Willkommen in Leiberg
im Herzen von Westfalen
Sonderberichterstattung zum Schützenfest Leiberg 2016

 



Mehr als 6850 Facebook-Klicks beim neuen Königspaar

1200 verfolgen auf Facebook den Liveticker beim Vogelschießen
Das Leiberger Schützenfest ist auch im Internet und im sozialen Netzwerk "Facebook" auf hohes Interesse gestoßen und löste Rekordzahlen an Abrufen aus.

Das erste Foto des neuen Königspaares, das wenige Minuten nach dem Königsschuss auf Facebook am Montagmittag veröffentlich worden ist, wurde binnen weniger Stunden 6876 Mal abgerufen. 

Den Liveticker über das Vogelschießen am Montag haben auf Facebook weltweit in der Spitze 1200 Menschen verfolgt.

Die Berichterstattung über das Vogelschießen, die Jubelfeiern in der Halle, die Proklamation und den Montag-Festzug haben auf Facebook als 6795 Menschen abgerufen.

Die Internetberichterstattung allein vom Montag löste 2092 Klicks aus, am Dienstag nochmals 1187.

So war es am Schützenfest-Montag


 Ein junges Königspaar erobert die Herzen der Leiberger: Tobias Rustemeier und Annika Keuter haben am Schützenfestmontag
die Parade an der Königsresidenz in der Hauptstraße abgenommen.

Königin Annika - eine "Lady in rouge"
Junger Hofstaat zieht  beim Festzug alle Blicke auf sich

Leiberg.  Mit lautem Hallo und immer wieder Szenenapplaus haben Schützen und Zuschauer am Montagabend das neue Königspaar und einen jungen Bilderbuch-Hofstaat gefeiert. Das neue Königspaar Tobias Rustemeier (21) und Königin Annika Keuter (17) haben im Sturm die Herzen des Leiberger  Schützenvolkes erobert. Die junge Queen trug ein himbeerfarbeness Samtkleid, abgesetzt mit etlichen Pailetten. Ihr folgten  14 Hofdamen, die ihre Gala-Kleider in ebenfalls zumeist beerenfarbenen Ornaten auf das Gewand der bildhübschen Königin abgestimmt hatten. Auch beim abendlichen Festball erwies sich die junge Königin als Stimmungsmacherin: Sie ist das Gesicht des neuen Hofes. Ihr Charme reisst alle mit.

Tobias Rustemeier hatte am Montagmittag mit dem 228. Schuss den Vogel abgeschosssen. Er regiert  nun ein Jahr lang mit Königin Annika. Tobias Eltern waren 2009/2010 in Leiberg das Königspaar.



Der neue Leiberger Hofstaat mit Königspaar Tobias Rustemeier und Annika Keuter




Tobias Rustemeier (21) hat in Leiberg den Vogel abgeschossen. Königin ist die erst 17 Jahre alte Annika Keuter.

Tobias Rustemeier (21) ist neuer Schützenkönig in Leiberg
Betriebsleiter trifft mit 228. Schuss ins Schwarze
Königin ist die erste 17 Jahre alte Annika Keuter


Leiberg. Es hat was von Sissi, der jungen Kaiserin einst in Österreich: Mit 17 Jahren wie damals die Habsburg-Kaiserin ist Annika Keuter am Montag neue Schützenkönigin in Leiberg geworden. Ihr Freund Tobias Rustemeier (21) hat mit dem 228. Schuss den Vogel abgeschossen. Das neue Regentenpaar tritt die Nachlfolge von Hartmut (51) und Simone Schmidt (47) an. Sage und schreibe elf Kandidaten wollten Schützenkönig werden. So viele Bewerber hat Leiberg schon lange nicht mehr erlebt.

Um 12.39 Uhr brandete in Leiberg am Schützenfestmontag nach einem 87-minütigen Vogelschießen Jubel aus: Der Sohn des
Unternehmers Dietmar Rustemeier, der 2009 Schützenkönig geworden ist, holte mit einem Volltreffer den Rumpf aus dem Kugelfang. Seine Freundin Annika Keuter war völlig verdattert und schlug immer wieder die Hände vors Gesicht. Es dauerte, bis sie vollzog: "Ja, ich bin Schützenkönigin in Leiberg. Oh mein Gott". Erst auf der Theke in der Halle nahm die bildhübsche Fachabiturientin aus Mönchengladbach wahr, dass sie jetzt die "First Lady"in Leiberg ist. Zu den ersten Gratulanten zählten das bisherige Königspaar Hartmut und Simone Schmidt. Und das Schützenvolk sang: "Olala, wir haben einen König. König wunderbar" (Foto rechts: Tobias Rustemeier und Annika Keuter übernehmen als neues Königspaar die Insignien von den Vorgängern Hartmut und Simone Schmidt). Jetzt trägt Annika Keuter, eine gebürtige Leibergerin,  die Leiberger Krone.

Es war ein nahezu dramtisches Vogelschießen, weil bis zuletzt auch in der "heißen Phase" elf Reflektanten  auf den Vogel mit dem Leiberger Wappen zielten. Die Prinzen waren wie gewohnt in Leiberg schnell lausgeschossen. Mit dem 15. Schuss holte sich der 43 Jahre alte Ralf Pickhardt den Apfel. Minuten später war Friedel Hillebrand, der wohl Rekordhalter der Prinzenehren in Leiberg ist, mit der Krone erfolgreich. Und das Zepter fiel  mit dem 23. Schuss beim 21  Jahre alten Jascha Pickhard, der im übrigen auch zu den Königsanwärtern zählte.

Beim Vogelschießen, das mehr als 1200 Menschen über den Liveticker von Facebook-Leiberg verfolgten, hatten es die Königsaspiranten nach dem Prinzenschießen mit einem zähen Holz zu tun, das Frank Hötger und Freunde zu einem Schützenadler geformt hatten. Erst als Lukas Pickhard (21) mit dem 94. Schuss den linken Flügel des Vogels holte, kam Fahrt auf. Der andere Flügel fiel mit dem 166. Schuss, als der Schütze schon lange seinen Platz in der hinteren Reihe wieder eingeommen hatte. Es war dann aber Tobias Rustemeier, der schließlich das Glück des Tüchtigen hatte und neuer Schützenkönig in Leiberg geordenn ist. Tobias Rustemeier ist Betriebsleiter in einem Asphaltierwerk in Brilon.

Die Leiberger Prinzen von links: Apfelprinz Ralf Pickhardt, Kronprinz Friedel Hillebrand und Zepterprinz Jascha Pickhard.

Vorher am Vormittag wurden beim Leiberger Schützenfrühstück verdiente Schützen und Jubilarregenten ausgezeichnet. Über Blumen und Orden freute sich Marlies Schäfer, die vor 60 Jahren in Leiberg Königin war. Juliane Kaiser wurde als Silberkönigin gefeiert: Sie regierte mit dem verstorbenen Dietmar Kaiser vor 25 Jahren.


Oberst Werner Müller gratuliert Marlies Schäfer (links), die vor 60 Jahren Königin war, und Juliane Kaiser, die vor 25 Jahren regierte.


Es gab weitere Ehrungen. So hat Oberst Werner Müller Gerhard Hesse gratuliert, der vor 25 Jahren erster Jungschützenkönig in Leiberg war. Hesse hat damals (1991) noch auf eine Scheibe gezielt und gewonnen. Zehn Jahre später schossen die Jungschützen bis heute auf einen Holzadler. Und  auch ein Schausteller stand im Fokus: Gilbert Bambulis ist schlichtweg die personifizierte Institution von der Schießbude. Seit 50 Jahren ist "Gilbert" in Leiberg.
 
Oberst Müller gratuliert Gerhard Hesse (links) und Gilbert Bambulis.

Seit 65 Jahren Mitglied:
Gerhard Sallawisch

Seit 60 Jahren Mitglieder sind:
Albert Köhler,  Paul Stratmann und Johannes Tölle. 

Seit 50 Jahren Mitglieder  sind:
Heinrich Dören, Reinhold Hesse und Günther Hillebrand.

Seit 25 Jahren Mitglieder sind:
Dieter  Rieländer (Steinhausen), Torsten Hillebrand, Dirk Jeske,  Andreas Kleinschnittger, Reinhold Knaup, Ralf Ottersbach, Gerhard Overkott, Michael Schäfer, Michael Schlucker, Gerold Sprenger, Wolfgang Sprenger und Manfred Veith (Bad Wünnenberg).

Jungschützenkönig:
Kevin Schramm


Die Geehrten beim Schützenfrühstück
   



So war es am Schützenfest-Sonntag

Hartmut und Simone schreiten die Front der angetretenen Schützen und Musiker an ihrer Königsresidnezam Middendorfweg  ab.

Queen Simone im cherry-farbenen Ornat mit kurzer Schleppe
Der Hof bezieht erstmals Position vorm Ehrenmal
Oberst Werner Müller: "Frieden ist ein großartiges Gut"

Leiberg. Die Leiberger Schützenkönigin Simone Schmidt (46) hat  beim großen Festzug am Schützenfestsonntag das bestens  behütete Geheimnis gelüftet: Die Queen trug ein cherry-farbenes, ein kirschfarbenes
Taftkleid. Das Ornat war besetzt mit schier unzähligen Strasssteinen. Die Kurzschleppe vollendete das Bild.  Der Königin folgten 13 Hofdamen in blau-, lila- und malvefarbenen Gewändern - abgestimmt auf das Gewand der Königin..

Erstmals hat das Königspaar in Leiberg mit seinem Hofstaat während des Festzuges am Ehrenmal Position bezogen und bot damit ein wunderbares Bild.  Zuvor hatten König Hartmut und Königin Simone Schmidt am Domizil am Middendorfweg  die Front der angetretenen Schützen abgeschritten. Das mit bangen Blicken verfolgte Wetter hielt sich: Der Leiberger Festzug erreichte trockenen Fußes die Festhalle.  Auch der neue Bürgermeistre Christop Rüther marschierte im Festzug mit. Die Musikkapellen aus Leiberg und Hegensdorf sowie die Tambourcorps Bad Wünnenberg und Büren begleiteten den Zug.

Szenenapplaus begleitete Königspaar und Hofstatt beim Festzug durch den Ort.

    Auch bei diesem Schützenfest machte der Festzug am Sonntag wieder Station am Ehrenmal für eine kleine Gedenkfeier für die Opfer von Krieg, Terror und Gewalt sowie die Verstorbenen des Heimatschutzvereins Leiberg. Zu den Klängen der Musikkapelle Hegensdorf mit dem Lied vom guten Kameraden legten Oberst Werner Müller und Oberstadjutant Günter Schmidt einen Kranz am Ehrenmal nieder und salutierten. Die Leiberger Feuerwehr stellte die Ehrenwache. Ehrenmitglieder des Vereins hatten am Ehrenmal Position bezogen.

     In seiner  Gedenkrede am Ehrenmal hat Schützenoberst Werner Müller den europäischen Gedanken als wichtigen Faktor für den Frieden herausgestellt. "Wir müssen an einem Europa arbeiten, das mehr als ein Kontinent, ein Staatenverbund, eine Währung oder ein bürokratisches Gebilde ist", sagte der Oberst. Werner Müller appellierte an Schützen und Gäste, statt Abschottung für den Frieden und Europa einzutreten. "Anstatt die europäische Idee von Frieden, Einheit und Freiheit in der Welt zu verbreiten, schotten wir uns ab, drehen uns um und blicken wieder mit Misstrauen auf diejenigen, die wir eigentlich unsere Freunde nennen dürfen", kritisierte der 50-Jährige am Ehrenmal. Schützenvereine und Bruderschaften bildeten wichtige Stützpfeiler für eine freie demokratische Grundordnung einer integrierten Gesellschaft 

in Deutschland.
   

Hier die Gedenkrede am Ehrenmal im Wortlaut

Am Schützenfestsonntag wurde viel über den Festball am Samstagabend gesprochen. Dieser Festball war bis auf den letzten Platz besucht. Viel Publikum drängte sich vor der Halle. Zwischenzeitlich musste die Halle wegen drohender Überfüllung geschlossen werden. Mächtig ins Zeug legte sich die Festkapelle vom Musikverin Hegensdorf, die für eine tolle Stimmung und eine nie leere Tanzfläche sorgte.

Das Kleid der Königin war offenbar auch in Familienkreisen ein Top-Geheimnis. König Hartmut Schmidt berichtete, dass er das Kleid erst drei Tage vor dem Schützenfest habe sehen dürfen. Die Kleider der Hofdamen habe er im Vorfeld überhaupt nicht zu Gesicht bekommen.

Ein schönes Bild: Der Hofstaat bezieht Position vorm Ehrenmal. Dies ist eine Neuerung beim Leiberger Schützenfest.
Ein solches Bild hat es bislang nicht gegeben und ist Premiere in 2016.


Aufmarsch zum Ehrenmal



So war es am Schützenfest-Samstag


Vielleicht das Bild des Tages zum Auftakt des Schützenfestes am Samstag, weil es die gute Laune der Majestäten und  Jubel-Majestäten zeigt: Das amtierende  Königspaar Hartmut und Simone Schmidt (links) gratuliert dem Jubelkönigspaar Ewald Stratmann und Bernhardine Kuschel. Ewald Stratmann hatte vor 50 Jahren den Vogel abgeschossen. Er ist der Schwager des amtierenden Königs.

Gute Laune zum Auftakt des Schützenfestes in Leiberg

König Hartmut Schmidt zitiert Papa: "Einer mutt et maken"

Jubelkönig Ewald Stratman will  alle in zehn Jahren wiedersehen

Oberst: "Ömmes war Top-Werbung für uns"
   
Leiberg. 
Das Leiberger Schützenfest hat am Samstag einen ungemein launigen Auftakt genommen. Schützenkönig Hartmut Schmidt (51) war in Höchstform. Er dankte beim Ständchen am herausgeputzten Königs-Palais seiner Ehefrau Simone (47), dass die gebürtige Korbacherin außerhalb der hessischen Schützenwelt die 378 Tage währende und terminreiche Saison ebenso wie der Hofstaat mit dieser Leidenschaft begleitet habe. Zum Dank überreichte Hartmut Schmidt seiner Queen  einen Blumenstrauß. Simone Schmidt war sichtlich bewegt. Der König hat schon ein wenig Angst vorm kommenden Mittwoch, wenn so allmählich das Ende des Königsjahres bewusst werde. "Besucht uns bitte" mahnte er seinen rührigen Hofstaat. Und der König erzählte, dass sein Vater Helmut Schmidt den Vogel zwei Mal abgeschossen habe, damit dessen Ehefrau Emma auch Königin an einem Sonntag sein dürfe. Das war ihr nämlich beim ersten Mal verwehrt worden, weil sie mit dem späteren Sohn Herbert Mutterfreuden entgegen sah. So waren die Zeiten damals. König Hartmut Schmidt schwärmte vom Königsjahr und zitierte den verstorben Papa: "Einer mutt et maken." Und jetzt hat es Hartmut Schmidt getan, als er im Vorjahr mit dem 165. Schuss den Vogel abschoss. Und noch eine Botschaft gab König Hartmut  Schmidt den Schützen mit auf dem Weg: "Macht alle mit. Geht mit. Nehmt an den Zügen teil. Es ist ein Gemeinschaftserlebnis."

Zum Auftakt bewegte sich das Leiberger Schützenfest am Samstag zwischen Hoffen und Bangen.
Es waren  Unwetter vorhergesagt. Die Leiberger Feuerwehr befand sich in Bereitschaft, weil Alarmstufe rot ausgegeben war. Aber dann fand  der erste Ausmarsch doch statt, nachdem es am frühen Nachmittag noch ein kräftiges Schauer (vermengt mit Hagel, auch Gewitterdonner)  gegeben hatte. Sonnenschein und Regen wechselten sich ab. Der Zug wurde vorsorglich verkürzt: Es ging sogar die Dechant-Jürgens-Straße herunter, was auch nach Meinung älterer Schützen noch nie in Leiberg vorgekommen ist. Aber mit einer flotten Umdrehung der Kirche ging es zügig zum Jubelkönig Ewald Stratmann, der vor 50 Jahren den Vogel abgeschossen hatte.

Erstmals seit zehn Jahren führte die Musikkapelle Hegensdorf den Festzug wieder an, die das Blasorchester Lichtenau als Festkapelle ablöste. Für Oberst Werner  Müller (50) war das zweite Schützenfest als Kommandeur des Leiberger Schützenvereins (600 Mitglieder). Dem Oberst wurde nach der Schützenmesse das traditionelle Ständchen gebracht, - zum zweiten Mal am Katthagen.  Und der Oberst war nicht minder gut gelaunt als Seine Majestät Hartmut Schmidt: Der leidigen Debatte um den Wurstbuden-Standort vor der Schützenhalle, den soziale Netzwerke wie Facebook rauf und runter diskutiert hatten,  kommentierte Werner Müller humorvoll: "Die Diskussion um den "Ömmes-Stand" sei beste Werbung fürs Leiberger Schützenfest gewesen." So geht man wohl im digitalen Zeitalter mit Kritik um.

 Den Schützenadler, den Frank Hötger angefertigt hat und  für diese Ehre dem Schützenverein Leiberg gemäß Auktionsergebnis in der Generalversammlung im Winter 150 Euro spendiert, trugen die Jungschützen Jens Carl (18), Niklas Schmidt (18) und Marius Dören (19, Foto links) durch den wimpel- und fahnengeschmückten Ort. Mannstark angetreten war auch die Abteilnng der Leiberger Jungschützen (Foto links) mit ihrem neuen Jungschützenkönig Kevin Schramm (21). Er hat am 30. April am Vorabend zum 1. Mai ins Schwarze getroffen.

Das Königspaar Hartmut und Simone Schmidt hat sein Königsschloss am Middendorfweg ganz auf royal herausgeputzt. Im neu gestalteten Garten erzählen Holzskulpturen mit Krone und Namenszug der Majestäten, dass  hier König und Königin wohnen. Überall am Haus sind Kronen zu sehen. Fürwahr eine königliche Residenz. Sie zeigt,  dass Hartmut und Simone Schmidt und Hofstaat mit viel Liebe zum Detail und mit großer Leidenschaft das Königsjahr begangen haben. Sie haben mit 378 Tagen eine ungewöhnliche lange Königszeit, weil das Schützenfest im Vorjahr früher und von jetzt an in der Regel immer am letzten Mai-Wochenende in Leiberg gefeiert wird. So hat es die Generalversammlung im Januar beschlossen.

Der erste Schützenfesttag rückte traditionell auch die Jubelmajestäten in den Fokus. Und so zog der Festzug am Schützenfestsamstag wie gewohnt vom amtierenden König Hartmut Schmidt von der Königsresidenz zu dessen Schwager Ewald Stratmann, der vor 50 Jahren in Leiberg den Vogel abgeschossen hat. Er regierte damals mit Bernhardine Salmen, die heute Bernhardine Kuschel heißt.  Jubelkönig Ewald Stratmann griff die Rede seines Schwagers und amtierenden Königs Hartmut Schmidt auf: "Der hat doch schon alles gesagt". Aber dann doch: "Damals war das Bier billiger. Vor 50 Jahen kosteten drei Glas Bier eine Mark." Jubel bei den Schützen.  Der Jubelkönig erwähnte aber  nicht, dass damals auch der Stundenlohn eines Arbeiters bei etwa einer Mark lag. Und dann sind drei Bier für eine Mark ganz schön teuer.  

 Jubelkönigin Bernhardine Kuschel weilte selbstverständlich mit Ehemann auch an der Jubelresidenz in der Straße "Kleine Trift", nur einen Steinwurf vom Domizil des amtierenden Königspaares (Middendorfweg) entfernt. Jubelkönig Ewald Stratmann rief den Schützen zu, sich in zehn Jahren wieder alle hier zu treffen. Niemand hat etwas dagegen (Foto links: Auch Kaiser Gebhard Rustemeier ist im Festzug dabei. Der Kaiser wird in Leiberg alle 25 Jahre ausgeschossen.).

Vorher fand in Leiberg die Schützenmesse auf dem Kirchplatz statt, die zum Großen Zapfenstreich überleitete. Pastor Pater Abraham Parathanathu  (74, links mit Hauptmann Franz Bölte)  hat in seiner wohl letzten Leiberger Schützenmesse (er kehrt im April des nächsten Jahres in sein Heimatland Indien zurück) nach dem eigentlichen Sinn und den eigentlichen Zielen des Lebens gefragt. Er bemühte dabei den Schlagertext "Im Leben, geht mancher Schuss daneben". Dafür machte Pater Abraham die falschen Götter verantwortlich, denen die Menschen hinterherliefen. Sie hießen heute Fernshen, Auto, Wohlstand, Alkohol oder Sucht nach Besitztum. Er rief die Schützen dazu auf, nach den eigentlichen Werten des Lebens zu leben.  

Den Zapfenstreich intonierten die Blaskapelle Hegensdorf und das Tambourcorps Bad Wünnenberg. Die Passage mit dem Choral "Ich bete an die Macht der Liebe" gehört zu den Höhepunkten des Zapfenstreichs, der in seiner heutigen Form in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit dem preußischen König Friedrich Wilhelm III entstanden ist. Beim Deutschland-Lied sangen wieder alle Schützen und Zuschauer mit: "Einigkeit und Recht und Freiheit, für das deutsche Vaterland". Der Zapfenstreich gehört zu den bewegenden Momenten des Schützenfest-Auftaktes.

Wie immer spielt auch die K-Frage eine große Rolle schon zum Schützenfestauftakt. Wer wird am Montag neuer König in Leiberg? In diesem Jahr werden in der Gerüchteküche wenige Namen gehandelt. Die Krone könnte zur Hauptstraße im Dorf oder aber in den Papenkämpen gehen, heißt es. Und dann ist da noch der langjährige Schatzmeister Bartholomäus Hesse vom Geseker Weg.  Seit dem Frühschoppen am Sonntagmorgen im Landgasthof Kaiser wird die Liste der Namen der Reflektanten immer länger. Aber auch 2016 gilt: Könige werden nicht in der Gerüchteküche gemacht, sondern unter dem Kugelfang am Schießplatz. Und es kommt dann fast immer anders als man denkt oder gedacht hat. Auch das macht den Reiz des Leiberger Schützenfestes aus, das in diesem Jahr mit einem neuen Festwirt (Lütkemeier & Jöring aus Neuenbeken)  und damit auch einem veränderten Festplatz feiert. Der neue Festwirt tritt die Nachfolge von Rudi und Irmgard Kühn an, die im vorigen Jahr  verabschiedet worden sind. Sie waren 22 Jahre lang Festwirt in Leiberg.   

(Foto links: Oberst Werner Müller verleiht Jubiläumsorden an Bernhardine Kuschel und Ewald Stratmann).

Das Offizierskorps in der Schützenmesse (von links): Oberst Werner Müller, König Hartmut Schmidt, Oberstleutnant Günter Schmidt, Ehrenoberst Heinz-Friedel Schmidt und Hauptmann Franz Bölte.


Aufmarsch der Züge am Kirchplatz

Nach zehn Jahren führt der Musikverein Hegensdorf wieder den Festzug an. Die Blaskapelle wurde in Leiberg als "alte" und "neue" Musik begrüßt.


Freude pur: Das Goldkönigspaar Ewald  Stratmann und Bernhardine Kuschel genieß den Moment des Augenblicks. Da spenden auch Königin Simone Schmidt (links) und Hofstaat gern Beifall.

Wer hat die meisten Orden? Ganz schön ordensgeprägt:  Im Gegensatz zum einfachen Schützen (links) trägt die Leiberger Schützen-Führung eine imposante Ordensshow durch den Ort. Von rechts. Zugführer Manfred  Vogd (Ex-König), Kaiser Gebhard Rustemeier (Ex-König), Hauptmann Franz Bölte (Ex-König),  Ehrenoberst Heinz-Friedel Schmidt (Ex-König), Oberstleutnant Günter Schmidt (Ex-Köng), Hartmut Schmidt (amtierender König 2015/16) und Schützenoberst Werner Müller (Ex-Köng und Ex-Kreiskönig).  



Vor dem Schützenfest:


Der Leiberger Hofstaat um Königspaar Hartmut und Simone Schmidt freut sich auf das Schützenfest. Dem Leiberger Hof gehören an: 

Hofdamen von links: Steffi Gehle, Melanie Stratmann, Andrea Kersting, Christine Stratmann, Tina Simon-Schäfer, Maria-Theresia Carl, Andrea Donschen, Sabine Schäfer, Cathleen Herbst, Monika Grewe, Claudine Servais-Schmidt, Elke Poser und Kerstin Stratmann

Hofherren von links: Reimund Kersting, Bernd Stratmann, Edgar Poser, Rolf Schäfer, Christian Donschen, Franz Carl, Ansgar Dören, 

                     Carsten Gehle, Elmar Stratmann, Felix Schmidt, Jürgen Herbst, Bertram Grewe, Franz-Josef Schäfer und Michael Stratmann.

Leiberg feiert vom 28. bis 30. Mai Schützenfest

Königspaar Hartmut und Simone Schmidt: "Dies wird ein Leben lang in Erinnerung und in unseren Herzen bleiben"

60-jähriges Thronjubiläum für Marlies Schäfers

Oberst Werner Müller: "Ein Fest aller Generationen"

Erstmals mit Longdrinkbar in und Pizzastand vor der Halle sowie sonntags Kaffee und Kuchen

     Leiberg. Leiberger und ihre Gäste müssen in diesem Jahr etwas länger als in den Vorjahren auf „ihr Schützenfest“  warten. Nicht wie in den vergangenen Jahren schon Mitte Mai, sondern erst vom 28. bis 30. Mai  feiert der Heimatschutzverein
Leiberg sein Fest des Jahres. So dauert die Regentschaft des Königspaares Hartmut und Simone Schmidt mit 378 Tagen deutlich länger als 1 Jahr. Laut Beschluss der Generalversammlung wird zukünftig immer am letzten Sonntag im Mai Schützenfest gefeiert. Nur wenn an dem Wochenende Pfingsten ist, soll das Fest um eine Woche vorgezogen werden.

Im Mittelpunkt des Schützenfestes steht natürlich das amtierende Königspaar Hartmut (51) und Simone Schmidt (47) mit seinem Hofstaat. Sie fiebern dem Höhepunkt ihrer Regentschaft entgegen und hoffen natürlich auf reichlich Sonnenschein - besonders zu den Festzügen. Der Rahmen dazu passt schon: Die Königsresidenz am Middendorfweg ist bereits prächtig herausgeputzt.

Ein besonderes Fest wird das Schützenfest sicherlich auch für Juliane Kaiser. Sie regierte vor 25 Jahren mit ihrem leider inzwischen verstorbenen Ehemann Dietmar Kaiser das Leiberger Schützenvolk.

Viele schöne Erinnerungen werden bestimmt auch bei Ewald Stratmann und Bernhardine Kuschel geb. Salmen wach. Beide standen vor 50 Jahren als Königspaar an der Spitze der Leiberger Schützen.

Ein seltenes Jubiläum feiert in diesem Jahr Marlies Schäfers. Sie stand vor 60 Jahren als Königin an der Seite des inzwischen verstorbenen Erich Grewe.

Die Festbesucher dürfen sich in diesem Jahr auf einige Neuerungen freuen. So begrüßen die Schützen in diesem Jahr mit der Festbewirtung Lütkemeier & Jöring aus Neuenbeken einen neuen Festwirt. Das Unternehmen ist weit über die Kreisgrenzen hinweg als leistungsfähiger Partner der Schützenvereine bekannt.

Die Schützenfest in Leibergwichtigste Änderung für die Gäste dürfte die neue Festkapelle sein. Mit dem Musikverein Hegensdorf kehrt eine bekannte Festmusik nach neun Jahren Pause zurück zum Leiberger Schützenfest.

Die Leiberger Jungschützen haben Ihren Regenten bereits am 30. April in einem eigenen Vogelschießen ermittelt. Ins Schwarze traf dabei der 21-jährige Kevin Schramm. Er wird am Schützenfestmontag im Rahmen der Jubilarehrungen besonders ausgezeichnet.

Schon eine Woche vor dem Schützenfest am Samstag, 21. Mai, treffen sich die passiven Vereinsmitglieder sowie die Ehrenoffiziere und Ehrenmitglieder zu einem Gemütlichen Abend in der Gaststätte Stratmann. Los geht es um 19.30 Uhr mit einem kleinen Imbiss, um anschließend in gemütlicher Runde gute Gespräche mit alten Bekannten zu führen.

Mit besonderer Spannung wird natürlich auf das Vogelschießen am Montagvormittag gewartet. Bereits jetzt fragen sich viele Leiberger, wer wird neuer Schützenkönig und damit Nachfolger von Hartmut Schmidt.

Zum Schützenfest sind natürlich alle Leiberger insbesondere auch Neubürger herzlich eingeladen. Der Schützenverein Leiberg freut sich aber auch besonders auf viele Besucher aus den umliegenden Dörfern. Schützenoberst Werner Müller (50): "Das Schützenfest ist das Fest des Jahres im Kreise der Schützenfamilie und bietet die beste Gelegenheit neue Freundschaften zu knüpfen."


Das Programm vom 28. bis 30. Mai 2016
Samstag, 28. Mai 2016

16.30 Uhr Antreten in der Schützenhalle
17.00 Uhr Festgottesdienst auf dem Kirchplatz; anschließend großer Zapfenstreich 
18.00 Uhr Abholen des Obersts Werner Müller
18.30 Uhr Abholen des Königs Hartmut Schmidt und des Jubelkönigs Ewald Stratmann
20.00 Uhr TANZ

Sonntag, 29. Mai 2016

11.30 Uhr Frühschoppen im Landgasthof Kaiser mit  Konzert des Musikvereins Leiberg
14.00 Uhr Antreten in der Schützenhalle zum großen Festumzug mit Abholen des Königspaares samt Hofstaats und Kranzniederlegung am Ehrenmal
20.00 Uhr TANZ

Montag, 30. Mai 2016 

08.30 Uhr  Antreten vor dem Landgasthof Kaiser und Abmarsch zum  Schützenfrühstück
10.00 Uhr  Jubilarehrungen
11.00 Uhr  Vogelschießen
18.00 Uhr  Antreten in der Schützenhalle; anschließend Abholen des neuen  Königspaares
20.00 Uhr  TANZ
 

Am Sonntag und Montag freier Eintritt

Für die musikalische Unterhaltung in der Schützenhalle und unter der Vogelstange sorgt die Musikkapelle Hegensdorf..
Die Festumzüge begleiten die Musikkapellen aus Leiberg und Hegensdorf sowie die Tambourcorps aus Büren und Bad Wünnenberg.




Die Jubel-Majestäten in Leiberg

Beim Leiberger Schützenfest wandern auch die Gedanken zurück in vergangene Jahre.

Bei jedem  Schützenfest in Leiberg wandern auch die Gedanken zurück. 

Vor 65. Jahren regierten August und Bernhardine Salmen (beide verstorben) das Leiberger Schützenvolk. 

1951: August  (†) und Bernhardine Salmen (†) waren in Leiberg das Königspaar. 

.
Vor 60 Jahren waren Erich Grewe (†) und Marlies Schäfer  das Königspaar in Leiberg.

1956: Erich Grewe (†) und Marlies Schäfer waren das Königspaar
 

Vor 50 Jahren waren Ewald Stratmann und Maria Bernhardine Salmen in Leiberg das Königspaar. 

1966: Ewald Stratmann und Bernhardine Salmen regierten vor einem halben Jahrhundert in Leiberg.

Vor 25 Jahren waren Dietmar (†) und Juliane Kaiser das Königspaar in Leiberg. 

1991: Dietmar (†) und Juliane Kaiser sind vor 25 Jahr das Königspaar gewesen.


Fortsetzung der kleine Vokabellehre mit Leiberger Akzenten, oder:
Was meint der Leiberger, wenn er vom "Bölkhannes" oder "Wullacken" spricht?

Wer in Leiberg Schützenfest feiert, sollte sich vielleicht an die eine oder andere Ausdrucksweise gewöhnen, die gelegentlich von Schützen gewählt wird. Da kann in Gesprächen an Tischen, an der Theke oder "auf" der Halle durchaus die eine oder andere Vokabel verwandt werden, deren Sinn sich den Ohren Zugezogener oder auswärtiger Gäste nicht sogleich erschließt. Für sie mag diese kleine Vokabellehre eine Hilfe sein, die wir vor einigen Jahren begonnen haben und heute fortsetzen.
 
2016er Vokabeln:

Bangebüxe: Angsthase; oder der Schütze, der daneben zielt, wenn der Vogel wackelt
Bölkhannes: Schreihals, schimpfend und lautstark durch die Lande ziehen, auch schon mal der Schützenhauptmann,
Döppen dichtmachen:  nach dem 17. Bier schlafen, Augen fallen immer wieder zu - besonders Schützenfestmontagabend
Eumel: merkwürdige Person. Oder die Frage: Welcher Eumel ist König geworden? 
Hibbelkopp: Hektiker; knuttert, wenn das Bier an der Theke zu lange auf sich warten lässt; ist nervös, wenn er beim Freibier nicht reichlich genug dabei ist 
Gedöns: Aufsehen um etwas machen, mit Pomp und Aufwand, aber auch mal etwas aufblasen, Hofstaat-Gedöns
Kabitt geben: sich beeilen, Druck machen; wenn die Musik zu hören ist, schnell in die weiße Hose
Klümpkes: Bonbons, was Süßes
Kniepig: geizig; versucht an der Theke, möglichst viel Bier auf Kosten anderer zu trinken
Pömpel: Pfosten, Pfahl, zum Beispiel am Papenkämpen Zufahrt Schützenhalle versperren 
Quatern: Unablässig und sinnfrei reden; zB nach dem Königsschuss, wie er es hätte gemacht oder warum nicht
Schluffkern: langsam und geräuschvoll gehen, zB vom Eingang zur Theke nach dem 12. Bier
Sich auf'n Patt machen: Schützenzug marschiert los, losgehen, aufbrechen, zur Halle gehen
Stickum: heimlich, leise, verstohlen; aus dem Staub machen, wenn man eine Runde holen müsste
Wegsüppeln: So manches Bierchen trinken
Wullacken: Heftig arbeiten, dabei schwitzen, gern mit Flüchen begleiten, und stöhnen nicht vergessen
Zu Potte kommen: sich beeilen; endlich den Vogel runterholen

Vokabeln aus den Vorjahren zum Wiederauffrischen:

Angeschickert  = beschwipst, alkoholbedingt fröhlich
Anne Ecke liegen = krank sein
Awatt! = »Ach was!« im Sinne von »So ein Unsinn!«
Bollerbuxe   = zu weit geschnittene Hose
Bütterken = Butterbrot
Dölmern  = aus Tolpatschigkeit etwas zerstören
Dönekens = Anekdoten, heitere Kurzgeschichten,
Fentern = mit den Händen reden
Fickerig = aufgeregt, zappelig, nervös
Fisseln   = leichter Regen
Mach keine Fissematenten = mach keinen Unsinn
Friemelig = feinmotorisch anspruchsvoll
Frosteküttel = kälteempfindlicher Leiberger

Gedöns = Unnützes, viel Drumrum um Nichts
Juckeln = langsames Fahren, auch langsames Marschieren
Peesen = schnelles Fahren, auch schnelles Marschieren
Kabuff = kleines Zimmer, Vorstandsraum
Kalone = ermüdet, kaputt vom Marschieren
Käsemauken = Schweißfüße, auch nach dem Marschieren schon mal
Malewe nich = Im Leben nicht
Nöckelich = Unzufrieden, sauer
Nöhlen = Knatschig sein, vor sich hin meckern 
Ömmes = großes Schnitzel, aber auch großer Kerl
Ösich = zornig, wenn kein Bier kommt
Meine Olle = meine reizende Gattin
Sich auf’n Patt machen = Losgehen, Aufbrechen
Pattjackel = Hergelaufener, Dummschwätzer
Picheln = Schnelles Trinken, immer neue Runden
Pinneken = Schnapsglas
Schmachtlappen = dünnes Persönchen
Schnütte = Nasenschleim 



Notizen rund um das Schützenfest Leiberg 2016

Wussten Sie schon, dass...

    . . . Schützenkönig Hartmut Schmidt (51) beim Vogelschießen im Vorjahr nach 75 Minuten 165. Schuss König wurde? Sein Vorgänger Kevin Schmidt (26) hatte beim Vogelschießen ein Jahr zuvor nach 108 Minuten mit dem 216. Schuss die Königswürde geholt. Elmar Köhler (47) hatte zwölf Monate zuvor nur 104 Schüsse gebraucht. Dessen Vorgänger Frank Carl (36) war mit der 214. Patrone nach 95 Minuten erfolgreich gewesen. Das Leiberger  Königspaar Hartmut und Simone Schmidt trat bei vielen Veranstaltungen mit Hofstaat in eigens gestylten Shirts auf und machte darauf auf die lange Amtszeit von 378 Tagen aufmerksam. 

   . . .  in Leiberg auch ein Kinderkönigspaar regiert? Die Nachwuchsregenten ermittelt der Kindergarten "Regenbogenland" beim Vogelabwerfen, an dem sich Mädchen und Jungen beteiligen. In diesem Jahr haben es Jamie Discher und  Louisa Kleinschnittger (beide 5 Jahre alt) - Foto links - geschafft.

. . . dass bei der Feier am Ehrenmal am Schützenfestsonntag Königspaar und Hofstaat erstmals vor den Gedächtniskreuzen gefallener und vermisster Soldaten Position beziehen? Damit macht die Versammlungsfläche vor der Ehrenmalmauer Platz und alle Züge können aufmarschieren. Außerdem können Festgäste Hofstaat und Königspaar nochmals komplett sehen.

 . . . Schützenbruder Frank Hötger in Nachfolge von Ortsvorsteher Franz Vogd in diesem Jahr den Vogel angefertigt hat? Frank Hötger hatte den Vogel in der Generalversammlung Anfang Januar ersteigert. Die Versteigerung ergab, dass er für den Vogel kein Geld erhält, sondern für die Ehre eines Vogelbauers noch 150 Euro an den Schützenverein zahlen muss. Frank überbot damit das Angebot eines Schützenbruders aus dem Nachbarort Hegensdorf. 

 . . . der Musikverein Hegensdorf in diesem Jahr wie einst in früheren Jahren die Festmusik stellt? Die Hegensdorfer Musikfreunde lösen das Blasorchester Lichtenau ab, das neun Jahre lang in Leiberg gespielt hat. 

  . . . nach vielen Jahren ein neuer Bürgermeister zum Schützenfest kommt. Christoph Rüther hat die Kommunalwahl im Herbst haushoch gewonnen  und ist damit erstmals als Bürgermeister bei einem Leiberger Schützenfest dabei. 

. . .  nicht nur ein neuer Bürgermeister, sondern mit Lütkemeier & Jöring aus Neuenbeken auch eine neue Festbewirtung in Leiberg antritt. Sie lösen als Festwirt Rudi und Irmgard Kühn ab. Das Ehepaar war 22 Jahre lang  mit seinem Team die Festbewirtung in Leiberg. Im Vorjahr hörten sie aus Altersgründen auf. Ihnen galt unter donnerndem Applaus der Schützen am Schützenfestmontag der Dank für jahrzehntelange gute Bewirtung.

 . . . der Bierpreis in der Leiberger Schützenhalle in diesem Jahr nach der Preiserhöhung vor zwei Jahren stabil bleibt? Ein Glas Bier (0,2 Liter) kostet 130 Cent. Eine  Flasche Bier kostet 1,60 Euro. Über die Bierpreiserhöhung ist in der Generalversammlung 2014 kontrovers diskutiert worden. 

. . . dass statt der üblichen Strohpuppen an den Ortseingängen in diesem Jahr aufwändige Fotowände mit dem Bild des amtierenden Schützenkönigspaares Hartmut und Simone Schmidt für das Fest des Jahres werben? Die fleißigen Helfer der Schnellen Eingreiftruppe vom Heimat- und Verkehrsverein Leiberg haben die Wände aufgestellt. Der König bedankt sich und lädt die Truppe zu einem Frühstück in der Hödde-Halle ein

 . . . zum 14. Mal die Leiberger Jungschützen bei den Umzügen dabei sind? In diesem Jahr hat Kevin Schramm (Foto rechts) mit dem 144. Schuss den Vogel der Jungschützen abgeschossen.

. . . sonntags und montags der Eintritt zu den Festbällen wieder frei ist? Die Festmusik stellt die Blasmusik Hegensdorf, während der Musikverein Leiberg und die Spielmannszüge aus Bad Wünnenberg und Büren die Ausmärsche verstärken.
 

. . . Werner Müller sein zweites Schützenfest als Schützenoberst in Leiberg feiert. Er ist im Laufe des Jahres 50 Jahre alt geworden und hat mit seiner Frau ein Tatoo-Geschäft in Büren eröffnet.

  . . . beim Schützenfest 2016 in Leiberg der König zum vierten Mal eine neue Kette trägt? Frank Carl war vor drei Jahren der erste Regent, der die neue Insigne durchs Dorf trug. Sie war in einer Schützenmesse zum Auftakt des Festes von Pfarrer i.R. Johannes Sprenger gesegnet worden. Die "alte Kette" ziert seither den Jungschützenkönig.

. . .  die Familie Baumgart erneut einen kleinen Rummelpark vor der Schützenhalle aufbaut? Besonders beliebt ist das historische Karussell, das die meisten Leiberger Altschützen noch aus Kindertagen kennen. Seit mehr als 60 Jahren sind die Schausteller in Leiberg.

. . . man das Leiberger Schützenfest vom 28. bis 30. Mai am besten bei einem persönlichen Besuch kennenlernt? Fröhlich geht es auch beim Frühschoppen am  Sonntag von 11.30 Uhr mit einem Konzert des Musikvereins Leiberg in und um der Gaststätte Kaiser im Ortszentrum zu.

. . . "www.leiberg.de" erneut an allen Schützenfesttagen im Internet aktuell berichtet?
 



Und hier das Grußwort vom Königspaar Hartmut und Simone Schmidt

"Mit dem 166. Schuss folgten 378 unvergessliche Tage"

Liebe Schützenbrüder,
liebe Leiberger,
verehrte Gäste unseres Schützenfestes,

der Höhepunkt unseres Regentenjahres 2015/2016 nähert sich mit dem Schützenfest ab dem 28. Mai. 378 Tage durften wir an der Spitze des Heimatschutzvereins Leiberg stehen. Mehr als ein Jahr, mit diversen Veranstaltungen und Einladungen, haben wir als Königspaar von ganzem Herzen genossen. Der Zuspruch vieler Menschen hat uns hierbei sehr erfreut. Dies wird ein Leben lang in Erinnerung und in unseren Herzen
bleiben.

Ein herzliches Dankeschön gilt unserem Hofstaat. Wir sind immer noch erstaunt, mit wieviel Spaß gefeiert und mit welch großer Unterstützung bei den Vorbereitungen zum großen Fest agiert wurde. Gute Freunde und Nachbarn halten eben doch zusammen – auch wenn in der heutigen Zeit, getrieben von Hast und Eile, Gewalt und Terror, nicht immer Gedanken und Taten für andere Menschen Platz haben. Gemeinsam Feiern soll uns
den Alltag vergessen lassen - was uns in den letzten Monaten bereits gut gelungen ist.

Ein besonderer Dank gilt auch dem gesamten Schützenverein und meinen Vorstandskollegen. Als Schütze dabei zu sein - als Vorstandsmitglied den Verein aktiv zu unterstützen – und einmal in Leiberg König zu sein – ist das, was eine Vereins-Gemeinschaft, Tradition und letztendlich Heimat ausmacht.

Ein paar traurige Gedanken gelten aber gerade in diesen Tagen den Familienmitgliedern, die bereits verstorben sind. Wir vermissen sie und wissen, dass Sie mit Leib und Seele dabei gewesen wären, wenn Tochter, Sohn und Onkel das Königsjahr feiern und genießen.

Herzlichen Dank auch an unsere engeren Familienangehörigen, die uns in den vergangenen Wochen tatkräftig zur Seite standen. Unsere Königsresidenz hat durch einige Veränderungen an Reiz gewonnen. Auch in dieser Gemeinschaft wurde viel bewegt. Wir freuen uns sehr darüber.
Wir wünschen uns, gemeinsam mit allen Freunden, Teilnehmern und Gästen ein harmonisches Schützenfest 2016 – bei viel Sonne, Frohsinn und Musik – mit vielen Gesprächen und neuen Bekanntschaften.

Personen, die durch Alter oder schwere Krankheit nicht dabei sein können, wünschen wir gute Genesung und viel Kraft für das nächste Jahr.

Am Schützenfestmontag ist es dann Zeit für uns, „tschüss“ zu sagen – denn dann sind „die Nächsten“ dran. Wir wünschen ein spannendes Vogelschießen und unseren Nachfolgern viel Freude im neuen Regentenjahr.

Bis es aber soweit ist, uns allen ein unvergessliches Fest in der Leiberger Schützenhalle – zu dem wir hiermit
recht herzlich einladen.

Es grüßt herzlich

Euer Königspaar aus Leiberg
Hartmut und Simone Schmidt

 Hier das Grußwort von Oberst Werner Müller:

"Leute, hängt die Fahnen raus"
 

    Liebe Schützenbrüder,
    liebe Leiberger, 
    liebe Gäste aus nah und fern!
 

Nun ist es endlich wieder soweit. Wir dürfen wieder gemeinsam vom 28. bis 30. Mai unser Leiberger Schützenfest feiern.

Ich darf euch, liebe Schützenbrüder, liebe Leiberger und Gäste, sowie alle Neubürger Leibergs zu diesem Fest aller Generationen von ganzem Herzen im Namen des Vorstandes, unseres Königspaares Hartmut und Simone Schmidt, sowie des Hofstaates recht herzlich einladen. 
Seit dabei, wenn wir am Samstagabend mit der Schützenmesse auf dem Kirchplatz und dem anschließenden Zapfenstreich unser Schützenfest beginnen. Der große Festumzug am Sonntag, dem Vogelschießen am Montagmorgen, dem am Abend folgenden Festumzug und dem schönen Ausklang am Dienstagmorgen. Lasst uns gemeinsam viele schöne Stunden in Gemeinschaft und Harmonie erleben.

Unser Heimatschutzverein war in diesem Jahr schon sehr aktiv. Die Jungschützen haben mit Daniel Elsner einen neuen Jungschützenmeister gewählt und schon einige Aktivitäten für das laufende Jahr geplant. Die neuen Fenster in der Schützenhalle wurden eingebaut. Ein herzliches Dankeschön an alle Helfer.

Unser neuer Festwirt Lütkemeier und Jöring aus Neuenbeken hält auch ein paar Neuerungen für uns bereit. Draußen auf dem Festplatz wird das Bier ebenfalls aus Gläsern ausgeschenkt, in der Halle wird eine Longdrinkbar aufgebaut und am Sonntagnachmittag wird Kaffee und Kuchen in der Schützenhalle angeboten. Es wird neben den bekannten Imbissständen noch einen Pizzastand geben. 

Im Mittelpunkt unseres Schützenfestes steht unser amtierendes Königspaar Hartmut und Simone Schmidt mit seinem Hofstaat. Sie und ihr Hofstaat haben das ganze Jahr über Vollgas gegeben und den Heimatschutzverein bei vielen Anlässen hervorragend repräsentiert und werden mit dem Schützenfest einen schwungvollen Ausklang ihres majestätischen Jahres feiern.

Ganz herzlich Grüße ich unsere 60-jährige Jubelkönigin Marlies Schäfers, unser 50.- jähriges Jubelpaar Ewald Stratmann und Bernhardine Kuschel, sowie unsere 25-jährige Jubelkönigin Juliane Kaiser. Allen zusammen wünsche ich viel Freude bei unserem Schützenfest.

Unsere Schützenbrüder und Jungschützen bitte ich, an allen Festumzügen teilzunehmen, um ein deutliches Zeichen der Verbundenheit mit unserem Schützenverein zu setzen. Alle Leiberger bitte ich Flagge zu zeigen. Schmücken wir unsere Häuser und Straßen um unserem Fest einen feierlichen Rahmen zu geben und die schöne Tradition des Schützenfestfeierns aufrechtzuerhalten.

Ein besonderer Gruß gilt allen Kranken und denen, die leider nicht am Schützenfest teilnehmen können, verbunden mit der Hoffnung, dass sie im nächsten Jahr wieder mit uns feiern können.

Bedanken möchte ich mich bei der Feuerwehr, dem Kreis, der Stadt, der Polizei und den vielen fleißigen Helfern, besonders auch bei meinen Vorstandskollegen, die sich auch in diesem Jahr wieder dafür einsetzen, dass unser Schützenfest ein tolles Erlebnis für uns alle wird. 
Abschließend wünsche ich allen Schützenbrüdern, euren Familien, dem Königspaar mit Hofstaat, allen Gästen und der gesamten Leiberger Bevölkerung ein wunderschönes Schützenfest 2016 mit viel Sonnenschein.

Euer Schützenoberst 
Werner Müller 



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