Herzlich willkommen in Leiberg
im Herzen von Westfalen

Das war das Jahr 2018 in Leiberg


Millimeter für Millimeter schiebt sich die Aftetal-Brücke voran. Die Fertigstellung verschiebt sich allerdings um ein Jahr. Im Hintergrund die Ortschaft Leiberg.
 

FSV spielt in der Bundesliga des Sauerlandes

Beim Stahl verrechnet: Talbrücke erst ein Jahr später fertig

Pastor will am Glockengeläut sparen

Büren greift sich 700.000 Kubikmeter Wasser im Empertal

Dürre-Sommer: Rasenmähen fällt aus

Die Fußballer der FSV steigen sieben Jahre nach dem Abstieg wieder in die Bezirksliga auf, ein Pastor will künftig vor Gottesdiensten in der Kirche nur noch zwei Mal läuten lassen und Mädchen und Frauen der Leiberger Funkengarde  begeistern in Willingen beim Musical „Robin Hood“: Gute und traurige Nachrichten haben auch in diesem Jahr 2018 in Leiberg wieder für reichlich Gesprächsstoff gesorgt. Ob ein Schützenkönig aus Leiberg in Bad Wünnenberg oder das wegen Waldbrandgefahr verschobene Waldfest: Ein gesamtes Jahr lang begleitete „LEIBERG AKTUELL“ unser Aftedorf Leiberg. Hier ein Rückblick auf 2018.

Das Interesse an lokalen Nachrichten in und aus Leiberg ist und bleibt hoch. Zum Jahreswechsel  2018/2019  steht der Zähler der  Leiberger Seiten bei rund 2,303 Millionen Zugriffen. (Vorjahr: 2,130 2016: 1,876 Millionen)  Zugriffen.  Das bedeutet mit rund 173 000 (252 000 in 2017)  Zugriffen in den vergangenen zwölf Monaten allerdings einen Rückgang im Vergleich zum Vorjahr.  Leiberger Nachrichten können auch über das soziale Netzwerk „Facebook“ abgerufen werden.  Facebook-Nachrichten über Leiberg werden oft tausendfach angeklickt.

Das Jahr 2018 bleibt als Jahr mit einem Dürre-Sommer in Erinnerung. Wochen- und monatelang herrschen Temperaturen zwischen 30 und 35 Grad Celsius. Es wird ein Sommer fast ohne Rasenmähen, weil das Gras nicht mehr wächst. Bäume werfen Äpfel und anderes Obst ab. Landwirte beklagen Getreideeinbußen um 20 Prozent. Besonders schlimm ist der Mais betroffen, bis zu 75 Prozent Einbußen, meldet das Westfalen-Blatt am 21. August. Wegen akuter Waldbrandgefahr verschiebt der Heimat- und
Verkehrsverein Leiberg das beliebte Waldfest im Empertal vom 4. August auf 15. September. Im September herrschen beim Waldfest Temperaturen nur noch um die fünf Grad Celsius.

Orkan Friederike rasiert den Katzenberg

Das Jahr 2018 beginnt stürmisch. Auf den Tag elf Jahre nach Orkan Kyrill tobt am 18. Januar mit Orkan Friederike erneut ein großer Sturm in NRW, im Paderborner Land und auch in Leiberg. Der Zugverkehr wird bundesweit eingestellt. Auch in Leiberger Wäldern kippen Bäume um. Schlimm gewütet hat der Sturm am Katzenberg, schlimmer als beim Orkan Kyrill elf Jahre zuvor. Etliche Häuser verlieren Dachziegel, die zum Teil auf Autos purzeln. Auch im Empertal fallen viele Bäume. Die Wälder werden
zunächst bis Ende Januar gesperrt. An einer Windkraftanlage in Leiberg wird eine Windgeschwindigkeit von Tempo 150 Stundenkilometern gemessen. Schulunterricht fällt aus. Landrat Manfred Müller verfügt, dass im Stadtgebiet Bad Wünnenberg die Wälder  bis Ende Februar gesperrt bleiben.

Das Wetter spielt auch dem Musikverein und dem Heimat- 
und Verkehrsverein nicht in die Karten. Wegen Dauerregens sagen die beiden Vereine die Veranstaltung „Adventszauber am Glockenturm“ am 23. Dezember ab.

Umgehung erst 2021 fertig

Ende März wird bekannt, dass sich die Fertigstellung der 785 Meter langen Talbrücke zwischen Leiberg und Bad Wünnenberg um ein ganzes Jahr verzögert.  Damit kann der Autoverkehr über die neue Ortsumgehung B 480n nicht schon im Herbst 2020, sondern erst im Herbst 2021 rollen. Die Bauverzögerung wird damit begründet, dass rund 15 Prozent mehr Stahl als ursprünglich geplant in die Brücke eingebaut werden müsse. Das treibe auch die Kosten nach oben. Umgehung und Brücke sollen mehr als 60 Millionen Euro kosten. Zum Jahreswechsel 2018/2019 überspannt die neue Brücke weite Teile des Tales: Fünf der sechs Pfeiler sind erreicht.

Büren bekommt das volle beantragte Wasserkontingent in Leiberg

Die Wasserwerke Büren bleiben hartnäckig, um zur Sicherung der Trinkwasserversorgung der Stadt Büren künftig 700.000 statt 400.000 Kubikmeter Wasser aus den beiden Empertalquellen zu fördern. Es gibt etliche Einwendungen aus Leiberg und   dem Rathaus gegen diese Pläne, weil in Leiberg Sorge um die Ökologie des Wiesentals besteht. Immerhin sollen etwa 70 Prozent des Wasserhaushaltes der Quellen abgeschöpft werden, die jährlich eine Million Kubikmeter Wasser spenden. Bei einem Erörterungstermin am 17. September zum Thema „Trinkwasser Empertal“ in Büren machen Leiberger Vertreter ihre Einwendungen geltend haben. Im Oktober dann die Entscheidung: Die Bezirksregierung genehmigt Büren 700.000 Kubikmeter Wasserentnahme im Empertal. Es werden der Stadt Büren aber mehrere Auflagen erteilt und regelmäßige Kontrollen auferlegt. Sollte die Ökologie beeinträchtigt werden, könnte es zu Veränderungen er Genehmigung kommen.

Funken werden zu Musical-Helden 
in Willlingen

Wieder einmal für positive
Nachrichten sorgen die vielfach preisgekrönten „Blauen Funken“ in und um Leiberg. Die Tanzgarde aus Leiberg feiert am 9. Juni  ihren 20. Geburtstag. 103 Funken sind seit Bestehen der Garde dabei gewesen, berichtet Roxanne Stratmann. Marie-Luise Pickhard hat 1998 die Blauen Funken gegründet, die jetzt in drei Garden unterschiedlicher Altersklassen 47 Mitglieder zählen. Die Blauen Funken Leiberg bleiben in der Erfolgsspur und gewinnen am 17. Februar das Gardeturnier in Kleinenberg. Zuvor waren sie bei einem Turnier in Hoppecke Vize geworden. Die Juniorengarde der Blauen Funken Leiberg werden in Kleinenberg Vize in ihrer Altersklasse. Und es kommt fast noch besser: Neun Funken stehen in Willingen wochenlang auf der Bühne beim Musical „Robin Hood“. Sie bieten mit Profis eine atemberaubende Show.

Apropos Musical: 21 Kinder begeistern Anfang Oktober mehrere hundert Zuschauer in drei Aufführungen beim 13. HTSV-Kindermusical "Ronja Räubertochter"  in der Schützenhalle. Beim Finale am Sonntag mussten sogar Stühle nachgeordert werden. Mehr als 6000 Zuschauer haben in den vergangenen Jahren die Musicals der Leiberger Kinder besucht. Die Kinder der Musical-Gruppe des HTSV Leiberg unter Leitung von Tabea Schäfer, Marvin Schmidt, Lena Uhle, Sophie Kaiser, Hannah Donschen, Kati Just, Laura Gürntke, Viktoria Pickhard und Madlen Dören hatten ein vergnügliches Herbstwochenende versprochen, - 
und wohl Wort gehalten. Alle freuen sich über den tollen Besucherandrang.

150. Geburtstag der Kirche nur auf
Sparflamme

Mit einem Festhochamt und Familienfest feiert 
die Pfarrgemeinde St. Agatha am 29. April den 150. Geburtstag der Pfarrkirche, die von 1864 bis 1868 gebaut und am 30. April von Bischof Konrad Martin konsekriert wurde. Der heutige Pastor Markus Wippermann hat 150 Jahre später ausgerechnet, dass in dieser Zeit mindestens 20.000 Messen gefeiert worden seien. In Wirklichkeit dürfte es mindestens das Doppelte sein, weil viele Jahre lang an allen sieben Tagen in der Woche täglich zwei Messen in Leiberg gelesen worden sind. "Ich habe halt konservativ gerechnet", sagte Pastor Wippermann.

    In der leider längst nicht voll besetzten Festmesse  ziehen Leiberger Fahnenabordnungen mit Pfarrer Daniel Jardzejewski, Pastor Raphael Schlieps, Pfarrer i. R. Johannes Sprenger, Diakon Josef Dierkes  und dem Leiberger Pastor Markus Wippermann in die Kirche ein, in der alle Apostelkerzen angezündet sind. Der Chor Vocale Leiberg unter Leitung von Ricarda Götte aus Büren begleitet die nachmittägliche Festmesse und eröffnet mit „Ein Haus voll Glorie schauet“ in dem jetzt
150 Jahre alten Gebäude. Anschließend war ein eher bescheidenes Familienfast im und am Pfarrheim gefeiert. Viele sind enttäuscht, dass der 150. Geburtstag der Leiberger Kirche so auf Sparflamme gefeiert wird, zumal noch Anfang des Jahres ein Fest im größeren Stil angekündigt worden war. Da hat Leiberg seine Jubiläen früher mit einem ganz anderen Kaliber gefeiert.

Neuer Schützenkönig läst sich viel Zeit

Beim Schützenfest Ende Mai müssen Besucher am Montag beim Vogelschießen viel Geduld mitbringen. Das Königsschießen dauert fast zweieinhalb Stunden, bis Rolf Schäfer (46, Foto rechts) mit dem erlösenden 314. Schuss neuer Regent wird. Rolf Schäfer, der in Leiberg auch Sitzungspräsident beim Karneval ist, erwählt
Ehefrau Nicole Schäfer (40) zur Mitregentin. Die Schäfers treten die Nachfolge von Jascha Pickhardt (23, Foto links) und Vanessa Oberlender (22) an. Bei den Jungschützen wird David Schaefer am 30. April als Nachfolger von Marius Wieners neuer Jungschützenregent. Leiberg hat auch wieder ein Kinderschützenkönigspaar: Seit dem 16. Mai sind dies Julius Kubitzki und Maria Niedernhöfer (Foto rechts).


Königliches Blut aus Leiberg in der Nachbarschaft

Königliches Blut aus Leiberg fließt in manchen Adern der Könighäuser in der Umgebung. So steht am 24. Juni Sebastian Kaiser (31, ganz links) aus Leiberg beim großen Festzug in Bad Wünnenberg im Fokus. Sebastian Kaiser und Hannah Pohlmann (24) sind das Schützenkönigspaar. Eine Leiberger Abordnung mit König Rolf Schäfer ist im Festzug dabei.

Eine Leibergerin ist neue Schützenkönigin auch im sauerländischen Padberg. Agnes Hötger (rechts)trägt im 600-Seelen-Dorf und Marsberger Stadtteil die Königinkrone an der Seite von Schützenkönig Lukas Göbel, der am 11.Mai den Vogel abgeschossen hat.

Und auch in Siddinghausen ist eine gebürtige Leibergerin im Almetal Schützenkönigin: So  steht Ulrike Thiel (geb. Pickhard (Mitte),  als Repräsentantin an der Spitze des Heimatschutzvereins in Siddinghausen. Ihr Lebensgefährte Stephan Müller, der ein Entsorgungsunternehmen mit Sitz in Büren
führt, hatte am 18. Juni in "Singsen" den Vogel abgeschossen.

Die Leiberger Schützen trauern um Kaiserin Franziska Pickhardt (Foto rechts), die am 6. Mai wenige Tage vor dem Leiberger Schützenfest im Alter von 88 Jahren gestorben. Franziska Pickhardt war drei Mal in Leiberg Schützenkönigin und hat zwei Mal Eisernes Thronjubiläum gefeiert.  Sie hätte jetzt für 70-jähriges Thronjubiläum geehrt werden sollen.  Die siebenfache Mutter und mehrfache Groß- und Urgroßmutter war 1948, 1950 und dann nochmals an der Seite ihres verstorbenen Ehemannes Heinz Pickhardt 1975 Schützenkönigin in Leiberg.  Drei Mal Königin 
und zwei Mal Eisernes Thronjubiläum (65 Jahre) dürften einmalig weit über das Bürener Land hinaus sein. 2015 wurde sie zum letzten Mal für ein Doppeljubiläum geehrt: 65 und 40 Jahre Schützenkönigin.  

FSV steigt auf und muss Schmähungen in Kauf nehmen

Sportlich feiert die
Fußballspielvereinigung (FSV) Bad Wünnenberg/Leiberg große Erfolge. Der Fußballverein wird am 27. Mai wird in der Kreisliga A Süd am letzten Spieltag mit einem 5:0-Sig über Steinhausen Staffelmeister und muss am 31. Mai gegen Ostenland ein Entscheidungsspiel um den Aufstieg in die Bezirksliga austragen. Die Staffelmeisterschaft hat einen Beigeschmack, weil der punktgleiche SV Brenken im letzten Spiel der Saison gegen Siddinghausen/Weine nach einem Todesfall eines 18 Jahre alten Mitspielers nicht mehr antritt und am grünen Tisch die Punkte einbüßt. So wird die FSV Meister.

Es gibt Schmähungen und Hasstiraden gegen die FSV in sozialen Netzwerken. Der Fußball- und Leichtathletikverband mit Kreisvorsitzendem Dietmar Ape nimmt die FSV in Schutz und schreibt alle Sportvereine an. Am 3. Juni siegt die FSV im Relegationsspiel um den Aufstieg in die Fußball-Bezirksliga in Ostenland mit 5:2 und steigt damit in die Fußball-Bezirksliga auf. Trainer Christian Nolte wird gefeiert. So gelingt der Wideraufstieg nach dem Abstieg in 2011. 1300 Zuschauer sehen in Ostenland dieses Spiel. Der Sieg wird mit Autokorso und einer langen Nacht im Sportheim in Bad Wünnenberg gefeiert. In der neuen Saison spielt die FSV in der Bezirksliga Sauerland, genannt die Bundesliga des Sauerlandes,  gut mit und belegt zum Jahreswechsel einen einstelligen Tabellenplatz.


Im Oktober verteidigt Richard Sprenger (Foto rechts) aus Leiberg in Berlin seinen Titel als Deutscher Meister im Surfen. Er tritt für den Verein „Just Windsurfing Paderborn“ an.

Kunstrasenplatz in Leiberg nimmt erste Hürden

Anfang Mai berichtet Ortsvorsteher und HTSV-Vorsitzender Christian Carl, dass Leiberg einen Kunstrasenplatz bekommen soll. Der in der Vergangenheit viel diskutierte Kunstrasenplatz soll in Leiberg errichtet werden. Darauf einigten sich  die Vereine des Stadtsportverbandes, die einen Sportplatz nutzen, mit breiter Mehrheit. Carl: "Somit scheint der lange Weg, der mit der ersten Antragstellung im Jahr 2007 begann, langsam zu Ende zu gehen. Bis zur endgültigen Fertigstellung werden wohl noch einige Monate vergehen, da  die Fußballspielvereinigung Bad Wünnenberg/Leiberg hierzu ein Realisierungskonzept vorlegen muss. Im Anschluss beschließt der Rat der Stadt Bad Wünnenberg über die Art der Förderung."

Oh wie schade: Es gibt am 3. Februar keinen neuen Professor Unweis beim Leiberger Karneval.  Alle drei ausgedachten Kandidaten sind nicht da. Karnevalspräsident Rolf Schäfer spricht vom Supergau. Das hat es noch nie gegeben. Dafür fliegen die Herzen der Zuschauer der 15 Jahre alten Pia Rustemeier (Foto links) aus der Garde Blaue Funken zu. Pia begeistert als erste Solotänzerin der Blauen Funken vor vollem Haus in der Schützenhalle.

Einbrecherjagd mit Hubschrauber

Unfälle, Feuer und Kriminalität: Am 28. April kommt es nachts auf der Kreisstraße zwischen Leiberg und Haaren erneut zu einem Verkehrsunfall mit einem schwerverletzten Autofahrer gekommen. Ein
Golf ist gegen einen Baum geprallt. Der Fahrer ist eingeklemmt und wird von der Feuerwehr aus seiner Notlage befreit. Die Kreisstraße zwischen Leiberg und Haaren mit dicht besetzten Baumreihen ist immer wieder Schauplatz folgenschwerer Verkehrsunfälle. Viele Verkehrsunfälle endeten tödlich.

Zwei Tennisspielerinnen entdecken vormittags am 17. Mai, dass schon wieder ins Tennisheim eingebrochen worden ist (Foto links). Es wird nur geringe Beute gemacht; der Sachschade aber ist beträchtlich. Der Vorstand des TFC Leiberg gibt eine Erklärung an die Öffentlichkeit ab und ist schockiert, dass der TC Leiberg immer wieder Opfer von Einbrechern und Zerstörungswut wird. Der Polizei ist der Einbruch nicht einmal eine Notiz im Polizeibericht wert.

In der Nacht zum 28. September gibt es in Leiberg eine  Verbrecherjagd der Polizei mit Hubschrauber und mehreren Streifenwagen. Die Einbrecher sind aber entkommen. Bei der Verfolgung  kommt es zu einer Berührung zwischen Polizeistreife und einem verdächtigen Auto am Nollenweg einen Polizeihubschrauber ein".

Bodenloser Leichtsinn und Zerstörungswut im Empertal ärgern am 7. Juli nicht nur den Heimat- und Verkehrsverein Leiberg. Jetzt haben unbekannte Zeitgenossen im Bereich der Blockhütte auf dem so genannten Waldfestplatz ein Feuer entfacht und glühende Kohle im Waldverteilt. Damit ist in dieser Dürrezeit die Gefahr eines Waldbrandes gegeben: Die versuchte Brandstiftung hätte zu einer Katastrophe führen können. Offenes Feuer ist gerade in diesen Hitzetagen in Waldnähe streng verboten.   Ein Vorstandsmitglied hat am Sonntag, 8. Juli, das unbewachte Feuer gelöscht. Von den Tätern gibt es keine Spur.

Feueralarm in einer Möbelfabrik

Am Abend des 25. Juli gibt es Feueralarm in der Massivholz-Möbelfabrik Kaiser-Leisten in Leiberg:   Augenzeugen und Einsatzkräfte sehen eine Rauchsäule über dem Spänebunker des Möbelunternehmens im Gewerbegebiet Hödde. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brennt  der Späne-Container unter einem direkt an das Betriebsgebäude angebauten Unterstand. Die Feuerwehr verhindert ein Übergreifen des Feuers auf das Betriebsgebäude.

Sportfischer befürchten Wilddieberei

Am Ufer der Afte findet der Sportfischereiverein  eine Reuse und befürchtet Wilddieberei. Der Verein wendet sich der Verein an die Öffentlichkeit und sucht Zeugen.

Irgendwann im
Sommer kommt Pastor Markus Wippermann auf die Idee, vor Gottesdiensten statt drei Mal nur noch zwei Mal läuten zu l assen. Das kommt bei Gläubigen in Leiberg überhaupt nicht gut an. Der Pastor lenkt ein, es wird wieder drei Mal geläutet.
Derselbe Pastor Wippermann begleitet am 6. und 7. Januar die Sternsinger, die durch Leiberg ziehen. 38 Sternsinger in fünf Gruppen erzielen mit 3145,10 Euro einen Sammelrekord.

Und nochmals Pastor Wippermann: Erstmals erfolgt am 8. Juli vor den großen Sommerferien in Leiberg eine Fahrzeugsegnung (Foto rechts). Auch Räder und Rollstühle werden gesegnet.


Auch die Jugendfeuerwehr sammelt wieder: Sie holen gegen eine Spende 143 ausgediente Christbäume ab, - so viele wie nie zuvor.  

Mallorca-Party statt Oktoberfest

Die Schützen blasen im September das Oktoberfest ab, weil ein Jahr zuvor im September rund 1000 Euro Verluste eingefahren worden sind. Dafür übernehmen die Jungschützen mit einer Mallorca-Party, die nach Oberst-Angaben erfolgreich gewesen sei.

Die von der Straße „Grüner Winkel“ abzweigende neue Erschließungsstraße in Leiberg wird „Kattenblick“ genannt. Das entscheidet der Stadtrat am 22. März einstimmig auf Vorschlag von Ortsvorsteher Christian Carl. „Kattenblick“ ist ein plattdeutscher Begriff, der mit „Blick auf den Katzenberg“ übersetzt werden kann
Und noch ein Vorschlag des Ortsvorstehers findet Gehör: Am 12. Juli bestellt der Stadtrat Pierre Kästner zum neuen Ortsheimatpfleger in Leiberg. Kästner wird Nachfolger von Helmut Hesse, der dieses Amt niedergelegt hatte.

Der Glockenturm der mittelallterlichen Kirchstelle Andepen bekommt ein neues Dach. Möglich macht dies der Fleiß der "Schnellen Eingreiftruppe" des Heimat- und Verkehrsvereins, die in Leiberg so viel Gutes bewirkt. Am 21. April schwebt das neue Kupferdach wieder auf den Turm (Foto rechts). Die Energiestiftung Sintfeld fördert das Projekt.

16 Mädchen und Jungen gehen am 15. April in Leiberg zur Erstkommunion. Im Vorjahr waren es  15, davor nur sechs Kinder. Am 22. und 29. April werden drei Jugendliche aus Leiberg in der Immanuel-Kirche in Bad Wünnenberg konfirmiert.
 

Leiberg nimmt Abschied
Unser Ort Leiberg muss für immer Abschied nehmen. 

    9. Januar 2018                    Johanna Pätzold              Andeper Weg 10             elf Tage vor 87. Geburtstag

        2. Februar 2018                  Margarete Donschen        Auf dem Hagen 18                       94 Jahre
                                                                                          (zuletzt Pflegestation Bad Wünnenberg)

        4. März 2018                      Elisabeth Klein                 Andeper Weg 14                           93 Jahre

        1. April 2018                     Veronika Carl                    Bergstraße 4                                 73 Jahre                                                                                                (zuletzt Seniorenheim in Haaren)                  

         6. Mai 2018                       Franziska Pickhardt         Auf dem Hagen 1                           88 Jahre

         9. Juni 2018                      Agnes Schmidt                  Dechant-Jürgens-Straße 11            93 Jahre

         26. Juni 2018                     Heinz Knaup                    Papenkämpen 24                           82 Jahre

          19. Juli 2018                     Ulrich Hillebrand              Dechant-Jürgens-Str. 35               63 Jahre

          21. August 2018                Ferdi Schäfer                    Hauptstraße 22                                              80 Jahre
                                                                                           (zuletzt Seniorenheim in Hessen)

         1.  September 2018             Helmut Füser                  Andeper Weg 8                              66 Jahre

         26. September 2018            Herr Seidel                      Hauptstraße

           5. Oktober 2018               Peter Walczak                  Papenkämpen 27                           73 Jahre

         22. Dezember 2018             Mia Köhler                      Hauptstraße 61                              72 Jahre

Das Jahr 2018 bot ereignisreiche zwölf Monate, in denen mal wieder Freude und Leid so oft dicht beieinander lagen.  Die Bundesregierung mit ihrer schwarz-roten Koalition taumelt von einer Krise zur nächsten. Bundeskanzlerin Angela Merkel bereitet nach 18 Jahren Kanzlerschaft ihren Rückzug vor und tritt nicht mehr als CDU-Bundesvorsitzende an. Im November wird Annegret Kramp-Karrenbauer zu ihrer Nachfolgerin im CDU-Bundesvorsitz gewählt. Sie setzt sich gegen den Sauerländer Friedrich Merz durch.  Die rechtsgerichtete Partei Alternative für Deutschland (AfD) ist inzwischen in allen Landesparlamenten vertreten.   
Wirtschaftlich hat Deutschland in 2018 erneut zugelegt: Die Arbeitslosenraten erreichen immer neue Tiefstände, wenn man den offiziellen Angaben folgt. Zum Jahreswechsel 2017/2018 wurden 2,4 Millionen Arbeitslose gemeldet. Jetzt zum Jahreswechsel 2018/19 sind es weniger als 2,2 Millionen arbeitslos gemeldete Menschen. Die Arbeitslosenrate liegt damit 4,8 Prozent.  Das Wachstum soll nach Ansicht der Wirtschaftsexperten in 2019 aber nicht mehr mit dieser Dynamik zulegen: Sie schwächst sich ab. Die Nachfrage nach Fachkräften bleibt weiterhin hoch. Viele Unternehmen stöhnen, dass sie keine Fachkräfte fänden. Die Zahl der freien Ausbildungsstellen ist höher als die Nachfrage.

Die Spritpreise sind im Vergleich zum Dezember 2017 gestiegen. Super kostet 1,40, Diesel 1,30 Euro. Auch Heizöl ist teurer geworden, wenn auch die Preise zum Jahreswechsel nach starken Einbrüchen am Ölmarkt wieder sinken. Es herrscht weiterhin große Konsumlaune. Handwerker sind schwer zu bekommen: Die Baubranche boomt. Aber: Es gibt weiterhin kaum noch Zinsen auf Sparguthaben. Weitere Banken erheben bereits Zinsen (Negativzinsen) auch für Privatkunden.  Eine Zinserhöhung im Euroraum ist eventuell für den September 2019 angesagt. Die Europäische Zentralbank (EZB) wirft nicht mehr die Notenpressen wie in den vergangenen Jahren an und verzichtet auf den Ankauf von Staatsanleihen.  

  Leiberg blickt weiterhin zuversichtlich in die Zukunft: Am Geseker Weg wird weiter gebaut. Es gibt Pläne für eine Erweiterung des Baugebietes. Die Gruppen des Kindergartens sind gut belegt. Die Geburtenraten steigen. Junge Familien ziehen wieder in ihr Heimatdorf Leiberg zurück.  Sorgen bereitet ein wenig der Rückzug der Banken aus dem ländlichen Raum: Auch die Volksbank in Leiberg hat in 2018 ihre Öffnungszeiten deutlich reduziert. Bankgeschäfte werden vielfach online getätigt.
   
LEIBERG AKTUELL möchte auch das Jahr 2019 nachrichtlich begleiten.

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