingungen arbeiten. Alleine in 
Indien, dem Beispielland derAktion, sind 60 Millionen Mädchen und Jungen davon betroffen.

  Sternsinger sammeln seit 1959 mehr als eine Milliarde Euro. Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion
Dreikönigssingen zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Mehr als eine
Milliarde Euro wurden seither gesammelt, mehr als 71.700 Projekte und Hilfsprogramme für Kinder in Afrika,
Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt.






38 Sternsinger ziehen in Leiberg in fünf Gruppen durch den Ort. Pastor Markus Wippermann (hinten links) hat eine Gruppe begleitet.



Landfrauen bieten Fahrt zur Creativa am 15. März an

   Leiberg. Die Landfrauen Leiberg bieten auch in diesem Jahr wieder eine Fahrt zur Creativa, Europas größter Messe für kreatives Gestalten, in den Westfalenhallen Dortmund an.  Alle Interessierten sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.

    Abfahrt ist am Donnerstag, 15. März um 07.30 Uhr am Landgasthof Kaiser. Rückfahrt ab Messegelände Dortmund ist um 16 Uhr. Landfrauen zahlen für Busfahrt und Eintritt 15 Euro, Nichtmitglieder 25 Euro.

    Die Buskosten werden anteilig aus der Kasse des Ortsverbandes Leiberg gezahlt. Wer die Messe nicht besuchen möchte, für den besteht die Möglichkeit, für 15 Euro nur die Busfahrt in Anspruch zu nehmen und in Eigenregie ab Messegelände in die Dortmunder Innenstadt zu fahren. Die Teilnehmergrenze liegt bei 50 Personen.

   Aus organisatorischen Gründen können nur die Anmeldungen berücksichtigt werden, für die bis zum 1. März der Betrag auf folgendes Konto überwiesen wurde: IBAN DE 65 472 61603 0243 714 208, Kontoinhaber: Landfrauenverband OT LeibergVerwendungszweck: Creativa, Name, Vorname

   Anmeldungen sind bis 1. März möglich bei Nicole Kersting, Tel. 02953-965355.





Für die gelb markierte Straße wird in Leiberg ein Name gesucht.

Straßenname in Leiberg gesucht

    Leiberg. Der Rat der Stadt Bad Wünnenberg hat in seiner jüngsten Sitzung die Ergänzungssatzung „Bereich Grüner Winkel“ beschlossen. Für die neu zu erschließende Straße wird noch ein Straßenname gesucht. Vorschläge können bei Ortsvorsteher Christian Carl unter carl.christian@freenet oder persönlich bis zum 18. Januar eingereicht werden.

    Der Rat beschließt dann in einer seiner nächsten Sitzung über den Straßennamen, teilt Ortsvorsteher Christian Carl mit.





Veranstaltungskalender 2018 liegt in Leiberg vor

Kalender kann kostenfrei mitgenommen werden

   Leiberg.
 Der Jahres- und Veranstaltungskalender 2018 für Leiberg liegt wieder vor. Erneut haben der örtliche Heimat- und Verkehrsverein sowie die beiden Leiberger Gasthöfe Stratmann und Kaiser diesen Jahreskalender aufgelegt, der nun in den beiden Gastronomiebetrieben sowie in der Volksbank in Leiberg, in der Bäckerei Kaiser oder im Leiberger Getränkemarkt  zur kostenfreien Mitnahme ausliegt.

    Im Vorfeld hatten Vertreter aller Leiberger Vereine und Institutionen im Herbst getagt, um Termine für das Jahr 2018 abzusprechen und abzustimmen. So erfahren Leser, dass zum Beispiel in diesem Jahr 150. Geburtstag der Leiberger Agahtha-Kirche ist.  

       Alle Termine 2018 aus Leiberg sind auch im Internet bis zum Ende 2018 jederzeit in kompletter Übersicht sowie im Zwei-Monats-Rhythmus nachzulesen.





Stiftung fördert Leiberg mit insgesamt 5.000 Euro

Für Glockenturm, Mobiliar Schützenhalle und Konzert


  Leiberg.
 Die Energiestiftung Sintfeld unterstützt drei Leiberger Projekte und Anliegen mit weiteren insgesamt 5000 Euro Fördergeldern. Das hat Vorsitzender Hubert Dören vom Leiberger Dorfgemeinschaftsverein mitgeteilt.
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- Restaurierung des Glockenturms (Verkupferung Dach und Austausch einiger Balken) mit 2.000 Euro  an den Leiberger Dorfgemeinschaftsverein
- Restaurierung von Tische, Bänke und Bestuhlung in der Schützenhalle Leiberg mit 2.000 Euro an den Heimatschutzverein
- Gestaltung des Konzertes in der Kirche nach der Renovierung incl. Kosten für Chorleitung und Notenbeschaffung mi1.000 Euro an den Chor Vocale.

Seit 1. Dezember sind in Leiberg Gottesdienste  im Wechsel am Samstag oder Sonntag

    Leiberg. Die Gottesdienstzeiten an Wochenenden erfahren in der St. Agatha-Kirche in Leiberg seit dem 1. Dezember eine grundlegende Veränderung.  Jetzt findet eine Messe entweder nur noch am Samstag als Vorabendmesse oder nur noch am Sonntag als Hochamt statt. Das hat Pfarrer Daniel Jardzejewskir mitgeteilt. Es gibt auch nur noch einen einzigen Pfarrbrief für den gesamten Pastoralverbund Bad Wünnenberg. Für Leiberg gibt es keinen eigenen Pfarrbrief mehr.

    Die neue Gottesdienstregel begann für Leiberg am Wochenende  des 2./3. Dezember. Seither erfolgt an den Wochenenden immer ein Wechsel Samstag-Sonntag. Die gleiche Regelung gilt analog für die Gemeinde Bleiwäsche.


Die Mariengrotte am Hohlen Weg in Leiberg wurde aufwändig restauriert und präsentiert sich 
als Schmuckstück mitten im Ort.

Nach 46 Jahren ist Mariengrotte wieder neu eingesegnet

Pfarrer Daniel Jardzejewski dankt Leiberg fürs Ehrenamt

Bürgermeister: Was Leiberg beginnt, machen die auch"

    Leiberg. Die Madonnenfigur in der restaurierten Mariengrotte am Hohlen Weg in Leiberg hat in ungezählten ehrenamtlichen Stunden ein witterungsbeständiges Steindach erhalten. Wie gut das ist, zeigte sich jetzt bei der Neueinsegnung der Mariengrotte durch Pfarrer  Daniel Jardzejewsk: Der Himmel öffnete bei der Segnung  seine Schleusen.

   „Wenn die Leiberger etwas anfangen und beginnen, dann machen sie es auch“, sagte Bürgermeister Christoph Rüther vor der Segnung der Mariengrotte. Zuvor hatte Pfarrer Daniel Jardzejewsk in einem voll besetzten Hochamt die ehrenamtliche Leistung der vielen Helfer aus dem Leiberger Dorfgemeinschaftsverein gewürdigt, die mit Helfern in zusammen mehr als 300 Stunden Eigenleistung die Mariengrotte nach 46 Jahren restauriert hatten. Pfarrer Daniel Jardzejewsk führte eine Prozession von der Agatha-Pfarrkirche zur Madonna am Hohlen Weg. Vor der Madonna postierten  sich Fahnenabordnungen aus Schützenverein, Kolpingsfamilie und Frauengemeinschaft.

   Dort dankten Bürgermeister Christoph Rüther und  Ortsvorsteher Christian Carl den vielen Helfern, die sich der Madonna angenommen hatten und in der Tat eine würdevolle Stätte geschaffen hatten. Der Pastor hatte zuvor in der Messe die Nächstenliebe in den Fokus seiner Predigt herausgestellt. „Dies ist der lebende Beweis von Nächstenliebe“, griff Bürgermeister Rüther den Faden aus der Predigt bei der Einsegnung am Hohlen Weg heraus.

Ortsvorsteher Christian Carl stellte insbesondere Georg Hegers und Michael Schäfer heraus, die sich in besonderem Maße um die Restaurierung der Mariengrotte am Hohlen Weg verdient gemacht hätten. Anfänglich  kalkulierte Kosten in Höhe von etwa 4000 Euro seien mit mehr als 12000 Euro deutlich übertroffen worden. Das alles habe Leiberg gestemmt: Und dies sei für einen Ort in dieser Größenordnung nicht selbstverständlich.

Vorsitzender Hubert Dören vom Dorfgemeinschaftsverein Leiberg dankte ebenfalle den vielen Helfern. Die Restaurierung sei auch von der Stiftung Windenergie Sintfeld mit 2500 Euro unterstützt worden. Hubert Dören verlas eine mehrseitige Urkunde, die im Sockel der Madonna eingelassen  ist (Text unten). 

    Pfarrer Daniel Jardzejewsk stellte heraus, dass sich Leiberg auch mit der Restaurierung der Mariengrotte als eine gläubige und lebendige Gemeinde beweise. Er ermutigter die Gläubigen, sich mit ihren Nöten „mitten im Ort“ an dieser Stelle an die Heilige Maria zu wenden.

   Die Mariengrotte wurde im Mai 1971 durch eine private Stiftung von Bernhardine Jakobi errichtet. Die Einsegnung wurde vom damaligen Pfarrer Georg Haarmann in einem festlichen Akt durchgeführt.
 
   Nach über 46 Jahren befand sich die Madonna in einem sehr schlechten Zustand, da sie in all den Jahren der Witterung ausgesetzt war. Tiefe Risse, die komplett durch die Marienstatue liefen, deuteten auf einen Zerfall der Madonna hin. Um die Mariengrotte vor diesem Verfall zu retten,
beschloss der Leiberger Dorfgemeinschaftsverein die Restaurierung aus Vereinsmittel zu finanzieren.

   Die Restaurierung wurde durch ehrenamtliche Helfer, überwiegend aus Mitgliedern der Eingreiftruppe des Heimat- und Verkehrsvereins, federführend durch Georg Hegers, durchgeführt.

   Hierbei wurde das aus Eisenstäben bestehende Gewölbe durch ein massives Gewölbe aus Anröchter Bruchsteinen ersetzt, damit die Madonna zukünftig vor Wind und Wetter geschützt ist. Die Grotte wird abends beleuchtet

   Die Statue wurde durch Michael Schäfer aufwändig restauriert. Die Madonna, eine Nachbildung der Marienstatue von Banneux (Belgien), erhielt einen neuen Anstrich nach dem Vorbild des Originals mit farblichen Ausarbeitungen.

   Neben den zahlreichen ehrenamtlichen Arbeitsstunden der Helfer investierte der Leiberger Dorfgemeinschaftsverein etwa 12 000 Euro in die Restaurierung der Mariengrotte. Dazu wurden auch Errlöse aus der 375-Jahr-Feier zum Ende der Pestzeit (1635) im Jahr 2010 verwandt.

Etliche Gäste wohnten der Einsegnung der Mariengrotte am Hohlen Weg in Leiberg bei.

Hier der Text der Urkunde im Sockel der Statue

Leiberg, im Oktober 2017

Restaurierung der Mariengrotte am Hohlen Weg in Leiberg

1971 wurde die Marienstatue von Frau Bernhardine Jakobi (*28.02.1891/+20.01.1976) aus nicht bekannten persönlichen Gründen gestiftet. Frau Bernhardine Jakobi stammt aus Emmers Haus , Kleine Trift 1 (heute Hötger).

Die Grotte wurde von ihrem Neffen Fritz Hillebrand (Schlunz) *15.04.1918/+21.11.2006, Hauptstr. 20, gemeinsam mit seinem Sohn Ferdinand Hillebrand *12.11.1954 und Josef Lüke aus Büren (Bruder seines Schwiegersohnes) *25.03.1951 +05.12.2012 erstellt. Die Madonna stand auf einem Betonsockel, der mit Anröchter Steinen verblendet wurde. Umrahmt wurde die Marienstatue mit einer halbhohen
Betonmauer, die ebenfalls mit Anröchter Steinen verblendet wurde. Die Bruchsteine wurden von Josef Kaiser,
selbständiger Tischler aus der Dechant-Jürgens-Straße 41, mit dem firmeigenen LKW gemeinsam mit Fritz und Ferdinand Hillebrand direkt aus dem Steinbruch in Anröchte abgeholt.

Später in den 80er Jahren erhielt die Mariengrotte ein Gewölbe aus verschweißten Eisenstäben, welche mit Efeu berankt wurden.
Die Pflege der Mariengrotte wurde von der Familie Fritz Hillebrand und später  von der Familie Gerhard Jänsch, Auf dem Hagen 14, übernommen. Die Einsegnung erfolgte in einem feierlichen Akt im Mai 1971 durch den damaligen Leiberger Pfarrer Georg Haarmann *24.03.1912 + 18.04.1975, Pfarrer in Leiberg vom 19.11.1958 bis zu seinem Tod.

Da die Madonna im Freien stand und der Witterung ausgesetzt war, erhielt sie in den nächsten Jahren mehrfach einen neuen Anstrich durch Ferdinand Hillebrand und Werner Schmelter, Auf dem Hagen 2. Doch nach mehr als 46 Jahren war die Madonna in einem sehr schlechten Zustand. Wegen mehrerer Risse, die komplett durch die Marienstatue liefen, drohte der Zerfall der Madonna.

Um die Madonna vor dem Verfall zu retten, beschloss der
Dorfgemeinschaftsverein Leiberg unter dem Vorsitz von Hubert Dören, Andeper Weg 14, die Mariengrotte, aus den Erlösen der 2010 stattgefundenen 375jährigen Jubiläumsveranstaltung zum Pestende und der 2015 stattgefundenen 525jährigen Jubiläumsveranstaltung zur Gründung von Leiberg, zu restaurieren.

Hierzu sollte die Madonna grundlegend von der alten Farbe befreit werden, die
Risse fachmännisch gespachtelt werden und einen neuen Anstrich erhalten. Das Gewölbe aus dem Eisengerüst sollte durch ein massives Gewölbe aus Anröchter Steinen ersetzt werden, damit die Madonna vor Wind und Wetter geschützt steht.

Die Restaurierung wurde durch Mitglieder der „Schnellen Eingreiftruppe“ des
Heimat- und Verkehrsvereins, federführend durch Georg Hegers, geplant und durchgeführt. Hierzu wurde im Juni 2017 die Marienstatue zur Restaurierung abgebaut und
das alte Eisengewölbe entfernt. Die Marienstatue wurde in der Höddehalle des Heimat- und Verkehrsvereins durch Michael Schäfer (Lutters), Hauptstr. 3, in über 100 Arbeitsstunden ehrenamtlich restauriert. Von der Madonna wurde die alte Farbe entfernt und die Risse fachmännisch ausgebessert.

Die Urkunde, die bei Errichtung in der Madonna eingebracht wurde, konnte
leider nicht mehr gerettet werden, da sie sich in einem nicht luftdichtem Glas befand und sich komplett zersetzt hatte.

Die Madonna, eine Nachbildung der Statue von Banneux (Belgien), erhielt durch Michael Schäfer einen neuen Anstrich. An der bisher komplett weißen Statue wurden einige Details nach dem Vorbild des Originals farblich ausgearbeitet. Für das neue Gewölbe wurden die massiven Bruchsteine durch Georg Hegers, Kleine Trift 21 und Erwin Rustemeier, Hauptstr. 29a mit einem LKW des Bauunternehmens Volker Rustemeier direkt aus dem Anröchter Steinbruch besorgt.

In mehr als 200 Arbeitsstunden erstellten die Brüdern Rudolf und Daniel Semke
das neue Gewölbe. Zudem wurde ein Boden aus Anröchter Steinen in der Grotte verlegt. Vor dem Sockel für die Marienstatue wurde ein zweiter Sockel für Blumenschmuck
aufgestellt und ein Bodenstrahler eingebracht. Für die Beleuchtung verlegten die Helfer der Einsatztruppe ein Erdkabel vom Kindergarten zur Grotte. Den Bagger stellte die Fa. Bölte Tiefbau zur Verfügung. Siegfried Pickhardt, Kleine
Trift 22 übernahm die Baggerarbeiten. Für Kerzen wurden seitlich im Gewölbe  eigens Nischen eingearbeitet. Die Tabletts für die Kerzen wurden von Elmar Köhler, Hauptstr. 61 gestiftet.

Die Gesamtkosten betrugen rund 12.000,-- €, ohne die zahlreichen ehrenamtlichen Arbeitsstunden. Für die Restaurierung erhielt der Dorfgemeinschaftsverein ein Zuwendung in Höhe von 2.500,-- € von der Energiestiftung Sintfeld.

Die Neueinsegnung der Mariengrotte fand am 29.10.2017 durch Pastor Daniel Jardzejewski statt. Hierzu war die ganze Gemeinde eingeladen.

Ehrenamtlich haben bei der Restaurierung mitgewirkt:

Georg Hegers, Michael Schäfer, Ewald Hötger, Herbert Michalzak, Heinz Knaup, Ferdi Schlucker, Karl Uhle, Heribert Schmidt, Willi Fuhr, Siegfried Pickhardt, Friedel Hillebrand, Alois Kowalski, Hermann und Petra Wolter, Reinhard Dören,
Hubert Dören

Leiberg, 29.10.2017
Leiberger Dorfgemeinschaftsverein e. V.
Hubert Dören Jörg Schaefer Hartmut Schmidt
1. Vorsitzender 2. Vorsitzender Geschäftsführer

Die Segnung der Mariengrotte im Oktober 2017 erfolgte, als Hans-Josef
Becker Erzbischof in Paderborn, Frank-Walter Steinmeier Bundespräsident, Angela Merkel Bundeskanzlerin, Armin Laschet Ministerpräsident in Nordrhein-Westfalen, Marianne Thomann-Stahl Präsidentin im Regierungsbezirk Detmold, Manfred Müller Landrat im Kreis Paderborn, Christoph Rüther Bürgermeister in Bad Wünnenberg, Christian Carl Ortsvorsteher in Leiberg und Markus Wippermann Pastor in Leiberg waren.

Ein Pfund Butter kostete im Oktober 2017 etwa zwei Euro, ein Brot um die
drei Euro und ein Ei etwa 20 Cent. Der bundesweite durchschnittliche Stundenlohn liegt nach Angaben des Statistischen Bundesamts bei 21,16 (ohne Sonderzahlungen). Diese Zahl gilt für das Jahr 2016, weil zum Oktober 2017 die Zahlen für dieses Jahr noch nicht vorlagen.

Leiberg im Oktober 2017

Nach Straßenfest Spende an Kindergarten

    Leiberg.
Der Leiberger Kindergarten "Regenbogenland" erfreut sich in der heimischen Bevölkerung immer wieder liebevoller Unterstützung. Das hat jetzt auch ein Straßenfest am Andeper Weg gezeigt: Nach dem Fest haben feiernde Nachbarn eine Spende in Höhe von 110 Euro dem Kindergarten zur Verfügung gestellt. Dafür sagen Kindergartenleitung, Erzieherinnen und natürlich alle Kinder "dankeschön".


Die rot markierte Fläche zeigt den Erweiterungsbereich im Gewerbegebiet "In der Baake".

Politik beschließt Erweiterung des Leiberger Gewerbegebietes

Damit entsteht ein 150.000 Quadratmeter großer Gewerbepark

    Leiberg. Der Haupt- und Finazausschuss Bad Wünneberg hat eine Erweiterung des Gewerbegebietes „In der Baake“ in Leiberg beschlosen, teilt Ortsvorsteher Christian Carl mit.  In westlicher Richtung kommen rund 11.500 Quadratmeter Gewerbefläche hinzu, so dass damit ein insgesamt 150.000 Quadratmeter großes Gewerbegebiet entsteht. Vor zwei Jahren war schon einmal um 14.000 Quadratmeter erweitert worden.

     Für die neue Fläche gibt es bereits einen Interessenten. 




Der neue Pastor Markus Wippermann (36) ist da: Er feierte jetzt seine erste Heilige Messe in Leiberg. Rechts Pastor Raphael Schliebs.

 Leiberg empfängt jungen neuen Pastor mit offenen Armen

"Du wirst Dich in Leiberg sauwohl fühlen"

Markus Wippermann möchte am "Alltagsgeschäft" teilhaben

    Leiberg. Wenn die Kirche flaggt, muss etwas Besonders sein. Ist es auch: Völlig überraschend hat Leiberg nach Pater Abraham, der in diesem Jahr in den Ruhestrand ging und in seine indische Heimat zurückkehrte, nun doch einen neuen Pastor bekommen. Markus Wippermann feierte jetzt seine erste Heilige Messe in der Leiberger  St. Agatha-Pfarrkirche und wurde von der Gemeinde mit offenen Armen empfangen.

    „Du wirst Dich hier wohl, nein sauwohl fühlen“, empfing Pastor Raphael Schliebs gleich zu Beginn des sonntäglichen Hochamtes am 10. September den 36 Jahre alten Seelsorger stellvertretend für den erkrankten Pastoralverbunds-Vorsitzenden Daniel Jardzejewski in Leiberg. „Die Herzen fliegen Dir in Leiberg zu“, meinte Pastor Schliebs angesichts der vielen Herzen, die etliche Kirchenbänke zierten. Es waren Herzen einer Hochzeitsfeier am  Tag zuvor.

   Mit Fahnenabordnungen der Schützen, Kolpingsfamilie und katholischen Frauengemeinschaft (kfD) war der neue Leiberger Pastor im Beisein seiner Eltern und Familie zum Lied  „Ein Haus voll Glorie schauet“ in die fast 150 Jahre alte Kirche (im nächsten Jahr ist 150. Geburtstag am 30. April 2018) gezogen. Schon die Begrüßung durch Pastor Schliebs („ich bin selbst gern in Leiberg“) wurde mit Beifall quittiert.

  Der neue Pastor Markus Wippermann hält sich offenbar an die Leiberger Lebensphilosophie, wonach seine neuen Mitbürger gern lange Mettwürste, aber kurze Predigten mögen. In seiner achtminütigen Erst-Predigt in Leiberg bat Wippermann, ihn am Alltagsgeschäft in Leiberg mit allen Höhen und Tiefen teilhaben zu lassen. Er will als „Engel“ in der Nähe der Menschen tätig sein und forderte seine neue Gemeinde auf, ihn auch mal zurechtzuweisen, wenn es Kritik gebe: „Aber auf Augenhöhe“, was angesichts seiner Körperlänge vielleicht nicht so einfach sei.

    Den neuen Pastor durften Leiberger anschließend bei einem Empfang im Pfarrheim kennenlernen. Ihm wurde als Willkommensgruß Brot und Wurst überreicht. Pastor Markus Wippermann zieht zunächst  in eine Privatunterkunft im Hause Ulrich Pickhardt in der Hauptstraße ein, bevor er ins Pfarrhaus übersiedelt. Das Pfarrhaus wird derzeit renoviert (Foto links: Pastor Schliebs - rechts - begrüßt Pastor Wippermann an der Agatha-Kirche in Leiberg.).

  Markus Wippermann war zuletzt in Herne tätig. Der gebürtige Dortmunder wird zu 50 Prozent Seelsorger in Leiberg und zu 50 Prozent Präses des BDKJ (Bund der deutschen katholischen Jugend) in Paderborn sein. Seine erste Vikarstelle führte ihn ins Sauerland nach Olpe an den Biggesee, so dass er den ländlichen Raum wohl kennt. 

   Sein Vorgänger Pater Abraham war am 19. Februar dieses Jahres einen Tag nach Vollendung seines 75. Lebensjahres in Leiberg verabschiedet worden. Er war fast 19 Jahre Seelsorger in der seit 1921 eigenständigen Pfarrei Leiberg, die zuvor Filialgemeinde der Mutterpfarre Wünnenberg war.


Fahnenabordnungen zur Bergüßung von Pastor Markus Wippermann in Leiberg.


Schöner Ofen-Stehtisch mit Wappentür wird auch verliehen

    Leiberg.
 Ein besonderer Ofen-Stehtisch, den es in dieser Form nur in Leiberg gibt und damit ein Unikat ist, hat beim vergangenen Leiberger Waldfest für Aufmerksamkeit gesorgt. 
Diesen Ofen-Stehtisch mit Leiberger Ortswappen an der Ofentür verleiht der Dorfgemeinschaftsverein Leiberg um seinen Vorsitzenden Hubert Dören auch an private Intereressenten. So ein Ofen-Stehtisch ist mit seinem schönen Ambiente ein Blickfang und damit sicher eine Bereicherung für Veranstaltungen im Außenbereich, gerade zur Abendstunde und wenn die Witterung schon etwas kühler wird.

    Eine Ausleihe kostet 30 Euro, teilt Vorsitzender Hubert Dören mit.

    Georg Hegers vom Heimat- und Verkehrsverein Leiberg hat den ungewöhnlichen Stehtisch mit dem markanten Wappen mit Halbmond, historischen Aftebrücke sowie Eichen und Ähren  gebaut. 
Wenn innen die Glut aufgeht, ist das Wappen in der Ofentür ein prächtiger Blickfang und sorgt für eine schöne Atmosphäre. Das eiserne Wappen hat übrigens der amtierende Schützenkönig Jascha Pickhardt angefertigt. 



So könnte der Unterschied im Windpark Leibert künftig aussehen: Mit nach oben gedrehten roten Leuchten wäre das Licht am Boden kaum noch wahrzunehmen (Foto rechts). Piloten sehen aber das Warnfeuer von oben. Links eine Anlage, wie sie heute ist: Mit Winddisco.

Im Windpark Leiberg werden rote Lichter ausgeschaltet

Leiberg soll Modellpark für Bundesregierung werden:
Die oberen Lichter nach oben drehen, damit sie am Boden kaum noch wahrgenommen werden

Westfalenwind beantragt in Berlin Installation eines neuen Systems

  Leiberg
. Im Windpark Leiberg-Haaren sollen an den 24 Windkraftanlagen alle roten Lichter in 40 Meter Höhe abgeschaltet werden. Das hat die Windkraftgesellschaft Westfalenwind mit Geschäftsführer Friedhelm Agethen mitgeteilt. Damit werde es im Windpark abends und nachts dunkler. Der Kreis Paderborn habe die Abschaltung der blinkenden Lichter, die auch "Winddisco" genannt werden, genehmigt.

   Außerdem sollen im Windpark Leiberg die rot blinkenden Leuchten auf den Gondeln und die Dauerlichter der zweiten Ebene am Turm 
nach oben ausgerichtet werden. Das müsste aber noch vom Bundesverkehrsministerium genehmigt werden. Die Lichter würden bei einer Genehmigung aus Berlin derart nach oben gedreht und ausgerichtet sein, dass sie von Fleugzeug- oder Hubschrauberpiloten wahrgenommen würden, aber kaum noch von Menschen am Boden.

    Westfalenwind hat die Installation dieses Systems mit nach oben ausgerichteten Lichtern beim Bundesverkehrsministerium beantragt. Leiberg soll mit diesem  System als Modell-Windpark für Deutschland getestet werden. Das System ist im Technologiepark Paderborn sowie in der Bremer Firma Lanthan entwickelet worden und sei jetzt technisch ausgereift. Die Firm Lanthan ist Spezialistin für Hindernisfeuer.

   Damit würde es im Windpark Leiberg abends und nachts deutlich dunkler werden. Die roten Blinklichter werden in der Bevölkerung vielfach als nervend eingestuft. Der Volksmund spricht von einer Winddisco.

https://www.lanthan.eu/de/information/arc-siril.html




Begrüßung und Abschied am Ortseingang

   Leiberg.
Der Heimat- und Verkehrsverein zeigt am Leiberger Ortseingang beziehungsweise auch am  Ortsausgang Flagge für das Aftedorf. Wer jetzt von Haaren kommend in den Ort hereinfährt, wird an der vereinseigenen Hödde-Halle mit dem Leiberger Ortswappen und einem "Herzlich willkommen" begrüßt. Ähnlich freundlich werden Einheimische und Gäste beim Verlassen des Ortes verabschiedet.

    Mit der Beschriftung auf zwei Garagentoren der Halle will der Verein das Ortswappen stärker ins Bewusstsein rufen, das auch die Briefbögen des Heimat- und Verkehrsvereins mit seinen mehr als 140 Mitgliedern um Vorsitzenden Hubert Dören ziert.



Neues Kochbuch der Landfrauen erhältlich

 Leiberg. Mit dem Buchtitel „Paderborner Land - Eine kulinarische Reise für Gaumen und Geist “ ist es dem Autorenteam des Kreislandfrauenverbandes Paderborn gelungen, ein besonderes Kochbuch mit Blick auf den Heimatkreis herauszugeben.

   Die rund 140 ausgewählten Landfrauenrezepte aus der heimischen Küche auch aus Leiberg  inspirieren zum Nachkochen und zeigen, wie regionale Produkte saisonal frisch, verführerisch lecker und vor allem auch alltagstauglich zubereitet werden. Der Leser findet von Hauptgerichten über Nachspeisen und Getränken bis hin zu Kuchen und Torten vieles was das Herz begehrt.

   In ihrem Werk, welches mit dem Limosa Buchverlag produziert wurde, präsentieren die Landfrauen des Kreises Paderborn eine raffinierte Komposition aus ihren Lieblingsrezepten und verraten mit unterhaltsamen Informationen, Gedichten und Fotos was ihren Heimatkreis prägt und was er an kulturellen und touristischen Besonderheiten zu bieten hat.

   Insidertipps verraten eine Auswahl bezaubernder Örtlichkeiten, Bauernhofcafés und Ausflugslokale, deren Entdeckung sich auf Wandertouren oder auch per Fahrrad lohnen.

    Erhältlich ist das Kochbuch für 19,90 € in der Volksbank Leiberg.



"Flüchtlingshilfe Leiberg" sammelt für Warenhaus Sachspenden

   Leiberg. Die "Flüchtlingshilfe Leiberg" sammelt Sachspenden für Flüchtlinge. Annahmestelle in Leiberg ist Helga Knaup am Papenkämpen 24. Sie ist telefonisch unter 02953/8985 erreichbar.

 Gesammelt werden für das Warenhaus in Fürstenberg  Bettwäsche, Handtücher, Decken, Küchengerät wie Toaster, Geschirr, Besteck,  Fahrräder und Zubehör, Kinderwagen, Bügeleisen, Nähmaschinen, Koffer, Reisetaschen, Rucksäcke, Receiver und Fernsehgeräte.






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