Willkommen in Leiberg
im Herzen von Westfalen

Johann Graf von Westphalen hat 1490 die Leiberger Gründungsurkunde unterzeichnet

Bauchredner "Ette" sorgt mit seinen Darstellern Vera Kaiser (rechts) und Heribert Schmidt (links) für Heiterkeit. 

Wie frech ist das denn: Bauchredner "Ette" nimmt Ortsvorsteher aufs Korn

Mehrstündige Programm auf der Kanzlerin-Bühne begeistert Leiberg

525 Jahre: Was für ein Nachmittag, was für eine Partynacht!

   Leiberg. Was für ein Nachmittag, was für eine Nacht: Die Geburtstagsfeier zum 525-Jubiläum in Leiberg hat etwa 1500 Besuchern an einem wohl perfekten Sommertag viel Spaß gemacht und gute Laune verbreitet. Bis tief in die Nacht zum Sonntagmorgen des 23. August wurde in Alt-Leiberg eine Sommerparty gefeiert, über die noch lange gesprochen wird.

   Es hat an diesem Sommer-Wochenende einfach alles gepasst. Als das 15-minütige Festtagsgeläut aller Leiberger Kirchglocken einsetzte und  der Musikverein Leiberg zum Fest aufspielte, füllte sich binnen weniger Minuten der Festplatz vor der großen Bühne in der Dechant-Jürgens-Straße. Auf der Bühne, die übrigens Bundeskanzlerin Angela Merkel schon einmal bei einem Bundestagswahlkampf begleitete, erlebten die Besucher  ein vierstündiges Programm, das allen Generationen gerecht wurde und viel Freude bereitete. Das Programm moderierten Madlen Dören und Christian Carl, die sich brillant auf dieses Jubiläum vorbereitet hatten. Nicht vergessen: Für die Gäste war das mehrstündige Programm zum Nulltarif. Ein echtes Volksfest halt zum Leiberger 525. Geburtstag. 

    Der Festausschuss „525 Jahre Leiberg“ mir seinem später gefeierten Chef-Organisator Hubert Dören hatte im Bühnenprogramm nicht nur auf heimische Akteure gesetzt. So erntete Bauchredner „Ette“ mit seiner rotzfrechen Puppe Lilly einen Lacher nach dem anderen. Er zog Ortsvorsteher Franz Vogd („Fränzchen!“) ebenso auf wie Schützenkönig Hartmut Schmidt („Harza“). Höhepunkt seiner Show des tv-bekannten Bauchredners war sicherlich der Auftritt zusammen mit dem ehemaligen Volksbank-Leiter Heribert Schmidt und der Leiberger Gastwirtin Vera Kaiser, denen der Entertainer jeweils geschlechtsfremde Stimmen verlieh. Das Publikum bog sich vor Lachen.

    Und dann kam Steffi. Die 35-jährige Finalistin aus der ersten Staffel der RTL-Casting-Show „Deutschland sucht den Superstar“  und Echo-Preisträgerin zeigte schon nach den ersten Sekunden ihr Stimmvolumen. In Leiberg trat sie zusammen mit der erst 13 Jahre alten Sophie Kaiser auf, der Steffi Garris Gesangunterricht erteilt. Es waren bewegende Momente auf der Bühne. Die Ankündigung von Steffi Garris, die in der Show auch ihre beiden Brüder ansprach, hatte im sozialen Netzwerk „Facebook“ mehr als 9000 Aufrufe ausgelöst. Die gebürtige Leibergerin, die heute mit ihren beiden Kindern und Ehemann und Ex-Basketball-Nationalspieler Nino Garris in Bad Lippspringe lebt, fühlte sich pudelwohl im Heimatort und gab  nach dem Auftritt etliche Autogramme und ließ Selfis machen.

    Überraschung kam vom Gesangverein Vocale Leiberg: Der gemischte Chor um die junge Chorleiterin Ricarda Götte aus Büren hatte eigens für das Jubiläum einen bekannten Liedtext auf den Geburtstagsort Leiberg umgetextet. Oder die Volkstanzgruppe:  In zwei Blöcken boten die Damen in ihren Folkloretrachten vier Tänze.

   Leiberg ist jung. Das bewiesen die bildhübschen Mädchen der Blauen Funken mit ihren Tänzen. Die mehrfach preisgekrönten Funken sind gute Botschafter Leibergs. Und auch die Kindertanzgruppe „Little Dancers“ mit ihrer Leiterin Lena Hüther  vom HTSV Leiberg zeigten, dass Jugendarbeit in Leiberg  Erfolg haben. Das gilt auch für die kleinen fleißigen Handwerker vom örtlichen Kindergarten „Regenbogenland“ um Leiterin Viola Link. Eltern und Großeltern platzen beinahe vor Stolz.
Heimatkundler Karl Pickhardt wies in seinem Vortrag über historische Hintergründe zur Ortsgründung vor 525 Jahren nach, dass schon vor mehr als 4000 Jahren Menschen in Leiberg gelebt haben. Die Zerstörung des Vorläuferdorfes Andepen in 1391 verhindert eine 1000-Jahr-Feier wie in vielen Orten der Umgebung.

    Parallel zum Bühnenprogramm zog der Märchenkönig aus Obermarsberg nicht nur viele Kinder in seinen Bann. Etliche Stunden unterhielt Joachim Vaross mit seinem Märchentheater. 

    Am 1. Mai hatte Leiberg in einer ersten 525-Jahrfeier Leiberg einen Luftballonwettbewerb gestartet, dessen Gewinner und Sieger jetzt die Preise erhielten. Fast 200 Luftballons sind in Leiberg gestartet. Der Wind kam von Nord-Westen, so dass fast alle Ballons in Sachsen gelandet sind. Klara Siewers hat den Wettbewerb gewonnen: Ihr Ballon flog 339 Kilometer weit bis nach Großenhain. Das Mädchen hat mit ihrer Familie einen Rundflug über die Region gewonnen.

    Berthold Köhler (“Hier bei uns in Leiberg“) hat zum Schluss des Bühnenprogramms in den Abend übergeleitet und mit bekannten Songs für Stimmung gesorgt. Seine Liebe zu Kölsch-Liedern blieb dabei nicht verborgen. Abends legte dann DJ „Winni“ vom Musikverein Leiberg auf.

    Die Jubiläumsfeier war auch ein Gaumenschmaus. Schon weit vor 18 Uhr waren Spanferkel und Backschinken ausverkauft. 50 Torten und Kuchen gingen bei der Kfd über die Theke. Am Grillstand standen die Gäste in Zweier-Reihen. Und auf dem kleinen Festplatz rund um den Bierpavillon war kaum ein Durchkommen. Das amtierende Leiberger  Königspaar Hartmut und Simone Schmidt übernahm mit seinem Hofstaat die Wein- und Obstlerbar. Lecker. Die Blauen Funken regierten in der Longdrinkbar. Mehr als 50 Kuchen und Torten servierten Landfrauen und Kfd.

   Nach dem Bühnenprogramm hat sich Moderator Christian Carl bei allen Helfern und Akteuren bedankt, die dieses Fest ermöglichten. Dabei würdigte Christian Carl insbesondere den Chef-Organisator Hubert Dören, der sich 2 Jahre lang ins Zeug gelegt hat. Er gilt als Motor der 525-Jahr-Jubiläumsfeierlichkeiten in Leiberg. Alle Achtung!

    Bürgermeister Winfried Menne, der in Kürze in Pension geht, verabschiedete sich. „Wir haben es immer wieder hingekriegt“, erinnerte das scheidende Stadtoberhaupt aber auch an angeblich manche Schwierigkeiten in Leiberg. Ortsvorsteher Franz Vogd dankte auch allen Anwohnern dafür, die Belastungen eines solch großen Festes begleitet und ertragen zu haben. Im Festvolk weilten auch die Bürgermeisterkandidaten Christoph Rüther (CDU) und Dierk Goecke (SPD).    Gewählt wird am 13. September.

   Großzügig zeigte sich die Volksbank Leiberg: Geschäftsstellenleiter Erwin Mungenast und seine Stellvertreterin überreichten dem Leiberger Orstvorsteher Franz Vogd als Vorsitzendem des Festausschusses 525 Euro - für jedes Jahr einen Euro.


Der Chor Vocale Leiberg sang ein Leiberg-Lied.


Der Musikverein Leiberg spielt auf.


Beim Luftballonwettbewerb hat  Klara Sievers (vorne links) den ersten Platz und damit einen Rundflug mit ihrer Familie gewonnen. Zweiter ist Noel Kersting (vorne Mitte), dessen Ballon 259 Kilometer schaffte. Dritter wurde Leon Franz (vorne rechts) mit 227 Kilometern. Die weiteren Plätze: 4. Ralf Schmidt (117 Kilometer, 5. Stella Carl (81 Kilometer), 6. Carla Rustemeier (71 Kilometer), 7. Franziska Hötger 68 Kilometer), 8. Enrico Stratmann (53 Kilometer), 9. Noah Lübbert (46 Kilometer) und 10.  Melina Pickhard  (42 Kilometer).


Volles Haus im Festzelt: Die Gäste hatten die Qual der Wahl bei mehr als 50 Kuchen und Torten, die von der Kfd und den Landfrauen serviert wurden.


Die Schützen zapfen. Das Bier fließt in Strömen. Am Zapfhahn Ex-König Kevin Schmidt, dahinter  Fähnrich Anton Lesen.


Viele fleißige Hände sind erforderlich, um ein solches Fest zu stemmen. Die Feuerwehr hat den Grill gut in Griff.
Mehrere hundert Würstchen und Steaks werden gegrillt. Einfach nur lecker.


Hubert Dören (Mitte) ist der Mann der Stunde. Der Chef-Organisator ist der Motor der Jubiläumsfeierlichkeiten. Der Festausschuss dankte für seinen Einsatz mit einem Familien-Essen-Gutschein im Landgasthof Kaiser. Links Tochter Madlen Dören, die zusammen mit Christian Carl (rechts) das Programm exzellent moderierten.


Der Leiberger Volksbank-Chef Erwin  Mungenast (rechts) und seine Stellvertreterin Janine Reihs (2. von rechts) überreichten dem Festausschuss mit Vorsitzendem und Ortsvorsteher Franz Vogd (2. von links) sowie dessen Vertreter Hubert Dören (3. von links) und Jörg Schaefer (3. von rechts) einen Scheck in Höhe von 525 Euro. Links Bürgermeister Winfried Menne.


Bauchredner "Ette" und seine rotzfreche Puppe Lilly.


Ortsvorsteher Franz Vogd hatte Riesenspaß, obwohl er vom Bauchredner arg in die Mangel genommen wurde. Alles nur Spaß.


Die Landfrauen wie hier Kerstin Stich boten ihre neuen Kochbücher mit mehr als 250 Rezepten aus Leiberger Küchen an. 
Die Kochbücher gingen weg wie warme semmeln. Es wurden auch Nachdrucke der Jürgens-Schriften verkauft.


Die große Bühne im Spiegel der Tuba.


Bürgermeister Winfried Menne (rechts), der in Kürze pensioniert wird, nahm Abschied in Leiberg. Von links: Ortsvorsteher Franz Vogd sowie die Moderatoren Madlen Dören und Christian Carl. 


Schützenkönigin wird zur Weinkönigin
Das amtierende Leiberger Königspaar Hartmut und Simone Schmidt (hier am Eisernen Buch vor der Fotowand ehrenamtlicher Kräfte in der Ortsmitte) bringt sich mit Hofstaat ebenfalls in das Jubiläumsfest ein. Königspaar und Hofstaat übernehmen am Samstag das Weinzelt. Auch das ist "Miteinander - Füreinander".

Madlen Dören und Christian Carl moderieren das Bühnenprogramm

    Leiberg. Das Bühnenprogramm für die 525-Jahr-Feier beim Open-Air-Fest am 22. August in der Dechant-Jürgens-Straße steht fest. Durch das Programm begleitet Madlen Dören und Christian Carl. Zum Schluss des Programms singt Lokalmatador Berthold Köhler (links, "Hier bei uns in Leiberg"). 



Das war im März 2004: Steffi Brauckmeyer  (heute Steffi Garris) erhält zusammen mit Komponist Dieter Bohlen und dem ersten DSDS-Sieger Alexander Klaws (rechts) den Echopreis. Am 22. August singt die Echo-Preisträgerin in Leiberg. 

Steffi Garris singt beim Open-Air-Fest am 22. August in Alt-Leiberg

Echo-Preisträgerin tritt mit Sophie Kaiser auf

     Leiberg. Eine Echo-Preisträgerin tritt zum 525. Geburtstag ihres Heimatortes beim Open-Air-Fest am 22. August nachmittags in Alt-Leiberg auf: Steffi Garris singt auf der Bühne. Sie singt nicht allein: Mit dabei ist Nachwuchstalent Sophie Kaiser.

   Viele erinnern sich: Steffi, die damals Stephanie Brauckmeyer hieß, gehörte 2002 zur ersten Staffel der RTL-Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" (DSDS). Die gebürtige Leibergerin schaffte es unter die Top Ten. 

   Für den Song "We have a dream"  wurde Steffi 2004 zusammen mit Pop-Titan Dieter Bohlen und den anderen Superstar-Finalisten mit dem Musikpreis „Echo“ ausgezeichnet. Der Echo gilt als der begehrteste Musikpreis in Europa.

    Inzwischen hat Steffi den ehemaligen Basketball-Nationalspieler Nino Garris geheiratet und ist Mutter eines Sohnes. Sie lebt in Bad Lippspringe.

     Aktuell ist die 35-jährige Werbekauffrau  hauptberuflich als Area Manager bei der KKH Kaufmännischen Krankenkasse tätig. Darüber hinaus  ist sie Vocal Coach und in diversen Bandprojekten wie zum Beispiel " BeFunk" (http://befunk.de/) aktiv. Zuletzt hat sie gemeinsam mit Idref und Phreaky Flave die SCP-Hymne "Wir kämpfen für unseren SC Paderborn!" gesungen.

    Der Eintritt ist frei.


Landfrauen legen Kochbuch "Leiberger Leibgerichte" auf

250 Rezepte bei der 525-Jahr-Feier für 14 Euro erstmals erhältlich

   Leiberg. Schon der Name ist Programm: Die Leiberger Landfrauen haben zur 525-Jahr-Feier eigens ein Kochbuch zum Thema „Schmeckt nicht, gibt´s nicht – Leiberger Leibgerichte“ aufgelegt. Dieses Leiberger Kochbuch ist beim Open-Air-Fest am 22. August in der Festmeile der Dechant-Jürgens-Straße erstmals erhältlich, teilt Landfrauen-Sprecherin Elke Carl mit.

   Nach dem Aufruf zur Rezeptabgabe im vergangenen Jahr ist es nun endlich soweit: Das Kochbuch der Leiberger Landfrauen im handlichen DIN A 5-Format (Ringbuchordner)  ist bei der 525-Jahr-Feier in begrenzter Auflage für 14 Euro pro Stück zu erwerben.

   Enthalten sind 250 Rezepte aus den unterschiedlichsten Kategorien, von Vorspeisen, Salaten, Suppen, Saucen, Dips und Aufstrichen über  Hauptgerichte, Gebäck, Kuchen und Torten, Desserts bis hin zu alkoholfreien und alkoholischen Getränken.


Vortrag zur Leiberger Ortsgründung beim Open-Air-Fest

Heimatkundler Karl Pickhardt erläutert Hintergründe zum Jahr 1490

    Leiberg. Beim Open-Air-Fest zur 525-Jahr-Feier am 22. August in Alt-Leiberg wird Heimatkundler Karl Pickhardt (59, Foto) zum Start des Bühnenprogarmms (etwa 14 Uhr) in einem Vortrag historische Hintergründe erläutern, die im Jahr 1490 die Ortsgründung Leiberg durch Johann Graf von Westphalen begleitet haben. Bereits am 1. Mai hatte Karl Pickhardt (Heimat- und Verkehrsverein Leiberg) diesen Vortrag beim Pflanzen der Jubiläums-Eiche im Bruch gehalten. 

  Auf vielfachem Wunsch soll der Vortrag wiederholt werden, weil am 1. Mai nicht alle Gelegenheit dazu hatten, den Vortrag im Bruch zu hören.

   Karl Pickhardt geht dabei auch auf den Vorläuferort Andepen ein, der etwa 100 Jahre vor der Ortsgründung Leiberg im Züge der Bengler Fehde zerstört worden war.

   Der Eintritt ist frei. 


TV-Bauchredner "Ette und Lilly" beim Open-Air-Fest am 22. August in Leiberg dabei

Egbert Brede gehört zur ersten Garde unter Deutschlands Bauchrednern

     Leiberg. Beim Open-Air-Fest zur  525-Jahr-Feier am 22. August in Alt-Leiberg dürfen sich Besucher im Bühnenprogramm auch auf den Auftritt eines  fernseherfahrenen Bauchredners freuen. TV-Bauchredner „Ette und Lilly“ kommt nach Leiberg.

   Der Lippe ist mit seiner Figur "Lilly" wohl ein Garant für feinste Unterhaltung und Komik auf der Bühne. Egbert „Ette“ Brede aus dem Lipperland gehört mit seiner Puppe  Lilly zur ersten Garde unter Deutschlands Bauchrednern.

    Sein Motto: "Lachen ist gesund". Darum ist ein Auftritt von "Ette und Lilly" immer für alle Beteiligten ein Gewinn. Denn wenn die beiden ihre Späße machen, ist gute Laune vorprogrammiert und es bleibt kein Auge trocken.

    Struwwelige rote Haare und rotzfrech wie ein "Lausbub" - das ist "Lilly". Sie trägt Jeans, ein Halstuch und hat eine große Klappe. "Hallo Fans", begrüßt sie ihr Publikum und es folgt ein Angriff auf die Lachmuskeln der Zuschauer.

    Ihre Stimme, Egbert "Ette" Brede, steht dabei eher dezent im Hintergrund. Allerdings muß er seine Puppe oft bremsen, damit es "Lilly" nicht allzu arg treibt. Doch dabei findet "Lilly" immer die richtigen Worte - ganz gleich, um welchen Anlaß es sich handelt.

   Seit 1995 treten die beiden gemeinsam mit ihrem abwechslungsreichen Programm auf. Flapsig, frech - aber immer anspruchsvoll und professionell - versprühen "Ette und Lilly" ein Feuerwerk der guten Laune, dem sich keiner entziehen kann.

   Der Eintritt ist frei.



Der Märchenkönig kommt zum 525. Geburtstag nach Leiberg

Märchentheater am 22. August in "Alt-Leiberg" beim Jubiläums-Sommerfest

"Wir wollen auch unseren Kindern etwas Besonderes bieten"

   Leiberg. Der Märchenkönig kommt nach Leiberg. Beim Open-Airfest zum 525. Geburtstag des Aftedorfes am 22. August ist Joachim Vaross aus Marsberg mit seinem Märchentheater nachmittags in Leiberg mehrere Stunden zu Gast. Nicht nur Kinder dürfen sich mit dem Märchenkönig aus Obermarsberg auf einen unterhaltsamen Nachmittag freuen. Er schlägt sein Märchenzelt auf dem Schulhof in der Dechant-Jürgens-Straße auf. Der Eintritt ist kostenlos.

   Seit 15 Jahren zieht Joachim Vaross mit seinem Märchentheater als „Der Märchenkönig“ durch die deutschen Lande. Dabei trägt  der 64 Jahre alte Autor, Verleger und Märchenschauspieler Marsberger nicht nur die klassischen Grimm-Märchen vor, sondern schreibt auch eigene Märchen. In Marsberg hat Joachim Vaross einen eigenen Verlag gegründet – den Märchenkönig-Verlag. Mehrere Kinder- und Jugendbücher hat Joachim Vaross veröffentlicht. Autoren aus ganz Deutschland senden ihm Geschichten zu. 

    Etwa 1000 Veranstaltungen im gesamten deutschsprachigen Raum und mehr als 4000 dabei gespielte Geschichten aus einem Repertoire von etwa 150 Titeln mit jährlich tausenden von Zuschauern sind das Ergebnis seiner Arbeit, sagt der Märchenkönig.  In der Presse werden seine Auftritte stets mit Lob überschüttet.

   Nun ist der Märchenkönig mit seinem weißen Rauschebart auch erstmals in Leiberg zu Gast, um die Jubiläumsfeierlichkeiten zum 525. Geburtstag des Ortes zu bereichern. Bekanntlich steigt am Samstagnachmittag des 22. August in der Dechant-Jürgens-Straße in „Alt-Leiberg“ ein Sommerfest. „Wir möchten mit dem Märchenkönig auch unseren Kindern etwas Besonderes bieten“, sagt Chef-Organisator Hubert Dören vom Festausschuss "525 Jahre Leiberg".


Zum 525. Geburtstag sind Nachdrucke der Jürgens-Schriften erhältlich

"Fegefeuer des westfälischen Adels" und "Fornholte und sein Pestfriedhöfchen"

Diese Schriften aus 1935 und 1936 sind seit Jahrzehnten vergriffen

   Leiberg. Zur 525-Jahr-Feier  hat der Festausschuss Leiberg die seit Jahrzehnten vergriffenen Publikationen des ersten Leiberger Pfarrers Dechant Bernhard Jürgens nachgedruckt. Die Schrift fasst die beiden Schriften "Fornholte und sein Pestfriedhöfchen" und "Die Sage vom Fegefeuer des westfälischen Adels" zusammen, die der Pfarrer 1935 und 1936 im Verlag Thiele in Paderborn aufgelegt hatte. 

   Der Nachdruck, der auf der Vorderseite (Foto rechts) eine Ortsansicht Leibergs mit Blick vom Nollen aus und auf der Rückseite (Foto links) die 1956 verliehene Ehrenurkunde an den Leiberger Ehrenbürger verliehene Urkunde zeigt, ist vom 26. Juni an in der Volksbank, im Landgasthof Kaiser und im Landgasthof Stratmann für fünf Euro erhältlich.  Die Auflage ist begrenzt. Maria Jürgens aus Salzkotten, eine Verwandet des Dechants, hat ein Vorwort auch auf Grundlagen ihrer Familienforschungen sowie von Geschichtsforschungen des Heimat- und Verkehrsvereins Leiberg verfasst. 

    Bernhard Jürgens war von 1910 zunächst als Vikar und seit 1921 als erster Pfarrer der dann eigenständigen St. Agatha-Pfarrei Leiberg Seelsorger in diesem Ort gewesen. Er ist 1969 im Alter von 87 Jahren in Leiberg gestorben.

   Pfarrer Jürgens war ein geschichtsinteressierter Mensch, der sich intensiv mit der Leiberger Lokalgeschichte  befasst hat. Die beiden Schriften gehen auf die Entstehung des Ortes Leiberg ein und bilden eine wichtige Grundlage zur heutigen Geschichtsforschung in Leiberg.


Der Festzug zieht vom Bruch zum Dorf. Hinter ihren Schildern folgen. Abordnungen der Vereine. Im Hintergrund naht der Kindergarten.

Leiberg pflanzt Jubiläums-Eiche als Symbol für die Zukunft

400 Teilnehmer beim Festzug zur 525-Jahr-Feier

Schönes Familienfest zum Leiberger Geburtstag

    Leiberg. 525 Jahre nach der Ortsgründung hat Leiberg seinen Geburtstag zum 1. Mai  mit einem schönen Familienfest gefeiert. Etwa 400 Menschen nahmen dabei an einem Festzug teil, der vom Bruch zur Schützenhalle führte. Mehr als 20 Vereine, Organisationen  und Kindergarten beteiligten sich. Es war ein schönes Bild, als der Festzug mit den vielen Vereinsschildern durch den fahnengeschmückten Ort zog.

   Zum Auftakt des 1. Mai pflanzten die Spitzen des Dorfgemeinschaftsvereins mit Ortsvorsteher Franz Vogd, Vize-Vorsitzendem Jörg Schaefer und Geschäftsführer Hubert Dören im Bruch unter Moderation von Christian Carl  eine Eiche. „Sie soll ein Zeitzeuge sein“, sagte Hubert Dören (50) vom Dorfgemeinschaftsverein. Der Chef-Organisator der Jubiläumsfeierlichkeiten würdigte die Eiche als Symbol für die Zukunft: „Eine Eiche ist Symbol für Langlebigkeit, Standhaftigkeit, Beständigkeit, für Treue, Zufriedenheit und Harmonie. Sie gibt über Generationen Sicherheit und Zufriedenheit.“ Die Leiberger Jubiläums-Eiche erinnere aber auch an die Vergangenheit wie die Pesttragödie von 1635 in Leiberg mit 400 Toten oder den verheerenden Dorfbrand vom Mai 1726. Dören: „Wir pflanzen diese Eiche unter dem Motto ‚Miteinander – Füreinander.“ (Foto rechts oben: Ortsvorsteher Franz Vogd - Mitte - pflanzt zusamen mit Hubert Dören - rechts - und Jörg Schaefer - links die Jubiläums-Eiche.)

   Heimatkundler Karl Pickhardt (59) vom Heimat- und Verkehrsverein erläuterte in seinem Vortrag historische Hintergründe, die nach der Zerstörung (1391) des Vorläuferdorfes Andepen im heutigen Empertal während der Bengler Fehde zur Neugründung 1490 auf dem „Leyberch“ durch Johann Graf von Westphalen geführt hatten. Er wies darauf hin, dass Leiberg zwar keine 1000 Jahre alt sei, aber auf eine mehr als 1000-jährige Siedlungsgeschichte auf Leiberger Boden zurückblicke. 

   Mit der Musikkapelle Leiberg zog der Festzug in zwei Festsäulen hinauf ins Dorf und machte Station am Maibaum. Die Leiberger Maibaumbaugruppe richtete den Maibaum mit den Zunftzeichen auf. Sonnenschein begleitete den fröhlichen Festzug, dem sich viele Menschen auch ohne Vereinszugehörigkeit anschlossen.

   Der Festzug zog weiter zur Schützenhalle, in der Moderator Christian Carl die Vereine einzeln vorstellen. Die gesamte Tanzfläche war mit Abordnungen aus den Vereinen und Verbänden sowie aus dem Kindergarten gefüllt. Ortsvorsteher Franz Vogd dankte allen, die in irgendeiner Form zum Gelingen der 500 Jahr Feier beigetragen hätten.

   Eine Augenweide war das große Kuchenbüfett, das die Frauengemeinschaft um Vorsitzende Erika Motnik anbot. Binnen 45 Minuten waren die selbstgebackenen Kuchen verkauft (Foto links). Die Halle war gut gefüllt.

   Kinder freuten sich in der Schminkecke oder ließen Ballon in einem Luftballonwettbewerb gen Himmel steigen. Unter anderem ist ein Rundflug zu gewinnen.

   Die Jungschützen ermittelten am frühen Abend ihren neuen Jungschützenkönig. Sven Friedrich (18) war der Glückliche mit dem 123. Schuss. Anschließend wurde mit dem Musikverein Leiberg Tanz im Mai gefeiert.

   Die Jubiläumsfeierlichkeiten werden am 22. August mit einem Open-Air-Fest mit Bühnenprogramm fortgesetzt. 


Die Maibaumbaugruppe richtet im Ortszentrum den Maibaum auf.


Der Kindergarten zieht auf: Vorne Leiterin Viola Link, dahinter ihre Vorgängerin Birgit Hillebrand.


Festzug mit der Spitze des Dorfgemeinschaftsvereins von links mit Hubert Dören, Franz Vogd und Jörg Schaefer. 400 Teilnehmer waren dabei.


In der Halle reihten sich die Vereine auf. Moderator Christian Carl stellte die Vereine vor.


Volles Haus in der Schützenhalle


Mutiger Schützenoberst: Werner Müller klettert in luftiger Höhe den Maibaum herauf, um letzte Hand anzulegen.


"Feierlicher Dankgottesdienst: "Leiberg hat eine Zukunft"

   Leiberg. Mit einem Dankgottesdienst sind in Leiberg die Feierlichkeiten zum 525. Geburtstag des Ortes eingeleitet worden. "Leiberg hat eine Zukunft", sagte Pastor Raphael Schliebs. Der neue Seelsorger im Pfarrverbund Bad Wünnenberg hatte im Ort die Fotowände gesehen, die eine Auswahl etlicher Ehrenamtlicher aus allen Genrationen zeigen. "Sie stehen für das Leiberger Motto 'Miteinander - Füreinander' ", sagte Pastor Schliebs in der Predigt und im Schlusswort.

    Der feierliche Gottesdienst, in dem die Kommunionkinder Theresa Wessels, Nina Brümann, Elisabeth Sprenger und Klara Penelope Sievers Choräle sangen, hat alle begeisterst, die dabei waren. Der Gottesdienst hätte allerdings mehr Besucher verdient gehabt. Im Gottesdienst stellte Pastor Schliebs die Kraft des Segens in den Fokus. "Segen ist Kraft und Ermutigung", sagte der Priester: "Gott segne Leiberg".
 



Die Schnelle Eingreiftruppe hat in Leiberg zwei Fotowände aufgestellt.
Leiberg feiert 525. Geburtstag

Jubiläums-Eiche, Festzug, Maibaum und Vogelschießen

    Leiberg. Mit seiner Unterschrift  unter eine Urkunde zur Besiedlung des „Leyberch“ hat Johann Graf von Westphalen vor 525 Jahren die Gründung Leibergs am 30. April 1490 in die Wege geleitet. Den 525. Geburtstag will Leiberg  mit mehreren Feiern würdigen. Ein Festausschuss des Dorfgemeinschaftsvereins hat für den 1. Mai und 22. August mehrere Veranstaltungen vorbereitet.

    Am Leiberger Gründungstag, am 30. April, wird in der Pfarrkirche ein Dankgottesdienst gefeiert, der um 19 Uhr beginnt.

  Der Freitag, 1. Mai, steht im Zeichen des Ortsjubiläums.  Um 13 Uhr treffen sich Leiberger Vereine mit der Bevölkerung zu einem kleinen Festakt am Brunnen im Bruch. Dort soll eine Jubiläums-Eiche gepflanzt werden. Heimatkundler Karl Pickhardt erläutert in einem kurzen geschichtlichen Vortrag  historische Hintergründe, die 1490 zur Gründung Leibergs durch die Grafen von Westphalen geführt haben.

    Abschließend, gegen 13.45 Uhr, bewegt sich ein Festzug mit allen Leiberger Vereinen und Institutionen vom Bruch ins Dorf. Zu diesem Umzug ist die gesamte Bevölkerung eingeladen. Im Ortszentrum macht der Umzug halt und der Maibaum wird aufgestellt.

    Anschließend führt der Umzug zur Schützenhalle, in der die Vereine vorgestellt werden. Auf alle Besucher warten Kaffee und Kuchen. Kinder freuen sich auf einen Luftballonwettbewerb und Schminkecke.

    Um 18 Uhr beginnt das Vogelschießen der Jungschützen, die den neuen Jungschützenkönig ermitteln.  Nach dem Königsschuss beginnt der Tanz im Mai, zu dem die Kolpingsfamilie Leiberg in die  Schützenhalle einlädt.

   Zum Ortsjubiläum ist auch ein Nachdruck der Publikationen des einstigen Leiberger  Pfarrers Dechant Bernhard Jürgens erhältlich, der vor etwa 80 Jahren Anmerkungen und Forschungsergebnisse zur Leiberger Geschichte veröffentlichte. 

    Der Festausschuss des Dorfgemeinschaftsvereins bittet die gesamte Bevölkerung, am 30. April und am 1. Mai die Häuser zu beflaggen.


Leiberg hat viele Gesichter: Fotowände künden in Leiberg vom Ehrenamt. Ohne Ehrenamt ist Leiberg kaum vorstellbar.
 

Programm 525 Jahre Leiberg

Donnerstag, 30. April    19.00 Uhr Dankgottesdienst in der Pfarrkirche Leiberg

Freitag, 1. Mai              13.00 Uhr Treffen aller Vereine mit der Bevölkerung am Brunnen im Bruch 
                                       13.15 Uhr Pflanzen der Jubiläums-Eiche
                                        13.30 Uhr Kurzer Geschichtsvortrag zur Gründung Leibergs in 1490
                                        13.45 Uhr Umzug aller Vereine und der Bevölkerung zum Dorf
                                        14.15 Uhr Maibaum im Ortszentrum
                                        15.15 Uhr Umzug zur Schützenhalle
                                        15.30 Uhr Kaffee und Kuchen in der Schützenhalle, Luftballonwettbewerb
                                        18.00 Uhr Vogelschießen der Jungschützen
                                        20.00 Uhr Tanz im Mai



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