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Leiberg AKTUELL - News aus Leiberg
Präsentiert vom Heimat- und Verkehrsverein




TC Leiberg ist schockiert über Zerstörungswut
Vorstand wendet sich mit Erklärung an die Öffentlichkeit


    Leiberg. Nach einem neuerlichen Einbruch in das Tennisvereinsheim (wir berichteten) sowie wiederholten Zechgelagen am Tennisgelände mit etlichen Zerstörungen wendet sich der TC Leiberg um seinen Vorsitzenden Frank Rustemeier (Foto) mit einer Erklärung an die Öffentlichkeit. Der Tennisclub Leiberg verweist auf das hohe ehrenamtliche Engagement der Mitglieder. Die Zerstörungswut sei ein Schlag ins Gesicht für ehrenamtlich tätige Menschen. Der Verein wolle sich aber nicht  unterkriegen lassen.


   Die Erklärung im Wortlaut, die auf der Facebook-Seite des TC Leiberg veröffentlicht  ist:

Immer wieder hoher Schaden durch Einbruch, Vandalismus und Randale auf der Tennisanlage in Leiberg

"Wir vom Tennisclub Leiberg wollen uns zu den Vorfällen und unglaublich hirnlosen Aktionen der letzten Wochen, die rund um unser Tennisheim und den Tennisplätzen geschehen sind, äußern.

Im Winter mussten wir zunächst beobachten, dass unser Parkplatz immer wieder dazu genutzt worden ist um sich hier abends zu treffen. Prinzipiell kein Problem! Aber wir fragen uns: muss man seinen ganzen Müll dort liegen lassen!? Flaschen, Dosen, der Abfall von Burgerketten, Pizzakartons, Zigarettenschachteln usw. werden gedankenlos liegen gelassen. Dabei ist besonders ärgerlich, dass Flaschen in der Anlage kaputt geworfen werden und die Scherben von Hand aufgesammelt werden müssen. Zudem wurde auch eine der Zuschauerbänke zerstört.

Ende April haben wir unsere Anlage für die Sommersaison instandgesetzt, d.h. die Plätze neu aufbereitet, Müll entfernt, sauber gemacht und die Bank repariert.

Am 01.05. wurde der Parkplatz erneut genutzt um hier zu saufen. Der Müll wurde wieder durch die Gegend geschmissen und Scherben waren in der Anlage verteilt. Dies stellt eine erhebliche Verletzungsgefahr für alle Spieler dar. Ebenso am Vatertag kürzlich, jedoch mit noch mehr Scherben und acht zerstörten Kunststoffstühlen. Besonders ärgerlich war, dass diese Stühle über den Zaun auf den Tennisplatz geschmissen wurden, wo sie zu Bruch gegangen sind. Die feinen, scharfen Kunststoffteile mussten danach in mühevoller Arbeit vom Tennisplatz aufgesammelt werden.

In der Nacht vom 15.05 auf den 16.05 wurde schließlich ins Tennisheim eingebrochen, wobei auf dümmste Art und Weise vorgegangen wurde.
Folgender Schaden ist entstanden:

• das Balkongeländer wurde beschädigt
• die Fliesen auf der Terrasse sind kaputt
• die Balkontür wurde komplett zerstört, inclusive Rahmen und Profil
• ein Stahlschrank wurde zerstört

Besonders ärgerlich: Mit großem ehrenamtlichem Aufwand sind die Terrasse und zuletzt auch der Innenraum des Tennisheims renoviert worden.

Leute, im Tennisheim gibt es nichts zu holen und das vorhandene Bargeld in der Kasse reicht in der Regel nicht mal für eine Kiste Bier! Spart euch die Mühe für die Zukunft!

Wir appellieren an den gesunden Verstand der Leute (soweit vorhanden): Lasst unsere Anlage und auch andere Anlagen in Ruhe. Benehmt euch wie zivilisierte Menschen!

Die Arbeit, die im Tennisclub geleistet wird, ist enorm - alles ehrenamtlich und in der Freizeit der Mitglieder. Der in den letzten Wochen und Monaten beobachtete Vandalismus, der jetzt mit dem Einbruch gipfelte, ist ein Schlag ins Gesicht für die vielen Helfer.
Eins ist sicher, wir werden in Zukunft mit aller Macht und den uns zur Verfügung stehenden Mitteln gegen jeglichen Vandalismus vorgehen und werden ihn nicht dulden.
Wer auch immer auf solche bescheuerte Schnapsideen kommt, sei es unter Alkoholeinfluss oder sonstiger Mut fördernder Mittel, sollte sich einfach mal überlegen, was er einem Verein, der viel für das Gemeinwohl des Dorfes leistet, antut.

Wir die Mitglieder sind sprachlos und fragen uns, was sich die Täter bei solchen Aktionen wohl denken – wahrscheinlich NICHTS, weil nichts zu Denken vorhanden sein kann!

Aber wir werden uns nicht unterkriegen lassen und werden weiterhin unseren Beitrag für unsere Gesellschaft leisten und versuchen, für unseren Verein das Beste zu geben."

   Der Heimat- und Verkehdsverein Leiberg hat inzwischen seine Solidarität mit dem TC Leiberg bekundet und empfiehlt Videoüberwachung, um Täter dingfest zu machen.





Völlig ungesichert ist diese Radfahrerfalle nahe der Aftetalbrücke im Bruch. Hier stürzte bereits ein Radfahrer und zog sich Verletzungen zu.

Gefährliche Radlerfallen in Leiberg

Bürgermeister, Ortsvorsteher und Telekom

reagieren prompt: Nun soll es eine schlichte Bake in der Rille bringen


    Leiberg.
 Ungesicherte Baustellen ärgern in Leiberg. Zentimetertiefe ausgefräste Rillen mit scharfen Kanten sind böse Fallen. Inzwischen ist es zu mindestens einem Unfall gekommen, bei dem ein 62 Jahre alter Radfahrer stürzte und sich verletzte. Der Mann, der gottlob einen Schutzhelm trug, zog sich Schürfwunden am Bein zu. Auch sein Rad ist beschädigt. Bürgermeister Christoph  Rüther, Ortsvorsteher Christian Carl und die Deutsche Telekom haben prompt reagiert: So soll die Tiefbaufirma "lomo" (Niedersachsen), die auf Kabelverlegungen spezialisiert ist,  umgehend für sichere Baustellen sorgen. Das tat sie am Pfingstdienstag: In die ausgefräste Rille setzte sie eine Bake.

    Der Unfall, der noch glimpflich ausging, ereignete sich am Pfingstsonntag nahe der Aftetalbrücke im Bruch. Beim  Einbiegen von der Brücke in den Dr. Rörig Weg geriet der Familienvater in die zentimetertiefe Rille, die quer über die Fahrbahn verläuft: Keine Chance, zu entkommen. Er versuchte noch, auszuweichen. Das Rad  rutschte in der Rille mit messerscharfen Kante jedoch weg. Der Leiberger stürzte und zog sich Verletzungen zu.

    Die Baustelle nahe der Aftetalbrücke im Bruch ist nicht gesichert. Seit etlichen Tagen weist kein Schild auf die Gefahrenstelle hin. Das fuchst jetzt offenbar auch die Telekom, die Bürgermeister Rüther noch am Pfingstmontag sofort nach dem Unfall eingeschaltet hatte. Sie will die Tiefbaufirma rüffeln. So soll sofort nach Pfingsten die Baustelle gesichert werden. Ein Telekom-Sprecher teilte dem Bürgermeister mit, sich für eine Schadensregulierung zum Unfall einzusetzen. 

   Auch am Hohlen Weg (Foto rechts) in Leiberg in Höhe des Kindergartens verläuft so eine etwa 30 Zentimeter breite Rille. Wehe, wenn ein Radfahrer von oben die abschüssige Straße herunterfährt und in diese Gefahrenstelle gerät. Zumindest an dieser Stelle haben Bauarbeiter Warnbaken aufgestellt, die aber viel zu spät kommen. Es gibt schon mehrere Beschwerden.

   Der verletzte Radfahrer hatte  Bürgermeister Christoph Rüther und Ortsvorsteher Christian Carl auf die ärgerlichen und gefährlichen Radfahrerfallen, die auch Benutzern von Rollatoren oder Rollstühlen zu schaffen machen, hingewiesen. Beide Politiker reagierten  prompt. Rüther entschuldigte sich für die schlechte Absicherung der Baustelle. Der Radfahrer, der am Pfingstsonntag stürzte, spricht sogar von einem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr.





Ein schmucker Hofstaat begleitet das Königspaar Julius Kubitzki und Marie Niedernhöfer in Leiberg.

Kinderschützenfest Leiberg erlebt Höhepunkt beim Festzug

Dichtes Gedränge an der Königsresidenz

Und dann kam auch noch der Kasper

    Leiberg. Einem Tag nach dem Vogelabwerfen stand beim Leiberger Kinderschützenfest das neue Kinderkönigspaar Julius Kubitzki und Marie Niedernhöfer beim Festzug im Blickpunkt.Viele, viele Zaungäste hatten sich an der Königsresidenz in der Straße "Am Dorfe" eingefunden. Auch der amtierende König der "Großen", Jascha Pickhardt, weilte unter ihnen. Die Nachbarhäuser hatten geflaggt.

    Die Kinder waren mit Freude dabei. Bei herrlichem Sonnenschein wurde das Königspaar Julius Kubitzki und Marie Niedernhöfer an der Königsresidenz abgeholt. Viele Zuschauer umjubelten das Königspaar und bei der Parade schwebten sie und der Hofstaat über ein Blütenmeer. Bei der anschließenden Feier im Kindergarten stärkten sich alle mit Waffeln und Apfelschorle. Zum Abschluss besuchte der Kasper die  Kinder.

Blumen, Blumen und nochmals Blumen


Der König der "Großen", Jascha Pickhardt, stellt sich den Fragen der Leiberger Kindergartenkinder.

Julius und Marie sind in Leiberg das neue Kinderkönigspaar

   Leiberg. Julius Kubitzki und Marie Niedernhöfer sind in Leiberg das neue Kinderschützenkönigspaar. Die Beiden waren beim Vogelabwerfen erfolgreich. Abgeholt wurden sie im Festzug am Königshaus Kubitzki, Am Dorfe 6. 

   Beim Vogelabwerfen war auch der amtierende Leiberger Schützenkönig Jascha Pickhardt anwesend, der den Kindern viele Fragen beantwortet, mitgefiebert, gefeiert und allen Kindern ein Getränk spendiert hat.

   Dem Hofstaat gehören an: Mats Ostwald und Amelie Hegers, Henrik Modemann und Lara Dören, Maximilian Rustemeier und Leana Schmidt, Julius Kubitzki und Marie Niedernhöfer, Leif Meyer und Margarethe Kemper, Mauritz Schmidt und Fine Schäfer.

    Beim Kinderschützenfest ermitteln Mädchen und Jungen beim  Vogelabwerfen jeweils ihren Regenten oder ihre Regentin. Während bei den "Großen" der neue König seine Königin erwählt, ist dies beim Kinderschützenfest in Leiberg anders.

    Das große Leiberger Schützenfest wird vom 26. bis 28. Mai gefeiert.  


Der Hofstaat des Kinderschütznenfestes (von links): Mats Ostwald und Amelie Hegers, Henrik Modemann und Lara Dören, Maximilian Rustemeier und Leana Schmidt, Julius Kubitzki und Marie Niedernhöfer, Leif Meyer und Margarethe Kemper, Mauritz Schmidt und Fine Schäfer.

 König Jascha Pickhardt spendiert Freigetränke an die Kinder.






Einbruch ins Tennisheim:
Kaum Beute, aber hoher Sachschaden

   Leiberg.
In Leiberg ist erneut ins Tennisheim im Aftetal eingebrochen worden.  Zwei Tennisspielerinnen bemerkten am Donnerstagmorgen (17. Mai), dass die  Glasscheibe Balkontür mit Steinen eingeworfen worden ist. Sie alarmierten die Polizei.

 Es wurden Schränke durchwühlt. Nach ersten Einschätzungen ist nur wenig Bargeld erbeutet worden: Der Sachschaden liegt weitaus höher als der Wert der Beute.

     Das Tennisheim war jetzt erst renoviert worden.


    Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Sie nimmt auch Hinweise auf verdächtige Personen und Fahrzeuge entgegen.

    Die Täter haben offenbar auch versucht, ins benachbarte HTSV-Sportheim einzudringen.




Leibergerin ist Königin in Padberg

   Leiberg/Padberg.
Eine Leibergin ist neue Schützenkönigin im sauerländischen Padberg. Agnes Hötger (Foto rechts) trägt im 600-Seelen-Dorf und Marsberger Stadtteil die Königinkrone an der Seite von Schützenkönig Lukas Göbel, der jetzt den Vogel abgeschossen hat. Das hat der Schützenverein Padberg über Facebook mitgeteilt. Das neue Königspaar stand abends im Blickpunkt beim Festzug am Freitag, 11. Mai. Vormittags war Vogelschießen.


    Agnes Hötger ist die älteste Tochter von Willi Hötger und Anne Bödefeld-Hötger, die selbst schon mal 2007 Königspaar in Behringhausen waren.



Schützen trauern um Kaiserin Franziska Pickhardt (88)

Sie war drei Mal Schützenkönigin in Leiberg


   Leiberg. Die Leiberger Schützen trauern um ihre Kaiserin Franziska Pickhardt (Foto). Sie ist wenige Tage vor dem Leiberger Schützenfest 2018 im Alter von 88 Jahren gestorben. Franziska Pickhardt war drei Mal in Leiberg Schützenkönigin und hat zwei Mal Eisernes Thronjubiläum gefeiert.  Sie hätte jetzt für 70-jähriges Thronjubiläum geehrt werden sollen.

   Die siebenfache Mutter und mehrfache Groß- und Urgroßmutter war 1948, 1950 und dann nochmals an der Seite ihres verstorbenen Ehemannes Heinz Pickhardt 1975 Schützenkönigin in Leiberg.  Drei Mal Königin und zwei Mal Eisernes Thronkubiläum (65 Jahre) dürften einmalig weit über das Bürener              Land hinaus sein. 2015 wurde sie zum letzten Mal für ein Doppeljubiläum geehrt: 65 und 40 Jahre Schützenkönigin. 




Andreas Bartmann erklärt Leiberger Kindern den Brückenbau im Aftetal.


Leiberger Kindergartenkinder besuchen Baustelle Talbrücke

Brücken bauen ist wie Kuchen backen

    Leiberg. Der Bau der Aftetalbrücke zwischen Leiberg und Bad Wünnenberg wird nicht nur von vielen Erwachsenen mit Interesse verfolgt, sondern auch von den Kindern des Leiberger Kindergartens Regenbogenland. Aus diesem Grund beschäftigten sie sich in den vergangenen Wochen intensiv mit dem Thema „Stein für Stein- Lasst uns Brücken bauen!“

    Verschiedene Steine wurden gesammelt, genauestens untersucht und überlegt, wie und wo sie in unserer Umgebung und in unserem Alltag Verwendung finden. Es entstanden die ersten selbst gebauten Brücken aus den Steinen, aber auch aus ganz unterschiedlichen Materialien, wie z.B. aus Holz, Pappe oder aus Blechdosen, die sich gut für den Bau der Pfeiler eigneten. Als Anregung für die kleinen Brückenkonstrukteure dienten sowohl Bilder von berühmten Brücken als auch der Film „Peter will über die Brücke!“ mit Peter Lustig aus der Serie Löwenzahn. Auch bei den wöchentlichen Turnangeboten und den Waldtagen entstanden Bewegungsbaustellen mit unterschiedlichen Brücken oder eine Seilbrücke zwischen zwei Bäumen.

    Ein ganz besonderes Erlebnis für die Kinder war es allerdings, die Baustelle der Aftetalbrücke zu besuchen. Andreas Bartmann (Bauaufsicht Straßen NRW) verstand es ganz hervorragend auf die Interessen und Fragen der Kinder einzugehen und  ihnen auf kindgemäße Weise die Konstruktion eines solch gewaltigen Bauwerks zu erläutern. Die Herstellung von Beton für die Pfeiler verglich er mit dem Herstellen eines Kuchenteigs und das Zusammensetzen und Verschweißen der Stahlteile mit dem Verbinden von Legosteinen. Auch das Schiebe-Verfahren wurde für die Kinder nachvollziehbar erklärt, in dem sie sich das Element, über das die Brückenteile hydraulisch geschoben werden, wie  eine teflonbeschichtete Pfanne vorstellten, die noch zusätzlich mit Öl gefüllt ist.

     Die Kinder und Erzieherinnen bedankten sich ganz herzlich bei Herrn Bartmann, der den Zugang sowohl in die Büros, als auch in die Unterkonstruktion der Brücke ermöglichte und mit viel Engagement und Geduld für einen erlebnisreichen Kindergartentag
gesorgt hat.

Praktischer Lastenbau im Kindergarten: So werden tragfähige Konstruktionen erstellt.
Ein Brett trägt das andere und die Last eines Kindes.





Kunstrasenplatz soll nach Leiberg

 

   Leiberg. Der in der Vergangenheit viel diskutierte Kunstrasenplatz soll in Leiberg errichtet werden. Darauf einigten sich  die Vereine des Stadtsportverbandes, die einen Sportplatz nutzen, mit breiter Mehrheit. Das hat Ortsvorsteher und HTSV-Vorsitzener Christian Carl mitgeteilt.

    Carl: "Somit scheint der lange Weg, der mit der ersten Antragstellung im Jahr 2007 begann, langsam zu Ende zu gehen. Bis zur endgültigen Fertigstellung werden wohl noch einige Monate vergehen, da  die Fußballspielvereinigung Bad Wünnenberg/Leiberg hierzu ein Realisierungskonzept vorlegen muss. Im Anschluss beschließt der Rat der Stadt Bad Wünnenberg über die Art der Förderung."




Landfrauen fahren zur Detmolder Brauerei Strate
Anmeldungen bis spätestens 18. Mai: Auch Männer dürfen mit

    Leiberg. Landfrauen Leiberg bieten für Freitag, 8. Juni, eine Fahrt zur Detmolder Brauerei Strate an. Alle interessierten Frauen sind zur Teilnahme eingeladen. Es sind nur noch zehn Plätze frei.

    Anmeldungen sind bis Freitag, 18. Mai möglich bei Kerstin Stich unter Tel. 02953-962874 oder 0171-2863256. Abfahrt ist um 13.30 Uhr am Landgasthof Kaiser. Die Besichtigung startet um 15 Uhr, im Anschluss daran wird bei einer deftigen Schweinshaxe mit Krautsalat, Landbierbrot und Landbiersenf eine ausgiebige Bierverkostung vorgenommen. Gegen 19 Uhr ist Rückfahrt nach Leiberg.

   Die Kosten belaufen sich auf 30 Euro für Landfrauen und 35 Euro für Nichtmitglieder. Im Preis enthalten sind die Busfahrt, das Mittagessen mit Bierverkostung sowie ein Gutschein über 3 Euro für den Brauerei-Shop.

Das Geld muss bis zum 18. Mai auf das Konto der Landfrauen Leiberg überwiesen werden:

IBAN: DE65 4726 1603 0243 7142 08
BIC: GENODEM1BUS
Verwendungszweck: Brauereibesichtigung, Name, Vorname




Die Leiberger Kirche ist 150 Jahre alt geworden. Dieses Jubiläum wurde jetzt mit Festmesse und Familienfest gefeiert. Leider waren längst nicht alle Plätze im Kirchenschiff des neugotischen Gotteshauses besetzt.

Pastor: Mehr als 20.000  Messen in 150 Jahren in Leiberg

Jubiläumsfeier in der Sankt Agatha Kirche

      Leiberg. Mit einer Festmesse und einem Familienfest hat die Pfarrgemeinde Leiberg den 150. Geburtstag ihrer Kirche gefeiert. Am  30. April 1868 hatte Bischof Konrad Martin die Kirche im neugotischen Stil nach Plänen des damaligen  Diözesanbaumeisters Arnold Güldenpfennig geweiht. Vier Jahre lang haben Handwerker von 1864 bis 1868 an dieser Kirche gebaut. Der heutige Pastor Markus Wippermann hat 150 Jahre später ausgerechnet, dass in dieser Zeit mindestens 20.000 Messen gefeiert worden seien. In Wirklichkeit dürften es mindestens das Doppelte sein, weil viele Jahre lang an allen sieben Tagen in der Woche täglich zwei Messen in Leiberg gelesen worden sind. "Ich habe halt konservativ gerechnet", sagte Pastor Wippermann.

    In der leider längst nicht voll besetzten Festmesse  zogen Leiberger Fahnenabordnungen mit Pfarrer Daniel Jardzejewski, Pastor Raphael Schlieps, Pfarrer i. R. Johannes Sprenger, Diakon Josef Dierkes  und dem Leiberger Pastor Markus Wippermann in die Kirche ein, in der alle Apostelkerzen angezündet waren. Der Chor Vocale Leiberg unter Leitung von Ricarda Götte aus Büren begleitete die nachmittägliche Festmesse und eröffnete mit „Ein Haus voll Glorie schauet“ in dem jetzt 150 Jahre alten Gebäude.

   Pfarrer Daniel Jardzejewski sprach von einer „wunderbaren Kirche“. Er hofft, dass der christliche Glaube auch in den nächsten Generationen in Leiberg lebendig bleibe. Die Vereine mit ihren Fahnenabordnungen zeigten ihre Verbundenheit mit diesem Gotteshaus. In Leiberg gäbe es aber schon länger als 150 Jahre eine Kirche. Damit lag er richtig, weil in Leiberg (1490 gegründet) schon 1703 und 1733 eine Kirche gebaut worden war. Die Kirche von 1703 war abgebrannt, die von 1733 hatte sich gut 130 Jahre später als zu klein erwiesen: Sie machte der heutigen Kirche Platz. Vor der  ersten Kirche zogen Leiberger Gläubige zum Gottesdienst nach  Wünnenberg.

    Pastor Wippermann verglich in seiner Festpredigt eine Kirche mit der Wartehalle eines Bahnhofes, in  dem Weichen gestellt würden. Man solle nicht auf dem Abstellgleis landen. In der Kirche brührten sich Himmel und Erde. Etliche persönliche Geschichten rankten um diese Kirche, in der jetzt seit 150 Jahren Sakramente gespendet werden. Mit „Te Deum“ und dem Lied „Großer Gott, wir loben Dich“ endete die fast 90-minütige Festmesse.

    Nach der Messe warteten 30 leckere Torten im Pfarrheim auf ihre Gäste. Vorm Pfarrheim versorgten Bier- und Grillbude die Besucher. Viele bedauerten, dass für Kinder nichts geboten wurde: Eine angekündigte Hüpfburg blieb verpackt im Gerätewagen neben dem Pfarrheim. So blieben junge Familien mit Kindern dem 150. Geburtstag weitestgehend fern.

Unser Bild zeigt den Chor Vocale Leiberg mit Dirigentin Ricarda Götte während der Festmessse.



Der Glockenturm hat jetzt ein Kupferdach

Glockenturm ist wieder gut behütet

     Leiberg. Der Glockenturm an der mittelalterlichen Kirchstelle Andepen ist am Nollen in Leiberg wieder gut behütet und trägt einen Hut. Mitglieder und Freunde des Heimat- und Verkehrsvereins haben rechtzeitig vor der geplanten Marienandacht (2. Mai, 18 Uhr) das vor einigen Wochen abgetragene Dach wieder mit einem Kran in Position gebracht.

    In der vereinseigenen Hödde-Hallte hatte der Heimat- und Verkehrsverein unter Federführung von Markus Rustemeier (47) das marode, 20 Jahre alte Dach erneuert: Das ehemalige Holzdach ist nun mit Kupferplatten belegt. Die Restaurierung - ein Projekt des Dorfgemeinschaftsvereins - erfolgte auch mit finanzieller Unterstützung der Energiestiftung Sintfeld, die mit 2000 Euro dem Verein unter Vorsitz von Hubert Dören über den Dorfgemeinschaftsverein unter die Arme gegriffen hat.

       Nach der 500-Jahr-Feier (1990) des 1490 gegründeten Dorfes Leiberg hatten etliche Helfer aus mehreren Leiberger Vereinen aus Erlösen des Jubiläumsfestes die alte Kirchstelle des 1390 oder 1391 wüstgefallenen Dorfes Andepen 1994 wieder hergerichtet. 1996 bauten Heimatfreunde einen Glockenturm, der ebenfalls wie ein Bildstock an die alte Kirchstelle aus dem Mittelalter hoch über dem Aftetal erinnert.

     Das frühmittelalterliche Dorf Andepen mit Siedlungsschwerpunkt in einem Seitental (Empertal) der Afteaue im heutigen Leiberg wird bereits im neunten Jahrhundert in Urkunden des Klosters Corvey als sächsische Kleinsiedlung erwähnt. Mit der Christianisierung durch Karl den Großen ruft bereits sehr früh die Glocke der St. Johannes-Kirche die Gläubigen aus der Pfarrei Andepen, die vermutlich durch  Bischof Meinwerk zur  selbständigen Pfarrei erhoben wurde, zum Gottesdienst hoch über dem Aftetal.

     An der inzwischen restaurierten  Andeper Kirchstelle außerhalb des Dorfes Andepen soll zur Zeit der heidnischen Sachsen ein Tempel gestanden haben.   Zur Frankenzeit besitzen vornehmlich  die Klöster Abdinghof und Böddeken sowie die Grafen von Werl  und Arnsberg große Güter in dem kleinen Dorf, das zum Ausgang des 14. Jahrhundert ein Opfer blutiger Raubritterfehden werden sollte. Die räubrischen Ritter der Bengeler Fehde verwüsten wie so viele andere Orte im Sintfeld  auch Andepen gegen 1390 oder 1391. Erst 100 Jahre nach der Zerstörung  stiftet Johann Graf von Westphalen in einer Urkunde vom 30. April 1490 das heutige Dorf Leiberg.

Foto rechts: Fleißige Hände wie (von links) Reinhard Dören,  Michael Schäfer, Herbert Michalczak, Ewald Hötger, Ferdi Schlucker und Horst Rustemeier haben das Dach auf den Glockenturm an der Andeper Kirchstelle gehoben.






Drei Jugendliche aus Leiberg werden konfirmiert

    Leiberg/Bad Wünnenberg.
Drei Jugendliche aus Leiberg wurden im April in der Immanuel-Kirche in Bad Wünnenberg konfirmiert. Es handelt sich um Elisabeth Kemper, Patrick Bien und Anna Sprenger. Insgesamt gingen 30 Jugendliche aus dem Stadtgebiet Wünnenberg sowie aus Wewelsburg, Brenken und Ahden in drei Gottesdiensten zur Konfirmation.

     Die Gottesdienste wurden jeweils musikalisch von Stephanie Garris begleitet.




16 Kinder sind in Leiberg zur Erstkommunion gegangen


    Leiberg.
16 Mädchen und Jungen sind in diesem Jahr in der Agatha-Pfarrgemeinde Leiberg zur Erstkomunion gegangen.  Im vorigen Jahr waren 15, davor nur sechs Kinder zur Erstkommunion gegangen.


   


Die Leiberger Kommunionkinder 2018:

Dominik                  Altunkaynak          Ringstraße 38

Lukas                      Becker                  Lubbert Schumacher Str. 2

Louis                      Grewe                   Kampstraße 5

Silas                        Hegers                  Kleine Trift 21

Julia                         Hesse                   Fasanenweg 7

Jana                         Hesse                   Papenkämpen 30a

Franziska                 Hötger                  Aftetal 14

Magnus                    Kluthe                  Lubbert Schumacher Str. 20

Ronja                       Köhler                  Hauptstraße 61

Maxime                    Motnik                 Ringstraße 44

Lea                          Pickhardt              Lubbert Schumacher Str. 35

Jakob Joachim         Plesser                  Papenkämpen 38

Andre                      Scherl                   Am Mühlenbusch 3a

Niklas                      Stahl                     Kampstraße9

Diego                      Stratmann              Kleine Trift 16b

Ricardo-Berthold     Stratmann              Hauptstraße 75


Der kostbare Reliquienschrein der Heiligen Bernadette kommt im September aus Lourdes nach Bad Wünnenberg.  

Foto: Joachim Schäfer/Ökumenisches Heiligenlexikon

Schrein der Heiligen Bernadette aus Lourdes in Bad Wünnenberg

Es werden mehrere tausend Pilger erwartet

Pfarrer spricht von einem einmaligen Ereignis

    Bad Wünnenberg. Eine kirchliche Sensation steht ins Haus: Im September kommt der mit Edelsteinen besetzte Schrein der Bernadette aus Lourdes für zwei Tage nach Bad Wünnenberg. Der reich verzierte Schrein mit Reliquien der Lourdes-Heiligen verbleibt vom 20. bis 22. September zwei Tage lang in der Wünnenberger Pfarrkirche. Es werden mehrere tausend Pilger erwartet.

    Die Ankunft des Schreins mit Reliquien der Heiligen Bernadette, der vor 160 Jahren mehrfach die Gottesmutter Maria erschienen sein soll, aus dem Wallfahrtsort Lourdes in Bad Wünnenberg hat Pfarrer Daniel Jardzejewski im Pfarrbrief angekündigt. Er spricht von einem „großen Ereignis, das in der Geschichte unserer Gemeinden wohl einmalig sein wird."  

    Zur Mariengrotte in Lourdes und wohl auch zum Schrein der Heiligen Bernadette pilgern jährlich bis zu zehn Millionen Menschen aus aller Welt. Anlässlich des 160. Jubiläums der Marienerscheinungen der damals 14 Jahre alten Bernadette im franzöischen Lourdes wird der Schrein mit Reliquien der Heiligen Bernadette, der sonst seinen Platz in der Basilika oberhalb der Grotte hat, durch deutsche Diözesen gebracht.

     Nach dem Bistum Osnabrück ist der Schrein im September auch im Erzbistum zu Gast. Der  Pastoralverbund Bad Wünnenberg ist stolz, neben dem Hohen Dom in Paderborn und vier weiteren Kirchen im Erzbistum Paderborn den kostbaren Schrein für zwei Tage in der Wünnenberger Pfarrkirche beherbergen zu dürfen. Pfarrer Jardzejewski: „In diesen  Tagen wird es sicher viele Menschen auch von weiterher zu uns führen. Daher wird ein Festkomitee die Tage vorbereiten. Wir möchten schon heute darum bitten, diese Tage freizuhalten und besonders die Vereine und Gruppierungen unseres Pastoralverbundes einladen, diese Tage durch ihre Teilnahme zu einem großen Fest des Glaubens werden zu lassen.“

   Lourdes ist ein Ort in Frankreich, in dem die Muttergottes im Jahre 1858 mehrfach der 14-jährigen Bernadette Soubirous erschienen ist, wie sie selbst  berichtete. Am Ort der Erscheinungen  wurde außerdem eine Wasserquelle entdeckt, deren Wasser in einigen Fällen zu Heilungen führen soll. Immer wieder werden von Ärzten unerklärliche Spontanheilungen bei Pilgern gemeldet. Die katholische Kirche hat für Lourdes 70 Wunder anerkannt.

    Der Schrein der Bernadette wird üblicherweise in einer Seitenkapelle der Basilika aufbewahrt. Nun ist er aber in Deutschland und auch in Bad Wünnenberg zu sehen.

    Am Donnerstag, 14. September,  holen Malteser aus dem Erzbistum Paderborn den Schrein aus Osnabrück ab.





5.500 Euro für Leiberg aus der Energiestiftung Sintfeld
Geld für neue Brücke, Holzhütten und Beamer


    Leiberg.  Aus der Energiestiftung Sintfeld, die von Erlösen aus der Windkraftenergie gespeist wird, fließen wieder Gelder nach Leiberg. Diesmal werden drei Projekte mit insgesamt 5500 Euro gefördert, teilte Vorsitzender Hubert Dören vom Leiberger Dorfgemeinschaftsverein mit. Dören hat just in diesen Tagen die Förderzusagen der Stiftung erhalten.

   Der Heimat- und Verkehrsverein bekommt 3.000 Euro, um die marode Brücke am Natursteintretbecken im Empertal zu erneuern. Nochmals 2.000 Euro bekommt der Heimat- und Verkerhsverein für die Anschaffung von zwei neuen Holzhütten, die wiederum dem gesamten Ort zugute kommen sollen.

    Die Katholische Frauengemeinschaft (kfd) erhält  500 Euro für einen Beamer und eine Leinwand, teilte Hubert Dören mit.


Die "Kommunionkinder" von 1968 haben sich jetzt zu einer Wiedersehensfeier nach 50 Jahren zur Goldkommunion in Leiberg getroffen.

Nach 50 Jahren treffen sich Goldkommunikanten in Leiberg wieder

    Leiberg. 50 Jahre nach der Erstkommunion trafen sich in St.Agatha in Leiberg am Ostermontag Anton Lesen, Elisabeth Kirsten (Hötger), Friedel Hillebrand, Angelika Schmidt (Schmidt), Friedhelm Weber, Anita Kettler (Stratmann), Wigbert Hesse, Fine Finke (Rustemeier), Hansi Kersting, Maria Schmidt (Krause), Roswitha Blondrath (Kaiser), Dietmar Niedernhöfer, Christa Füser (Carl), Helga Köhler, Christa Dietz und  Pastor Markus Wippermann.

   Es fehlten: Anita Ewers (Bölte), Konrad Carl, Sybille Stackmann (Hesse), Sabine Holzapfel-Rustemeier (Holzapfel), Silvia Lippke (Kaiser), Irene Brune (Niedernhöfer) und Herbert Schmidt. Gedacht  wurde auch an die verstorbenen Mitschüler Josef Grewe, Ferdinand Hötger, Erich Köhler, Friedhelm Vogd und Manfred Walter.

   Nach der Messe gingen alle gemeinsam zum Landgasthof  Kaiser und erzählten noch viel über die alten Zeiten. Es war ein rundum schöner Tag.






Kreismusikerbund und Musikverein Leiberg danken Diana Hesse für 30-jährige Mitgliedschaft.

30 Jahre dabei: Ehrung am Konzertabend für Diana Hesse

    Leiberg. Das Frühlingskonzert des Musikverein Leiberg ludt dazu ein, den Frühling zu begrüßen und nahm die Besucher mit durch das gesamte Repertoire des Vereins. Der musikalische Frühlingsstrauß beinhaltete traditionelle Marschmusik , Konzertstücke sowie Potpourris aus den 50er und 70er Jahre.


    Tanzmusik rundete den Konzertabend ab.

    Am Abend des Konzerts wurde auch die langjährige Musikerin Diana Hesse durch den Vorsitzenden des Volksmusikerbundes, Kreisverband Paderborn, Uwe Zimmermeier, für 30 Jahre Vereinszugehörigkeit geehrt.





Talbrücke und Umgehung erst ein Jahr später fertig

Mehr Stahl als zunächst geplant soll  Brücke tragen

Statt Herbst 2020 rollt Verkehr erst 2021


    Bad Wünnenberg/Leiberg.  Die Fertigstellung der 785 Meter langen Talbrücke zwischen Leiberg und Bad Wünnenberg verzögert sich um ein ganzes Jahr. Das berichtet die Tageszeitung "Neue Westfälische" in ihrer Ausgabe vom 28. März 2018 und  bezieht sich auf Äußerungen des Landesbetriebs Straßen NRW.

    Damit könne der Verkehr über die neue Ortsumgehung B 480n nicht schon im Herbst 2020, sondern erst im Herbst 2021 rollen. Die Bauverzögerung wird damit begründet, dass rund 15 Prozent mehr Stahl als ursprünglich geplant in die Brücke eingebaut werden müsse. Das treibe auch die Kosten nach oben. Umgehung und Brücke sollen mehr als 40 Millionen Euro kosten. Die Mehrkosten könne die Straßenbehörde noch nicht beziffern.

   Berechnungen hätten ergeben, dass mehr Stahl für die Unterkonstruktion der Trasse nötig sei, zitiert die Zeitung Andreas Bartmann, der für Straßen NRW die Bauaufsicht in Bad Wünnenberg führe: "Da die einzelnen Elemente dann schwerer sind, müssen sie verkürzt werden, um noch transportiert werden zu können. So erhöht sich die Zahl der Schwertransporte und es muss deutlich mehr geschweißt werden."





Neue Straße in Leiberg heißt "Kattenblick"

   Leiberg.
Die von der Straße „Grüner Winkel“ abzweigende neue Erschließungsstraße in Leiberg wird „Kattenblick“ genannt. Einstimmig entschied sich der Rat der Stadt Bad Wünnenberg in seiner vergangenen Sitzung für den Vorschlag von Ortsvorsteher Christian Carl, der sich zuvor mit Vertretern des Stadtteils abgestimmt hatte.


 „Kattenblick“ ist ein plattdeutscher Begriff, der mit „Blick auf den Katzenberg“ übersetzt werden kann.



Auch Eis und Schnee begleiteten die Leiberger Umweltschützer am Tag der Umwelt. Am Ende des Tages kamen vier Kubikmeter Müll zusammen.

Fast acht Fußballmannschaften sammeln Müll ein

Müllaufkommen sinkt weiter: nur noch vier Kubikmeter

    Leiberg. Fast acht Fußballmannschaften haben beim Tag der Umwelt in Leiberg Feld und Flur von Unrat und Müll befreit. Zu der Aktion hatten wieder der Heimat- und Verkehrsverein und der Spotfischereiverein aufgerufen.

    So sammelten sich denn etwa 80 Helfer am Trafohäuschen an der Afte im Bruch, um in mehreren Gruppen auszuziehen und Müll zu sammeln. In der „grünen Armada“ waren wieder viele Kinder und Jugendliche zu finden. Auch Jungschützen, Jugendfeuerwehr, Jugendtreff  sowie Kommunion- und Grundschulkinder unterstützten den Tag der Umwelt. In keinem anderen Ort im Stadtgebiet ist die Beteiligung an Umweltsäuberungen so hoch wie in Leiberg - und das ist schon seit etlichen Jahren so.

    „Es wurden gut vier Kubikmeter Müll eingesammelt“, bilanzierte Vorsitzender Hubert Dören vom Heimat- und Verkehrsverein sowie Dorfgemeinschaftsverein das Sammelergebnis am Mittag. Da hat es in Leiberg schon ganz andere Jahre mit deutlich höherem Müllaufkommen gegeben. Die alljährlichen Sammelaktionen zeigen offenbar Wirkung.

    Insgesamt gab es in diesem Jahr weniger Müllaufkommen. Dafür wurden aber deutlich mehr Flaschen eingesammelt.

    Dankbar sind Heimat- und Verkehrsverein sowie Sportfischereiverein allen, die Fahrzeuge, Traktoren und Gespanne zur Verfügung stellten. 

    Den Abschluss bildete im Fischereiheim wieder ein zuünftiges Mittagsmahl als kleiner Lohn für die Helfer.






Barbara Hesse zeigt im Kindergarten, wie einst aus Schafswolle am Spinnrad ein Wollfaden entstand.

Leiberger Kindengartenkinder besuchen

heimische Schafställe

Projekt „Vom Schaf zum Schal!“

 

     Leiberg. Die Kinder des Kindergartens „Regenbogenland“ in Leiberg beschäftigten sich mit viel Interesse und Freude mit dem Projektthema „Vom Schaf zum Schal!“  Sie erfuhren, wie Schafe leben und was sie benötigen um sich wohl zu fühlen, sie konnten sehen, wie Schafe geschoren wurden und wie aus Rohwolle mit einem Spinnrad ein Wollfaden gesponnen wurde.

    Aus Wolle bastelten die Kinder viele kleine lustige Schafe, sie haben damit gewebt, geflochten, Kordeln gedreht, Fadenspiele gelernt, gefilzt und vieles mehr.  Lustige Bilderbücher, besinnliche und nachdenkliche Geschichten , sowie heitere Lieder und Spiele über Schafe, Böcke und Lämmer rundeten die Inhalte dieses Themas ab und verbreiteten Spaß und Freude unter den Kindern.

   Die Kinder lernten das Schaf als ein Nutztier des Menschen kennen, welches nicht nur Wolle liefert, sondern auch Milchprodukte wie Joghurt und Käse. Alle Kinder hatten noch niemals Schafsmilch getrunken und so erforderte es von einigen eine bisschen Mut, um von der Milch, dem Käse und dem Joghurt zu probieren.

    Besonders schön war es für Kinder und Erzieherinnen, dass dieses Projekt von Leiberger Hobbyschäfern praxisnah unterstützt wurde und die Kinder die Schafe in ihrer natürlichen Umgebung erleben konnten. So geht der Dank des Kindergartens an Wolfgang Dören (Foto rechts) und Peter Schäfer, die für die Kinder ihre Schafställe öffneten und kindgerecht und geduldig all ihre Fragen beantworteten.

    Beim Schafstall von Anton Carl konnten die Kinder sogar beim Scheren der Schafe zusehen und ein bisschen Rohwolle mit in den Kindergarten nehmen. Auf dem Weg zurück zum Kindergarten hatten einige Kinder die Idee, aus der mitgenommenen Wolle einen Pullover zu stricken. Dass das eine große Herausforderung ist, erfuhren sie, als sie Barbara Hesse beim Spinnen mit ihrem Spinnrad zusehen konnten. Dieses alte Handwerk wird nur noch von wenigen beherrscht und so bedankt sich der Kindergarten ganz herzlich bei Barbara Hesse, die den Kindern zeigte, welche Arbeit und Können nötig sind, um einen Wollfaden in Handarbeit entstehen zu lassen.

    Dem Thema „Vom Schaf zur Wolle“ haben sich die Kinder von vielen verschiedenen Seiten genähert und haben alle ihre Sinne zum Einsatz bringen können. Sie konnten viele naturnahe Lernerfahrungen sammeln und das , weil sie viel Freude und Spaß an dem Thema hatten.




Brot aus Leiberg ist und bleibt Spitze
Wieder prima Ergebnisse für Bäckerei Kaiser


Leiberg. 
Auch in diesem Jahr hat sich die Bäckerei Kaiser aus Leiberg wieder der Prüfungskommision zur freiwilligen Brotprüfung vorgestellt und erneut sehr gute und gute Ergebnisse erzielt. "Handwerksqualität zahlt sich aus", freute sich Juliane Kaiser.


Diese Brote wurden zertifiziert:

Kasseler
Dinkel-Quarkkruste
Paderborner Landbrot
Weißbrot

Ein Zertifikat für 'sehr gute Qualität' erhielten:

Tausend Sassa (Dinkel-Vollkornbrot ohne Weizenmehl)
Das Kaiserliche
Kartoffelbrot
Kernbeißer
Mehrkornbrot mit Quark
Roggenkasseler
Sechskornbrot
Sovitalbrot





Kindergottesdienste erstes Halbjahr 2018 in Leiberg



Kolping fährt im September zum Ahr-Steig

Vier-Tagesfahrt kostet etwa 320 Euro

   Leiberg. Die Kolpingsfamilie Leiberg bietet auch in diesem Jahr wieder eine 4.Tages-Wandertor  vom 13. bis 16. September an. Ziel ist der Ahr-Steig bei Bad Neuenahr.

Leistungen:  3 Übernachtungen im 2 Bettzimmer mit reichhaltigem Frühstücksbuffet, Incl. freier Nutzung des Sauna- und Fitnessbereichs.  Die Zimmer sind mit Dusche, WC, Telefon, Minibar, Zimmer-Safe, Flachbild-TV ausgestattet.

Die Kosten der Fahrt belaufen sich auf ca. 320 Euro.

Weitere Informationen und Anmeldung bei Regina Vogd unter 02953/320

Bei Anmeldung ist eine Anzahlung in Höhe von 150 Euro je Person zu entrichten




60-Tonnen-Kran nimmt Dach vom Glockenturm ab

Heimatfreunde erneuern Turm-Kopf an der Andeper Kirchstelle

    Leiberg. Heimatfreunde erneuern derzeit unter Federführung des Dorfgemeinschaftsvereins mit Unterstützung des Heimat- und Verkehrsvereins mit dem Vorsitzenden Hubert Dören das in die Jahre gekommene Dach am Glockenturm der Andeper Kirchstelle in Leiberg. Mit einem 60 Tonnen Kran unter Führung von Horst Rustemeier ist das Dach jetzt in Gänze abgenommen worden (Foto rechts).

     Das mit Holzschindeln bedeckte Dach soll jetzt mit Kupferplatten belegt werden. Dies geschieht in der Höddehalle unter Federführung von Markus Rustemeier vom Heimat- und Verkehrsverein Leiberg. Es handelt sich aber um eine Projekt des Dorfgemeinschaftsvereins, das von der Energiestiftung Sintfeld finanziell gefördert wird.

    Nach der 500-Jahr-Feier (1990) des 1490 gegründeten Dorfes Leiberg hatten etliche Helfer aus mehreren Leiberger Vereinen aus Erlösen des Jubiläumsfestes die alte Kirchstelle des 1390 oder 1391 wüstgefallenen Dorfes Andepen 1994 wieder hergerichtet. 1996 bauten Heimatfreunde einen Glockenturm, der ebenfalls wie ein Bildstock an die alte Kirchstelle aus dem Mittelalter hoch über dem Aftetal erinnert.

   Das inzwischen gut 20 Jahre alte Holzdach ist marode geworden und wird jetzt durch ein Kupferdach ersetzt.

   Das frühmittelalterliche Dorf Andepen mit Siedlungsschwerpunkt in einem Seitental (Empertal) der Afteaue im heutigen Leiberg wird bereits im neunten Jahrhundert in Urkunden des Klosters Corvey als sächsische Kleinsiedlung erwähnt. Mit der Christianisierung durch Karl den Großen ruft bereits sehr früh die Glocke der St. Johannes-Kirche die Gläubigen aus der Pfarrei Andepen, die vermutlich durch  Bischof Meinwerk zur  selbständigen Pfarrei erhoben wurde, zum Gottesdienst hoch über dem Aftetal.

    An der inzwischen restaurierten  Andeper Kirchstelle außerhalb des Dorfes Andepen soll zur Zeit der heidnischen Sachsen ein Tempel gestanden haben.   Zur Frankenzeit besitzen vornehmlich  die Klöster Abdinghof und Böddeken sowie die Grafen von Werl  und Arnsberg große Güter in dem kleinen Dorf, das zum Ausgang des 14. Jahrhundert ein Opfer blutiger Raubritterfehden werden sollte. Die räubrischen Ritter der Bengeler Fehde verwüsten wie so viele andere Orte im Sintfeld  auch Andepen gegen 1390 oder 1391. Erst 100 Jahre nach der Zerstörung  stiftet Johann Graf von Westphalen in einer Urkunde vom 30. April 1490 das heutige Dorf Leiberg.

    Ein "Eisernes Buch" an der ehemaligen Andeper Kirchstelle berichtet vom Schicksal des Dorfes Andepen. In der Advents- und Weihnachtszeit ist der Turm als beleuchtete Silhouette weithin im Aftetal sichtbar.


Im Juni 1996 ist der 5,55 Meter hohe Glockenturm an der Andeper Kirchstelle gesegnet worden, damals von Prälat Kathke und Pastor Manuel. Die Feier mit einem schönen Fest entlang der Straße am Nollen erfolgte 850 Jahre nach der urkundlichen Ersterwähnung der Andeper Kirche   ("andepo cum ecclesia"/"Andepen mit Kirche") vom 7. Mai 1146. In dieser Urkunde werden Besitztümer des Kloster Abdinghof aufgelistet.






Die kfd Leiberg hat Jubilarinnen geehrt. Von links: Birgit Friedrich, Nicky Friedrich, Sabine Hillebrand, Erika Motnik, Sigrid Dören-Preußler, Linde Meschede und  Petra Kästner.

Kfd Leiberg hat mit Pastor Markus Wippermann einen neuen Präses

Frauen wählen künftig alle zwei Jahre "halben Vorstand"

    Leiberg. Die Katholische Frauengemeinschaft (kfd) Leiberg hat mit Pastor Markus Wippermann wieder einen Präses. Der 36 Jahre alte Seelsorger und neue Leiberger Pastor wurde in der Generalversammlung der kfd im Pfarrheim einstimmig gewählt, teilt kfd-Sprecherein Kerstin Stratmann mit.

    Im Anschluss an eine gemeinsame kfd-Messe begrüßte Vorsitzende Anita Kaiser die Mitglieder im Pfarrheim. Nach dem Rückblick auf das vergangene Jahr und dem Verlesen des Kassenberichtes verabschiedete die Versammlung einstimmig eine Satzungsänderung, so dass der Vorstand in Zukunft jeweils zur Hälfte alle zwei Jahre gewählt wird.

    Somit stehen im nächsten Jahr Wahlen an: 2019 werden die 2. Vorsitzende und die Schriftführerin gewählt. Zwei Jahre später (also 2021) wird dann die Vorsitzende und die Kassiererin gewählt.

    Die kfd Leiberg ehrte Jubilarinnen, die seit 25 bzw. 50 Jahren der kfd angehören. Dies sind: Sigrid Dören-Preußler, Birgit Friedrich, Nicky Friedrich, Elisabeth Hesse, Sabine Hillebrand, Christiane Hillebrand, Petra Kästner, Angelika Link, Linde Meschede, Irmgard Rustemeier (alle 25 Jahre Mitgliedschaft) und Toni Holzapfel sowie die frühere Vorsitzende Erika Motnik (50 Jahre Mitgliedschaft). Ihnen wurde eine Rose und ein kleines Präsent überreicht.

   Das Jahresprogramm 2018, das während der Versammlung vorgestellt wurde und mit vielen Aktionen ein abwechslungsreiches Jahr verspricht, soll in Kürze veröffentlicht werden.





Einen Großteil der Bäume am Katzenberg hat der Orkan in Leiberg gefällt.
Auch diese Birke mit mannshohem Wurzelteller knickte wie ein Strohhalm um.

Sturm Friederike rasiert den Katzenberg in Leiberg

Umgestürzte Bäume versperren Wege auch im Empertal

Wälder bleiben bis Ende Februar gesperrt


    Leiberg. Der Sturm Friederike hat auch in Leiberg  am Katzenberg seine Spuren hinterlassen. Ein Großteil der Bäume ist umgestürzt und liegt kreuz und quer umher. Damit gehört der Katzenberg zu den vom Orkan (18. Januar) am schlimmsten betroffenen Gebieten im Stadtgebiet, berichtet das Westfälische Volksblatt.

    Nach Auskunft der Stadt Bad Wünnenberg werden die Aufräumarbeiten sich Wochen oder Monate hinziehen, teilt Ortsvorsteher Christian Carl mit: "Unter anderem werden die Arbeiten auch deshalb andauern, da das Wurfholz nicht unter Wert verkauft werden soll."

   Inzwischen hat  Landrat Manfred Müller verfügte, dass alle Wälder im Stadtgebiet Bad Wünnenberg bis Ende Februar gesperrt blieben.

Foto rechts: Von der Bank am Katzenberg ("Kattenblick"), die der Entlassungsjahrgang 1953 um Hauptlehrer Clemens Braun erstellt und 1979 erneuert hatte, bietet sich nur noch ein trauriger Blick über umgestürzte Bäume. Orkan Friederike hat ganze Arbeit geleistet, hier schlimmer als elf Jahre zuvor der Sturm Kyrill.

Foto links: Auch im Empertal versperren umgestürzte Bäume die Wege.


Blick auf den Katzenberg nach dem Sturm





Anja Salmen (links) und Svenja Pickhard  aus Leiberg haben ein Kerzenatelier gegründet. Sie gestalten Festtagskerzen nach individuellen Wünschen ihrer Kunden. Es gibt deutschlandweit Aufträge. Derzeit bieten sie insbesondere Erstkommunion- und Gebutrstagskerzen an. Erfolgreich waren sie bereits mit Kerzen mit weihnachtlichen Lokalmotiven beim Adventsmarkt in Leiberg.

Wunderschöne Kerzen aus Leiberger Werkstatt

"Herz & Design": Persönliche Lieblingsstücke made in Leiberg

Weißer Sonntag naht: Derzeit sind Kommunionkerzen gefragt
 

    Leiberg. Die Schwestern Svenja Pickhard und Anja Salmen gehören zu den neusten Gründern in Leiberg. Mit ihrem Unternehmen „Herz & Design“ startet das Duo motiviert und begeistert ins neue Jahr. 

   „Aktuell konzentrieren wir uns auf individuelle Festtagskerzen. Bei uns gibt es zu jeder schönen Gelegenheit die passende, persönliche Kerze. Und das in modernen, frischen Designs, die einfach Spaß machen und ein absoluter Hingucker auf jeder Tafel sind“ - so Gründerin Svenja Pickhard. 

   Im Fokus stehen derzeit natürlich Kommunionkerzen. In vielen Leiberger Haushalten laufen die Planungen für den Weißen Sonntag bereits auf Hochtouren - da dürfe die passende Kommunionkerze nicht fehlen. „Mit unserer Technik ist es uns möglich, auf nahezu jeden Kundenwunsch einzugehen und 'DIE' individuelle Kerze zu gestalten. Namen, Sprüche/Verse, Daten - selbst Fotos sind umsetzbar. Ebenso natürlich auch Farben und Formen. Die Kerze soll schließlich später auch zum Blumenschmuck und der übrigen Deko passen. Hier beraten wir unsere Kunden gern“ erzählt Anja Salmen.

   Die beiden Gründerinnen, beide gebürtig aus Leiberg, haben die vergangenen Monate getüftelt und gesucht, bis das passende Material gefunden und ausgiebig getestet wurde. „Unser eigener Anspruch an Qualität und Optik hat uns permanent angespornt nach den besten Materialien zu suchen, die für unser Vorhaben geeignet sind. Wir arbeiten nun mit deutschen zertifizierten Zulieferern, die uns mit Rohstoffen wie Kerzen und Kerzenfolie beliefern. Die Kerzen stammen aus Handwerksbetrieben und sind rußarm, brennen gleichmäßig ab und sind in Form und Farbe top verarbeitet.  Auch die deutsche Kerzenfolie überzeugte im Praxistest und brennt sauber und ordentlich mit ab - im Gegensatz zu deutlich günstigeren asiatischen Folien. Hier haben wir zu Beginn doch einige Überraschungen erlebt: von Stichflamme, chemischen Gestank bis zu Zerstörung eines Druckers war alles dabei. Davon sollte man also eindeutig die Finger lassen.“

   Das Sortiment umfasst derzeit Kerzen zur Taufe, Hochzeit, Kommunion und Geburtstag. Besonders die Kinderkerzen zum Geburtstag zählen zu den Lieblingsstücken und finden bereits deutschlandweit Absatz.  In Kürze soll das Angebot um stilvolle Trauerkerzen ergänzt werden. 

   „Wer sich von unseren Kerzen persönlich überzeugen möchte, der sollte einfach mal auf einen Kaffee bei den Mädels von Verstrickt & Losgenäht in Bad Wünnenberg vorbeischauen. Dort stellen wir eine Auswahl an Kerzen aus. Oder online über unsere Website www.herzunddesign.de . Es lohnt sich aber auch unserem Facebook und Instagram Account (@herzunddesign) zu folgen, hier gibts immer wieder neue Designs und Ideen. Oder einfach anrufen und uns ansprechen - die Wege hier sind ja kurz und direkt.“

Individuelle Geburtstagskerzen - zum Beispiel für kleine Feuerwehrleute und Bauarbeiter.





Schützenkönig baut selbst den Vogel

Verein ist wieder schuldenfrei

Nach Verlusten Aus fürs Oktoberfest

     Leiberg.  Endlich wieder schuldenfrei, ein Schützenkönig baut selbst den Adler und das Aus für ein Oktoberfest: Der Verlauf der Generalversammlung der Leiberger Schützen im Landgasthof Kaiser lässt sich in wenigen Kernaussagen zusammenfassen. Nicht einmal eine Stunde dauerte die offizielle  Mitgliederversammlung unter Leitung von Schützenoberst Werner Müller.

     Die beste Nachricht des Abends lieferte Schatzmeister Michael  Stratmann: Der Verein (jetzt 615 aktive und passive Mitglieder)  ist nach erheblichen Investitionen in die vereinseigene Schützenhalle rechnerisch wieder schuldenfrei.  Mit einer fünfstelligen Summe endete das Schützenjahr in 2017 mit schwarzen Zahlen in der Gewinnzone, und auch die Liquidität bewegt sich im fünfstelligen Bereich. Die Photovoltaikanlage ist abbezahlt. Allein im Vorjahr hat der Leiberger Schützenverein wieder fast 14.000 Euro in seine Halle investiert. Da kam ein Zuschuss in Höhe von 2500 Euro von der Stiftung Windenergie Sintfeld für Mobiliar in der Halle gerade richtig. Eine einstimmige Entlastung des gesamten Vorstandes auf Antrag von Kassenprüfer Achim Hesse, der ausdrücklich die gute Arbeit des Vorstandes namens der Versammlung dankbar würdigte, war die logische Konsequenz. Zum neuen Kassenprüfer wurde Martin Carl bestellt, der die Nachfolge des obligatorisch ausscheidenden Rudolf Pickhardt antritt.

    Oberst Werner Müller äußerte sich im Beisein von Ortsvorsteher Christian Carl und Ehrenoberst Heinz-Friedel Schmidt im Jahresbericht kritisch über den Besuch des Oktoberfestes im September, bei dem der Verein etwa 1000 Euro Verlust gemacht habe. Die Konsequenz: Es gibt zunächst einmal kein Oktoberfest des Schützenvereins mehr in Leiberg. Ob überhaupt ein  Fest im September in der Schützenhalle gefeiert wird, ließ der Schützenoberst offen. Schützenbruder Hartmut Kaiser regte an, den „Bayern-Hipe“ aufzugeben und stattdessen in Leiberg  wieder ein  westfälisches Erntedankfest im Herbst zu feiern.

    Auch die Vergabe des Schützenadlers für das nächste Schützenfest, das in Leiberg vom 26. bis 28. Mai diesmal nach Pfingsten gefeiert wird, war kurz, knapp und endete royal: Der amtierende Schützenkönig Jascha Pickhardt baut für das Niedrigstgebot von 90 Euro den hölzernen Adler. Es hat Jahre in Leiberg gegeben, in denen Vogelbauer sogar noch Geld herausgeben mussten (Foto: Jetzt baut Schützenkönig Jascha Pickhardt - hier mit seiner Schützenkönigin Vanessa Oberlender - selbst den Schützenadler, den er im vergangenen Mai schon mit dem 78. Schuss aus dem Kugelfang holte. Der König darf dann im Mai 2018 mit dem Ehrenschuss auf den eigenen Adler zielen.).

   Im Januar und Februar ist ein Schützen-Wandertag geplant, der zur Baustelle der neuen Talbrücke zwischen Leiberg und Bad Wünnenberg führen soll.

    Eine Sammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ergab den Betrag von 315 Euro, den der Verein auf 350 Euro aufstockt. 

   An der Generalversammlung der Leibergrer Schützen nahm auch der Bad Wünnenberger Schützenkönig Sebastian Kaiser teil: Er ist Leiberger und spendierte 30 Liter Freibier. Der Leiberger König Jascha Pickhardt ließ sich mit 50 Liter Freibier auch nicht lumpen.  






Stiftung fördert Leiberg mit insgesamt 5.000 Euro

Für Glockenturm, Mobiliar Schützenhalle und Konzert


  Leiberg.
 Die Energiestiftung Sintfeld unterstützt drei Leiberger Projekte und Anliegen mit weiteren insgesamt 5000 Euro Fördergeldern. Das hat Vorsitzender Hubert Dören vom Leiberger Dorfgemeinschaftsverein mitgeteilt.
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- Restaurierung des Glockenturms (Verkupferung Dach und Austausch einiger Balken) mit 2.000 Euro  an den Leiberger Dorfgemeinschaftsverein
- Restaurierung von Tische, Bänke und Bestuhlung in der Schützenhalle Leiberg mit 2.000 Euro an den Heimatschutzverein
- Gestaltung des Konzertes in der Kirche nach der Renovierung incl. Kosten für Chorleitung und Notenbeschaffung mi 1.000 Euro an den Chor Vocale.



Begrüßung und Abschied am Ortseingang

   Leiberg.
Der Heimat- und Verkehrsverein zeigt am Leiberger Ortseingang beziehungsweise auch am  Ortsausgang Flagge für das Aftedorf. Wer jetzt von Haaren kommend in den Ort hereinfährt, wird an der vereinseigenen Hödde-Halle mit dem Leiberger Ortswappen und einem "Herzlich willkommen" begrüßt. Ähnlich freundlich werden Einheimische und Gäste beim Verlassen des Ortes verabschiedet.

    Mit der Beschriftung auf zwei Garagentoren der Halle will der Verein das Ortswappen stärker ins Bewusstsein rufen, das auch die Briefbögen des Heimat- und Verkehrsvereins mit seinen mehr als 140 Mitgliedern um Vorsitzenden Hubert Dören ziert.


"Flüchtlingshilfe Leiberg" sammelt für Warenhaus Sachspenden

   Leiberg. Die "Flüchtlingshilfe Leiberg" sammelt Sachspenden für Flüchtlinge. Annahmestelle in Leiberg ist Helga Knaup am Papenkämpen 24. Sie ist telefonisch unter 02953/8985 erreichbar.

 Gesammelt werden für das Warenhaus in Fürstenberg  Bettwäsche, Handtücher, Decken, Küchengerät wie Toaster, Geschirr, Besteck,  Fahrräder und Zubehör, Kinderwagen, Bügeleisen, Nähmaschinen, Koffer, Reisetaschen, Rucksäcke, Receiver und Fernsehgeräte.






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