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Leiberg AKTUELL - News aus Leiberg
Präsentiert vom Heimat- und Verkehrsverein


Ein historisches Bild: Letztmalig steht Pastor Pater Abraham am Altar der Leiberger Kirchen und feiert ein Hochamt. Er kehrt nach Indien zurück. Einen neuen Pfarrer wid Leiberg vorerst nicht bekommen, sondern im Pastoralverbund betreut.

Leiberg verabschiedet Pater Abraham nach Indien:

"Du wirst uns fehlen, Du bist einer von uns"

Pater Abraham: "Ich werde nie mehr nach Leiberg zurückkehren"

Pastor darf nur zwei Koffer mitnehmen: Darin ein Bild von Leiberg


     Leiberg.
Leiberg erlebt eine Zäsur: Der vorerst letzte Pastor verlässt die Agatha-Gemeinde.  Pater Abraham ist einen Tag nach Vollendung seines 75. Geburtstages mit einem Hochamt in der Kirche und anschließend einem Empfang im Pfarrheim verabschiedet worden. Er fliegt am 6. März zurück in seine indische Heimat ins Kloster Kerala zurück. Er darf nur zwei Koffer mitnehmen. Einen neuen Pastor wird Leiberg vorerst nicht bekommen, sondern im Pfarrverbund seelsorgerisch begleitet (Foto rechts: Die Leiberger haben sich von Pater Abraham verabschiedet. Ehrenoberst Heinz-Friedel Schmidt gibt dem Priester noch eine Wegzehrung - Würste - mit auf den Weg nach Indien).

   Es lag Abschiedsstimmung in der Luft, denn Pater Abraham sagte, dass er nie mehr nach Leiberg zurückkehren werde. Die Vereinsgemeinschaft mit Ortsvorsteher Christian Carl und Vorsitzendem Hubert Dören vom Dorfgemeinschaftsverein Leiberg schenkte dem Seelsorger eine Luftbildaufnahme von Leiberg und 500 Euro aus Vereinskassen, die der Pater in seinem Sinne in seiner neuen alten Heimat verwenden möge.

   „Du wirst uns fehlen“, sagte Pfarrer Herbert Droste in der vollbesetzten Leiberger Kirche am Ende des Hochamts, den der Chor Vocale Leiberg insbesondere mit dem mehrstimmigen „Vater unser“ wunderbar begleitete. Es war die letzte Messe, die Pater Abraham in der Kirche in Leiberg gelesen hat. Fast 40 Jahre war Pater Abraham in Deutschland, fast 19 Jahre in Leiberg. Pastor Abraham habe im Pastoralverbund immer auch auf die kleineren Gemeinden geachtet, sagte Pfarrer Droste (Foto links: Pater Abraham verabschiedet sich im Kreis seiner Mitbrüder vom Pastoralverbund und Weggefährten. Mit dabei ist auch Bürgermeister Christoph Rüther und Dechant Bernd Haase.).

   Bürgermeister Christoph Rüther bezeichnete den scheidenden Pater als einen Menschen, der in seinem Beruf aufgegangen sei. Er habe sich nicht gern in den Mittelpunkt gestellt. Aber Pater Abraham sei zur Stelle gewesen, wenn er gebraucht wurde. Seine „selten kurzen Predigten“ seien reich an Inhalten gewesen.

  Ortsvorsteher Christian Carl  („Die Messe ist gelesen“)  wusste um den Gemütszustand des langjährigen Leiberger Pastor: „Sie verlassen Leiberg mit einem weinenden und einem lachenden Auge.“ Der Pater mache eine Tür zu, um eine andere zu öffnen.

  Dechant Bernd Haase verabschiedete Abraham Parathanathu: „Du bist einer von uns. Du bleibst uns im Herzen des Patoralverbundes erhalten.“ Pater Abraham habe sich bis an die Grenzen seiner Gesundheit eingesetzt.  Wie ein Vater oder eine Mutter aber nie aufhören könnten, Vater und Mutter zu sein, werde auch Pater Abraham immer ein Priester bleiben (Foto rechts: Einzug in die Kirche. Rechts ist Frau Beil, die Pater Abraham ein Priesterleben lang in Deutschland begleitet hat).

  Beate Elsner, die für Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat sprach, erinnerte  an wichtige Ereignisse während der Priesterschaft von Pater Abraham in Leiberg. Dazu zähle auch das Bruchfest (2001) mit dem heutigen  Kardinal und Vorsitzendem der Deutschen Bischofskonferenz, Dr. Reinhard Marx. Dazu gehöre auch das Battelmaifest zur 375. Wiederkehr des Pestendes in Leiberg (2010). Pater Abraham habe nicht nur mit der neuen alten Orgel in Leiberg Spuren hinterlassen.

   Pater Abraham dankte für die Zeit in Leiberg. Er freue sich aber auch, dass er seinen Lebensabend nicht allein, sondern in der Klostergesellschaft nahe seines Elternhauses in Indien verbringen dürfe.

   Zum Auftakt der Messe waren vier Fahnenabordnungen  aus Schützenverein, Frauengemeinschaft und der Kolpingsfamilie in die Kirche gezogen. Die Messe feierte Pfarrer Herbert Droste mit Zelebranten wie Dechant Haase; Johannes Sprenger und Pater Abraham sowie drei indischen Priestern. Auch Diakon Josef Dierkes wirkte mit (Foto links: Ein vollbesetztes Pfarrheim zum Abschied für Pater Abraham.).   

   Pater Abraham ist seit 1998 Pastor in Leiberg. Vor 19 Jahren wurde er zum Pfarradministrator der St. Agatha Pfarrgemeinde ernannt. Mit dem Erreichen des 70. Lebensjahres wurde Pater Abraham von seinem Amt als Pfarradministrator entbunden. 

    Er wurde 1942 als zweitgeborenes von acht Kindern einer indischen Kaufmanns- und Bauernfamilie in Indien geboren und gehört mit seinen Eltern und Geschwistern zu den so genannten Thomas-Christen in Indien, die ihren Ursprung auf den Apostel Thomas zurückführen.

    Im Alter von 17 Jahren trat er im Jahre 1959 in den dortigen Orden Maria Immaculata (CMI), der größten und bedeutendsten katholischen Ordensgemeinschaften in Indien, ein. Nach dem Noviziat studierte er Philosophie, Wirtschaftswissenschaften und Theologie. Am 29. Dezember 1974 empfing er die Priesterweihe.

Vorsitzende und Vertreter aus der Leiberger Vereinswelt scharen sich am Ende des Hochamtes um Pastor Pater Abraham und schenken ihm eine Luftbildaufnahme von Leiberg. Vorne links Ortsvorsteher Christian Carl, rechts Hubert Dören vom Dorfgemeinschaftsverein.

 

Baumrodung hat begonnen: Empertalweg gesperrt

    Leiberg. Die Fällung der mit einem Pilz infizierten Eschen im Empertal hat in Leiberg begonnen, berichtet Ortsvorsteher Christian Carl. Für die Arbeiten unterhalb des Baugebietes „Auf dem Hagen“ werde die Straße einige Tage gesperrt. 

    Fußgänger und Fahrzeugführer können die Straße während dieser Zeit nicht benutzen. In der kommenden Woche soll die Straße aber wieder frei sein. Christian Carl: "Die Arbeiten oberhalb der Hütte des Verkehrsvereins werden etwas länger dauern, führen aber zu keiner Beeinträchtigung der Straßennutzung."



Leiberger Landfrauen laden zum Frauen- und Seniorenkarneval ein

    Leiberg. Der bunte Karnevalsnachmittag, zu dem die Leiberger Landfrauen einladen,  beginnt am Freitag, 24. Februar, um 17 Uhr im Landgasthof Kaiser. Der Eintritt beträgt 4 Euro, Kinder zahlen 2 Euro.

  Einlass ist von 16 Uhr an. Eine Sitzplatzreservierung sei nicht möglich, teilen die Landfrauen mit..

   Zu Gast sind die drei Leiberger Garden, die beiden Kindertanzgruppen des HTSV Leiberg sowie das Weiberballett. Sketche, Büttenreden und weitere Überraschungen runden das fröhliche Programm ab. 

   Dazu wird natürlich Karnevalsmusik gespielt.


Der Bartholomäusplatz in Leiberg  ist jetzt noch Baustelle: Er wird neu gestaltet. Vor dem Gasthaus Stratmann werden etwa zehn Parkplätze angelegt.

 "Holzhausen" soll jetzt auch Straßenlaternen bekommen

In Leiberg soll Gewerbegebiet nochmals erweitert werden

"Pflegelose Gräber" und Friedgarten auch in Leiberg

Kritik am Radweg zwischen Leiberg und Büren

Noch vier freie Bauplätze am Geseker Weg

   
   
Leiberg.
Hätten Sie's gewusst? In der Siedlung „Holzhausen“ gibt es keine Straßenlaternen. Auch Ortsvorsteher Christian Carl hat in einer Bürgerversammlung eingeräumt, dass ihm dies bislang nicht bekannt gewesen sei. Jetzt soll Licht zum Nollen kommen, aber nicht zum Nulltarif für die Bewohner von „Holzhausen“. Die Stadt will 90 Prozent der Kosten für eine Straßenbeleuchtung bezahlen, die Anwohner sind mit 70 bis 80  Cent pro Quadratmeter Grundstücksfläche dabei. Eine letzte Entscheidung zu den Straßenlampen in dieser Siedlung müsste allerdings noch in der Politik getroffen werden. (Foto rechts: Abends ist es sehr dunkel in den Straßen der Siedlung am Nollen).

   Eine Laterne für die Siedlung am Nollen hatte eine Straßenbeleuchtung für das neue Flüchtlingsheim in der Nachbarschafft zum Thema gemacht. Deshalb sollten auch die Straßen der Siedlung „Holzhausen“ beleuchtet werden.

   Im neuen Leiberger Baugebiet  am Geseker Weg sind immer noch vier Bauplätze zu haben, sagte Ortsvorsteher Christian Carl vor etwa 70 Besuchern in der Bürgerversammlung im Landgasthof Kaiser. Sie kosteten  74,17 Euro pro Quadratmeter (einschließlich Erschließung) und seien zwischen 600 und 700 Quadratmeter groß.

    Der Stadtrat hat jetzt die beiden Straßen benannt. Sie heißen „Am Dorfe“ in Verlängerung der bestehenden Straße und „Am Alten Sportplatz“. Mittelfristig sei ein weiteres Baugebiet in Verlängerung der Stichstraße „Am Alten Sportplatz“ angedacht. Das Neubaugebiet zählt neun kommunale und fünf private Bauplätze.

    Schon jetzt bereitet sich die Stadt Bad Wünnenberg auf eine Erweiterung der Gewerbeflächen „In der Baake“ in Leiberg vor. Sämtliche Gewerbeflächen in Leiberg seien verkauft. Dazu hat die Stadt bereits neue Grundstücke erworben in Nachbarschaft „Baake“ erworben, sagte Ortsvorsteher Christian Carl.

   Auch in Leiberg besteht der Wunsch nach neuen Beisetzungsformen. Deshalb ist am Friedhof jetzt auch ein Bereich für  so genannte „pflegelose Gräber“ im südlichen Bereich ausgewiesen werden. Ein anderer Bereich, so Ortsvorsteher Christian Carl,, werde als Friedgarten angeboten. „Da steht ein Bäumchen, dazu eine kleine Platte mit dem Namen des Verstorbenen“. In beiden Fällen handelt es sich um Urnenbeisetzungen.

 Mit den Bauarbeiten an der Ortsdurchfahrt soll fortgefahren werden, sobald die frostfreie  Zeit einsetzt. Dann gilt das Hauptaugenmerk der Neugestaltung des Bartholomäusplatzes. Vor dem Bereich der Gastwirtschaft Stratmann werden auf städtischem Gelände etwa zehn Parkplätze ausgewiesen. Die Außengastronomie des Gasthauses ist weiterhin möglich. Der Platz vor der Statue des Heiligen Bartholomäus wird ebenfalls neugestaltet. Dann soll auch dafür gesorgt werden, dass das Denkmal “bei Bedarf“  beleuchtet wird, sagte Ortsvorsteher Christian Carl. Kritisiert wurden zu kleine Wartehäuschen (Foto rechts) an der neuen Bushaltestelle, die nie und nimmer so vielen Kindern Schutz bieten könnten. „Die stärkeren stehen im Trocknen, die Kleinen nicht“, sagte ein Besucher. 

    Noch in diesem Jahr sollen Leiberger Privathaushalte mit schnellerem Internet versorgt werden, sagte Bürgermeister Christoph Rüther. Dazu werden die Verteilerstellen („graue Kästen“) mit Glasfaserkabeln  verknüpft. Zu den Häusern führen dann weiterhin die Kupferdrähte. Dadurch werden Geschwindigkeiten bis zu 100 Mbit pro Sekunde im download und 40 im Upload möglich, sagte der frühere Telekom-Manager Christoph Rüther, heute Bürgermeister der Stadt Bad Wünnenberg. Auch das Gewerbegebiet auf der Hödde habe gute Chancen, ans Turbo-Internet angeschlossen zu werden. Die Entscheidung für den Ausbau falle demnächst bei der Bezirksregierung.  Dann hätten Leiberg Betriebe die Chance, auf Geschwindigkeiten von 400 Mbit pro Sekunde zu kommen. Ein Anschluss koste die Betriebe etwa 600 Euro.

Beklagt wurde in der Versammlung eine schlechte Radwegverbindung zwischen Leiberg und Büren, während es im übrigen Stadt- und Kreisgebiet zum Teil glänzende Radwegverbindungen gebe. Bürgermeister Christoph Rüther will mit seinem Amtskollegen Schwuchow in Büren darüber sprechen. Der Landesbetrieb Straßenbau NRW will in Kürze die Straße zwischen Hegensdorf und Büren für 1,1 Millionen Euro erneuern. Das sei die Gelegenheit, auch an einen guten Radwwg wie zum Beispiel zwischen Bad Wünnenberg und Fürstenberg an derselben Landstraße zu denken.

   Der Leiberger Kindergarten ist vollbelegt, sagte Bürgermeister Rüther. Zurzeit besuchten 71 Kinder den Kindergarten „Regenbogenland“, weiß Kindergartenleiterin Viola Link. Im Stadtgebiet herrscht Knappheit an Kindergartenplätzen. Deshalb soll in Fürstenberg ein neuer dreigruppiger Kindergarten gebaut werden, berichtete Bürgermeister Rüther. Das Grundstück dafür sei bereits erworben.

 In diesem Zusammenhang äußerten Besucher der Bürgerversammlung im Landgasthof Kaiser Kritik an den Verkehrsverhältnissen im Bereich des Kindergartens. Es herrschten chaotische Parkzustände, wenn Eltern ihre Kinder zum Kindergarten brächten. Außerdem werde am Hohlen Weg zu schnell gefahren. Ein Besucher schlug Radarkontrollen und Besuche des Ordnungsamts vor, um Bußgelder zu verhängen.

 Der Ort Leiberg ist nach Angaben des Ortsvorstehers in der Bevölkerungszahl recht stabil geblieben. Zwölf Geburten standen im Vorjahr elf Sterbefällen gegenüber. Leiberg hat jetzt 1530, die Stadt 12426 Einwohner (Stand 31. Dezember 2016)

    Bürgermeister Christoph Rüther hat in der Bürgerversammlung das hohe Engagement der Leiberger Vereine gelobt. Er nannte drei  Beispiele, die ihn  beeindruckt hätten. Dazu zählt das Kindermusical des HTSV, das im Vergleich zu Orten dieser Größenordnung ein atemberaubendes Niveau bewiesen habe.  Auch der neu gestaltete Weihnachtsmarkt habe ihm gefallen. Er ermunterte die Leiberger, an diesem Konzept in und um der Schützenhalle festzuhalten. Und  der Bürgermeister lobte die offene Jugendarbeit in Leiberg, die bis zu 40 Teilnehmer zähle. Diese ehrenamtliche Arbeit engagierter Eltern wird zur Zeit unterstützt von der städtischen Sozialarbeiterin Sandra Hesse aus Leiberg, die glänzende Flüchtlings- und Jugendarbeit leiste.  Jugendarbeit und Flüchtlingsarbeit seien in Leiberg integriert. In Leiberg lebten derzeit 28 Flüchtlinge, zumeist Familien.


Der neue KFD-Vorstand mit dem langjährigen Präses Pater Abraham (links), der nach Indien zurückkehrt (von rechts): Geistliche Leitung Linde Meschede, Schriftführerin Kerstin Stratmann, Vorsitzende Anita Kaiser, Vize-Vorsitzende Hiltrud Pickhardt und Kassiererin Beate Elsner.

Anita Kaiser ist neue Vorsitzende der Frauengemeinschaft Leiberg

Die 55-Jährige löst Erika Motnik nach 16 Jahren ab

   Leiberg. Führungswechsel in der Katholischen Frauengemeinschaft (KFD) Leiberg: Anita Kaiser ist in der Generalversammlung im Pfarrheim zur neuen Vorsitzenden gewählt worden. Die 55-Jährige  ist Nachfolgerin von Erika Motnik, die 16 Jahre lang als Vorsitzende die Frauengemeinschaft geführt hat.

    In der KFD-Führung hat es einen personellen Umbruch gegeben. Neben Erika Motnik stellten auch die Vize-Vorsitzende Maria Jeske (acht Jahre in diesem Amt) und Petra Kästner (zwölf Jahre) ihre Positionen zur Verfügung. Ihnen allen galt der Dank aus der KFD. 

   Mit großer Mehrheit wurde Anita Kaiser zur neuen Vorsitzenden gewählt. Zur neuen Vize wählte die Versammlung Hiltrud Pickhardt. Kerstin Stratmann wurde als Schriftführerin wiedergewählt, Beate Elsner übernimmt das Amt der Kassiererin. Als geistliche Leitung wurde Linde Meschede im Amt bestätigt.

  Zum letzten Mal in ihrer Funktion als Vorsitzende hatte Erika Motnik alle Anwesenden im Leiberger Pfarrheim begrüßt. Sie dankte ihren Vorstandskolleginnen, Mitarbeiterinnen, den Theaterspielerinnen und Fahnenträgerinnen für die gute Zusammenarbeit. Einen besonderen Dank sprach sie Pater Abraham aus, der die KFD viele Jahre als Präses begleitet hat. Er verlässt bekanntlich in Kürze Leiberg und kehrt in seine indische Heimat zurück.

  Zuversichtlich blickt die neue Vorsitzende Anita Kaiser in die Zukunft und stellte heraus, dass es ihr ein großes Anliegen sei, neben den herkömmlichen Programmpunkten den Frauen zu vermitteln, dass Gott im Heute lebendig ist. Mit einem Zitat der heiligen Theresia von Avila "Wer Gott hat, dem fehlt nichts!" beendete sie die Jahreshauptversammlung. Das neue Programm für das Jahr 2017 wird in Kürze vom neuen Vorstand ausgearbeitet und baldmöglichst veröffentlicht. 

Sie wurden in der KFD-Generalversammlung verabschiedet (von links): Ex-Präses Pater Abraham, die bisherige Vorsitzende Erika Motnik und ihre Stellvertreterin Maria Jeske sowie Petra Kästner.



Zerstörte Schieferfassade

Mutwillige Zerstörungen am "Stromhäuschen" im Bruch

Heimatverein sucht Leute, die Hinweise auf Übeltäter geben


    Leiberg. Im Heimat- und Verkehrsverein Leiberg herrscht Zorn. Der Verein hat wieder einmal sinnlose Zerstörungswut zu beklagen. Diesmal hat es das so genannte "Stromhäuschen" im Bruch erwischt. Dort haben Bösewichte die gerade erst erneuerte Schieferplatten-Fassade beworfen und dabei Schieferplatten zerdeppert.

    Der Heimat- und Verkehrsverein hat das ehemalige Trafohäuschen von RWE übernommen, um es als Industriedenkmal zu erhalten. Es wäre sonst abgerissen worden. Inzwischen haben Helfer des Vereins - vornehmlich die Schnelle Eingreiftruppe - mit der Restaurierung begonnen. Dazu zählt auch die Erneuerung der Schieferfassade (Foto rechts: Das Stromhaus wird nicht nur beschädigt, sondern auch beschmiert).

   Die Erneuerung ist zeitaufwändig und auch kostenintensiv. Die zerstörten Platten müssen nun mühsam herausgefischt  und ersetzt werden. Das ist auch eine nicht ungefährliche Arbeit, weil das Gerüst längst entfernt wurde und die Arbeit von der Leiter aus ausgeführt werden muss. Es sind Leute im Einsatzt, die älter als 70 Jahre alt sind. 

   Die Zerstörer machen sich somit nicht nur des Vandalismus schuldig, sondern bringen auch ältere Mitbürger in Gefahr.

   Der Vorstand bittet Mitbürger, die irgendetwas wissen, wer sich dort am Stromhaus herumtreibt, zu melden. Informationen werden vertraulich behandelt. Zerstörer verdienen es nicht, geschützt zu werden. Der Verein hofft, der Verantwortlichen habhaft zu werden. Ihnen steht eine Anzeige wegen Sachbeschädigung mit Schadenersatzforderungen ins Haus.

Die Mariengrotte am Hohlen Weg ist in Leiberg in die Jahre gekommen und soll erneuert werden. 
Madonna bekommt eine festere Behausung aus Bruchsteinen, damit sie im Trocknen steht.

Mariengrotte erneuern und Bartholomäus beleuchten

Hubert Dören neuer Vorsitzender im Dorfgemeinschaftsverein

Leiberg gönnt sich einen Ofenstehtisch mit lokalen Motiven

Wind bläst 15.000 Euro nach Leiberg

    Leiberg. Im Leiberger  Dorfgemeinschaftsverein (LDGV) gibt es einen Führungswechsel. Hubert Dören ist neuer Vorsitzender. Er löst den ehemaligen Ortsvorsteher Franz Vogd ab. Vize-Vorsitzender ist Jörg Schaefer,  Geschäftsführer und Kassierer Hartmut Schmidt. Der LDGV ist die Dachorganisation der Leiberger Vereine (Foto rechts: Der neue Vorsitzende Hubrt Dören - rechts - dankt seinem Vorgänger Franz Vogd mit einem Präsent). 

    Die Vereinsgemeinschaft hat sich für die Zukunft einiges  vorgenommen. So soll die in die Jahre geratene Mariengrotte am Hohlen Weg in der Nähe des Kindergartens aus Mitteln der Vereinigung restauriert und erneuert werden. Angedacht ist hier die Erststellung einer „Grotte“ aus Bruchsteinen, damit die Madonna langfristig wettergeschützt steht. Die Eingreiftruppe des Heimat- und Verkehrsvereins hat  ehrenamtlich schon Unterstützung angeboten, sagt der neue Vorsitzende Hubert Dören.  Michael Schäfer will die Madonna  ehrenamtlich restaurieren. Auch andere Vereine und Organisationen wollen helfen.

    Der LDGV ist ein wichtiges Bindeglied und Sprecherin der Vereinswelt. Das zeigt sich zum Beispiel bei der Vergabe von Fördermitteln aus Töpfen der Energiestiftung Sintfeld. Der Dorfgemeinschaftsverein hat stellvertretend für Leiberger Vereine Anträge an die Energiestiftung Sintfeld weitergeleitet. So sind im vergangenen Jahr allein aus diesem Topf 15.000 Euro nach Leiberg geflossen. Das  Geld wurde umgehend an die Vereine ausgezahlt. Die Mittel für die gemeinsame Aktion des HTSV, des Musikvereins und des Standmusikverbandes über € 10.000 werden von der Energiestiftung erst nach Vorlage von Fortschrittsdokumentationen ausgezahlt.

    Der Dorfgemeinschaftsverein hat für die Gestaltung eines Spielraumes für die Kinder des Leiberger Kindergartens anlässlich des 40-jährigen Bestehens zum Jubiläum eine Spende von 250 Euro plus Sandspielzeug bereit gestellt.

    Für den Tag der Begegnung mit Neubürgern aus Syrien hat der LDGV Kosten in Höhe von 130 Euro übernommen.

    Zum ersten Mal hat unter Organisation des Leiberger Dorfgemeinschaftsverein ein Weihnachtsmarkt stattgefunden. Unter der Mitwirkung von sieben Vereinen war dieses erstmalig an und in der Schützenhalle ein großer Erfolg. Mit 20 Ausstellern und der von den Vereinen organisierter Gastronomie konnte ein Überschuss von fast 4000 Euro  erzielt werden. Der Erlös wurde zu 100 Prozent an die beteiligten Vereine ausgezahlt.  Auch 2017 soll wieder ein Weihnachtsmarkt stattfinden, und zwar wieder am zweiten Adventsonntag. Leiberger Terminprobleme seien geklärt.  Kolping geht mit der Seniorenveranstaltung auf den ersten Advent. Aktuell haben sich acht Vereine gemeldet, die gerne dabei sind.

     Für Leiberg soll ein so genannter Ofenstehtisch angeschafft werden. Georg Hegers hat sich bereit erklärt, diesen unter Erstattung der Materialkosten zu erstellen. Im Ofenbereich sollen Leiberger Motive ausgelasert werden. Die Kosten könnten bei 500 Euro liegen und werden vom LDGV übernommen.  Dieser Ofen soll allen Vereinen kostenlos zur Verfügung gestellt.

    Der Leiberger Glockenturm (Foto rechts) an der Andeper Kirchstelle - ein Projekt aus Erlösen der 500-Jahr Feier  - ist inzwischen zu einem kleinen Wahrzeichen von Leiberg geworden.  Er ist in hiesigen  und überregionalen Wanderkarten markiert. Instandhaltung und die Pflege seien nicht unmittelbare Aufgabe von einem Verein. Jetzt ist der Glockenturm auch in die Jahre gekommen. Einige Balken werden morsch. Die Dacheindeckung wird marode. Die schöne Beleuchtung in der Advents- und Weihnachtszeit verursacht Probleme. Eine Umstellung allein der Beleuchtung auf LED kostet nach vorsichtigen Schätzungen um die 1.000 Euro. Der Dorfgemeinschaftsverein möchte einen Antrag an die Energiestiftung Sintfeld stellen. Nicht geförderte Kosten übernimmt der LDGV.

   Das Barthomäus-Denkmal im Bruch soll künftig beleuchtet werden. Bürgermeister Christoph Rüther, der an der Zusammenkunft im Gasthof Stratmann teilnahm und den Leiberger Vereinen für ihr Engagement dankte, signalisierte Unterstützung für den Vorschlag von Ortsvorsteher Christian Carl.

   Bei den Wahlen unter Leitung von Ratsherr Reinhard Dören wurden die Beisitzer wiedergewählt. Dazu zählen Vertreter oder Vorsitzende aus dem Schützenverein, der Katholischen Frauengemeinschaft, des Tennisvereins und des HTSV.

   Die Kassenlage des Dorfgemeinschaftsvereins ist solide. Auf Antrag von Kassenprüfer Michael Rustemeier wurde dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilt. Neue Kassenprüfer sind Frank Carl und Viola Link.




Markus Schäfer aus Leiberg neuer CDU-Ratsherr

Leiberg hat wieder vier Ratsmitglieder
   
    Bad Wünnenberg/Leiberg.
Leiberg
ist von Februar an mit einem weiteren Ratsherrn im Stadtrat Bad Wünnenberg vertreten. Der 24-jährige Markus Schäfer (Foto) rückt ins Stadtparlament nach, nachdem CDU-Ratsherr Christian Hesse aus Fürstenberg sein Ratsmandat zum Jahresende 2016  niedergelegt hat. So rückt auf der CDU-Reserveliste als Nächster Markus Schäfer aus Leiberg nach.

   Markus Schäfer ist im Rat von Bürgermeister Christoph Rüther als Ratsherr verpflichtet worden. Schäfer, der auch stellvertretender CDU-Stadtvorsitzender ist,  hat gegenüber dem Wahlleiter erklärt, das Mandat anzuznehmen. Der Leiberger hat auch schon als sachkundiger Bürger seit 2014 im Feuerwehrausschuss kommunalpolitische Erfahrung gesammelt.

   Damit ist Leiberg mit vier Ratsherren im Stadtrat vertreten. Neben Markus Schäfer sind auch Reinhard Dören und Heinz Schlucker (beide CDU) sowie Harry Rempe (SPD) Ratsmitglieder.  


Der Sportfischereiverein Leiberg hat in seiner Versammlung auch Mitglieder geehrt. Von links:  Udo Eickenbusch, Christof Sprenger, Henry Petersen, Franz Carl 25, Hermann Grewe, Hans-Jürgen Uhle 25,  Meinolf Schäfer, Wolfgang Schmidt. Inge und Hans Bührend, leider konnten die in Lippstadt wohnenden den Terminzur ihrer Ehrung nicht wahrnehmen.

Leiberger Angler führen eine Winterruhe an der Afte ein

Fische werden nur noch von Mai bis Oktober geangelt

   Leiberg.  Die Leiberger Sportfischer angeln von sofort an nur noch von Mai bis zum 20. Oktober in der Afte. Das hat die Generalversammlung unter Vorsitz von Stefan Sprenger beschlossen. Damit gewähren die Angler den Fischen eine Winterruhe.

    Bislang wurde unter Berücksichtigung der Schonzeiten das gesamte Jahr lang in der Afte im bewirtschafteten Teil der Leiberger Sportfischer geangelt.  Der Beschluss zur Winterruhe wurde fast einstimmig beschlossen, berichtet Vize-Vorsitzender Helmut Neumann. Der betreute Bereich der  Leiberger Sportfischer reicht  von der Gemeindegrenze Bad Wünnenberg/Leiberg einschließlich Mühlengraben) bis zum Einlauf Söhlbach 200 Meter  vom Tennisclub Leiberg in Richtung Hegensdorf.

   In der Generalversammlung wurden  zehn Mitglieder für 25- und 40-jährige Vereinszugehörigkeit geehrt. Drei neue Mitglieder haben den Weg zum Sportfischereiverein Leiberg gefunden. In der Versammlung im Vereinslokal Stratmann wurde auch die neue Homepage des Vereins vorgestellt. 



Die Jugendfeuerwehr startete wieder die "Aktion Tannenbaum"

Jugendfeuerwehr Leiberg sammelt 96 Christbäume ein

Neumitglieder müssen mindestens zwölf Jahre alt sein

    Leiberg. Bereits zum achten Mal sammelte die Jugendfeuerwehr der Löschgruppe Leiberg ausgediente Tannenbäume in Leiberg ein. Insgesamt wurden 96 Bäume von sechs Jugendlichen und neun Erwachsenen verladen.

    „Im Namen der gesamten Jugendfeuerwehr bedanke ich mich für die Unterstützung und die Spendenbereitschaft der Leiberger Bevölkerung“, sagte Jugendwart Philipp Becker und wies gleichzeitig auch noch einmal daraufhin, dass der Spendenbetrag, wie jedes Jahr, ausschließlich zur Unterstützung der Jugendfeuerwehr verwendet wird. Auch Löschgruppenführer Martin Carl freute sich über die hohe Resonanz und bedankte sich ebenfalls für die hohe Spendenbereitschaft der Leiberger Bevölkerung.

    Der Jugendfeuerwehr Leiberg können Kinder beitreten, wenn sie mindestens zwölf Jahre alt sind.  Treff ist jeden zweiten Donnerstag um 18 Uhr am Feuerwehrgerätehaus in der Dechant-Jürgens-Straße. Start in diesem Jahr am 19. Januar.


 

Neue Straßen heißen "Am Dorfe" und "Zum Alten Sportplatz"
   
Leiberg. Der Heimat- und Verkehrsverein Leiberg empfiehlt auf Vorschlag von CDU-Ratsherr Reinhard Dören, die beiden Straßen im neuen Baugebiet am Geseker Weg "Am Dorfe" und "Am Alten Sportplatz" zu benennen. Damit würde die Straße "Am Dorfe" vom früheren Baugebiet bis zur Hauptstraße verlängert. Die Stichstraße "Am Alten Sportplatz" erinnert daran, dass in diesem Bereich in den 1970er Jahren ein Ausweichsportplatz während der Bauphase der neuen Sportanlage im Aftetal bestand. Dem Vorschlag ist der Stadtrat inzwicshen gefolgt.





Sternsinger ziehen durch Leiberg: Vortrag in plattdeutscher Sprache:

Sie sammeln fast 3000 Euro ein

   Leiberg. Begleitet vom Niesel- und Eisregen sind auch in Leiberg in diesem Jahr wieder fast 30 Sternsinger Gruppen von Haus zu Haus gezogen. Sie wurden am Sonntag im Hochamt  ausgesendet, haben aber auch schon am Tag zuvor am Samstag die Familien des Ortes begrüßt und den Segensgruß überbracht. In acht Gruppen waren sie im  Neuen Jahr unterwegs

    Die Sternsinger ziehen von Haus zu Haus, um den Segensgruß („Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“) im neuen Jahr zu überbringen. In Leiberg singen die Kinder, die die Heiligen Drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar darstellen, in plattdeutscher Sprache. 

   Das schöne Sammelergebnis: 2952,62 Euro. 2016 waren es 2731, 2015 waren es 2740 Euro.




Dieses Bild ist Geschichte: Hauptmann Franz Bölte (rechts) und Oberstadjutant Günter Schmidt (3. von links) haben ihre Schützenkarrieren in Leiberg  nach Jahrzehnten beendet und sind jetzt im Ehrenstand dabei. Oberst Werner Müller  (2. von rechts) wird künftig von einem neuen Hauptmann und einem neuen Adjutanten begleitet.

Homosexuelle dürfen in Leiberg Schützenkönig werden

Neuer Hauptmann und neuer Oberstadjutant im Schützenverein Leiberg:

Frank Rustemeier und Kaiser Gebhard  Rustemeier steigen auf

Franz Bölte und Günter Schmidt sind jetzt Ehrenoffiziere

Schützenfest in Leiberg dauert künftig eine halbe Stunde länger


  Leiberg. „Wir grenzen niemanden aus“. Der Leiberger Schützenoberst Werner Müller hat mit diesen Worten in der Generalversammlung deutlich  Stellung zur Vorjahres-Anfrage eines Schützenbruders bezogen, ob sich der Vorstand schon einmal Gedanken über einen homosexuellen  oder moslemischen König gemacht habe. Eindeutig erklärte der Oberst namens des Vorstandes, dass der 1833 gegründete Heimatschutzverein Leiberg „weltoffen und tolerant“ sei und daher auch einen  homosexuellen Schützenkönig akzeptiere.

   Die Erklärung eingangs der Leiberger Schützenversammlung sorgte für viel Gesprächsstoff an den Tischen der 167 erschienenen Mitglieder.   

Die Erklärung des Obersts und des Vorstandes im Wortlaut:

"Die sexuelle Orientierung eines Menschen gehört zu seiner Persönlichkeit und Identität und ist für die Aufnahme in den Schützenverein unerheblich. Homosexuelle Schützenbrüder haben daher selbstverständlich alle Mitgliedsrechte und Mitgliedspflichten, einschließlich der Möglichkeit, die Königswürde zu erringen.

 Auch im Blick auf Zuwanderung und Aufnahme von Flüchtlingen erachten wir es als sehr wichtig, dass wir als Schützenbrüder, jeden Menschen als Geschöpf Gottes anerkennen und ihm mit Achtung begegnen.

Der Heimatschutzverein Leiberg e.V. präsentiert sich als weltoffener und toleranter Verein, in dem Identität und Integration gelebt werden.

Dazu gehört auch, dass wir jegliche Form der Ausgrenzung ablehnen."

    Die Generalversammlung des 614 Mitglieder zählenden Vereins erlebte in führenden  Positionen außerdem einschneidende Personalveränderungen. Neuer Hauptmann ist der ehemalige Schützenkönig und Zugführer Frank Rustemeier. Er wurde  bei einer Gegenstimme zum neuen Kompaniechef und damit Vize-Vereinsvorsitzenden gewählt. Frank Rustemeier löst Franz Bölte ab, der mehr als 25 Jahre lang Vorstandsarbeit geleistet hat und von der Generalversammlung zum Ehrenhauptmann ernannt wurde. Bölte, der  1986 Schützenkönig geworden und seit 2007 Hauptmann war, hatte nicht mehr kandidiert. Der 59-jährige Tiefbauunternehmer  hat den Schützenverein Leiberg bei etlichen Bauarbeiten nach Kräften unterstützt. „Du hast Dich um den Heimatschutzverein Leiberg verdient gemacht“, sagte Oberst Werner Müller (Foto rechts: Die neue Führung im Leiberger Schützenverein mit Oberst Werner Müller - Mitte - und Hauptmann Frank Rustemeier- rechts - sowie Oberstadjutant Oberleutnant Gebhard Rustemeier - links - , der zur Zeit auch amtierender Kaiser ist.).

   Einen Wechsel gab es auch beim Oberstadjutanten: Günter Schmidt ging nach 24 Jahren Vorstandsarbeit von Bord. Sein Nachfolger ist der amtierende Kaiser Gebhard Rustemeier. Günter Schmidt, der 1987 Schützenkönig in Leiberg war, war 20 Jahre lang Oberstadjutant. „Du hast die Mannschaft zusammengehalten“, würdigte Oberst Werner Müller die Verdienste des Offiziers und Schützen-Urgesteins  und ernannte ihn auf Beschluss der Generalversammlung zum Ehren-Oberstadjutanten. Mit stehenden Ovationen begleitete die dankbare Generalversammlung die Leistungen von Günter Schmidt, der insbesondere in der Zeit des Hallenumbaus ein wertvoller Begleiter des Schützenvereins war (Foto links: Abschiedsstimmung  bei den Leiberger Schützen. Oberst Werner Müller  - Mitte - dankt Ehren-Oberstadjutant Günter Schmidt  - links - und  Ehren-Hauptmann Franz Bölte - rechts - für jahrzehntelange Vorstandsarbeit).

    Die Neubesetzungen der Hauptmann- und  Oberstadjutanten-Positionen lösten Folgewahlen aus. So ist jetzt  Christian Hesse für den aufgerückten Frank Rustemeier neuer Zugführer des zweiten Zuges.  Bei der so genannten ersten Fahne bleibt Anton Lesen Fähnrich, zusammen mit Fahnenoffizier Bernd Stratmann. Hinzu kommt Alexander Schmidt  für den aufgerückten Christian Hesse. Schatzmeister im Verein bleibt Michael Stratmann. In der Stellvertreter-Riege sind Jascha Pickhardt, Marcel Sieren und Christoper Scharfen neue Gesichter. Neuer Kassenprüfer ist Achim Hesse.

    Schatzmeister Michael Stratmann legte einen wirtschaftlich starken Kassenbericht vor: Der fünfstellige Überschuss im operativen Geschäft führt den Verein bis auf wenige hundert Euro rechnerisch nach kräftigen Investitionsjahren an die schwarze Null, obwohl im Vorjahr in 24 neue Fenster  und eine neue Heizung für die Küche in der vereinseigenen Schützenhalle kräftig investiert worden ist. Die einstimmige Entlastung auf Antrag des scheidenden Kassenprüfers  Markus Discher war daher keine Verwunderung angesichts der glänzenden Wirtschaftsentwicklung.

    Die alljährlich mit Spannung erwartete Vergabe des Vogelbaus für das nächste Schützenfest lieferte diesmal ein ganz anderes Ergebnis als in Vorjahren: Jetzt bekommt ein Schützenbruder mal wieder Geld aus der Vereinskasse, um den Schützenadler zimmern zu dürfen. Ehrenoffizier Willi Fuhr bekommt dafür 50 Euro. Im vorigen Jahr hatte Frank Hötger für diese Ehre noch 150 Euro herausrücken müssen. Willi Fuhr hatte die Erstforderung eines Schützenbruders von 800 Euro kräftig nach unten gezogen.

    Beim nächsten Schützenfest soll das erste Antreten am Samstag um 30 Minuten nach vorne gezogen werden. Das hat die Schützenversammlung in gleich mehreren Abstimmungen geregelt. Damit kommt der Verein einem Wunsch des neuen Festwirts nach, damit bei einem  stabilen Schankpreis in fünfstelliger Höhe das Schützenfest noch um eine halbe Stunde umsatzfördernd verlängert wird.

    Oberst Werner Müller hat in der Generalversammlung mitgeteilt, dass das nächste Oktoberfest in der Schützenhalle nicht wie zunächst  angekündigt am 30. September, sondern schon am 23. September stattfinde. Er äußerte sich zugleich unzufrieden über die Beteiligung am Oktoberfest 2016.

    Eine Sammlung zu Gunsten der Deutschen Kriegsgräberfürsorge in Höhe von  377,51 Euro stockt der Verein auf 400 Euro auf.


"Wir sind ein Team": Oberst Werner Müller (Mitte) möchte, dass Offiziere und auch ehemaligr, jetzt Ehrenoffiziere, beim Schützenfest mitmarschieren Von links: Geschäftsführer Hartmut Schmidt, Ehren-Oberstadjutant Günter Schmidt, Oberstadjutant Gebhard Rustemeier, Oberst Werner Müller, Hauptmann Frank Rustemeier, Ehren-Hauptmann Franz Bölte und Schatzmeister Michael Stratmann.


Leiberger Kalender 2017 liegt zum kostenfreien Mitnehmen aus

    Leiberg. Der Jahres- und Veranstaltungskalender 2017 für Leiberg liegt wieder vor. Erneut haben der örtliche Heimat- und Verkehrsverein sowie die beiden Leiberger Gasthöfe Stratmann und Kaiser diesen Jahreskalender aufgelegt, der nun in den beiden Gastronomiebetrieben sowie in der Volksbank in Leiberg, in der Bäckerei Kaiser oder im Leiberger Getränkemarkt  zur kostenfreien Mitnahme ausliegt.

    Im Vorfeld hatten Vertreter aller Leiberger Vereine und Institutionen im Herbst getagt, um Termine für das Jahr 2016 abzusprechen und abzustimmen. So erfahren Leser, dass zum Beispiel am 6. Mai Firmung mit Weihbischof König oder am 16. September Sängerfest zum 25. Geburtstag des Chores "Vocale" Leiberg  stattfinden.  

       Alle Termine 2017 aus Leiberg sind auch im Internet von der Jahreswende an und dann bis zum Ende 2017 jederzeit in kompletter Übersicht sowie im Zwei-Monats-Rhythmus nachzulesen.




Wechsel an der Spitze im Pastoralverbund Wünnenberg: Der 38-jährige Pastor Daniel Jardzejewski löst zum 1. Juni Heribert Droste (links) ab. Droste zieht ins Leiberger Pfarrhaus. Pater Abraham kehrt nach Indien zurück.

Pastor Daniel Jardzejewski (38) wird neuer Leiter im Pastoralverbund Wünnenberg

Er löst Pfarrer Heribert Droste ab, der nach Leiberg zieht

Pater Abraham kehrt im Juni 2017 in seine indische Heimat zurück

   Bad Wünnenberg/Leiberg. Im Pastoralverbund Bad Wünnenberg, zu dem auch Leiberg gehört, steht ein Wechsel an der Spitze an. Pfarrer  Herbert Droste gibt zum 1. Juni 2017 die Leitung des Pastoralverbundes Wünnenberg ab. Sein Nachfolger wird Pastor Daniel Jardzejewski, der in Ostenland tätig ist. Das hat das Erzbistum Paderborn mitgeteilt und wurde auch im Bad Wünnenberger Hochamt erklärt.

   Der  38 Jahre alte Pastor Daniel Jardzejewski  wird zum Juni 2017 Leiter des Pastoralverbundes Bad Wünnenberg ernannt.  Pfarrer Herbert Droste (61) wird aus gesundheitlichen Gründen künftig nicht mehr als Leiter, sondern  als Pastor im Pastoralverbund Wünnenberg tätig sein. Er wird von seinem jetzigen Wohnsitz in  Wünnenberg ins Pfarrhaus in Leiberg umziehen. Pater Abraham Parathanathu CMI (74), der zurzeit dort lebt,  wird im Jahr 2017 seinen Dienst im Pastoralverbund Wünnenberg aus Altersgründen beenden und in seine indische Heimat zurückkehren.

   »Die für den 1. Juni 2017 geplanten Wechsel bei den Seelsorgern im Pastoralverbund Wünnenberg stehen im Zusammenhang mit der Gründung des neuen Pastoralen Raumes. Im Jahr 2019 werden der Pastoralverbund Wünnenberg und der Pastoralverbund Lichtenau gemeinsam einen neuen Pastoralen Raum bilden«, so der Leiter der Zentralabteilung Pastorales Personal im Erzbischöflichen Generalvikariat Paderborn, Domkapitular Monsignore Andreas Kurte. »Ich bin den Seelsorgern dankbar, dass sie diese Veränderungen mittragen und unterstützen«, betont Kurte.

   Pastor Daniel Jardzejewski wurde 1978 in Werdohl  im Sauerland geboren und 2005 in Paderborn zum Priester geweiht. Er war von 2005 bis 2009 Vikar im Pastoralverbund Höxter. Seit 2009 ist er Pastor im Pastoralverbund Delbrück. Noch bis zum Juni 2017 wird er als Pastor in den Pastoralverbünden Delbrück und Hövelhof tätig sein.



"Flüchtlingshilfe Leiberg" sammelt für Warenhaus Sachspenden

   Leiberg. Die "Flüchtlingshilfe Leiberg" sammelt Sachspenden für Flüchtlinge. Annahmestelle in Leiberg ist Helga Knaup am Papenkämpen 24. Sie ist telefonisch unter 02953/8985 erreichbar.

 Gesammelt werden für das Warenhaus in Fürstenberg  Bettwäsche, Handtücher, Decken, Küchengerät wie Toaster, Geschirr, Besteck,  Fahrräder und Zubehör, Kinderwagen, Bügeleisen, Nähmaschinen, Koffer, Reisetaschen, Rucksäcke, Receiver und Fernsehgeräte.



Leiberger Funken richten erstes Gardeturnier aus

Am 11. März in der Schützenhalle

   Leiberg. Die mehrfach preisgekrönte Tanzgarde „Blaue Funken Leibrg“ möchte im Frühjahr 2017 selbst ein Gardeturnier anbieten. Das erste  Leiberger Gardeturnier findet am 11. März in der Leiberger Schützenhalle statt.

    Das Turnier der kleinen Funken beginnt am Nachmittag um 14.30 Uhr.  Am Abend gehen dann die großen Funkengarden von 19.30 Uhr an den Start.

   Nach der Siegerehrung wird noch ordentlich gefeiert.

   Der Einlass beginnt jeweils eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn. Für das leibliche Wohl wird gesorgt und Karten können, zum gegebenen Zeitpunkt, im Vorverkauf beim Landgasthof Kaiser und beim Leiberger Getränkemarkt erworben werden. Einladungen an die zahlreichen Funkengarden folgen zeitnah



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